Sonntag, 19. April 2026

Zum Wochenanfang.....

 ..... schicke ich euch meine erste Rose, ich freute mich sehr, sie heute gefunden zu haben. Wir hatten heute einen schönen Tag, es war zwar bloß 18°, aber in der Sonne fühlte es sich wärmer an.


Ist sie nicht hübsch?? Es ist eine Polyantha Rose, sie wird zwischen 50 - 80 cm groß. Sie stand schon hier im Garten, mit einigen anderen Rosen, als wir hier einzogen.


Ob ihr das erraten könnt, zu welchem Baum diese Blütenzapfen gehören?? Der Baum stammt aus  einem Land im Nahen Osten, dieser Baum ist in die Flagge als Symbol verewigt. Im Augenblick herrscht dort eine gespannte bis gefährliche Situation. Als man dort noch hinreisen konnte, waren wir einmal dort. In Friedenzeiten wurde die Hauptstadt des Landes die "Finazmetropole" des Ostens genannt. Heute ist vieles zerstört, mehr verrate ich nicht, Auflösung morgen.


 

Auf meiner Krüppelkiefer ist was los, schaut mal was sich dort tummelt. Eine Schnecke auf dem Weg nach oben, aber da kommt sie zu spät, eine Erdhummel saugt schon an dem Zapfen. Dies ist meine kleine heutige Gartenausbeute, wir hatten nämlich Besuch und hatten mit ihnen eine kleine Kaiserstuhl Rundfahrt mit dem Auto gemacht.  Wir zeigten ihnen die Stellen, wo es am Kaiserstuhl am Schönsten ist und sind in einem urigen Kaiserstühler Gasthaus eingekehrt und üppig zu Mittag gegessen. Da wir ja kein Auto haben, war es ein schönes Erlebnis. Einen guten Wocheneinstieg wünsche ich.


Freitag, 17. April 2026

Spinnen- Betreuung

Wie betreuen die Spinnen eigentlich ihre Brut??  Bei der Wolfsspinne/ Lycosidae, konnte ich das einmal beobachten.


Die Wolfspinne trägt ihren Kokon ständig mit sich herum. Wenn sie spürt, dass die Jungen schlüpfen möchten, beißt sie den Kokon auf und die Jungen schlüpfen auf ihren Rücken, es können bis zu hundert Spinnchen sein.


Dann schleppt sie sie immer noch  mit sich rum, mehrere Tage bis Wochen, als Schutz vor Feinden. In der Zeit ernähren sie sich vom Eidotter des Kokons. Sind sie groß genug um sich selbstständig zu ernähren, verlassen sie die Mutter.

 


Bei den Gartenkreuzspinnen/Araneus didamatus läuft das so ab: Im Herbst Sept/Okt. bauen die Weibchen mehrere Kokons, in die sie bis zu 100 Eier ablegen kann, dort sind sie geschützt und überwintern als Larve darin. Im Frühjahr schlüpfen sie.


 

Nach einer kurzen Phase der Geselligkeit, geht jede kleine Spinne ihren eigenen Weg. Oft lassen sie sich an einem selbstgesponnen langen Spinnfaden durch den Wind irgendwo hintreiben.

 

 

Droht ihnen Gefahr durch Angriffe von Vögeln z.B. , dann laufen sie auseinander und verwirren damit den Vogel, der eben noch einen Punkt sah, sieht nun noch ein Gewusel. Die Natur ist Trickreich, da kann man nur staunen.
 




Mittwoch, 15. April 2026

Nestbau - Künstlerin

 Heute möchte ich wieder eine Nestbau - Künstlerin vorstellen, die Feldwespe/Polistes dominula. Sie baut ihr Nest an warmen, sonnigen und geschützten  Stellen.


So fängt alles an, sie schafft zuerst einen Stiel und fängt dann mit einer Wabe an.



Hier kann man es erkennen, sie baut dann immer mehr Waben an bis das Gebilde etwa handteller groß und hüllenlos ist, d.h, man kann in die Wabenlöcher schauen.





Ich konnte alles schön bei uns im alten Garten beobachten, wie jeden Tag das Nest ein wenig größer wurde. Wenn die Feldwespe fliegt, läßt sie die Hinterbeine hängen, ihr Hinterleib sieht tropfenförmig aus, ihr habt sie sicher schon alle gesehen. Sie ist ungefährlich, und kommt nicht in Essensnähe, wie die anderen Wespen.

 

Dieses Nest hatten die Feldwespen unter einem Lavendelstrauch gebaut, man erkennt wie sie eifrig die Brut pflegen. Es gab immer mehrere Nester in unserem Garten und  so konnte ich viele wertvolle Beobachtungen machen. Sie sind standorttreu, wer mehr über das Feldwespen Leben erfahren möchte, einfach bei Wicki nachschlagen, ich möchte nur die wichtigsten Sachen in Kurzform sagen, bin ja auch nur Laie.


Ein kurzer Blick auf die Fotografin, dann wurde weiter gebaut, lieb schaut sie mich an, sie kannte mich, ich machte ihr nichts, sie machte mir nichts.

Dienstag, 14. April 2026

Auf dem Weg zur.....

........ zur Apotheke, ich hatte die Kamera dabei und konnte einige Fotos machen.


In einem Garten blühte schon die erste Lilie.



 
 
An der Hauswand eines Weingutes, blühte der Blauregen/Wisteria frutescens. Die ganze Hausfront entlang, das sah toll aus


 
Auf dem schmalen Weg zum Kräutergarten fand ich diese dunkle Blume, sie gehört zu einer Blumenmischung, die Gemeinde hatte eine Rabatte angelegt damit der Weg dahin schon bunt aussieht.
 

 
 

Sonntag, 12. April 2026

Wenn der......

..... weiße Flieder wieder blüht.... das kann ich nicht singen, aber ich kann schon lila Flieder zeigen.

 


Das ist jetzt wirklich schnell gegangen mit dem Aufblühen, vor zwei Tagen noch knospig und nun so.





Die Apfelbäume blühen, ich finde ihre Blüten so schön, unaufgeblüht sehen sie rosa bis rot aus, wenn sie dann ganz aufgeblüht sind, rein weiß. Dann fand ich noch letztjährige Äpfel hängen, da kam mir ein Lied in den Sinn, den wir immer mit der Jugend gesungen haben:" das Eine ersteht und das Andre vergeht, eins löst das andre ab......"

 

Unter einem mächtigen Walnusbaum stehen eine Menge gelbe Taubnesseln, die finde ich attraktiv, so oft sieht man sie nicht und deshalb mag ich sie besonders gern, auch weil sie so hübsch innen gezeichnet sind.



Schaut man auf die Rebflächen, dann sehen die Böschungen gelb aus, vom Färberwaid/Isatis tinctoria übersät.

 

Dazwischen sind auch schon Lilien zu sehen, sie stehen geschützt im Färberwaid Wald.


Damals, zur Corona Zeit drückte jemand seine Sehnsucht nach Frühling so aus, alles schön bunt, da ist der Frühling gerade kräftig dabei.

Habt einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche.


Sie schaut schon mal vorsichtig in die neue Woche, kommt die Sonne wieder??



Freitag, 10. April 2026

Es passiert immer.......



.......... wieder, dass sich Insekten in unserem Wintergarten verfliegen, gestern war es ein Taubenschwänzchen/Macroglossum stellatarum, wie immer, befördere ich sie wieder ins Freie, was sie dankbar annehmen.


Eine Achateule/ Phlogophora meticulosa war auch schon mal Gast.



Auch sie, die Hausmutter/Noctua pronuba fand sich nicht mehr zurecht, ihr wurde geholfen.



Manchmal kommt etwas Seltenes angeflogen, ein Federgeistchen/Pterophorus pentadactyla verlor die Orientierung.

 


Morgens sass dieser Mittlerer Weinschwärmer/Deilephila elpenor sehr verschlafen an einem Spinnfaden in einem sehr ungünstigen Winkel, es gelang mir gerade noch so, dieses Bild zu machen, danach ging es ab in die Freiheit.

 

 

Dieser hier bleibt mal zunächst ohne Namen, den muß ich erst wieder suchen. Ich habe beim abspeichern dummerweise nicht seinen Namn dazu geschrieben, das ist mir unerklärlich und sehr dumm, sobald ich ihn gefunden habe, wird er benannt.






Donnerstag, 9. April 2026

Stern aus ......

 ....... der Erde, ein Erdstern sozusagen, der kommt aus meinem Garten und ich zeigte ihn schon einmal. Hier noch zwei Bilder als Ergänzung:


Aus diesen bräunlichen Kugeln, ensteht der Erdstern. Nachdem die Kugel die Erde durchbrochen hat, fängt sie sich langsam an zu öffnen.


Dann sie es so aus, wie ein Stern aus der Erde. Dieser Pilz soll selten sein, und der Pilzexperte aus dem Naturforum meinte, diesen Pilz möchte jeder Pilzkenner gerne mal im Original sehen, was denkt ihr, wie stolz mich das macht. Eigentlich habe ich ja nichts dazu beigetragen, er tauchte wie aus dem Nichts hier im Garten auf.


Nun zu etwas ganz anderem, mein Mann hatte gestern Geburtstag und wir machten mit Freunden eine kleine Blütenrundfahrt in den Kaiserstuhl und landeten in dem kleinen Städtchen Endingen am Kaiserstuhl. Man sollte es nicht glauben, schon 862 wurde dieser Ort erstmals urkundlich erwähnt, da waren es sicher nur ein paar armselige Hüttchen. Inzwischen ist sie eine Kleinstadt mit bewegter Geschichte. 1751 verbrannte man sogar eine Hexe hier. Das es immer sehr ärmlich zuging, kann man auch daran erkennen, dass 1843 einige Endinger nach Venezuela auswanderten, bis heute bestehen enge Beziehungen nach dort, und hin und wieder kommen Nachkommen hierher, um ihre Wurzeln kennen zu lernen, und umgekehrt, Endinger fahren dort hin.


Diese wunderschöne Tür ist der Eingang in eine Apotheke, durch die Scheiben konnte man etwas von der Einrichtung sehen, historisch schön.



 

Bei diesem offiziellem  "Schwarzbrenner "kann man gut essen, das haben wir allerdings gestern nicht gemacht. Die Mittagszeit war rum, wir hatten uns auf Kaffeetrinken eingerichtet. Nicht einfach irgendwo, sondern in einem " Kirschcafe ", mitten in einer Kirschanlage die in voller Blüte stand. Zum Glück hatten wir einen Tisch reserviert, es war brechend voll, das Wetter war so schön, wir hatten wieder 23°, ausserdem sind noch Osterferien. Was isst man im Kirschcafe?? Ich habe selbstverständlich Schwarzwälder Kirsch gegessen, die anderen nach eigener Wahl. Als die Torten kamen, machten wir alle große Augen, man man waren das große Stücke und super lecker.