Montag, 29. Juni 2026

Ich hatte ja öfter mal .......

 ..... Paparazzi gespielt, auf die sanfte Weise, mir sind öfter mal Fotos von paarenden Tieren gelungen, heute möchte ein paar vorstellen, alles Libellenfotos und alle aus meiner Sammlung.



Sehr früh im Jahr sind die Adonislibellen schon unterwegs, darum heißen sie auch Frühe Adonislibelle/Pyrrhosoma nymphula.


Die Kleine Pechlibelle/Ischnura pumilio hält sich lieber auf einem kräftigen Blatt auf, das ist ihnen sicherer.




Nicht nur am Wasser sind die Libellen eifrig, diese paarenden Libellen entdeckte ich bei uns im Garten im Haselnussbaum, kann leider keinen Namen liefern.


 

Ganz ungeniert in unserem Hof, Heidelibellen, ich nehme an , es ist die Blutrote/Sympetrum sanguineum sie waren so eifrig, ich konnte mehrere Fotos machen.



Ein Herz bildeten diese wunderschön glitzernen Prachtlibellen, es sind Gebänderte Prachtlibellen/Calopteryx splendens, Foto stammt aus dem Elsass. Danach gibt es unterschiedliche Möglichkeiten die Eier abzulegen, man legt sie in Pflanzenteile, die man vorher leicht angestochen hat. Die andere Möglichkeit ist die, sie im Flug in Ufernähe abzuwerfen, bei beiden Methoden wird der Prozess vom Männchen beobachtet und bewacht. Hoffentlich haben sich viele Libellenpaare in diesem Frühling gefunden, dann wird es bald von Libellen wimmeln, das allerdings, glaube ich nicht, das Gegenteil ist zu beobachten





Freitag, 26. Juni 2026

Hat jemand schon....


 ..... diesen Schmetterling, den Schwalbenschwanz/Papilio machao, in diesem Jahr gesehen?? Er zählt zu den Ritterfaltern.

 

Oder vielleicht seine Raupe?? Sie ist genauso schön wie der Schmetterling. Ich wünsche ein erträgliches Wochende, bei uns heute 41 °, wir haben es überstanden.

Mittwoch, 24. Juni 2026

Jutta hat mich ......

.... inspiriert, sie hatte von einer Begegnung mit einer Gichtwespe gesprochen, ich war ganzerstaunt und glaubte, so eine noch nie gesehen zu haben. Die Recherche ergab, ich habe eine im Archiv:



Das ist sie, die Gichtwespe/Gasteruption spc.man trifft sie in Wärmegebieten, also hier am Kaiserstuhl, selten soll sie sein. Da sich das Klima ja gerade dabei ist sich zu wandeln, konnte Jutta sie in Berlin auch schon sichten. Es ist schon eine aussergewöhnliche Wespe und ebenfalls wie die hübsche Goldwespe, eine Schmarotzerin. Auch sie legt blitzschnell ihre Eier in fremde Nester, besonders gern in Maskenbienen Nester.

 

Auffallend ist auch diese Wespe, es ist die Isodontia maxicana, ihr Name sagt es gleich, woher sie eingewandert ist. Man nennt sie Stahlblaue Grillenjägerin, sehr verwirrend, denn sie frisst keine Grillen. Ich hoffe, sie lässt sich auch hier wieder sehen.


Weil aller guten Dinge drei sind, kommt die dritte Schmarotzerin dazu, die Blutbiene oder Buckelbiene/Sphecodes albilabis. Wie die anderen auch baut sie kein Nest, sondern legt ihre Eiern in fremde Nester.

Und??? Was treibt ihr so bei der Hitze?? Während ich hier schreibe stimmt sich mein Mann schon mal auf Fussball ein, er hört National-Hymnen, gerade die Sowjetische.



Dienstag, 23. Juni 2026

Weil sie gestern so gut.....

 ..... ankam die Goldwespe, stelle ich ganz einfach noch ein paar Fotos aus meinem Archiv ein, nur so zum Angucken, ganz ohne große Worte, nur zum Geniessen.






 

Und wenn man genau schaut, stellt man fest, sie sehen alle ein wenig anders aus, auch hier gibt es verschiedene Arten.

Heute wieder erdrückend heiß, obwohl es immer so nach Regen aussieht, vielleicht gibts doch noch ein paar Tropfen.


Montag, 22. Juni 2026

Gespickelt......

 .....  habe ich danach, was ich am 22.Juni 2016, vor zehn Jahren also, hier im Blog vorgestellt habe. Es war nicht so heiß wie heute, heute hier im Moment 38°, es war damals angenehmer. Der Natternkopf blühte damals wie heute, ich konnte eine besondere Biene fotografieren:

 


 


 Sie, die Natternkopf-Mauerbiene/Osmina adunca,  sie ruhte sich auf dem Dach unseres Bienenhauses aus, oder sie genoss einfach nur die Morgensonne.

 

Ebenfalls am Bienenhaus, machte sich eine Goldwespe/Cgrysura austriaca, zu schaffen. Es sind ja Schmarotzer- Bienen, sie legen ihre Eier in fremde Bienennester, hier war sie wohl auf der Suche nach einer brauchbaren Stelle.



 

Weitere Goldwespen, die gleiche Art, sonnten sich noch ein wenig auf dem warmen Bienhaus Dach, ich war beizeiten im Garten, da war es noch ein wenig frisch. Ich habe festgestellt,  bislang habe ich noch keine Goldwespe in diesem Jahr gesehen .Ich wünsche euch einen kühlen Kopf.



 

 

Freitag, 19. Juni 2026

Ich mach Blau....

 ..... hier im Blog, wieso?? Ich zeige blaue Blumen, heute morgen schnell in unserem Garten geknipst.



So sah der Himmel aus, links ein Hauch von Wolke, die aber bedeutungslos blieb schließlich hatte sie sich aufgelöst.


Die Kornblume aus meiner Wildblumensaat im Frühbeet.


Der Lavendel, er war ziemlich umschwärmt. Ich habe beobachtet, wenn es so extrem heiß ist (Im Moment 36 ° ) dann sind auch keine Insekten unterwegs. Unsere Eidechsen streiken auch, die doch sonst so sehr die Sonne lieben, es waren ein paar draussen, aber ich wollte ja blaue Blumenbilder machen.


Ebenfalls aus der Wildblumenmischung, ich weiß nicht wie sie heißt, sieht aber so hübsch leuchtend aus.


Dieser Schmetterling ist wetterfest, den stört kein Wetter, auch Kälte macht ihm nichts aus, er ist immer draussen.


 

Wenn man von blauen Blumen spricht, dann darf man den Borretsch nicht übergehen, er zählt ja auch zu den Insektenlieblingen.


In einem Naturgarten darf auch die Wegwarte nicht fehlen, beim "Klick" sieht man es, es ist  mächtig was los im der Blüte.


 

Im Rasen gibt es das ganze Jahr hindurch blaue Blumen, im Frühjahr Veilchen und Traubenhyazinthen und nun Braunellen. Das war eine " Blaue Morgenstunde ", in der Zwischenzeit ist das Termomether auf 37° gestiegen, hier drinnen kann man es aushalten bei kaltem Kaffee, Frühstücksrest. Ich wünsche allen ein erträgliches Wochenende.




Mittwoch, 17. Juni 2026

Prächtiges Wetter........

 .... dazu zeige ich ein paar Prachtkäfer, alle Fotos aus meinem Archiv.




 

Diesen Prachtkäfer habe ich schon öfter mal vorgestellt, heute nun nochmal, weil es ihn fast nicht mehr gibt. Es ist der Wacholder Prachtkäfer/Palmar festia. Ja, er ist sehr schön, aber ich habe ihn in schlechter Erinnerung, weil er unsern Wacholder so angebohrt hat, dass er abgestorben ist. Als das Bohrwerk vollbracht war, zog er tatsächlich einige Meter weiter und hat dem Nachbarn die ganze Hecke zerstört.



Er ist klein und darum heißt er auch Zierlicher Prachtkäfer/Anthaxia nitidula, ganz per Zufall habe ich ihn gefunden, habe nur flüchtig etwas in der Blüte krabbeln gesehen, der zweite Blick hat sich gelohnt.


 

Er gehört nicht zu den Prachtkäfern, obwohl man ihn durchaus dazu zählen könnte. Es ist das Spargelhähnchen/ Crioceris asparagi, krähen kann er nicht, aber er ist ein Schädling. Die Weibchen legen ihre Eier im Kraut des Spargels ab und die Raupen fressen am Kraut und schädigen es, weil, das Kraut wird zur Stärkung der Wurzeln als Vorratstoffe fürs nächste Jahr gebraucht.



 

Zum Schluß ein Käfer in Gold, so heißt er wirklich, Goldstaubkäfer/Hoplia argentea, ich habe ihn berührt, aber es ist kein Goldstaub haften geblieben.