Sonntag, 22. März 2020

Gerade eben gesehen.....

..... man solls nicht glauben, ich machte mich auf den Weg in unseren Kräutergarten, um nach den Küchenschellen zu sehen. Alles war abgesperrt, Spielplätze sind tabu, aber ich gehöre zum Naturzentrum-Team und meine schon dort nachzuschauen zu dürfen, ob alles in Ordnung ist. Auf dem schmalen Pfad durch die Gärten sah ich ihn, den Wiedehopf, unglaublich früh, finde ich. Er stolzierte unter den Obstbäumen herum, schaute hin und wieder einmal auf, suchte sicherlich nach Nahrung, zu einem Foto reichte es leider nicht, so müßt ihr Leser es ohne Foto glauben. Aber er ist so unverwechselbar mit seinem Kamm auf dem Kopf.


Ja, sie blühen, die Küchenschellen/Pulsatilla vulgaris und wie schön, dann blühen sie an den Böschungen hier in den Reben auch. Das zieht eigentlich immer Scharen von Naturliebhabern an, in diesem Jahr alles anders.

Das eine erblüht, das andere verliert alle Blütenblätter, hier die Blüten von der Nachbarsmagnolie. Ich habe in anderen Blogs gelesen, bei euch fangen sie erst an zu blühen.

Diesen Baum, es ist ein Kumoibaum, hatten wir eigentlich im letzten Jahr schon aufgegeben, aber schaut mal, er wehrt sich.

Die Gänseblümchen eng aneinander gerückt, so konnten sie die sehr kühle Nacht gut überstehen.


Nun bin ich ein wenig verunsichert, diese Blume schenkten mir Freunde und sagten, es sei Lerchensporn, ich weiß nun nicht ob das stimmt, könnt ihr sie einordnen, diese Blume? Es ist ein Bodendecker und wächst auch im Schatten. Vielleicht ist es ja eine gezüchtete Form des Lerchensporns, in meinen Wildkräuterbüchern sieht er anders aus. Er erscheint mir eher wie ein Storchenschnabel, da muss ich doch wohl noch mächtig recherchieren.
Bleibt gesund.
Ihr lieben Leser, ich bedanke mich ganz herzlich für die Richtigstellung meiner Blume, ja, es ist ein Storchenschnabel, Schwabenfrau hats perfekt benannt, danke. Machts gut.






Freitag, 20. März 2020

Mein Frühlingsgarten

Sehr schön bunt zeigt sich mein Garten, jeden Tag blühts mehr und wird bunter:



Da wären zunächst einmal meine Tulpen, die ersten blühen schon eine Weile.

Die Narzissen haben ihren Höhepunkt bereits überschritten, ebenso die Magnolien.

Dafür keimt hier neues Leben, unsere Feigenbäume bekommen die ersten Blätter.

Hier darf ein wenig geraten werden, aus dieser Blüte wird einmal eine Beere, genau gesagt eine "Mischbeere" zwischen Stachelbeere und Schwarzer Johannisbeere. Wer hier öfter mal vorbeigeschaut hat, weiß es, für die, die neu sind, es wird eine Josta, sehr lecker. Durch diese Mischform hat die Beere das strenge Aroma der Schwarzen Johannisbeere verloren in Kombination mit der Stachelbeere einen sehr pikanten Geschmack angenommen, ich freue mich schon drauf.


Wer hangelt da an den Kätzchen?? Es ist die Veränderliche Krabbenspinne/Misomena vatia. Veränderlich deshalb, weil sie sich jeweils der Blütenfarbe anpassen kann, wenn sie lange genug darauf verweilt, hier geht es noch nee Weile bis sie gelblich wird.
Allen Lesern ein schönes Wochenende und beste Gesundheit.





Donnerstag, 19. März 2020

Kurzer Trip.....

..... in ein kleines Naturschutzgebiet gleich hinter unserem Ort, dort war ich schon lange nicht mehr.
Dort blühten schon die Kirschbäume:

Es sind wohl Wildkirschen, sie werden nicht geerntet, sie bleiben für die Vögel hängen.


Dann sah ich diesen Kleinen Fuchs/Aglais urticae, manchmal schreibt man auch Nymphalis urticae ich weiß nun nicht was aktuell ist. Jedenfalls flog er er lebhaft an mir vorbei ich einige Mühe hatte ein brauchbares Foto zu machen.
Da es ein kurzer Tripp war, gibt es auch einen kurzen Post.


Dienstag, 17. März 2020

Geburtstagsspaziergang

Auch ich werde älter, am Wochenende war es soweit, ein Jahr weiter, kurz vor 80 Jahre wurde ich, ich staune selber wie die Zeit verrauscht. Zwölf Jahre davon blogge ich, immer noch mit Vergnügen lese und schreibe ich hier.
Es war prächtiges Wetter am Sonntag und wir machten einen schönen Spaziergang durch den Kaiserstuhl, ausser uns eine Menge Leute. Alle hatten das Bedürfnis, nach all den langen dunklen Tagen, Sonne zu tanken und der Corona zu entfliehen.

Ein Blick durchs Gitter, nein nein wir waren nicht hinter Gitter, das Gitter ist reinste Sicherheitsvorkehrung, damit niemand abstürzen kann, besonders für Kinder wenn sie auf Entdeckungsreise gehen. Wir befinden wir uns im Liliental, ein Naturschutzgebiet.

Erstaunt war ich, als ich die Rosette von der Bocks-Riemenzunge/Himantoglossum hircinum sah, sie gehört zu den Orchideen und kann bis zu 90 cm hoch werden, sie stinkt....


So sieht sie aus wenn sie blüht.


Noch sind die Bäume ohne Laub, da kann man so schön bis in den Himmel schauen, so sah er am Samstag aus.



Nun sind sie aufgeblüht, die Mandelbäume, sie schmücken die Ortseinfahrt von Ihringen wenn man von Breisach kommt. Noch durften die Elsässer einreisen, ab heute nur noch mit Sondergenehmigung. Auffallend viel Elsässer waren unterwegs, als ob sie es ahnten, nicht mehr so unbekümmert zu uns zu kommen und tüchtig einkaufen zu dürfen.

Unter den Rebstöcken die übliche Flora, dies ist Erdrauch/Fumaria officinalis, weiter gab es Vogelmiere, Rote Taubnessel, Ehrenpreis usw.

Ins Auge fielen mir noch diese Kakteen/Opuntje, die roten Früchte zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Bei so kargen Böschungen fällt Rot einfach auf.

Auch die Mauereidechsen sonnten sich, dabei bevorzugen sie warme Steine oder Mauern, wie ihr Name es sagt.

Dann sass doch plötzlich dieser Ameisenbuntkäfer/Thanasimus formicarius auf der Uhr meines Mannes. Vielleicht war er neugierig auf die Kienzle-Uhr, wer kennt noch diesen Namen? Dabei gab es eine wunderbare Werbung für diese Uhren, diese hier:
"Kienzle Uhren ticken leise, ticken früh und ticken spät. Ticken über 100 Jahre schon in Kienzle-Qualität." Sie stammen, wie könnte es anders sein, aus dem Schwarzwald.
So verlief unser Wochenende, ein guter Einstieg ins neue Lebensjahr. Bleibt alle gesund, macht keine Hamsterkäufe, bei uns gibt es kein Klopapier mehr, eins der "wichtigsten" Dinge im Leben..... scheinen viele zu glauben.










Freitag, 13. März 2020

Es blüht weiter........

...... im Garten und in der Natur, obwohl manchmal der Wind sehr energisch weht, die Wolken oftmals die Sonne verdecken, es blüht weiter. Kein Winder, haben wir doch Temperaturen im Schnitt von 15° - 16° da fühlen sich Menschen, Pflanzen und Tiere wohl.


Hier im Anflug eine Honigbiene, ihr Ziel, die zottigen Weidenkätzchen.



Landung geglückt, nun kann es losgehen.


Im Rosmarin tummeln sich einige Insekten, allen voran die Marienkäfer.


Auch die Graue Gartenwanze findet Rosmarin gut.


So langsam gibt es alle Farben im Garten, blau tritt nun in Aktion.


Ein sattes Blau bringt das Immergrün ins Spiel.


Die Gefleckte Taubnessel ist auch erwacht, sie bringt in Wildblumensträusse Leben hinein.


Dies sind nicht nur Ringelblumen, es sind die kleinen Ackeringelblumen, ich bekam sie einst von einem Jungen geschenkt und seither vermehren sie sich sehr.



Leider, leider ist ihre Zeit bald rum, der Magnolienbaum hat den Höhenblütenpunkt fast überschritten. Ich habe ihn jeden Tag besucht da zieht ein wenig Wehmut auf, aber ich tröste mich, die Obstbäume sind voll in der Blüte, nun darf kein Frost kommen.
Allen Lesern ein schönes Wochenende.












Sonntag, 8. März 2020

Erstes Taubenschwänzchen .....

...... entdeckt, heute bei einer Gartenrunde sah ich das erste Taubenschwänzchen am Blaukissen:


Ich war ganz erstaunt und erfreut, überhaupt ein Foto hinzubekommen. Ihr wißt ja wie schwierig das ist, von diesem unruhigen Flieger ein Foto zu erhaschen.



Ebenfalls am Blaukissen eine Gehörnte Mauerbiene/Osmina cornuta.


Erste Scharbockskrautblüte/Ranunculus ficaria in unserem Garten.


Dann entdeckte ich noch einen zweiten Gottesanbeterin-Kokon, das sieht ganz gut aus, ich werde wieder mindestens eine Gottesanbeterin erwarten können.


Aber das dauert noch.

Die Pfirsiche blühen nun auch schon, überhaupt haben sich in letzten Tagen viele Obstbäume, speziell die Zwetschgen, in wahre Blütenmeere verwandelt.


Aus einer Tulpe sind inzwischen zwei geworden, es ist eine frühe Sorte, sie überrascht mich jedes Jahr mit ihrer frühen Blüte.
Allen Lesern eine gute neue Woche.












Dienstag, 3. März 2020

Blühender Rasen.......

...... statt englischer Rasen, da haben alle was davon, wir, weil es so schön aussieht, die Bienen und andere Insekten, weil sie etwas zum Saugen haben.

Gänseblümchen und Veilchen, eine sehr schöne Kombination.



Dicht an dicht stehen sie, die Veilchen und wenn man vobei geht, dann duften sie einmalig süsslich, eben der ganz typische Veilchenduft, besonders bei Sonnenschein.

Stolz kann ich euch meine erste Tulpe zeigen, heute erblüht.

Am Holunderbaum spriesst es auch, obwohl der Baum nicht mehr ganz gesund ist.

Die Wolfmilchsart,inzwischen habe ich den Namen ermittelt, es ist die Mittelmeer Wolflmilch/Euphorbia characias ssp.wulfenii, die wir einmal von einem Urlaub auf der Insel Krk mitgebracht hatten, fängt auch schon an, ihre großen gelben Blüten zu öffnen.

Da wollen die Rosen natürlich nicht hinten anstehen, soweit sind sie in unserem Garten.