Dienstag, 24. März 2026

Im Morgenlicht

Weil so herrlich die Sonne schien, bin ich schnell in den Garten gegangen, ich wollte die Mauerbepflanzung mit Sedum palmeri fotografieren, die sieht immer so schön aus, das Licht war perfekt.


Ich finde sowieso immer, morgens ist das Licht am allerbesten zum Fotografieren, und dann nochmal gegen Abend.


Unser Rasen verwandelt sich, zusammen mit Veilchen, zu richtigen blauen Inseln, zusätzlich noch weiße Tupfer aus Gänseblümchen.


 

Die gefüllten Narzissen sind alle aufgeblüht, weil sie so schwer sind, hämgen sie runter und werden gerne von Schnecken gefressen, darum kommen sie in die Vase. Das war mein schneller Gang in den sonnigen Morgengarten. Die Eidechsen schliefen noch, denen war es noch zu frisch. Ihre Lieblings Sonnensteine lagen noch im Schatten.

Montag, 23. März 2026

Einfahrt von.....



..... Breisach nach Ihringen sieht so aus, frühlingsmäßig. Ursprünglich waren die Narzissen als  "Jhringen" zu erkennen, inzwischen sind sie etwas verwachsen. Dann folgen die Mandelbäume, sie reichen bis fast ans Dorf heran.




Man hat schon Ostern im Auge, die Spargelfelder sind abgedeckt.

 

 

 Bei unserer heutigen Runde sahen wir diesen üppig blühenden Kirschbaum. Wir waren am Freitag zuletzt dort vorbei gegangen, da sah man noch nicht viel, heute nun diese Pracht

.

 

Beim Heimlaufen kamen wir an dem Magnolienbaum vorbei, der als erster Baum blühte, und heute sieht das so aus. Beim Nachbar gegenüber rieselt es auch schon ganz langsam, die Magnolienblüte ist immer nur kurz und doch freuen wir uns jedes Jahr darauf wenn sie blüht.


 

Freitag, 20. März 2026

Schönes ......

.... Wochenende euch allen, mit viel Sonnenschein.

 

 

Bald haben sie ausgeblüht, dieser Baum ist ein wenig später dran, an anderen Bäume fallen die Blüten schon ab.


Bei Gänseblümchen gibt es auch so wunderschöne Farben, entdeckt bei unserer Runde.


Kornelkirschen, die kennt ihr ja alle, sie sind bei den Insekten sehr begehrt.



An einem Apfelbaum fand ich schon diesen Blütenansatz, dann darf es keinen Frost mehr geben.


Was geht da vor??


Ach die schon wieder, die macht nichts da kann ich mich ruhig weiter sonnen. So schöne Sonne wie heute wünsche ich uns allen zum Wochenende.


Donnerstag, 19. März 2026

Hier läuft was.....

 .... bei den Eidechsen sind schon die Frühlingsgefühle erwacht.


Da schaut jemand vom Bienenhaus runter, um nachzuschauen was sich da unten tut.


 

Halt, du bleibst hier, dich lass ich nicht mehr los ... und bist du nicht willig, dann brauch ich Gewalt.... Die Eidechsen sind keine Tiere die große Zärtlichkeiten austauschen, da geht es sehr brutal zu. Hat ein Männchen endlich ein Weibchen erwischt, lässt er es nicht mehr entkommen, je kräftiger es sich wehrt, desto kräftiger beisst und packt er zu.



Wie man gut sieht, er hat erreicht was er wollte und er umschlingt das Weibchen fest und die Paarung beginnt, sehr unromantisch.


Danach rennt das Weibchen fort einen geschützten Ort zu suchen.




Um von dort nochmal zurück auf den Raufbold zu schauen, aber das muss sein, denn ich möchte doch im nächsten Jahr wieder Eidechsen im Garten haben.

 

 


Mittwoch, 18. März 2026

Frühling weitet sich aus

Es ist schön zu beobachten, wie der Frühling mit jedem Tag bunter wird. Die ersten Frühblüher sind schon fast verblüht, die nächste Generation Blumen erwachen.


 


 



 

Nun blühen sie auch im Kräutergarten, das sieht immer so schön aus, Bienen mögen sie sehr gerne, sind sie doch eine frühe Nahrungsquelle.



Nun blühen sie überall in den Gärten. Ich habe gerade nachgelesen, Wildtulpen sind besser für die Bienen, sie haben mehr Nektar als die gezüchteten.

 


 Aber eigentlich wollte ich wieder einmal eine immer seltener werdende Wespe zeigen, die Delta-Wespe/Delta unguiculatus.



So sieht sie aus, sie ist gerade dabei, ihren Kokon zu bauen, die trägt ein Lehmkügelchen im Mund, festgehalten mit den Vorderbeinen.



So sieht der Bau des Kokons aus, mehrere solche Töpfchen baut sie dicht beieinander, in jedes schleppt sie eine Raupe und legt ein Ei hinein, dann überbaut sie alle Töpfchen mit neuen Lehmkügelchen.


Etwas vergrößert bei der Arbeit, man sieht das Kügelchen besser.

Leser, die schon länger bei mir lesen, werden diese Fotos schon mal gesehen haben, aber ich schaue sie selber immer wieder gerne an, es sind Wunder der Natur, die leider immer weniger werden.




Die kennt ihr ja inzwischen, meine neugierigen Eidechsen.

 




Sonntag, 15. März 2026

...... dein Geburtstag ist heut.......

Das haben meine Kinder immer zu meinem Geburtstag gesungen, immer am 15. März, den haben wir heute. Ja, es ist wieder soweit, ich bin heute 85 Jahre und ich frage mich, wo ist die Zeit geblieben.


Es gab auch Bloggerglückwünsche, ich möchte mich ganz herzlich dafür bedanken. Links ist die Karte aus Berlin, von Jutta, die andere, ihr ahnt es schon, von Rita, zusammen mit diesem Chipstäschchen:


 

Ich habe mich sehr gefreut, es gab natürlich noch viele andere Karten, wenn man 85 Jahre wird, da kommen auch Karten von der Gemeinde, von der Sparkasse, Sozialstation und,und und, die Sparkasse hatte zusätzlich noch eine Plastikkärtchen für unsere Backstube zum einlösen, das fand ich wirklich sehr einfallsreich. Wenn ich in den Garten schaue, sehe ich schon sehr viel Buntes und der Amselmann hatte mit heute morgen schon ein Geburtstagslied geflötet, als aller erster Gratulant.



Freitag, 13. März 2026

Raffinierte Häuslebauer

 Heute möchte ich " Häulebauer " vorstellen, die es wert sind nochmals gezeigt zu werden. Bevor jemand meint, die haste doch schon mal... ja, das habe ich.. Weil es in der Natur bei den Kleintieren ja wieder mächtig zu geht, sie brauchen und bauen Nester für den Nachwuchs.


 

Dies ist der Bau einer Brackwespe, einfach so an einen Grashalm gebaut, es sieht so aus, wie ein weggeworfener gelber Wattebausch, vielleicht habt ihr das auch schon gesehen und euch gewundert.


Nun folgt ein aussergewöhnliches Bauwerk einer Schornsteinwespe/Odynerus spinipes. Sie baut ihr Nest in Lehm oder Lösswänden.



Hier bei uns sucht sie sich ein Loch im Löss, da trägt sie eine Raupe ein, legt ein Ei dazu und verschliesst es kunstvoll mit einen Schornstein ähnlichen Eingang, damit nicht jeder gleich ins Innere gelangen kann. Sie reichert den trockenen Löss mit Kuckuchsspeichel an und formt Kügelchen die sie zu einem kunstvollen Eingang zusammen setzt.


 Der Dornfinger, eine Spinne, sie gehört zu Cheiracanthium Familie, hat eine total eigene Bauart, sie zieht Grashalme zusammen verspinnt sie miteinander, und baut aus weiteren Spinnenfäden einen weißen Kokon. Ihr Biss kann Schmerzen verursachen.



Getöpfert wird auch, diese hübschen Kokons, wurden von einer Töpferwespe/Euemes spec., auch Pillenwespe  genannt, gebaut. Gebaut wurden sie an einen festen Stängel , ich glaube von einen Strauchstumpf.



Bezaubert dieses weiße Lämpchen, so heißt nämlich die Erbauerin, ein Spinne, "Feenlämpchen"/ Agroeca brunnea. Ich habe ihn, den Kokon, nur einmal hier am Kaiserstuhl gefunden, das war ganz am Anfang als ich mich intensiv für die Flora und Fauna hier am Kaiserstuhl interessierte, das war vor 20 Jahren. Meine befreundeten Biologen haben sie auch seither nicht mehr gefunden.


 

Obwohl nicht so klein, ist dieser Kokon gut getarnt, er gehört der Wespenspinne/ Argiope bruennidi. Sie baut ihren Kokon gerne zwischen ca. 30 - 45 cm Höhe an starken Sträuchern und Grashalmen. Versucht mal auf euren Naturspaziergängen im Herbst, einen dieser Kokons zu finde, ich hätte noch mehr im Angebot, vielleicht ein ander mal.