Freitag, 6. November 2026

Einen Bären aufbinden?

 Nein, nein das mache ich nicht, ich habe mal schnell in meinem Büchlein" Redensarten und ihre Bedeutung" nachgeschlagen und da steht: Eine klare Lüge als Wahrheit zu verkaufen" und das mache ich nicht. Worum also geht es?? Nachdem ich gestern "Beeren" vorgestellt habe, stelle ich heute ein paar fliegende "Bären" vor.

 



Mit dem Russische Bär/Callimorpha quadripunctaria fange ich an, er trägt  auch den Namen Spanische Fahne , leider habe ich ihn, den Russischen Bär in diesem Jahr nicht gesehen. Er liebt Gegenden in denen es feucht ist, Bäche, Quellen, damit sah es sah in diesem Jahr sehr schlecht aus. Hoffentlich haben es ein paar überlebt.

 

Dieses Grauleib Flechtenbärchen/Elima lurideda hatte sich wohl verflogen, es sass bei uns im Wintergarten auf den Fliesen, hatte dann aber nach einer Weile wieder den Weg ins Freie gefunden.

 


 

Aus der Regentonne gerettet hatte ich dieses Purpur-Flechtenbärchen/Miltonia miniata, ich dachte es sei ertrunken und hatte es vorsichtig aufs Trockene gesetzt, um ein Foto zu machen, auch von der Unterseite gelang mir ein Foto, dann drehte ich es weider um. Als ich nach einer Weile wiederkam, war es verschwunden, da hatte ich ihm wohl gerade noch so das Leben gerettet. Der hatte sich total verflogen, denn eigentlich lebt er in Laubwäldern, charakteristisch sind seine stark schwarz gezackten Wellenlinien und die Reihe kleiner schwarzer Punkte.

 

 

Im Schwarzwald fand ich diesen Schönbär/Callimorpha dominula auf einer Wildblumenwiese, ich habe mich natürlich sehr gefreut. Der Lebensraum des Schönbärs sind Waldwiesen wo es feucht ist. Seine Raupen fressen gerne an Disteln. Ich hoffe stark, dass ich im kommenden Jahr wieder eine Bärbegegnung haben werde, ihr auch? Ein schönes Wochenende, bei uns war es den ganzen Tag neblig und ständig hat es genieselt.

 

Donnerstag, 5. November 2026

Wilde Beeren

 Nicht nur das Laub ist bunt, auch bunte Beeren gibt es zu entdecken.

 


 Die kennt ihr alle, ich hatte sie neulich vorgestellt, die Beere der Eibe.

 


 Ebenfalls diese Beeren, Kermesbeeren.

 


 
Ich habe die Blüten dazu gestellt, es ist die Zaunrübenblüte und oben die Beeren, passend am Zaun.

 


 
Pfaffenhütchen tragen sonderbare Beeren, Pfaffenhütchen eben.

 

Beberitze hat schöne leuchtende kleine Beeren. Sie schmecken sehr sauer, ich habe einmal eine probiert.


 

 

Beeren für die Vögel, jedenfalls heißen sie so, oder?

 


 Der Hartriegel hat schwarze Beeren, die leuchten natürlich nicht so arg, sie glänzen.

 


 Wer hat diese Beeren erkannt?? Es sind die Beeren des Contoneasters.

 


 

Beeren und Blüte des Bittersüßen Nachtschattens, schon mal gefunden?

 


 Noch nicht ganz ausgereift, für die Efeuseidenbiene gerade richtig.



 
 
So mögen die Amseln die Beeren, sie sind auch die einzigen Vögel die sie mögen.
  


Mit dem Sanddorn beende ich meinen Wilde Beeren Blog.




Mittwoch, 4. November 2026

Typisch November

 

Kann man bei diesem Bild sagen, Nebel hüllt die Landschaft ein. Dies ist der Blick vom Kaiserstuhl auf Breisach, knapp zu erkennen an den zwei angedeuteten Türmen vom Münster.

 


 Hier erkennt man den Belchen, der Berg mit dem kleinen Horn rechts, man muß schon genau schauen.

 

 

Scheint mal die Sonne, dann sieht gleich alles freundlich aus, im Lilienhof gibt es eine Ansammlung verschiedener Birken aus aller Welt.

 

Sogar mit Gesicht.

 

Der Wind treibt manchmal bunte Blätterhaufen zusammen.


 


 

 

Kinder sehen den November auch eher bunt, was immer hier jemand zeigen wollte auf jeden Fall bunte Blätter und fallendes Obst.

Montag, 2. November 2026

Ich würde meinen......

 ..... diese Farben passen auch exakt zum Herbst. 


 Dieser Hahn leuchtet doch einmalig. Hier bei uns sagt man " Guler " zum Hahn.

 

Sie hat schon ein Auge auf ihn geworfen, selber trägt auch sie ein hübsches Federkleid.

 


 Ebenfalls sehen lassen kann sich diese Giraffe, nicht jeder hat so ein herrlich geschecktes Fell, aufgenommen im Karlsruher Zoo.

 


 Auch unsere ehemalige Katze Susi trug immer ein schönes buntes Fell, passt ebenfalls gut zum Herbst, sie war eine einmalige Katze.

 


 Ebenfalls wie dieser Hund, das Foto ist sogar im Herbst aufgenommen worden, süss schaut er aus, in seinen goldbraunen Fell. Die Gedanken zu diesem Beitrag kamen mir, als ich in meinen Tierfotos stöberte, denn heute war es nicht so schön, um einen Spaziergang zu machen.

 

 


 

Sonntag, 1. November 2026

Der November ist da

 Er zeigt sich bei uns nochmals richtig schön sonnig.

 

 

 Es scheint ein schöner Tag zu werden, ich freue mich, obwohl, heute in der Früh waren es nur 6° .

 

Sie warten immer noch auf Käufer und manche haben auch als Halloween- Grusel dienen müssen.

 


Dieser schaut ja recht freundlich aus, das sollte er auch, denn er ist das Ergebnis eines Kürbiskopfschnitz - Wettbewerbs bei einem Herbstfest im Ort beim Herbstausklang, also kein aktuelles Foto, es ist aus meinem Archiv, wie alle diese Fotos hier.

 


 Es folgt dann bald der Martingstag mit seinem Laternenumzug, aber vorher mußte noch fleißig gebastelt werden. Das ist im Kindergarten immer eine sehr aufregende Zeit, da wird geklebt, ausgeschnitten, verschnittenes Material unter Tränen weggeworfen und neu erstellt, aber es wurde alles fertig und sah immer wunderbar aus.  Der anschließende Laternenumzug mit dem Singen der Laternenlieder, ist ein Höhepunkt im Kinsergartenjahr. 

 

 

Das Beisammensein danach beim Lagerfeuer, unter Aufsicht der Feuerwehr, und heißem Tee und Nikoläusen zum Essen, verlief der Abend immer sehr gemütlich. Ich möchte diese Umzüge immer sehr gerne und habe kräftig mitgesungen, da manche Eltern die Laternenlieder garnicht mehr kennen.

 

 


 Ja und dann?? Dann sind diese Gänse dran, die Martinsgänse, hier schauen sie schon ängstlich in die Kamera, aber dafür werden sie das ganze Jahr auf diesem Hof gezüchtet, dazu kein Kommentar von mir, damit keine Diskussion entsteht.

 

Kommt gut in den November, der sicherlich nicht immer so schön bunt sein wird. 

 

 


 

Freitag, 30. Oktober 2026

Heute erzähle ich eine alte.....

.... Geschichte, sie liegt 9 Jahre zurück, da war ich noch fit und habe mit Begeisterung mit Kindern gearbeitet. Besonders gerne mit Kindergartenkindern, die bald in die Schule kamen, sie waren besonders aufmerksam, aber nun zur Geschichte, das Thema dieser Aktion lautete: Wald, eine ganze Woche hatten sich die Kinder mit dem Thema beschäftigt und nun war es an der Zeit, in den Wald zu gehen., also los gehts.

Unser Waldtag

Heute war ein schöner Tag, die Sonne schien und alles war gut. Einer unserer Kindergärten plant einmal im Jahr eine Waldwoche, da gehen sie in den Wald, um Beobachtungen und Spiele zu machen, mich laden sie regelmäßig dazu ein, einen Programmpunkt mit ihnen zu machen. Ich versuche es dann  möglichst spannend zu gestalten, ein Spiel kommt immer gut an: Das "Wiedehopfspiel".
Und das geht so: Ein Wiedehopfelternpaar wird ausgemacht, sie bekommen ein Schaschlickstäbchen in den Mund, damit müssen sie Gummibärchen aufspiessen, um sie dann ihren hungrigen Vogelkindern zum Essn anbieten.


Das wäre ja noch einfach, aber so einfach mache ich es ihnen dann doch nicht, die Vogelkinder bekommen die Augen verbunden und müssen jämmerlich nach Futter rufen.

Man sieht es förmlich, wie da laut gerufen wird, die Vogeleltern waren voll im Stress.


Eigentlich sollten die Eltern ihre Hände auf den Rücken legen, damit es nicht so einfach ist, aber manchmal mußte doch die Hand dazu benutzt werden.

Die Jury hat beide Augen zugedrückt.


Nachdem alle hungrigen Mäuler mit zwei Gummibärchen abgefüttert waren, waren dann auch endlich die Vogeleltern dran. Dieses Spiel ist immer ein Renner, es sind immer andere Kinder dran, nämlich die, die gerade in die Schule kommen, die "Großen" sozusagen.
Ich erzähle ihnen dann auch noch, was die Tiere für Höchstleistungen vollbringen können. Der Frosch z.B. er springt fast das zehnfache seiner Körpergröße. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, messe ich ein Kind, dann nehmen wir das mal 10 und so haben wir in etwa eine sichtbare Länge, die wird dann abmessen und auf dem Boden makieren, das Kind wird gefragt, wieviele Sprünge es meint dafür zu gebrauchen. Oft schätzen sich die Kinder ganz richtig ein, andere sind "Angeber" und scheitern kläglich. Alle anderen dürfen sich dann auch einschätzen und die Sprünge wagen, das ist ein Gaudi.
Wir beschäftigen uns natürlich auch mit den Tieren die im Wald leben, wir schließen die Augen und lauschen den Vögeln, wir betasten Pflanzen, riechen daran, fragen uns: Kann man die aauch essen?
Es macht mir immer riesigen Spass und ich denke den Kindern auch.

Die kleinen Besucher auf den Blumen wurden natürlich bewundert, wie winzig die sind. Ich erklärte ihnen auch, wie wichtig sie sind, gäbe es sie nicht, gäbe es keine Trauben, Kirschen, Äpfel und Birnen. Da wurden sie ganz nachdenklich, nachdem ein Junge sagte, er wäre mal auf eine Hummel getreten, war die Empörung groß. Nachdem er versprach, das nie wieder zu tun, waren alle zufrieden.


Ganz zum Abschluss, alle haben eine "Matschhose"an, gehts dann so richtig zur Sache: Böschungen runter rutschen, da es am Anfang der Woche reichlich geregnet hatte, waren die Böschungen entsprechend matschig und rutschig. Schmutzig aber glücklich trabten die Kinder dann wieder zurück an den Dorfrand und wurden von den Mamas oder auch Papas wieder in den Kindergarten gebracht.






Donnerstag, 29. Oktober 2026

Kleine Kraftprotze

 Das traut man ihnen garnicht zu, dass sie zu solchen Kraftakten fähig sind.

 


 Gemeint sind die Ameisen, ich habe gerade über sie auf dem Kalenderblatt unseres Abreisskalenders folgendess gelesen, da stand: " Gehe hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege an und werde weise." Die Kraft der Ameise ist bekannt, sie kann das Fünfzigfache ihres Körpergewichtes heben und das Hundertfache ziehen. 

 

 
Hier wird kräftig gezogen.
 

 


Sollte es einmal hoch hinaus gehen, kein Problem dann wird geschoben und gedrückt. Wenn man so die Ameisen beobachtet, dann wirkt ihr Treiben unermüdlich. Arbeiten die Ameisen unermüdlich? Auch Ameisen machen mal Pause, sie halten mehrere kleine Schläfchen am Tag.

 


 Von den Ameisen kann man noch mehr abschauen, etwa wenn es darum geht im Kollektiv zu arbeiten.

 


Sollte ein Nest zerstört werden und die Eier liegen frei herum, dann wird fleißig die Brut in Sicherheit gebracht. Ameisen kommunizieren über Duftstoffe, Berührungen und Geräusche. Dadurch koordinieren sie ihre Zusammenarbeit perfekt, ihr Zusammenhalt ist der Schlüssel zu ihrem Erfolg. 

 


 


 Bei den Ameisen gibt es Arbeiterinnen, Soldaten, die Königin und das Männchen und jeder hat seine Aufgabe. 

 


 Diese dicke Raupe wird gemeinsam in den Bau befördert, danach werden sich die Ameisen sicherlich ein Schläfchen gönnen. Soviel über den Fleiß der Ameisen, man kann von ihnen lernen.