Freitag, 6. März 2026

Durchbruch gelungen

Meinen Hyazinthen ist der Durchbruch gelungen, ganz plötzlich über Nacht.



Ein bisschen fehlt noch, dann sind sie völlig aufgeblüht.


 

Verblüht sind dagegen die Schneeglöckchen, sie sehen im Moment so aus, Bärlauch ähnliche Blätter haben sie bekommen.



Auch verblüht sind ebenfalls unsere Winterlinge. Sie bedecken den Boden unter der Kiefer, das sieht schön aus.


In einem Nachbargarten, in der Nähe vom Kräutergarten, fand ich diese hübsche Mandelblättlige Wolfsmilch/Euphorbia amygdaloides, in unserem früherem Garten hatte sie auch ihren Platz.


Die Bergenien blühen ebenfalls.

 

Unser Rasen, ein Veilchenrasen mit einigen Gänseblümchentupfer.


Beim Heimweg entdeckt, diese schöne bunte Böschung, ein Rundgang durchs Dorf ist immer schön und manchmal sehr kurios.



Zum Beispiel dieses goldene Schwein vor einem Künstlerhaus, was soll es bedeuten?? Der Künstler ist kein Ihringer, seinen Namen an der Klingel kann man nicht aussprechen, was auch immer der Künstler sich dabei gedacht hat, es fällt auf.

 

                                                       Ein schönes Wochenende allen Lesern.
 





Donnerstag, 5. März 2026

Kampf um ........

...... die besten Löcher im Bienenhaus. Gestern ging ich zum Kräutergarten, ich wollte mal  nachschauen, wieweit die Küchenschellen dort schon sind, große Enttäuschung, es gibt dort keine mehr. Stattdessen hörte man ein Gebrumme und Gesumme, die Mauerbienen/Osmina curnuta umschwirrten das Bienenhotel.



Die Männchen waren sehr aggressiv, sie griffen sich an, sie vollzogen Luftkämpfe, das war interessant zu beobachten. Mauerbienen leben solitär, d.h. sie bilden keine Staaten.


Hier ein Männchen, zu erkennen am weißen Büschel zwischen den Augen.



Um diese Löcher geht es, es ist noch vom letzten Jahr, man sieht noch den Rest der Verriegelung. Das wird von den Bienen alles wegeräumt und auch von Innen gesäubert, damit es für die nächste Brut  ordentlich ist.


 

Hier hat man sich gefunden und es geht zur Sache, die Eroberung wird mit den Vorderbeinen fest umklammert.




Ein Männchen erholt sich gerade und geniesst ein Sonnenbad, es war gestern wunderbares Wetter so um die 20° und der Kinderspielplatz, der Kräutergarten ist in den Spielplatz eingebunden, war sehr gut besucht. Im Kräutergarten wurden gerade die dortigen Apfelbäume geschnitten, drei Winzer nahmen sich die Zeit dafür, obwohl es in den Reben gerade auch Arbeit genug gibt, Reben schneiden muß erledigt werden, ich fand es nett von den Winzern. Ich sollte noch auf ihrem Handy ein Foto von ihnen machen, damit ihre Frauen ihnen auch glaubten, dass sie  " geschafft " haben.










Dienstag, 3. März 2026

Im Frühling summt und........

 .... brummt und fliegt es nicht nur, nein es krabbelt, dazu muß sich bücken, aber es lohnt sich. Ich meine die Vielzahl an Käfern die es weltweit gibt. Es sollen mehr als 350 000 Spezies sein, die artenreichste Gruppe innerhalb der Insekten. Ich möchte 2 Spezies vorstellen, fangen wir mal mit dem schönsten an:



Für mich ist es der schönste, der Gold-Laufkäfer/Carabus auratus, oder auch Goldschmied genannt, 17 - 30 mm wird er groß, hält sich im offenen Gelände auf, meidet Wälder sowie sandige Böden. Er macht Jagd auf Nacktschnecken, Regenwürmer und Insektenlarven.


Der Körnige Laufkäfer/Carabus granulatus ist ebenfalls ein  schöner  Käfer mit seiner variablen Farbe von metallisch grün, bronzefarben bis zu zu metallisch schwarz verblüfft er.



 

Dieser Käfer fühlt sich im Sand wohl, deshalb sein Name auch Dünen-Sandläufer/Cicindela hybrida ist.12 - 20mm wird er und ist sehr schnell. Wenn er bemerkt, dass sich jemand nähert, schwupp ist er weg, unglaublich. Mit ihren Rennbeinen und kräftigen Kiefern sind die meisten Laufkäfer für ein räuberisches Leben gebaut, weltweit soll es 40 000 bekannte Arten geben.



Weil manche einen langen Rüssel haben, heißen sie auch so, Rüsselkäfer, hier ein besonders pfiffiges Kerlchen, der Haselnussbohrer oder Nussrüssler/Curculio nucum. In eine noch junge Haselnuss bohrt er mit seinem " Rüssel " ein Loch in die Nuss, legt ein Ei rein, das Loch wächst zu, innen lebt die geschlüpfte Larve weiter und frisst die junge Nuss leer, die Nuss fällt ab. Dann bohrt sich die Larve nach aussen, verpuppt sich im Frühjahr im Boden, der Käfer schlüpft im Sommer und überwintert.

 

Zum Schluss stelle ich euch den Gelbrand-Rüssler/Chlorophanus viridis vor. Sein Lebensraum ist feucht, Bäche, Flussläufe, sumpfige Wiese liebt er. Von Mai bis August ist er unterwegs, vielleicht  begegnet er euch einmal, wenn ihr irgendwo im wassereichen Gebieten seid.






Montag, 2. März 2026

Im Märzen der Bauer....


....... die Rösslein einspannt.... wer kennt denn dieses Lied noch, ich weiß nun nicht, ob die Kinder es in der Schule noch lernen und singen. Kinder verbinden mit dem Monat März immerhin noch neues Grün und bunte Blumen, wie dieses Kindergartenbild zeigt. 


Dieser Schmetterling gehört auch für die Kinder als Frühlingsbote dazu.



Ebenso dieser Marienkäfer, Kinder können sich wunderbar zu Themen ausdrücken und Fenster sind tolle Leinwände, da kann man so richtig loslegen. Soweit Kinderempfindungen und Erwartungen, ich freue mich schon sehr auf bunte Wiesen mit reichlich Schmetterlingen.







 

 

Sonntag, 1. März 2026

Ein früherer Post.........

 

...... neuaufgelegt, den zeige ich heute, weil es so schön zum Frühling passt.

Ein Maler im Elsass, Hansi ist sein Name, hat liebevoll "sein" Elsass bildnerisch dargestellt, ich finde sehr spannend. Darum möchte ich ein paar Bilder zeigen, wie der Storch im Elsass seit Jahrhunderten begrüßt wird:

Das ganze Dorf in heller Aufregung:"Der Storch ist da, der Storch ist da........

Da steht er dann, majestätisch und nimmt die Begeisterung mit scheinbar stoischer Ruhe entgegen.

Die Schulkinder müssen nicht in die Schule, alle dürfen dabei sein wenn Adebar wieder Position bezieht.

Um noch besser beobachten zu können, greift man zum Fernrohr, wer hatte da schon eins, natürlich der Herr Pfarrer, ob er wohl ausgeliehen hat??

Manch einer schwenkte ganz übermütig sein "Kappela" in die Luft und rief : "Sei gegrüßt lieber Freund, der Frühling ist da."

Manche setzten zum "Storchenreigen" an, ganz ungezwungen und ganz spontan. Bis heute sind die Störche das Wahrzeichen vom Elsass, es gibt unzählige Storchenpaare in Munster und um Munster herum. Viele Elsässser haben Vorrichtungen auf ihren Dächern, um Störchen die Möglichkeiten zum Brüten zu schaffen, ein schöner Zug von ihnen.
Ich hoffe, der kleine Streifzug aus der Feder einens Malers aus dem Elsass hat Freude gemacht?








Freitag, 27. Februar 2026

Frühling lässt......

 ....  sein blaues Band....


Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land

Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

Hier einmal das ganze hübsche Frühlingsgedicht von Eduard Mörecke , ich zeige ein paar blaue Blumen die bei uns blühen.


 


Die Leberblümchen/Hepatica nobilis.

 


 


Der Persische Ehrenpreis/Veronica persica zeigt sich mit diesem kräftigem Blau.

 


Nicht zu vergessen, die Krokusse, sie gehören ja zu Frühblühern in den Gärten. Wir hatten heute den ganzen Tag wieder Sonnenschein und 22°, die meisten Leute gingen ohne Jacke einkaufen, wir auch. Die Radler waren in kurzen Hosen unterwegs und die Schüler im T-Shirt.



 


Ein schönes und sonniges Wochenende wünsche ich allen Lesern.



Fast hätte ich noch das Stiefmütterchen vergessen, es ist doch so hübsch blau.

 




Donnerstag, 26. Februar 2026

Rund ums Efeu....

 ..... so ähnlich darf ich sagen, Kreasoli/Tiger/Rita, hatte Beeren vom Efeu eingestellt, da brachte sie mich auf die Idee, noch ein wenig zu ergänzen.

 


Wenn der Efeu blüht ist er umschwirrt von Schmetterlingen und Bienen, ein Tagpfauenauge geniesst gerade Sonne und Nektar.



Eine Biene hat sich auf  Efeu spezialisiert, sie trägt " Efeu" sogar in ihren Namen, ihr Name: Efeuseidenbiene/Collestes hedera, auf diesem Bild kann man gerade noch so den Übergang von der Blüte zur Frucht erkennen.






Die reifen Beeren sind wohl nicht so beliebt bei den Vögeln, aber ich habe festgestellt, einen Vogel gibt es, der frisst sie.



Die Amsel, aber nur im äußerstern Fall, warum?? Die Beeren haben einen Kern der nicht leicht raus zu pulen ist. Die Amseln haben wohl eine Technik entwickelt, wie sie den Kern los werden, den entfernen sie, um an die Frucht zu kommen. Ich hatte mich immer gewundert, warum so viele weiße kleine Kerne im Hof lagen, bis ich eine Amsel beobachtet konnte, wie sie es anstellt.. Rita hatte ja schon berichtet,  es dauert 7 Jahre bis ein Efeubaum blüht, das ist schon eine lange Zeit. Wir hatten heute Traumwetter, schon fast ein wenig beängstigend, es ist zu warm. Für die etwas klein geratenen Fotos bitte ich um Entschuldigung, es sind schon ältere Fotos, damals postete ich noch "Kleinformatik", sorry.