Freitag, 23. Oktober 2026

Ein besonderer Strauch.......

 ........... ist der Blasenstrauch/Colutea arborescens:

 


 So schaut er im Herbst aus, ganz oben rechts kann man auch noch eine Blüte sehen.

 

 

So schaut die Blüte etwas vergrößert aus, ich finde sie sieht so lustig aus.

 


Im Herbst hat er solche Früchte, die aussehen wie rötliche Blasen und deshalb ihr Name. In ihrem Inneren befinden sich 20 - 30 nierenförmige blau/schwarze Samenkörner. Es ist ein bienenfreundlicher Strauch, der bis zu 55 Wildbienenarten und drei Schmetterlingsarten anziehen soll. Der Blasenstrauch Bläuling/Iolana iolas ist auf diesen Strauch spezialisiert, deswegen trifft man ihn sehr selten. Dies sind Aufnahmen  sie stammen aus früheren Jahren, denn er verschwindet auch hier am Kaiserstuhl immer häufiger, weil die Raine  zu sehr "gepflegt "werden, leider. Ein schönes Wochenende allen Lesern.


 

Donnerstag, 22. Oktober 2026

Wasserpflanzen

 Bei meinen vielen Naturstunden mit Kindern am Teich, fanden wir es auch immer spannend, was im Wasser wächst. Die Fotos die ich nun zeige sind keine aktuellen, sie sind aus meinem Archiv.

 


 Dieser Ästige Igelkolben/Sparganium erectum gehörte dazu. Er gehört zu den Rohrkolbengewächsen.

 


 Ebenfalls immer reichlich am Uferrand, das Mädisüss/Filipendula ulmaria, es ist eine alte Heilpflanze, sie soll fiebersenkend, entzündungshemmend und schmerzlindernd sein, laut Wikipedia. Ob er süss schmeckte, probierten sie gleich aus, Ergebnis war sehr unterschiedlich. Nicht nur die Pflanzen waren spannend, spannender für sie waren die unzähligen Kaulqauppen die sie interessierten, ich mußte regelmässig kontrollieren, dass alle ihre Gefangenen wieder ins Wasser entlassen hatten.

 

 

 

 

 

 

Montag, 19. Oktober 2026

Letzte Woche bei .....

 ..... Arbeiten am Blumenbeet, ich habe die Kanten zum Rasen abgestochen, da kam doch tatsächlich der Kleine Feuerfalter/Lycaena phlaeas angeflogen und setzte sich aufs Septemperkraut.

 

 

Ich hatte ihn schon länger nicht mehr gesehen, nun kam er einfach so angeflogen. Ich hatte nicht mal die Kamera dabei, die hat mein Mann mir schnell gebracht und der Feuerfalter blieb tatsächlich solange sitzen. Auch eine Holzbiene kam vorbei, die konnte ich allerdings nicht aufs Bild bekommen. Es ist ganz schön frisch geworden, obwohl noch manchmal die Sonne scheint.

 

Freitag, 16. Oktober 2026

Sie werden wohl auch ......

 ..... nicht mehr lange unterwegs sein, ich meine die Bienen, den ganzen Sommer waren sie fleissig und so langsam werden sie sich zurückziehen. Je nach Art und Kastenrolle,  können Bienen zwischen wenigen Wochen bis zu mehreren Jahren alt werden. Eine Bienenkönigin  kann zwischen 2-5 Jahre leben.

 


 Diese Biene hat schon fleißig Pollen gesammelt, schaut mal die dicken Pollen an den Beinen. Bis zu 40 Milligramm kann sie dann transportieren.

 


 Noch sieht man wieder die Holzbiene durch den Garten fliegen, an den sehr heißen Tagen sah ich sie selten.

 

Weil der Efeu noch so schön blüht, sind die Efeuseidenbienen auch noch unterwegs.


Was so aussieht wie Hörner, sind die Flügel der Biene, es ist eine Hosenbiene, sie streicht ihre Pollenbällchen an den Beinen ab, das sieht dann so aus, als hätte sie Hosen an.

 



 Der Sommer nimmt Abschied, er war an manchen Tagen fast unerträglich, aber wenn er endgültig Adios sagt, dann sind wir alle traurig, stimmts??




 


Donnerstag, 15. Oktober 2026

Apfelkantate

Kennt ihr die Apfelkantate von Hermann Claudius?? Er ist der Urenkel von Matthias Claudius, der ist besser bekannt. Er schrieb die Lieder:" Der Mond ist aufgegangen, Wir pflügen und wir streuen.... und hat den Wansbeker Boten rausgebracht. Dichten muss wohl in der Familie gelegen haben, hört euch mal an, was der Urenkel kann.

 Der Apfel ist nicht gleich am Baum.



Da war erst lauter Blüte, da war erst lauter Blütenschaum, da war erst lauter Frühlingstraum und lauter Lieb und Güte.

Dann waren Blätter, grün an grün und grün an grün nur Blätter.


Die Amsel nach des Tages Mühn, die sang ihr Abendlied gar kühn. Und auch bei Regenwetter.


Der Herbst, der macht die Blätter steif. Der Sommer muß sich packen.



 Hei, dass ich auf dem Finger pfeif: da sind die ersten Äpfel reif und haben rote Backen.


Und haben Backen rund und rot. Und hängen da und nicken. Und sind das lichte Himmelsbrot,


wir haben unsre liebe Not, dass wir sie alle pflücken.



Und was bei Sonn und Himmel war, erquickt nun Mund und Magen und macht die Augen hell und klar. So rundet sich das Apfeljahr und mehr ist nicht zu sagen.


Gedicht von Hermann Claudius, bebildert von mir.

Mittwoch, 14. Oktober 2026

Herbstereignis im Elsass

 Ein besonderes Ereignis im Herbst ist es immer wenn , die Kühe von den Weiden wieder ins Tal geholt werden. Ich war einmal dabei, das war 2013, solange ist es schon her, aber der Ablauf ist immer der Gleiche. Munster im Elsass ist unsere Partnergemeinde, sie hatten die Ihringer zum Weideabtrieb eingeladen, ich hatte mich dafür angemeldet. Der Bus brachte uns ein Stückchen den Berg hinauf, dann gings für uns ca.10 - 12 km hinauf, um dann mit den Kühen den Weg wieder runter bis nach Munster.


Oben angekommen wurden wir schon erwartet.


 

Die letzten Korrekturen an der Tracht wurde noch gerichtet.

 


 Sie stand schon startklar, ihr fehlte nur noch der Schmuck.

 


 War das geschafft, gings los runter ins Dorf. Die Kühe hatten es eilig, denn sie wurden am Morgen nicht gemolken, damit sie schnell ins Dorf traben sollten und nicht unterwegs noch grasen mußten. 


 Die hatten ein sehr flottes Tempo drauf und wir mußten uns mächtig anstrege, um  mit ihnen Schritt zu halten.

 


 Dieser Kleinen gefiel das auch sehr, sie hatte noch Zeit gefunden, ein paar Blumen zu pflücken.

 


 Hier kann man etwas besser den schönen Kopfschmuck sehen, es war die Leitkuh mit der größten Glocke um den Hals.

 


 Unten in Munster wurden die Kühe schon erwartet, die Albbläser hatten sich vor dem Münster versammelt und gaben ein Willkommens Ständchen.

 


 Die Kühe marschierten durch den Ort und wurden von ihren Besitzern in Empfang genommen, es war ein Gedränge und ich hatte Mühe, ein paar Fotos zu machen. Zudem drängten die Kühe nun endlich in ihre Ställe zu kommen, um gemolken zu werden.

 


 Überall wurden sie im Ort von verschiedenen Musikerinnen empfangen und alle waren bestens gelaunt. Nachdem die Kühe alle ihre Besitzer gefunden hatten, gings im Ort noch weiter mit der Feierrei. Im größtem Festsaal hatten viele fleißige Hände unzählige "Elsässische Vesperteller" vorbereitet. Man konnte zwischen Käsetellern und Wursttellern wählen, ich hatte mich für den Käseteller entschieden. Zum Kaffee gab es natürlich den Gugelhupf, der im Elsass "Kougelhopf" geschrieben wird. Viel Musik wurde angeboten, vieles in Mundart. Die Elsässer kämpfen darum, ein eigenständischer Landesteil zu bleiben, man wollte von Paris aus die Region umbenennen, dagegen wurde heftig und erfolgreich protestiert. In den Schulen wird nur noch französisch unterrichtet, auch dagegen gab es Proteste, man setzte sich durch, dass auch Elsässisch gelehrt wird. Bei einer früheren Rundfahrt durchs Elsass, fanden wir an einer Hauswand in großen Buschstaben, folgendess: " Unsere Sproch verreckt", das sagt alles. Solche Begegnungen sind deshalb so wichtig, um Tradionen zu bewahren. Die Elsässer hatten es immer schwer, sie standen oft zwischen den Fronten, einmal waren sie Franzosen, dann wieder Deutsche, die neue Generation hat sich neu formiert, sie sind Franzosen.

 

 

 


Dienstag, 13. Oktober 2026

Altweibersommer

 So werden die letzten schönen Sommertage genannt, der Name stammt aus dem altdeutschen Wort " weiben" ab, was soviel wie weben, knüpfen von Spinnweben. Andere Erklärungen sagen, es soll an das graue Haar der älteren Damen Frauen erinern. Früher sagte man man statt Frau Weib, daher die Kombination: Alt gleich Weib und daraus der Altweibersommer.

 


So fängt alles an, kleine Gartenkreuzspinnen dicht zusammengeballt, wachsen heran spinnen dann als Einzelne kleine Spinnchen zarte Fäden und lassen sich daran vom Wind treiben, um sich einen eigenen Lebensraum zu schaffen und natürlich zu wachsen.

 

 Hier eine Übersicht der verschieden Gartenkreuzspinnnen/Araneus diadematus mit den wunderbaren Zeichnungen.

 

Bei dieser Marmorierten Kreuzspinne/Araneus marmoreus, kann man gut die Spinnfäden erkennen.

Gartenkreuzspinne/Araneus disdematus.

 


Eichblattkreuzspinne/Araneus ceropegius.


 

Nochmal eine Gartenkreuzspinne zum Abschluß, das reicht, denn so beliebt sind die Spinnen nicht bei allen Lesern.