Donnerstag, 1. Oktober 2026

Fast alles geerntet

 Inzwischen ist hier fleißig geerntet worden. Nachdem die Weinlese vorbei ist, geht man gleich dazu über, die Herbstfrüchte zu ernten.

 


 Die Zwetschgen z.B. schön bereift und zuckersüss.

 


 Knallig rote Äpfel.

 


 Trotz Trockenheit gab es Äpfel, viele sind vorzeitig abgefallen, aber die meisten sind gut ausgereift.

 

Die Feigen wieder ein Hochgenuss in diesem Jahr und immer mehr Bäume werden hier gepflanzt.


Die sind schon etwas länger geerntet und schon aufgegessen.

 

 

Die Birnen müssen zum "Schnapsen" ( Williams Christ ) gut ausgereift sein, ich sage immer so wie" Omalutschbirnen", ohne kauen schlucken, dann sind sie genau richtig. Viele Winzer haben ein Patent als Obstbrenner, es ist ein Nebenverdienst, der sehr streng vom Zoll kontrolliert wird. Man muß vorher die etwaige Brennmenge angeben, die wird dann genau abgemessen vom Zoll und einen Teil müssen die Brenner ans Monopol abgeben, einen Teil wird zum Weiterverkauf freigegeben.

 


Jetzt werdet ihr euch sicher wundern, aber Walnüsse sind auch Herbstfrüchte für mich, ebenso wie Haselnüsse.

 

Die wachsen entlang des Bahndamms, das ist fast jeden Tag unsere Strecke und wir ernten sie wohl ganz allein zum Naschen.


Die Mispel ist nicht so begehrt, ist aber ebenfalls im Herbst reif. Es gibt nur in der Nachbarschaft einen Brenner, der diese Früchte ausbaut, die Nachfrage ist eher gering.

 

 

Dann natürlich die leckeren Trauben, die vereinzelnt noch in den Hofläden angeboten werden, in diesem Jahr besonders süß. Das war eine kleine Auswahl von dem, was der Kaiserstuhl, ausser Trauben, noch anzubieten hat. Seit ein paar Jahren wird dem Olivenanbau geliebäugelt, wenn es mit dem Wein nicht mehr so klappen sollte, dann wäre das, auf Grund der Klimakrise, eine gute Alternative, das Klima stimmt schon mal. Es gibt einen Mann, der hat schon einen Hain angebaut und wird sicher bald mit einer größeren Ernte rechnen können.

 

 

 


 

Dienstag, 29. September 2026

Herbstlied

 

Mir fiel heute ein gern gesungenes Herbstlied ein, eventuell kennt es jemand? Ich habe versucht ein paar passende Bilder dazu zu finden, das kam dabei herraus:

Gemäht sind die Felder,
Der Stoppelwind weht.
 



Hoch droben in Lüften
Mein Drache nun steht,
Die Rippen von Holze,
Der Leib von Papier,
Zwei Ohren, ein Schwänzlein
Sind all seine Zier.
Und ich denk: so drauf liegen
Im sonnigen Strahl,
Ach, wer das doch könnte
Nur ein einziges Mal!





Da guckt ich dem Storch
In das Sommernest dort:
Guten Morgen, Frau Störchin,
Geht die Reise bald fort?


 
 
Ich blickt in die Häuser
Zum Schornstein hinein:
O Vater und Mutter,
Wie seid ihr so klein.
Tief unter mir seh ich
Fluss, Hügel und Tal,
Ach, wer das doch könnte,
Nur ein einziges Mal!



Und droben, gehoben
Auf schwindelnder Bahn,
Da fasst ich die Wolken,
Die segelnden an;
 


Ich ließ mich besuchen
Von Schwalben und Krähn
Und könnte die Lerchen, die
singende sehn. Die Englein belauscht
ich im himmlischen Saal, ach wer doch
das könnte nur ein einziges Mal.

 
 
Manchmal endet eine Reise auch so, das ist weniger schön
 
 
Totale Bruchlandung.
 
 

Sonntag, 27. September 2026

Der Herbst wird immer .....

 ...... bunter, die Weinlese ist vorbei, so oft kommt das nicht vor. Als ich nach Ihringen, vor über 50 Jahren kam, da begann die Lese erst Ende Septemper, Anfang Oktober.

 


 Wir haben immer noch 31°,morgens ist es sehr frisch nur 8° das ist entschieden zu kalt. Wir hatten tatsächlich schon einmal die Heizung an im Wohnzimmer.

 

Die Eidechsen geniessen jeden warmen Sonnenstrahl, inzwischen sind wieder einige Eidechsen in den Garten eingezogen.

 

So richtig akteptiert  haben sie mich noch nicht, sie huschen immer noch schnell weg wenn sie Schatten sehen, aber es wird schon wieder.

 

 

Kommt alle gut in die neue Woche und schlaft gut beim Vollmond in dieser Nacht.


 




 



 



 

 

 

Freitag, 25. September 2026

Wer hätte das gedacht

 Die Giftpflanze des Jahres ist : Die Gartenbohne/Phaseolus vulgaris und warum? Sie enthält Toxin-Phasin, das verklummt die Kohlenhydrat Verbindungen und verklebt die roten Blutkörper, behindert die Sauerstoff Zufuhr. Das bezieht sich natürlich nur auf rohen Verzehr, gekocht ist es ein wunderbares Gemüse, aber wer isst sie schon roh??



 

Dies Foto ist im zeitigen Frühjahr gemacht worden, sie kommen gut voran.

 


 Sie brauchen eine Stütze.

 


 Sie Blühen und locken Insekten an.

 


Weiße und rote Blüten.


Eine Holzbiene taucht tief hinein.


 

 

Ich hatte meistens die Feuerbohnen angepflanzt, die trugen reichlich und bis in den Herbst hinein. Einen großen Vorteil hatten sie ausserdem noch, man brauchte sich nicht bücken. Ein schönes Wochenende euch allen.

Donnerstag, 24. September 2026

Ausflug in den Schwarzwald

 Heute möchte ich euch in den Schwarzwald mitnehmen.

 

 

In diesem Haus, im oberen , ist ein Museum, das haben wir besucht und daraus ein paar Fotos vom Leben der Schwarzwaldbauern vor 100 Jahren aufgenommen.

 

Verschiedene Haushaltsgegenstände.

 


 Tontöpfe für alle mögliche Gelegenheiten, Schmalztöpfe, Trinkgefäße, was man damals alles so brauchte und was auch z.T. selbst hergestellt wurde.

 

Buntes Sammelsurium.
 




Alles wurde verwendet, auch das Stroh, das wurde sorgsam gesäubert, geglättet und in den Wintermonaten als Hausschuh verarbeitet. Nicht nur für den Eigenverbrauch, man ging auf den Markt in die große Stadt Freiburg, um Käse,  Brot, Kirschwasser, zu verkaufen  und nahm die Strohschuhe ebenfalls mit. Für die Strohschuhe werden lange Zöpfe geflochten, sie werden dann zu Hausschuhen geformt, indem man sie zusammen näht, es ist wirklich eine Kunst und wird bis heute z T. noch gepflegt. Man hat wirklich sehr warme Füße darin, ich hatte mir einmal ein Paar gekauft. In den Häusern war es immer sehr dunkel, man hatte ja eigentlich nur Kerzen oder Tranfunzeln die furchtbar stanken, erst als man auch bis in die letzten Täler Stromleitungen legte, wurde es in allen Räumen hell. Es gibt immer noch die typischen Schwarzwälder Häuser, die gerne gekauft werden, um sie zu renovieren und moderisieren und darin zu wohnen. Sie stehen unter Naturschutz und dürfen von aussen nicht verändert werden.

 

 

 




Neben Kühen, gibt es auch viele Ziegenherden, aus denen Käse gemacht wird, eine Firma trägt den lustigen Namen " Monte Zieg".

 

 

Natürlich jede Menge Kühe
 

 


 

Zum Schluß noch für Schwarzwaldromantiker. " Es steht eine Mühle im Schwarzwäldertal....." sie steht schon noch da, aber sie rauscht und klappert nicht mehr. Besonders jetzt im Herbst ist es im Schwarzwald besonders schön.




Dienstag, 22. September 2026

Ich habe einen......

 ..... Laternenträger im Garten, nicht was ihr jetzt denkt, nein ein Tierchen:

 

 

Der sass auf einem Salbeiblatt, fast unauffällig. Ich schaue ja immer ganz genau und so habe ich ihn entdeckt. Der Laternenträger/Dictyophara europaea ist nur 9 - 13 mm lang und zartgrün, liebt warme Regionen, bei uns gerade richtig. Gehört in die Falmilie der Zikaden.

 

 

Dies ist ein Foto aus dem Archiv, hier erkennt man seine wunderschöne Äderung auf den zarten Flügeln und die schnabelartig zulaufende Kopfform , mit den Augen rechts und links. Er hält sich gerne auf Rasenflächen auf,  daher schwer zu entdecken, wie habe ich mich gefreut ihn hier in meinem Garten zu finden. Trotz seiner geringen Größe ist er ein Meister im Springen, er springt einen Meter weit und einen Meter hoch, etwa das Hunderfache seiner Körpergröße. Was für eine Meisterleistung.
 

Montag, 21. September 2026

Blume des Jahres 2026

 Weil ich mir gerne die Favoriten des Jahres ansehe, so habe ich bei der Blume des Jahres den Feldrittersporn gefunden.

 


Den Feldrittersporn /Consolida regalis findet man immer seltener im freien Feld. Durch Überdüngung  und häufiges mähen wird er immer mehr zurück gedrängt. 

 


 Er liebt sonnigen, kalkhaltigen Boden, ganz charakterischtisch ist sein Sporn.

 

Leider habe ich kein Foto wo man den Sporn sehen kann. Den Feldrittersporn fliegen hauptsächlich Tiere mit einem langen Saugrüssel ca. 15 mm Länge  an, das  sind insbesondere Hummeln, Schmetterlinge und einige Wildbienenarten wie, die Schmalbienen. Der Rittersporn gehört zu den Hahnenfussgewächsen und steht auf der Roten Liste.