Donnerstag, 4. Juni 2026

Gestern sah es noch so aus

Wir machten eine Runde, die übliche Strecke, und da stand die Wilde Karde schon so groß am Bahndamm:

 

 

Der Himmel war noch blau, er zog sich zusammen und wir erreichten noch geradeso unser Haus, dann legte es los, nur kurz, dann kam wieder die Sonne.


Die Pusteblume vom Wiesenbocksbart/Tragopon pratensis wird heute sicher nicht mehr so schön fluffig aussehen, der Regen wird sie zusammen geklatscht haben.


Im Garten hat der Regen und der Wind fast alle Blüten vom Jasmin runtergeblasen und gewaschen, es sieht aus, als hätte es geschneit.


 

Unsere Hortensien fangen an zu blühen, sie stehen im Schatten da gehts noch eine Weile, in anderen Gärten blühen sie schon.



Auf einem Hortensienblatt, sass diese Wiesenschaumzikade/Philaenus spumarius, das sind die Zikaden deren Larven die" Kuckuksspucke" hinterlassen. Diese Zikade ist sehr klein, sie ist nur zwischen 5 - 7 mm lang, trägt die Augen seitlich.


Zum Schluß noch, das gemalte Kalenderblatt von Kindergarten Kindern erstellt, viel Sonne und die ersten Beeren und Kirschen kann man essen.


Dienstag, 2. Juni 2026

Was fliegt denn da? Was sitzt denn da?

Das frage ich mich oft beim Spazierengehen, ihr auch? So gewöhnliche Hausfliegen kennt ja jeder und dass sie lästig sind auch. Es gibt ja auch noch andere Flieger, die uns nicht ärgern und auch noch so schön aussehen.



Wie findet ihr denn diese hübsch gezeichnete Schlammfliege/Sialis lataria ? Wasserflorfliege wird sie auch genannt, sie ist dunkel gefärbt. In Ruhestellung legt sie ihre Flügel dachziegelartig zusammen. Ihr Revier ist der Uferbereich vom Wasser. Ich fand sie auf einer Baumscheibe, nicht so typisch, aber in Ufernähe.


 

An einer Baumrinde sass diese Holzschnacke/Tanyptera atrata, was macht die da?  Es war  nämlich ein Weibchen, der lange Legestachel weist sie aus. Die Neugierde war geweckt. Nachdem mir dies Foto gelang, beobachtete ich sie und kam ins Staunen, sie suchte Rindenspalten, um dort den langen Legestachel hinein zu führen und somit ihre Eier abzulegen.


 

Seltener wird diese auffallend grüne Fliege, die Florfliege/Chrysoperia carnea, auch Goldauge genannt, sie ist ein absoluter Nützling im Garten, denn sie frisst Schädlinge, in der Hauptsache die Larven, deshalb legt sie ihre Eier an Blattlauskolonien ab. Dann dürfen die Larven sich tüchtig bedienen und uns Gartenbesitzern hilft es enorm.


 

Sehr lästig dagegen kommt diese Fliege an, die Essigfliege/Drosophila melanogaster, ist erpicht auf Obst und sie riechen sofort, wo es Obst gibt.




Zum Schluss noch ein stachelieges Hinterteil einer Fliege, ich nenn sie mal einfach " Stachelfliege " weil ich noch nicht den Namen kenne, aber die Ansicht so lustig finde.




Sonntag, 31. Mai 2026

Er kam ......

 ...... gerade eben, ich meine den Regen, welch eine Erfrischung, er kommt so sanft. Wir machten noch vorher schnell unsere Runde, weil es sich so abgekühlt hatte, marschierten wir unsere Strecke am Bahndamm entlang. Wir haben uns nicht lange aufgehalten, aber ein paar Fotos habe ich doch gemacht.

 

 

Zuerst möchte ich euch meinen gewaltigen " Malvenbaum " aus dem Garten zeigen, der ist doch wirklich gewaltig und wird gern besucht, demnächst werde ich ihn genauer betrachten und nach Bienen suchen.


 

Nun zur Bahndamm Runde, bei meinen Führungen mit Kindern, nannte ich dieses Gras immer Mäusegerste/Hordeum murinum, Mäusegerste konnten sie sich gut merken.


Das Johanniskraut/Hypercium calycinum blühte schon,es ist ja ein sehr wirksames Heilmittel, soll beruhigend wirken.


Eine Draufsicht auf die Acker Kratzdistel/Cirsium arvense, eine der vielen Blüten hat schon in eine Pusteblume verwandelt.


Blühendes Gras, für alle die mit Heuschnupfen zu tun haben ein Horror, wenn ein Windstoss kommt, fliegt der Blütenstand davon.


 

Auf der langen Strecke entlang des Dammes blühte diese Nachtkerze/ Oenothera, nur diese, die anderen waren noch noch soweit.


 

Diese Schoten gefielen mir gut, darum habe ich sie fotografiert, aber wie sie heißen, weiß ich nicht. Es war nicht viel Regen, aber er wirkt sehr erfrischend.


Freitag, 29. Mai 2026

Euch nochmals ein schönes .......


 ........ heißes Wochenende, aber wir sind ja so langsam dran gewöhnt. Ich habe beobachtet, dass selbst die Bienen und Hummeln die Mittagshitze meiden. Ich möchte euch einige Hummel vorstellen, die seltener sind, das hatte ich gerade recherchiert. Zuerst eine Waldhummel oder auch Bunthummel/Bombus sylvarus genannt. Der Name täuscht, sie lebt nicht nur im Wald, ich habe sie, wenn ich mich recht besinne im Rebgelände entdeckt.




Sie ist auch wieder da, die Bauchsammlerin oder Wollbiene/Anthidium manicatum, ich habe sie heute im Garten gesehen. Sie trägt zu Recht den Namen Wollbiene, auf dem letzten Foto kann man es sehen. Dort sitzt sie auf einem Wolligen Salbeiblatt, sie schabt das Wollige ab und polstert damit ihr Nest. Bauchsammlerin weil, sie streift die gesammelten Pollen zum Bauch, dann kann sie noch mehr tranportieren.

 

Eine der ersten Hummeln die im Frühjahr anzutreffen sind, ist die Erdhummel/Bombus terretris, noch ist sie öfter anzutreffen, hoffentlich bleibt es so.  


 

Schon eine ganze Weile unterwegs, ist auch die Blauschwarze Holzbiene/Xylocopa violacea, ganz typisch sitzt sie hier am Holzstamm, ihr lautes Gebrumme gefällt mir. Da unser Nachbar einen großen Holzschuppen hat, findet sie reichlich Holz, das braucht sie, um ihre Nistgänge darin anzulegen. Dies wars für heute , ich stelle wieder einmal welche vor. Habt ein schönes Wochenende, bei uns ist ja am Donnerstag schon wieder ein Feiertag, Fronleichnam, man kommt ganz durcheinander.





Mittwoch, 27. Mai 2026

Neben lesen ........

 ........  im schattigen Haus, schaue ich oft in mein Fotoarchiv. Heute hatte ich es auf Libellen abgesehen, es kommt ja jetzt die Zeit, und sie ist schon da, da  fliegen die flinken hübschen Libellen wieder.



 

Ich möchte euch meine Lieblings Libelle zeigen, die Blauflügel Prachtlibelle/Calopteryx virgo, ich mag sie besonders gerne. Wenn sie über das Wasser flitzt, meint man, ein Diamant huscht über das Wasser. Sie bevorzugt schmale Bäche mit klarem Wasser und wenig Oberflächenvegetation.

 

 

Die Weibchen haben kupferfarbene Flügel, daher kann man sie schneller unterscheiden, hübsch sind sie beide.


 

Sie heißt Frühe Adonislibelle/Pyrrhosoma nymphula und sie ist auch zeitig im Jahr unterwegs, ab Mai bis August. Ihr Umfeld sind langsam fließende Gewässer mit Ufervegetation.


Ebenfalls eine  Kleinlibelle, die Hufeisen-Azurjungfer/Coenagrion puella, hält sich gerne an stehenden Gewässern aller Art auf, auch größere Gartenteiche mag sie. Kleinlibellen klappen in Ruhestellung ihre Flügel zusammen, die Großlibellen breiten sie aus, wie ein großes " T ". Ein Merkmal das man sich gut merken kann, auch die Augenstellung spielt eine Rolle, bei den Kleinlibellen stehen die Augen weit auseinander, seitlich am Kopf.


 

Ein typisches Bild einer Großlibelle, der Gebänderten Heidelibelle/Sympetrum pedemonanum, ich hatte nur einmal das Glück ein Foto zu machen. Ihr Lebensraum: Stark verwachsene Gewässer, ich traf sie an einem Baggersee. Von Juli bis September ist sie anzutreffen.



Paarende Gemeine Heidelibellen/Sympetrum vulgatum, das gehört zum Lebenskreislauf dazu. Von Juli bis November begegnet man ihnen, wie viele Libellen, bevorzugen auch sie stehende Gewässer und Gartenteiche, Gartenbesitzer mit Teichen können sie bald antreffen.


 

Bei diesem Foto kann man fast erahnen, um welche Libelle es sich handelt, so platt wie die da sitzt. Es ist der Plattbauch/Libllula depressa. Obwohl auch sie, es ist ein Weibchen, stehende Gewässer bevorzugt, sass sie auf einen Pfahl in unserem Garten, welch ein Glück für mich.


 

Sich sonnend auf einem Stein am Ufer eines Sees, ein Blaupfeil/Orthetrum cancellatum, er ist ein schneller Flieger, wie sein Name schon sagt, Pfeil und eben so fliegt er auch. An Seen und Teichen mit Sand und Kiesufern da fühlt er sich wohl. Ob ich die eine oder andere Libelle in diesem Sommer wohl finden werde? Einige Fotos sind wieder kleiner als andere, das bitte ich zu entschuldigen, es sind ältere Fotos.





Dienstag, 26. Mai 2026

Sie sind rum.........

 ........... ich meine die Pfingsttage, es war ja überall recht heiß, bei uns schon fast unerträglich, mit 32° - 34° wohl am heißesten. Wir haben es gemeistert, wir sind schnell am Morgen unsere Runde gelaufen, dann ab in den Schatten. Hatten noch frischen Spargel und Erdbeeren gekauft, um ein leckeres Mittagessen zu kochen. Zum Spargel, den hatte ich einfach nur in Salzwasser gekocht, schön auf eine Platte drapiert und dann eine Soße Vinaigrette drüber, fertig. Dazu buck ich einfache Pfannkuchen, in die ich Lachsscheiben einrollte, lecker. Ich hätte ein Foto machen sollen.  Dies gab es am zweiten Feiertag. Es gab am Samstag vorher noch eine unangenehme Sache., wir wollten am Samstag  zu einem Potluck und ich hatte eine Schüssel Nudelsalat zubereitet, aber es kam ganz anders. Am Freitagabend um 23.00 h stellten wir fest, unser Toilettenabfluß ist verstopft, schöne Bescherung. Am Samstag riefen wir in aller Frühe den Notdienst an, der ist der Nähe, der sicherte uns dann zu, um 11.00 Uhr kommt er. So war es dann auch. Mit moderner Technik war schnell der Schaden geortet, an einer Stelle war das Rohr zu. Um es kurz zu machen, es konnte an Ort und Stelle behoben werden innerhalb einer Stunde. Wir blieben zu Hause und aßen den Nudelsalat und den Rest am 1. Feiertag mit viel frischen Salaten und leckeren Eerdbeeren. Das waren unsere Pfingsttage.

Als wir unsere übliche Runde entlang des Bahndammes gingen, sah ich auf einer Königskerze die Raupe des Königkerzen Mönchs/Cuculla verbasi. Die Raupe ist ja wunderschön, der Schmetterling allerdings, eher unscheinbar, hab leider kein Foto davon.


Mein mächtiger Malvenbusch öffnet gerade die ersten Blüten, er steht bei uns im Garten.



Ebenfalls aufgeblüht im Rasen, das Orangerote Habichtskraut/Hieracicum aurautiacum und natürlich gerne  besucht.


 

Dies ist nun leider die allerletzte Lilie, nun sind alle wieder verblüht, ich hatte jeden Tag die verwelken Blüten abgeschnitten und konnte die Blühzeit ein wenig verlängern, bilde ich mir ein.




Unsere Eidechsen meiden auch die extreme Hitze, diese schaute mir zu, als ich heute sehr früh die Vogeltränke säuberte und wieder neu füllte. Tagsüber sind sie in den Mauerritzen. Dann konnte ich ebenfalls noch eine andere Eidechse beobachten, die hatte sich neben einem Ameisenloch niedergelassen und dort ganz flink Ameisen zum Frühstück verspeißt, das hatte ich noch nie beobchten können.

Montag, 25. Mai 2026

Pfingsten fast vorbei .......


 

 

 

....... die Hitze bleibt. Selbst den Schnecken ist es am Boden zu heiß, sie klettern in die Höhe, da bläst dann schon mal der Wind und schafft auch ihnen ein wenig Abkühlung. 


 

Die Schafe werden sicherlich sehr unter der Hitze leiden, gerade wenn sie nicht geschoren sind, aber diese hier haben einen schattigen Unterstand, dort gibt es reichlich Wasser, Salzleckstein und Schatten.


 

Dem reicht es auch, er schreit sicherlich." Regen, wo bleibst du? Komm endlich!"Wir müssen wohl noch eine Weile ausharren, ich hoffe, ihr kommt alle damit klar.