Mittwoch, 17. Juli 2019

Gestern Nacht am Himmel .......

...... da konnten wir ein einmaliges Ereignis verfolgen, eine partielle Mondfinsternis. Ein paar Eindrücke die ich einfangen konnte, möchte ich vorstellen:

Die Erde versucht schubweise ihren Schatten auf den Mond zu schicken.


Ganz langsam verdunkelt sich der Mond.



Zusätzlich schieben sich noch ein paar Wolken davor.


Dann ging es noch eine Weile und der Mond kämpfte sich wieder frei.


Es geschah so um 23.00 h bei uns verhältnismäßig gut zu sehen. Man bedenke, ich habe nur eine Digi eine Lumix, mit der Ausbeute bin ich voll zufrieden. Habt ihr was bemerkt, beim letzten Foto habe ich ein wenig getrixt, habe das erste Foto einfach gedreht, schon kämpft sich der Mond zur anderen Seite aus dem Erdschatten, so einfach geht das.





Montag, 15. Juli 2019

Die Hitze macht ein wenig ......

..... Pause und das ist gut so, man kann wieder gut durchatmen und die Gieskanne muß nicht jeden Tag geschwungen werden, mit einem Wort, angenehm.
Ich war mal wieder ein wenig unterwegs im Kaiserstuhl,wir hatten Besuch, zusammen mit ihnen gingen wir direkt ins Bienenfressergebiet. Sie waren auch eifrig unterwegs, aber sehr unruhig so gelang es unseren Freunden nicht wie gewünscht, tolle Fotos zu machen, ich bin sowieso aussen vor, keine entsprechende Kamera. In den Reben versteckt, geduldig wartend, saß ein Ehepaar mit den entsprechenden Kameras ausgerüstet und war sehr erfolgreich, wie sie uns wissen liessen.
Ich begnügte mich mit dem Kleinvieh und der Landschaft.


Auch in der Natur wird die Wilde Möhre immer wieder gerne von Insekten besucht, hier tummeln sich Feldbiene und Roter Halsbock/Leptura rubra herum.

Ein Juni-Käfer ruhte sich auf einem Stängel aus, eigentlich ist ja seine Zeit vorbei, wir haben Juli.

Trotz eifriger Ausschau nach Schmetterlingen, gab es nur zwei, dieser Hauchelbläuling und ein Admiral.
In den Reben werden ja hier und da auch Rosen angepflanzt, erstens sieht es interessant aus und ausserdem hat es auch eine Funktion, man erhofft sich dadurch schneller Krankheiten zu erkennen, um dann gezielt zu spritzen, leider geht es nicht ganz ohne.

Noch hüpfen diese Grashüpfer im Gelände herum, sie sitzen auch gerne in der Sonne, gerne auf warmen Steinen.

Manchmal verirren sich sogar Libellen in den Kaiserstuhl, man denkt, sie leben nur in Wassernähe, das stimmt nicht so, ich treffe sie auch mitten im Gelände, hier ist es eine  Heidelibelle/ Sympetrum.

Ihnen sind wir leider nicht begegnet, den Widderchen/Zygaena ephialtes, obwohl es nicht an Bunter Kronwicke gefehlt hat. Es hat mich gefreut, wieder größere Mengen an Kronwicken gesehen zu haben. Was mich auch noch gefreut hat, war, man hatte tatsächlich einmal nicht so früh die Böschungen abgemäht, sodass die Chance besteht, dass es wieder mehr Wildblumen an den Hauptwanderwegen geben wird.

So schöne warme Tage gefallen auch den Spinnen, hier ein besonders hübsches buntes Exemplar , es ist die Südliche Glanz-Krabbenspinne/Synema globosum, ist sie nicht wunderbar?
Es war wieder einmal eine schöne Tour bei erträglichen 26°.
Allen Lesern einen guten Wochenanfang.










Dienstag, 9. Juli 2019

Endlich mal wieder ......

..... im Kaiserstuhl unterwegs, das war ja in den letzten Zeit nicht möglich, wer geht schon bei weit über 30° im Kaiserstuhl spazieren, das macht kein Mensch.
Heute nun endlich angenehme Temperaturen 25° da kann man es wagen. Ich war sehr gespannt was mir alles über den Weg läuft, oder so vor sich hin blüht, ich stelle es einfach mal vor:


 Kerzengerade steht es da, das Jakobskreuzkraut/Seneco jacobaea, es sieht ja schön aus, ist aber giftig. Sogar die Kühe meiden es auf den Wiesen, die Bauern versuchen es auszurotten, man soll dazu Handschuhe anziehen.


 Es gibt sie doch noch, die Bunte Kronwicke/Coronilla varia, ich hatte mit Widderchen gerechnet, denn sie lieben die Kronwicken, war aber nichts los.



Mal ein Blick in die Landschaft, die Reben stehen gut und auch über den Behang kann man nicht klagen.

Darüber dürfen sich die Winzer freuen, aber bis zur Ernte gehts noch 2 Monate, trotzdem, die Zeit rast dahin.


Auf einer Schafgarbe traf ich diese zwei wunderschönen Wanzen, ihr Name:Stachelwanzen/Carpocoris purpureipennis, die leuchtenden Farben hatten es mir angetan.



An den Böschungen blühte es recht bunt, hier die Taubenskabiose/Scabiosa culumbaria.


Königskerzen/Verbascum thapsus stehen auch immer so stattlich an den Böschungen weit sichtbar für die Insekten.



Auch sie tummeln sich an den Böschungen, mal sitzen sie auf einem einsamen Gänseblümchen, dann wieder auf der wilden Möhre.


Von den Bläulingen trifft man überwiegend den Hauchelbläulinge/Polyommatus icarus.

Einen Mauerfuchs/Lasiommata megera bekam ich dann auch noch zu Gesicht und in die Kamera, zum Glück sass er auf einer Skabiose, wenn er an der Lösswand sitzt, die Flügel zusammen geklappt, kann man ihn fast nicht erkennen.

Am abgeblühten Färberwaid sassen sehr viele von diesen Wanzen/Eurydema ornatum.
Das war meine heutige Ausbeute, ehrlich, ich war ein wenig enttäuscht ich hatte mit vielen Schmetterlingen und Widderchen gerechnet, aber da war nichts, wir müssen uns wohl damit abfinden, dass es in Zukunft immer weniger Schmetterlinge und Widderchen gibt, deshalb zum Schluß ein Widderchenfoto.












Sonntag, 7. Juli 2019

Morgenstund hat Gold im Mund...

... wer kennt nicht dieses Sprichwort, aber wieviele probieren es auch aus?? Ich gehe jeden Morgen zeitig durch meinen Garten, bei den augenblicklichen Temperaturen auch angesagt.
Dabei erwische ich meistens noch schafende Insekten, die sich auch durch meine Anwesenheit nicht stören lassen.
Bemerkenswert ist, auf der Schafgarbe fühlen sich so viele Insekten wohl:


 Dieser wunderschön schillernde Blattkäfer, ich schätze es ist einer. Ja, es ist der Goldglänzende Blattkäfer/Chrysolina fastuosa, je nach Lichteinfall schillerd er sehr unterschiedlich, aber immer sehr schön.


 Eine Biene, den Namen weiß ich nicht, es gibt ja soo viele, dass selbst die Experten ein sehr geschultes Auge haben müssen. Es ist sehr spannend ihnen beim Fachsimpeln zuzuhören, wenn es darum geht, nur allein die Fühler zu begutachten.

Das Bienenhotel wird z.Zt. viel umschwärmt und viele Löcher sind neu verputzt, da fiel mir dieses Loch besonders auf, ein Teil eines Blattes wurde als Verschluß genutzt, da muß ich doch mal nachfragen wer das macht. Elke, von " Günstig gärtnern" hat es mir zuerst gesagt, es ist die Blattschneiderbiene die das Brutloch mit einem ausgeschnittenem Blatt abschließt. Mein Freund Klaus bestätigte es anschließend auch, beide sind Biologen dann stimmt es ganz genau. Leider ist mir kein Foto bisher gelungen, die Biene bei ihrer Arbeit zu knipsen.



 Da ist die Bestimmung bei diesem Halsbock schon einfacher, er nennt sich Roter Halsbock/Leptura ruba.


Immer in Lauerstellung eine Krabebnspinne/Misumena vatia, hier lauert sie auf Lavendel.

Auf einer Seifenblume hat sich der Hauchel-Bläuling/Polyommantus icarus, ein Weibchen in Stellung gebracht.


Noch stehen sie stattlich da, die Palmlilien und machen ein tollen Eindruck in unserem Garten.



Gelb ist die herrausragende Farbe im Moment, die Sonennblumen blühen, der Zucchinei ebenfalls und jeden Tag darf ich ernten.



Der Mohn wird nun durch andere Wildblumen ersetzt, bunter Lein, Malven, Nachtkerze, Seifenkraut, Einjähriges Berufskraut, Wegwarte und Schafgarbe, Blauer Natterkopf und Johanniskraut, ihr merkt, das Futterangebot ist groß, doch leider, leider lassen sich nur wenige Schmetterlinge sehen. Die Wildbienen schwirren aber reichlich im Garten herum, darüber freue ich mich natürlich sehr, ohne Bienen keine Früchte und Obst.

Bei einer kleinen Radeltour wurde es mir ganz bewußt, das Jahr hat die Hälfte geschafft, die Gerste steht schon zum Mähen bereit, ich finde wahnsinnig schnell.













Mittwoch, 3. Juli 2019

Er ist wieder da......

....... der Südliche Wacholderprachtkäfer /Palmar festiva, im wahrsten Sinne des Wortes " Ein Prachtkäfer" und so sieht er aus:



Plötzlich wie aus dem Nichts, ich war gerade beim Fensterputzen, schaute so auf unseren Scheinzypressenstrauch, da meinte ich doch etwas sehr Buntes vorbeifliegen zu sehen. Ich nichts wie raus, die Kamera dabei und dann gewartet, gewartet und gewartet. Die Käfer sind sehr schnell und sehr scheu, sie merken sofort wenn sich jemand nähert, dann krabbeln sie einfach ins Innere des Strauches und für die nächsten 10 Minuten lassen sie sich dann nicht mehr sehen. Diesmal war ich aber hartnäckig und wurde belohnt. Vor ca 7 Jahren hatten wir schon einmal einige Exemplare im Garten, damals kam extra jemand vom Freiburger Käferclub zu uns, um Fotos zu machen.



Sie sind ja sehr hübsch, aber es sind Schädlinge, sie bohren Löcher in den Baumstamm, überwiegend in Wacholder, weil wir aber keinen Wacholder haben, muß auch ein anderer Baum herhalten, in diesem Fall die Scheinzypresse. Die Larven des Käfers enwickeln sich nämlich unter der Rinde, das bedeutet dann den Tod für den Baum, uns ist auch einer deswegen kaputt gegangen, wir spritzen ja nie.




Weil ich gerade bei Prachtkäfern bin, hier noch einer, der Glänzende Eckschild-Prachtkäfer/Anthaxia nitidula. Man findet ihn gerne auf blühenden Sträuchern und gelbblühenden Wiesenblumen. Er ist sehr winzig ca.5-7mm Länge, da heißt es genau schauen.




Zum Schluß noch mal " Er", weil er einfach so schön ist.




Dienstag, 2. Juli 2019

Die Hälfte vom .....

..... Jahr ist rum, mir kommt es so schnell vor, wobei die letzten Wochen ganz schön heiß waren und auch ganz schön anstrengend. Gestern kam bei uns ein feiner Regen an, es sah so bedrohlich aus, Donner und auch ein paar Blitze zeigten sich, doch es war die Abkühlung die wir uns so gewünscht hatten. Ich bin dann im Anschluß nach dem köstlichem Regen gleich zum Einkauf. Als ich jedoch das Geschäft verliess, meinte ich, ich könnte nicht atmen, so heiß war es gleich wieder nach dem Regen, stolze 30° und im Haus war die Abkühlung kaum spürbar. Nun denn, dann schwitzen wir grad weiter.

Verabschieden müssen wir uns leider auch von den leckeren Kirschen, die Hitze hatte ihnen sehr zugesetzt, sie waren sozusagen am Baum gekocht, schade für die feinen Früchte, ich hätte noch gerne mehr davon genascht.


Auch für diesen bunten Anblick ist nun Schluß, alles verblüht und vertrocknet, ich habe schon alles entsorgt, dabei den Mohnsamen im ganzen Garten verteilt, mal schauen, wo er im nächsten Jahr wieder aufkreuzt, wo es passt darf er blühen.



Da darf geraten werden, was sind das für zarte Blüten? Es ist ein Gemüse und wir essen es sehr gerne, nun allerdings ist es auch vorbei mit ihm, wenn er blüht, schmeckt er nicht mehr. Aber die Insekten saugen noch dran herum, nun? Was glaubt ihr, was das ist?? Es ist roter Mangold der seine Saison auch beendet hat, für Nachschub ist gesort, er zeigt sich auch schon.


Ihn beobachtete ich, als er sich zum Abflug bereit machte und ich war nicht so ganz unschuldig daran, ich bin ihm zu nah gerückt.



Er suchte sich eine günstige Stelle aus, von der er gedachte zu starten, die Hinterflügeldeckel schon leicht gespreizt.


Noch den letzten Zipfel erklimmen und dann nichts wie weg, das ging dann so schnell, ich konnte kein Foto machen und greife deswegen auf ein älteres Foto zurück, wo man eine Landung gut sehen kann.



Erinnert ihr euch noch?? So sah die Landung aus, wo mein gestriger Freund gelandet ist, konnte ich nicht ausmachen. Jedenfalls mache ich täglich Kontrolle, wo und wieviele meiner Spezies sich bei uns aufhalten.



Dazu gehört auch Freund Pinselkäfer, ich zeigte heute unseren Nachbarn ein Foto von ihm, verbunden mit der Frage, ob sie ihn in ihrem Garten schon einmal gesehen haben, sie verneinten. Sie waren sehr erstaunt, dass es solche Käfer hier im Revier geben soll. Das waren so meine Gedanken zum Halbjahreswechsel, einiges vergeht, dass andere kommt, wie zum Beispiel: Zuccini, Tomaten, Gurken,  alles die feinen Sachen, die den Sommer ausmachen, machts gut.