Dienstag, 10. März 2026

Im Morgenlicht

Ich bin heute beizeiten in den Garten, die Sonne schien und meine erste Wildtulpe blühte, Elke H. Tulpe war schneller.


Schon sonnendurchflutet stand sie da.


Gleich daneben die Hyazinthen, jetzt aufgeblüht.


Kleine Wildnis, Steingewächse durchwachsen mit Veilchen, die Morgensonne zauberte ein tolles Licht auf die Pflanzen.


Die Feuerwanzen nutzen die warmen Sonnenstrahlen schon zeitig zu einem Sonnenbad aus.


Blaukissenpolster haben jetzt bald die ganze Steinmauer bewachsen, sehr erwünscht bei mir.


 

Zum Schluß nochmal unsere schöne Wildtulpe. Heute war ein schöner Tag, die Luft wieder klar bei 17° das konnte man gut aushalten.


Montag, 9. März 2026

Sie ist wieder da.......

 ....... die seltene Dolchwespe/Scolia hirta, ich habe sie heute entdeckt.



Sie hatte sich in den Wintergarten verflogen, ich habe sie befreit und dann beobachtet, wohin sie fliegt und  sich hinsetzt.
 
Sie liebt offene, trockene und warme sandige Böden, ausserdem steht sie auf der roten Liste, weil sie vom Aussterben bedroht ist.



 

Diese zwei Fotos sind vom letzten Jahr, bei uns blüht dieser Strauch auch noch nicht, wollte euch nur die interessante Wespe zeigen, damit man sie sich gut einprägen kann.


Hier ist sie noch auf der Suche nach einem Ausgang, da habe ich sie dann befreit. Als sie an der Scheibe sass, habe ich schnell ein Glas über sie gestülpt, vorsichtig eine Postkarte vor die Öffnueng geschoben und sie dann in den Garten fliegen gelassen.


 
 

Sonntag, 8. März 2026

Immer noch Saharastaub

Wir haben immer noch Saharastaub, es sieht eigenartig aus, wie ein Schleier verdeckt er schwach die Sonne, man kann sie sehen, sie scheint auch voll, aber so richtig warm ist sie nicht, weil sich die Staubschicht davor stellt. Dann hatten wir heute Landtagswahlen, unser Grüner, der Kretschi gibt nach 15 Jahren Amtszeit auf, er darf nicht mehr antreten. Er verkörperte einen richtigen Landesvater, bedächtig, manchmal etwas eigenartig, sehr bodenständig, hat aber immer versucht nach vorne zu schauen, seine Aktion " The Länd"  damit sollte sich unser BW weltoffen zeigen. Wir gehen immer wählen, so auch heute, auf dem Weg dorthin, fand ich an einer Wand, diesen Schmetterling:


Es ist der kleine Frostspanner/Operophtera brumata in einer sehr hellen Farbe. Er ist ein Schädling,  Sie können bei Massenvermehrung im Obstbau erheblichen Schaden anrichten 


 

Heutiger Blick aus dem PC Fenster auf Nachbars Magnolienbaum, es geht immer so schnell, noch blüht er verhalten, wenn er ganz aufgeblüht ist, geht es schnell dem Ende entgegen.Für einen Augenblick war der Himmel schön blau. Gerade hörte ich die Nachricht, CDU und Grüne liegen fast gleichauf, das wird noch spannend. Kommt gut in die neue Woche.



Freitag, 6. März 2026

Durchbruch gelungen

Meinen Hyazinthen ist der Durchbruch gelungen, ganz plötzlich über Nacht.



Ein bisschen fehlt noch, dann sind sie völlig aufgeblüht.


 

Verblüht sind dagegen die Schneeglöckchen, sie sehen im Moment so aus, Bärlauch ähnliche Blätter haben sie bekommen.



Auch verblüht sind ebenfalls unsere Winterlinge. Sie bedecken den Boden unter der Kiefer, das sieht schön aus.


In einem Nachbargarten, in der Nähe vom Kräutergarten, fand ich diese hübsche Mandelblättlige Wolfsmilch/Euphorbia amygdaloides, in unserem früherem Garten hatte sie auch ihren Platz.


Die Bergenien blühen ebenfalls.

 

Unser Rasen, ein Veilchenrasen mit einigen Gänseblümchentupfer.


Beim Heimweg entdeckt, diese schöne bunte Böschung, ein Rundgang durchs Dorf ist immer schön und manchmal sehr kurios.



Zum Beispiel dieses goldene Schwein vor einem Künstlerhaus, was soll es bedeuten?? Der Künstler ist kein Ihringer, seinen Namen an der Klingel kann man nicht aussprechen, was auch immer der Künstler sich dabei gedacht hat, es fällt auf.

 

                                                       Ein schönes Wochenende allen Lesern.
 





Donnerstag, 5. März 2026

Kampf um ........

...... die besten Löcher im Bienenhaus. Gestern ging ich zum Kräutergarten, ich wollte mal  nachschauen, wieweit die Küchenschellen dort schon sind, große Enttäuschung, es gibt dort keine mehr. Stattdessen hörte man ein Gebrumme und Gesumme, die Mauerbienen/Osmina curnuta umschwirrten das Bienenhotel.



Die Männchen waren sehr aggressiv, sie griffen sich an, sie vollzogen Luftkämpfe, das war interessant zu beobachten. Mauerbienen leben solitär, d.h. sie bilden keine Staaten.


Hier ein Männchen, zu erkennen am weißen Büschel zwischen den Augen.



Um diese Löcher geht es, es ist noch vom letzten Jahr, man sieht noch den Rest der Verriegelung. Das wird von den Bienen alles wegeräumt und auch von Innen gesäubert, damit es für die nächste Brut  ordentlich ist.


 

Hier hat man sich gefunden und es geht zur Sache, die Eroberung wird mit den Vorderbeinen fest umklammert.




Ein Männchen erholt sich gerade und geniesst ein Sonnenbad, es war gestern wunderbares Wetter so um die 20° und der Kinderspielplatz, der Kräutergarten ist in den Spielplatz eingebunden, war sehr gut besucht. Im Kräutergarten wurden gerade die dortigen Apfelbäume geschnitten, drei Winzer nahmen sich die Zeit dafür, obwohl es in den Reben gerade auch Arbeit genug gibt, Reben schneiden muß erledigt werden, ich fand es nett von den Winzern. Ich sollte noch auf ihrem Handy ein Foto von ihnen machen, damit ihre Frauen ihnen auch glaubten, dass sie  " geschafft " haben.










Dienstag, 3. März 2026

Im Frühling summt und........

 .... brummt und fliegt es nicht nur, nein es krabbelt, dazu muß sich bücken, aber es lohnt sich. Ich meine die Vielzahl an Käfern die es weltweit gibt. Es sollen mehr als 350 000 Spezies sein, die artenreichste Gruppe innerhalb der Insekten. Ich möchte 2 Spezies vorstellen, fangen wir mal mit dem schönsten an:



Für mich ist es der schönste, der Gold-Laufkäfer/Carabus auratus, oder auch Goldschmied genannt, 17 - 30 mm wird er groß, hält sich im offenen Gelände auf, meidet Wälder sowie sandige Böden. Er macht Jagd auf Nacktschnecken, Regenwürmer und Insektenlarven.


Der Körnige Laufkäfer/Carabus granulatus ist ebenfalls ein  schöner  Käfer mit seiner variablen Farbe von metallisch grün, bronzefarben bis zu zu metallisch schwarz verblüfft er.



 

Dieser Käfer fühlt sich im Sand wohl, deshalb sein Name auch Dünen-Sandläufer/Cicindela hybrida ist.12 - 20mm wird er und ist sehr schnell. Wenn er bemerkt, dass sich jemand nähert, schwupp ist er weg, unglaublich. Mit ihren Rennbeinen und kräftigen Kiefern sind die meisten Laufkäfer für ein räuberisches Leben gebaut, weltweit soll es 40 000 bekannte Arten geben.



Weil manche einen langen Rüssel haben, heißen sie auch so, Rüsselkäfer, hier ein besonders pfiffiges Kerlchen, der Haselnussbohrer oder Nussrüssler/Curculio nucum. In eine noch junge Haselnuss bohrt er mit seinem " Rüssel " ein Loch in die Nuss, legt ein Ei rein, das Loch wächst zu, innen lebt die geschlüpfte Larve weiter und frisst die junge Nuss leer, die Nuss fällt ab. Dann bohrt sich die Larve nach aussen, verpuppt sich im Frühjahr im Boden, der Käfer schlüpft im Sommer und überwintert.

 

Zum Schluss stelle ich euch den Gelbrand-Rüssler/Chlorophanus viridis vor. Sein Lebensraum ist feucht, Bäche, Flussläufe, sumpfige Wiese liebt er. Von Mai bis August ist er unterwegs, vielleicht  begegnet er euch einmal, wenn ihr irgendwo im wassereichen Gebieten seid.






Montag, 2. März 2026

Im Märzen der Bauer....


....... die Rösslein einspannt.... wer kennt denn dieses Lied noch, ich weiß nun nicht, ob die Kinder es in der Schule noch lernen und singen. Kinder verbinden mit dem Monat März immerhin noch neues Grün und bunte Blumen, wie dieses Kindergartenbild zeigt. 


Dieser Schmetterling gehört auch für die Kinder als Frühlingsbote dazu.



Ebenso dieser Marienkäfer, Kinder können sich wunderbar zu Themen ausdrücken und Fenster sind tolle Leinwände, da kann man so richtig loslegen. Soweit Kinderempfindungen und Erwartungen, ich freue mich schon sehr auf bunte Wiesen mit reichlich Schmetterlingen.