Mittwoch, 12. Dezember 2018

Ich weiß nicht .......

...... ob dieses Insekt schon einmal Insekt des Jahres war, aber ich fand diese große Biene so interessant, dass ich sie gerne ein wenig näher vorstellen möchte.
Es handelt sich um die Holzbiene/Xylocopa violacea:

Ungefähr 3 cm groß, also ein recht auffälliger Brummer, den man nicht überhören und übersehen kann. Bei uns im Garten ist sie den Sommer über eifrig unterwegs.



Beide Arten, Männchen, Weibchen überwintern, leben solitär und sind standorttreu. Zur Überwinterung verstecken sie sich in Mauerspalten, Lehmwänden und andere geschützte Verstecke. Im April treffen sie sich zur Paarung.





Den Nestbau übernimmt das Weibchen, es nagt in abgestorbenen aber noch festem Holz, einen Brutkamin ca.10-15cm lang, jeweils ein Ei legt sie in jede Brutkammer dort trägt sie noch reichlich Blütenstaub ein. Die Verpuppung erfolgt in der Kammer, aus der sie sich dann als erwachsene Biene aus dem Holz heraus frisst.
Lieblingspflanzen sind: Natternkopf, Wiesensalbei, Flockenblume. Im Frühjahr sehr oft der Winterjasmin, wenn andere Blüten noch fehlen, wenn er Schlupf sehr früh stattgefunden hat.

Um an ihre Nahrung zu kommen hat sie zwei Taktiken, entweder sie steckt ihren langen Rüssel in die Blüte, oder aber sie beisst die Blüte seitlich auf, um an Pollen und Nektar zu kommen. Stechen können sie auch, aber sie sind friedliche Tiere.

Hier hat sie gerade ein reichliches Pollenbad genossen über und über bestäubt ist sie und kann manchmal sehr schwer abheben.


Ihren dunklen, lauten Brummton kann man unmöglich überhören, blitzschnell wendet man den Kopf in Richtung Ton und sieht, je nach Beleuchtung, eine wunderbare violett glänzende große Biene.  In meinem Garten vom Sommer bis in den  Herbst täglich zu bestaunen.
Ich habe noch ein paar Fotos gefunden, hänge sie zum Anschauen dran:















Dienstag, 11. Dezember 2018

Einen kleinen Bummel in Breisach .....

..... machten wir, bevor wir zum Einkauf gingen. Schöner blauer Himmel und strahlende Sonne so um die 12°-13° mußte noch schnell zu einem Bummel entlang eines Anglersees gelaufen werden.

Hier tummeln sich im Sommer die Angler, hier werden Angelwettbewerbe ausgetragen, nun aber absolute Ruhe.

So manche Libelle habe ich hier eingefangen. Zum ersten Mal die Gebänderte Heidelibelle:

Darüber hatte ich mich damals sehr gefreut, in den darauffolgenden Jahren habe ich sie immer wieder dort gefunden.


In einem sehr urigen Garten in der Nähe des Rheins, standen diese 4 Kerzen und im Hintergrund 4 weiße Gänse die sich bei jedem Windhauch bewegten, manche Leute haben super Ideen. Diese Gartenbesitzer haben es immer irgendwie anders als die Masse, ein Herz für Tiere haben sie allemal, es steht immer eine Schale mit Wasser für durstige Hunde dort, finde ich toll.


Durch die Bäume sah man die Möhlin schimmern, darauf tummelten sich allerhand Wasservögel, Enten, Haubentaucher usw.


Wenn die Blätter an den Bäumen fehlen, sieht man völlig andere Dinge die sonst nie ins Auge fallen, dieser gewundene Ast z.B.
In den Supermärkten ist es immer voll, in Breisach besonders, aus dem Elsass kommen Kolonnen von Einkäufern. Ich fragte einmal eine Elsässerin ob es denn tatsächlich günstiger wäre, sie meinte auf alle Fälle und ausserdem gibt es bei ihnen in Grenznähe nicht so viele Geschäfte. In Breisach liegen die "Großen" ganz nah beieinander: Aldi, Lidl, DM, Deichmann, Takko usw. da kann man flott den Laden wechseln und das Auto bequem parken, unsere Elsässer wissen das zu schätzen.

An den Postschaltern sieht es nicht besser aus, auch da Schlangen von Menschen, sogar bei uns in Ihringen muß man anstehen und wir haben nur einen Schalter.



Freitag, 7. Dezember 2018

So schnell eilt die Zeit........

... Sonntag schon der 2. Advent, dieser Frechdachs ruft es laut hinaus:


Gestern war bei uns nochmal ein richtig goldener Tag:

Da standen noch ein paar Aufräumarbeiten im Garten an.

Erstaunlich für mich, die Forsythie hat schon wieder Knospen und Blüten treibt sie auch noch.


Der Feuerdorn bietet leckere Früchte an, doch die Vögel bleiben fern, was ist da nur los??? Wie sieht es bei euch damit aus? Meine Meisenkugeln werden kaum angetastet.

Der hatte seinen großen Auftritt hinter sich und kann nun gut lachen, im nächsten Jahr wieder, so lange macht er nichts.

Zwei die zusammenpassen, der Weihnachtskaktus und der Weihnachtsmann, jeden Tag zeigt der Kaktus neue Blüten.
Nun bleibt mir noch nur noch zu sagen, habt einen schönen besinnlichen 2. Advent.







Montag, 3. Dezember 2018

Obst des Jahres .....

....... 2019 da habe ich doch mächtig gestaunt als ich das ermittelt hatte, ihr gleich auch.
Ich hatte etwas naheliegendes Obst vermutet, aber nein es ist: Die Kakeenfeige Opuntia ficus - indica, also, das hat ja nun nicht jeder im Garten stehen. Bei uns gibt es diese Feige tatsächlich, aber auch nicht im Garten, sondern am heißesten Pfad in Ihringen, am Winklerberg und dort auf Vulkangestein.

So schaut das aus, da hängen sie das ganze Jahr hindurch am Hang im Gestein oben.

Eine einzelne Frucht......

...... mit einer Obendraufsicht.

Ja, man kann sie schon essen, nur Vorsicht ist geboten, man sollte sie "rasieren" denn sie umgeben sich  mit Büschel von winzigen Stacheln, das kann sehr unangenehm werden. Vom Geschmack erinnern sie stark an Stachelbeeren, eine angenehme süss/saure Angelegenheit, wenn man die Stacheln ausschaltet.



Sonntag, 2. Dezember 2018

Er ist da ....

.... der 1.Advent und ich möchte euch liebe Grüße senden.


Heute ist das Wetter so ähnlich wie auf dem Foto, noch, sollte man vielleicht sagen.
In Ihringen ist wieder Weihnachtsmarkt, da wünschen sich Anbieter wie auch Besucher, schönes trockenes Wetter. Die Prognose sagt etwas anderes, warten wir es ab.
Wir gehen ohnehin zu einer Adventfeier unserer Gemeinde, da sind wir im Trockenen.
Der Ihringer Weihnachtsmarkt ist immer etwas anders als die Märkte um uns herum, er ist nur an einem Tag und nur Privatanbieter sind erlaubt.

Die erste Kerze darf brennen und verbreitet eine heimelige Atmosphäre, dazu darf auch schon mal genascht werden:


Ehrlich, ich bin in diesem Jahr vor lauter Linzertorten, noch nicht zum Plätzchen backen gekommen, dies sind noch vorjährige, schon mal zum Anschauen, nicht zum Naschen....


Geschafft hat es unser Weihnachtskaktus er blüht tatsächlich im Dezember, meistens kommt er erst im Januar so voll zur Geltung.



Habt einen schönen 1. Adventsonntag.



Donnerstag, 29. November 2018

Weil wir gerade so über....

Tiere und Pflanzen des Jahres 2019 schreiben und lesen, stelle ich mal das  "Johanniskraut"/Hypericum perforatum vor, es ist die Heilpflanze des Jahres 2019.

Bei uns blüht sie im Garten und sehr verbreitet an den Weinböschungen. Ab Juni blüht sie als verzweigte Staude sie kann bis zu 1m hoch werden. Charakteristisch sind ihre ölhaltigen Blätter die- wenn man sie gegen das Licht hält- wie durchlöchert wirken. Zudem enthält sie einen roten Farbstoff, den man beim Zerreiben deutlich sehen kann. Daher der Name "Johanniskraut" weil sie an Johannes den Täufer erinnern soll, den man enthauptet hat, seine Enthauptung soll im Juni gewesen sein. Ausserdem enthalten Blätter und Blüten den Wirkstoff  Hyperizin der für die antidepressive Wirkung verantwortlich ist, aber da würde ich mich nur an den Arzt wenden,  Eigenanwendung wäre mir zu riskant. Johanniskraut ist mit seinen leuchtenden gelben Blüten im Hochsommer eine wahre Pracht. Die Zierformen sind jedoch nicht medizinisch wirksam, mit den gelben Blüten zieht es auch einige Insekten an.

Dienstag, 27. November 2018

Während die Schmetterlinge......

..... sich auf den Winter eingestellt haben, so jedes auf seine Art, ist bei " uns eine Zeit angekommen" wie es in einem Weihnachtslied heißt, da werden Linzertorten gebacken. Es ist ja schon der 1. Advent am Sonntag, die Zeit rennt. Unsere Kinder bekommen immer zum 1. Advent eine Linzertorte, Handmade von Mama und Papa. Ja, ihr habt richtig gelesen: Von Mama und Papa, der Papa sucht die Walnüsse, die Mama macht den Rest und dann sieht das so aus:



Diese zwei Linzer gehen  morgen auf  die Reise nach Bayern, dort werden sie schon erwartet, in München und in Regensburg.


Am Sonntag war noch einmal ein wunderbarer Herbsttag, den nutzten wir zu einem Spaziergang durchs Gelände.

Vielleicht eine letzte Rose?? Sie stand im Vorgarten unseres Nachbarn, sie schaut auch heute noch so aus, ich habe einen Blick darauf geworfen, weil es inzwischen Frost hatte.


Die Natur hat auch schon Vorsorge für das nächste Frühjahr getroffen, auf obigen  Foto sieht man die Rosette vom Färber-Waid/Isatis tinctoria. In einem alten Naturführer las ich dazu, ich zitiere: Seit rund 2000 Jahren wird der Färber-Waid  angebaut, aus seinem Kraut gewann man Indigoblau, was giftig ist. Bei uns braucht man es nicht anzusäen, es kommt ungebeten.

Das untere Foto zeigt die Rosette von der Königskerze/Verbascum thapsiforme, sie wird zu den Heilkräutern gerechnet, enthält Schleimstoffe in den Samen. Aus den Blüten kann man einen Tee machen, der schleimlösend und reizmildernd bei Husten wirkt.


Ein roter Farbklecks fällt gleich auf, wie dieses Pfaffenhütchen/Euonymus europaeus. Erst wenn die Samenkapsel aufspringt, sieht es aus wie ein "Pfaffenhütchen", seine harten Samenkörner sind nicht unbedingt ein Hochgenuss für Vögel, sie bedürfen schon eines sehr starken Schnabels.


Diese junge Rebe hat ihren ersten heißen Sommer hinter sich gebracht, ob sie den kommenden Winter auch so wegstecken kann? Das zeigt sich dann erst im Frühjahr.


Ja und dann trafen wir unseren Nachbarhund "Nuja" der auch unterwegs war. Ihm gefiel die Kletterei am Löss, da konnte man so richtig toll buddeln und der Löss rieselte sacht die Böschung herunter.



Vereinzelnd gab es auch noch Beeren, hier eine Kratzbeere/Rubus caesius, oder auch "Bereifte Brombeere" genannt. Man kann sie essen, aber schmecken tut sie nicht sonderlich, das ist eher etwas zum "Schnapsen".


Auf dem Nachhauseweg ein Blick auf unser Dörfchen, mit Weitblick auf den Schwarzwald.