…… in den nächsten 14 Tagen keine neuen Post schreiben können, unser PC hat den Geist aufgegeben. Wir brauchen einen neuen Computer, den gibt es schon und unser Sohn wird ihn installieren, er kommt deshalb extra aus Regensburg.
Liebe Grüße
Edith
…… in den nächsten 14 Tagen keine neuen Post schreiben können, unser PC hat den Geist aufgegeben. Wir brauchen einen neuen Computer, den gibt es schon und unser Sohn wird ihn installieren, er kommt deshalb extra aus Regensburg.
Liebe Grüße
Edith
Im Moment ist es nicht so heiß wie sonst immer (35° -38 ° ) und darum sind wir gleich nach dem Frühstück unsere Runde maschiert, entlang des Bahndamms.
Die Kroatzbeeren sind richtig reif, sie haben die typische Bemehlung, sind nicht so glänzend wie die Brombeeren, aber sie sind sehr süss. Ein paar haben wir doch genascht, wir haben sie immer wegen der Nähe zur Bahn gemieden.
Die Blüte der Wilden Möhre ist völlig vertrocknet und steht in vollem Samen und bereit für den Abflug nach überall.
Die Kratzdistel auch, sie fliegen meistens im Duett in den Himmel, manchmal schaue ich ihnen zu und beobachte wie hoch sie schweben, um dann doch irgendwann wieder auf die Erde zu gelangen, wen sie Glück haben, sogar auf fruchtbaren.
Hin und wieder gibt es sogar noch blühende Königskerzen, das ist dann eine richtige Augenweide zwischen all dem vertrockenen Pflanzen, Besucher sah ich keine.
Erkennt ihr die Pflanze auf Anhieb?? Es ist der Blaue Natterkopf, sonst immer umschwärmt, jetzt ein stacheliges Etwas, habt ihr sie schon mal in diesem Zusatnd angefasst?
Total vertrocknet und fast unkenntlich, das Johanniskraut, ich hatte tatsächlich ein Problem, ich hatte es auf den ersten Blick garnicht wieder erkannt.
Zum Ende der Runde kommen wir immer an zwei Maisfeldern vorbei, schaut mal wie sie aussehen. Etliche Leute haben Kolben abgerissen, um zu schauen wies darinnen aussieht, schlecht, den die Kolben lagen am Ackerrand und waren dünn mit fast keinen Körnern. Ich glaube nicht, ob die sich noch entwickeln. Gerade hat es leicht gegrummelt, vielleicht kommt ja doch noch ein wenig Regen.
Ich binde euch keinen Bären auf, es gibt sie wirklich, fliegende Bären.
Dieser nennt sich Rosaroter Flechtenbär/Miltochrista miniata, er ist nachtaktiv und gehört zu den Eulenfaltern. Ich hatte ihn morgens aus der Regentonne gefischt, er hatte es wohl nicht richtig eingeschätzt und sich auf die spiegelnde Oberfläche gesetzt, das wäre ihm fast zum Verhängnis geworden, wenn ich ihn nicht rechtzeitig gefunden hätte. Ich dachte schon er wäre tot, doch er erholte sich und nach kurzer Zeit flog er davon.
Dieser Bär kommt von weit her, sagt zumindestens sein Name: Russischer Bär/Callimorpha quadripunctaria, Vor Jahren hatte ich ihn immer bei mir im Garten, er saugt gerne an Disteln und anderen Blüten. Seit Jahren habe ich ihn nicht mehr gesehen und er hätte es jetzt auch schwer in der momentanen Trockenheit.
Der nun folgende Bär, nennt sich Schönbär/Callimorpha dominula, ihr dürft selber urteilen, ob es stimmt.
Er ist sowohl tag- als nachtaktiv und liebt feuchtes Gelände, ich fand ihn am Waldrand auf einer blühenden Wiese. Mein einzigster Fund. Zum Schluß zeige ich noch Bilder von der Unterseite des Flechtenbärchens und vom Russichen Bären.
Habt ein schönes Wochenende, vielleicht kommt ein Regenschauer??
..... eingehalten werden kann?
So wie es aussieht, sieht es ganz schlecht mit dem Weizen aus. Er bleibt klein, die vertrockneten Körner sind notreif und es wird keine richtig gute Ernte. Die Landwirte haben starke Einbußen bei allen Produkten. Dann wird es sicherlich öfter keinen Sonntagskuchen geben. In manchen Regionen hatte es geregnet, bei uns nicht einen Tropfen.
............den aussergewöhnlichen Hund Balou, ein Bernhadiner Sennhund. Er gehörte meiner Winzerfamilie, denen ich , als ich noch fit war, jedes Jahr bei den Rebarbeiten geholfen habe.
Jeder Tag begann etwa so, Balou sass schon lange im Auto, vorsichtshalber sozu sagen, denn, man könnte ihn ja vergessen. Die Erntehelfer gingen nämlich schon immer sehr früh ins Feld und öffeneten extra für Balou den VW Bus. Als er noch ein Hundebaby war, da traute er sich nicht ins Auto, ich habe ihn dann immer hineingetragen und mich mit ihm auf den Boden gesetzt, dort fühlte er sich wohl, zusammen mit mir. Er mußte mit ins Feld, weil er nicht alleine im Haus bleiben konnte, er bekam ein schattiges Plätzchen auf einer Decke zugewiesen, immer etwas Wasser im Napf und hin und wieder Leckerlis, besonders dann, wenn wir einen Imbiss nahmen.
Mit der Zeit wurde er natürlich immer größer und selbstständiger, er beanspruchte einen Fensterplatz für sich. Der jüngste Sohn des Hauses machte sich immer einen Spass daraus, wenn wir halten mußten und ein Auto neben uns stand, nahm er die Pfote von Balou und winkte den Leuten zu, die waren immer ganz verduzt und wir haben herzlich lachen müssen.
Angekommen im Feld, machte Balou erst einmal eine Bodenprobe, vielleicht gibt es ja irgendwo Trüffel, die gibt es tatsächlich auch unter den Reben, man muss nur wissen wo, er wußte es nicht und saute sich dabei kräftig ein.
Und nun?? Wer wäscht mich wieder sauber? Wer wohl, Edith hat sich immer erbarmt, zuerst kräftig mit Gras abgerieben, dann mit einem Tuch nachgeholfen und ich mußte in der Sonne liegen, damit alles trocknet, danach gebürstet. Bürsten hatten wir immer dabei, weil, so ein großer Hund hinterlässt viel Haare und die können im Feld überall rumfliegen und die Vögel können damit ihre Nester damit auspolstern.
Schön war es immer, wenn der Enkel mit dabei war. Wir sassen oft zusammen an den Rebrainen und überlegten uns Spiele, hier wollen wir testen, wer schneller den hohen Rain runterrutscht. Die Ergebnisse waren immer unterschiedlich, gab es nur Löss, so war ich Sieger, war Gras dazwischen war der Enkel schneller, aber wieder den Rain auf, war immer ich der Sieger.Heute ist dieser Enkel der Juniorchef im Betrieb, sie haben sich spezialisiert auf Maschinen in allen Bereichen des Weinbaus, und haben einen Lohnbetrieb gegründet, der den anderen Winzern mit ihren Spezialmaschinen die Arbeit erleichtern. Im Weinbau läuft auch nicht alles rund, der Absatz geht zurück und Deutschland wird von Billigweinen aus dem Ausland überrannt.
Zwischendurch mußte ich auch immer mal schauen, ob der Trupp noch schafft, da fehlt doch jemand?? Ach klar, Pippi machen müssen die Menschen ja auch mal, ich habe mich taktvoll wieder umgedreht.
Dann, im Herbst, da war ich schwer im Einsatz, ich mußte die leeren Eimer an alle verteilen, da mußte ich flott sein.
Na, was ist los? Hier steht schon alles bereit, wo bleibt ihr?? Die Mittagsessenspause mußte ja sein, die wurde schon mal ein wenig überzogen, es gab ja auch leckere Sachen, es roch, hmmm ich bekam auch immer etwas ab, ich hatte da so meine Leute, was glaubt ihr wer? Natürlich der Enkel, der Chef und selbstverständlich Edith, da konnte ich immer sicher damit rechnen.
Nach getaner Arbeit gehts wieder heim, ich war natürlich wieder der Erste im Auto, die anderen unterhielten sich noch, tranken noch etwas, aber dann endlich ging es los, ich war froh, denn so ein Lesetag ist eine anstrengende Sache, ich wollte in meine Hütte und wollte schlafen.
Der Höhepunkt eines Winzerjahres ist dann natürlich das Erntefest mit dem tollen Erntealtar.
Beim Transport der Erntekrone durfte ich schon mal mit, das war schon ein schönes Gefühl.
Nach dem Erntedankgottesdienst gibt es immer einen riesigen Herbstausklangs Umzug, da durfte ich auch schon mal gucken, eigentlich müßte ich ja auch mitlaufen dürfen, denn ich war das ganze Jahr dabei. Das waren meine schönsten Erinnerungen an meinen Freund Balou.
...... Regen bei uns, man hört es rumpeln, es wird dunkel und dann denkt man, o jetzt kommt es runter, daneben gedacht, es zog weiter. Die Wasservögel bekommen allmählich Stress, die kleinen Flüsschen, die Dreisam z.B. sind bald nur noch Rinnsale.
Er hat schon Mühe in dem flachen Wasser überhaupt noch Fische anzutreffen
Sie werden es auch zu spüren bekommen, noch geniesen die ein Mittagschläfchen in der Sonne.
Deshalb schnell den Radweg überqueren, Radfahrer bitte absteigen, das habe ich gemacht, um dieses Foto zu machen.
Erreicht, erfrischend so ein Bach, Verstecke gibt es auch genug, noch gibt es keinen Mangel, es hatte ein klein wenig geregnet. Kommt alle gut in neue Woche, in einigen Regionen hatte es ja geregnet, bei uns leider nicht.
.... bekommen, unsere schönen , schillernden Schönheiten, die Libellen.
Eine von den ersten, die Adonislibelle/Pyrrhossoma nymphula, hier ruht sie sich gerade einmal aus.
Gefolgt von der Azurjungfer/Coenagrion puella.
Heidelibellen, hier die Gemeine Heidelibelle/Sympetrum vulgatum benötigen auch immer mal Wasser.
Bei ihr, der Blauflügel-Prachtlibelle/Calopteryx virgo ist es sehr wichtig, das sie genügend Fließwasser findet, das wird anhand der augenblicklichen Wassernot, immer schwieriger.
Auch sie ist in Gefahr, die Blaugrüne Mosaikjungfer/Aeshna cyanea. Alle brauchen Wasser, wenn das immer mehr austrocknet, sind sie alle gefährdet.
Solche Bilder werden dann immer seltener, es ein Paarungsbild von der AdonislibellePyrrhoma nymphula.