Freitag, 24. April 2026

Die ganze Woche......

...... haben wir strahlend blauen Himmel mit über 20°.

 


 Keine Wolken am Himmel, dies ist noch kein neuer Apfel, der ist vom letzten Jahr und sieht noch knackig aus, allerdings ist der Ast abgestorben, aber, vielleicht kommt doch noch ein grünes Ästchen.



Ein Eldorado für Honigbienen, Sonne und reichlich gelbe Blumen, sie dürfen aus dem Vollen schöpfen, das machen sie auch. 


 

So fleißig muß ein Bienenvolk sein, unglaublich, damit wir unser Frühstück versüssen können.

 



 

Nun noch zu einer Frage von Elke zwecks Zeder, ich habe dazu noch diese Info gefunden und noch ein paar Detail Fotos gemacht. Es ist eine Zeder, nämlich die Himalazeder/Cedrus deodora. Ich habe Bilder in einem Gartencenter im Norden gefunden, da sah ich diese Zeder, die bei uns im Garten steht, genau so wie unsere. Libanon Zedern sehen anders aus, eher einer Kugel ähnlich. Eine Pfahlwurzel gibt unserer Zeder die nötige Standkraft, denn sie kann sehr groß werden und wird damit immer anfälliger für Stürme.

Allen ein schönes Wochenende, bei uns soll es noch so schön warm bleiben.


Donnerstag, 23. April 2026

Am Wegrand.......

 .... da findet man viele bunte Wildkräuter, die dem Menschenauge gefallen und den Insekten als Futterquelle dienen.

 



Diese Blume nennt sich Einjähriges Berufskraut/Erigeon annuus, sie kann bis zu 1 m hoch werden und wie man sieht, Insekten fliegen sie gerne an.


Als ich am Anfang hier wohnte, habe ich dies immer als Löwenmäulchen angesehen, es ist aber das Gewöhnliche Leinkraut/Linaria vulgaris. Es blüht hier am Kaiserstuhl reichlich an den Rebböschungen.


Die Wilde Möhre/Daucus carota stelle ich euch in einem etwas rotem Kleid vor. Von Juni bis Septemper blüht sie und spendet 46 Wildbienen, 77 Schwebfliegen und diversen Käfern Nahrung und Landeplätze an.


Johanniskraut/Hypericum perforatum leuchtet kräftig gelb und zieht Honigbienen, Hummeln verschiedene Schwebfliegen und Schmetterlinge. Hier ist gerade eine Erdhummel am Werkeln.



Die Wegwarte/Cichorium intybus steht dem Johanniskraut mit Insektenbesuchen in nichts nach, sie wird gerne angeflogen.


Auch gerne umschwärmt, die Wiesen Flockenblume/Centaurea jacea, hier sitzt gerade ein Widderchen, das Sechsfleck Widderchen/Zygaena filipendulae, ich habe die Blüte ein wenig festgehalten damit das Bild nicht verwackelt. Vierzig verschidene Schmetterlinge machen Station auf der Flockenblume, darunter das Schachbrett.




Kronwicken/Securigera varia wachsen gerne an Wegränder, sie bilden richtige Teppiche. Es gibt ein paar Bienen, die sich an der Kronwicke bedienen, wie z.B. die Luzerne- Sägehornbiene, leider besitze ich da kein Bild davon, da müßte ich mal bei Elke S. nachfragen, die hat sicher eins.


Den Majoran/Origanum vulgare wächst bei uns sehr viel und er verbreitet an heißen Sommertagen einen betörenden Duft.


Auch Gras kann blühen, wenn dann der Wind tüchtig weht, staubt es richtig, wer unter Heuschnupfen zu leiden hat, für den kann es unangenehm werden.


 

Wer auf dem Hornklee/Lotus corniculatus sitzt, den erkennt ihr sicher alle, ein Hauchelbläuling/Polyommatus icarus. Haltet mal Ausschau bei euren Streifzügen nach "Wegrand Blumen".



Dienstag, 21. April 2026

Kleiderwechsel

 Der Frühling ist wohl überall angekommen und so langsam kann man die Winterklamotten verstauen, um die Frühlingssachen hervor zu holen. Genauso geht es auch manchen Tieren. Neulich saß ich auf der Terasse und beobachtete unsere Eidechsen, wie sie hin und her liefen, zwischendurch ein kleiner Kampf, um die besten Sonnenplätze . Es war spannend plötzlich viel mir eine Eidechse besonders auf, sie rieb ihren Kopf an den Steinen, da musste ich genauer hinsehen.

 


Was ich da sah, war faszinierend, die Eidechse war dabei, sich zu häuten, ihr bisheriges " Kleid " war zu eng geworden und nun versuchte sie, die alte Haut abzustreifen. In Fetzen hing die Haut an ihrem Körper und es sah merkwürdig aus. Dann rannte sie wieder davon und ich verlor sie aus den Augen.

 

 

Diese abgestreifte Haut fand ich vor 6 Jahren im Terrassenbeet bei der Arbeit. Behutsam nahm ich sie in die Hand und legte sie auf eine grüne Serviette, um ein Foto von der filigranen Haut zu machen, man kann sogar noch gut eine Eidechse erkennen.


Die neue Haut sitzt und ein neues Eidechsenjahr beginnt.

 


Wenn die Eidechsen nach dem Winter ins Freie kommen, sehen sie sehr blass aus, mit Zunahme der Sonnenstunden bekommen sie ihre typische Farbe.

 




Sogar schwarze Mauereidechsen fand ich schon bei uns im Garten, aber leider nur ganz am Anfang als wir hier einzogen. Man trifft sie eher im Süden , sie sind aber auch hier bei uns ansässig geworden, allerdings noch in kleiner Zahl.




Die Smaragdeidechse fehlt mir noch in unserem Garten, vielleicht wird das tatsächlich einmal geschehen. Wie die vom Rebberg den Weg zu uns finden sollen, ist mir allerdings ein Rätsel.

Sonntag, 19. April 2026

Zum Wochenanfang.....

 ..... schicke ich euch meine erste Rose, ich freute mich sehr, sie heute gefunden zu haben. Wir hatten heute einen schönen Tag, es war zwar bloß 18°, aber in der Sonne fühlte es sich wärmer an.


Ist sie nicht hübsch?? Es ist eine Polyantha Rose, sie wird zwischen 50 - 80 cm groß. Sie stand schon hier im Garten, mit einigen anderen Rosen, als wir hier einzogen.


Ob ihr das erraten könnt, zu welchem Baum diese Blütenzapfen gehören?? Der Baum stammt aus  einem Land im Nahen Osten, dieser Baum ist in die Flagge als Symbol verewigt. Im Augenblick herrscht dort eine gespannte bis gefährliche Situation. Als man dort noch hinreisen konnte, waren wir einmal dort. In Friedenzeiten wurde die Hauptstadt des Landes die "Finazmetropole" des Ostens genannt. Heute ist vieles zerstört, mehr verrate ich nicht, Auflösung morgen.


 

Auf meiner Krüppelkiefer ist was los, schaut mal was sich dort tummelt. Eine Schnecke auf dem Weg nach oben, aber da kommt sie zu spät, eine Erdhummel saugt schon an dem Zapfen. Dies ist meine kleine heutige Gartenausbeute, wir hatten nämlich Besuch und hatten mit ihnen eine kleine Kaiserstuhl Rundfahrt mit dem Auto gemacht.  Wir zeigten ihnen die Stellen, wo es am Kaiserstuhl am Schönsten ist und sind in einem urigen Kaiserstühler Gasthaus eingekehrt und üppig zu Mittag gegessen. Da wir ja kein Auto haben, war es ein schönes Erlebnis. Einen guten Wocheneinstieg wünsche ich.

Das Rätsel ist gelöst, Birgit hat das Land erraten und ich sage euch nun, wie versprochen, um welchen Baum es sich handelt: Es ist eine Zeder und in ihrer Nähe fand ich neulich auch den seltenen Pilz: Zedern- Sandrübling, wen es nochmals interessiert, hier der Link:

Gestern beim Bärlauch.....


Freitag, 17. April 2026

Spinnen- Betreuung

Wie betreuen die Spinnen eigentlich ihre Brut??  Bei der Wolfsspinne/ Lycosidae, konnte ich das einmal beobachten.


Die Wolfspinne trägt ihren Kokon ständig mit sich herum. Wenn sie spürt, dass die Jungen schlüpfen möchten, beißt sie den Kokon auf und die Jungen schlüpfen auf ihren Rücken, es können bis zu hundert Spinnchen sein.


Dann schleppt sie sie immer noch  mit sich rum, mehrere Tage bis Wochen, als Schutz vor Feinden. In der Zeit ernähren sie sich vom Eidotter des Kokons. Sind sie groß genug um sich selbstständig zu ernähren, verlassen sie die Mutter.

 


Bei den Gartenkreuzspinnen/Araneus didamatus läuft das so ab: Im Herbst Sept/Okt. bauen die Weibchen mehrere Kokons, in die sie bis zu 100 Eier ablegen kann, dort sind sie geschützt und überwintern als Larve darin. Im Frühjahr schlüpfen sie.


 

Nach einer kurzen Phase der Geselligkeit, geht jede kleine Spinne ihren eigenen Weg. Oft lassen sie sich an einem selbstgesponnen langen Spinnfaden durch den Wind irgendwo hintreiben.

 

 

Droht ihnen Gefahr durch Angriffe von Vögeln z.B. , dann laufen sie auseinander und verwirren damit den Vogel, der eben noch einen Punkt sah, sieht nun noch ein Gewusel. Die Natur ist Trickreich, da kann man nur staunen.
 




Mittwoch, 15. April 2026

Nestbau - Künstlerin

 Heute möchte ich wieder eine Nestbau - Künstlerin vorstellen, die Feldwespe/Polistes dominula. Sie baut ihr Nest an warmen, sonnigen und geschützten  Stellen.


So fängt alles an, sie schafft zuerst einen Stiel und fängt dann mit einer Wabe an.



Hier kann man es erkennen, sie baut dann immer mehr Waben an bis das Gebilde etwa handteller groß und hüllenlos ist, d.h, man kann in die Wabenlöcher schauen.





Ich konnte alles schön bei uns im alten Garten beobachten, wie jeden Tag das Nest ein wenig größer wurde. Wenn die Feldwespe fliegt, läßt sie die Hinterbeine hängen, ihr Hinterleib sieht tropfenförmig aus, ihr habt sie sicher schon alle gesehen. Sie ist ungefährlich, und kommt nicht in Essensnähe, wie die anderen Wespen.

 

Dieses Nest hatten die Feldwespen unter einem Lavendelstrauch gebaut, man erkennt wie sie eifrig die Brut pflegen. Es gab immer mehrere Nester in unserem Garten und  so konnte ich viele wertvolle Beobachtungen machen. Sie sind standorttreu, wer mehr über das Feldwespen Leben erfahren möchte, einfach bei Wicki nachschlagen, ich möchte nur die wichtigsten Sachen in Kurzform sagen, bin ja auch nur Laie.


Ein kurzer Blick auf die Fotografin, dann wurde weiter gebaut, lieb schaut sie mich an, sie kannte mich, ich machte ihr nichts, sie machte mir nichts.

Dienstag, 14. April 2026

Auf dem Weg zur.....

........ zur Apotheke, ich hatte die Kamera dabei und konnte einige Fotos machen.


In einem Garten blühte schon die erste Lilie.



 
 
An der Hauswand eines Weingutes, blühte der Blauregen/Wisteria frutescens. Die ganze Hausfront entlang, das sah toll aus


 
Auf dem schmalen Weg zum Kräutergarten fand ich diese dunkle Blume, sie gehört zu einer Blumenmischung, die Gemeinde hatte eine Rabatte angelegt damit der Weg dahin schon bunt aussieht.