Freitag, 30. Oktober 2026

Heute erzähle ich eine alte.....

.... Geschichte, sie liegt 9 Jahre zurück, da war ich noch fit und habe mit Begeisterung mit Kindern gearbeitet. Besonders gerne mit Kindergartenkindern, die bald in die Schule kamen, sie waren besonders aufmerksam, aber nun zur Geschichte, das Thema dieser Aktion lautete: Wald, eine ganze Woche hatten sich die Kinder mit dem Thema beschäftigt und nun war es an der Zeit, in den Wald zu gehen., also los gehts.

Unser Waldtag

Heute war ein schöner Tag, die Sonne schien und alles war gut. Einer unserer Kindergärten plant einmal im Jahr eine Waldwoche, da gehen sie in den Wald, um Beobachtungen und Spiele zu machen, mich laden sie regelmäßig dazu ein, einen Programmpunkt mit ihnen zu machen. Ich versuche es dann  möglichst spannend zu gestalten, ein Spiel kommt immer gut an: Das "Wiedehopfspiel".
Und das geht so: Ein Wiedehopfelternpaar wird ausgemacht, sie bekommen ein Schaschlickstäbchen in den Mund, damit müssen sie Gummibärchen aufspiessen, um sie dann ihren hungrigen Vogelkindern zum Essn anbieten.


Das wäre ja noch einfach, aber so einfach mache ich es ihnen dann doch nicht, die Vogelkinder bekommen die Augen verbunden und müssen jämmerlich nach Futter rufen.

Man sieht es förmlich, wie da laut gerufen wird, die Vogeleltern waren voll im Stress.


Eigentlich sollten die Eltern ihre Hände auf den Rücken legen, damit es nicht so einfach ist, aber manchmal mußte doch die Hand dazu benutzt werden.

Die Jury hat beide Augen zugedrückt.


Nachdem alle hungrigen Mäuler mit zwei Gummibärchen abgefüttert waren, waren dann auch endlich die Vogeleltern dran. Dieses Spiel ist immer ein Renner, es sind immer andere Kinder dran, nämlich die, die gerade in die Schule kommen, die "Großen" sozusagen.
Ich erzähle ihnen dann auch noch, was die Tiere für Höchstleistungen vollbringen können. Der Frosch z.B. er springt fast das zehnfache seiner Körpergröße. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, messe ich ein Kind, dann nehmen wir das mal 10 und so haben wir in etwa eine sichtbare Länge, die wird dann abmessen und auf dem Boden makieren, das Kind wird gefragt, wieviele Sprünge es meint dafür zu gebrauchen. Oft schätzen sich die Kinder ganz richtig ein, andere sind "Angeber" und scheitern kläglich. Alle anderen dürfen sich dann auch einschätzen und die Sprünge wagen, das ist ein Gaudi.
Wir beschäftigen uns natürlich auch mit den Tieren die im Wald leben, wir schließen die Augen und lauschen den Vögeln, wir betasten Pflanzen, riechen daran, fragen uns: Kann man die aauch essen?
Es macht mir immer riesigen Spass und ich denke den Kindern auch.

Die kleinen Besucher auf den Blumen wurden natürlich bewundert, wie winzig die sind. Ich erklärte ihnen auch, wie wichtig sie sind, gäbe es sie nicht, gäbe es keine Trauben, Kirschen, Äpfel und Birnen. Da wurden sie ganz nachdenklich, nachdem ein Junge sagte, er wäre mal auf eine Hummel getreten, war die Empörung groß. Nachdem er versprach, das nie wieder zu tun, waren alle zufrieden.


Ganz zum Abschluss, alle haben eine "Matschhose"an, gehts dann so richtig zur Sache: Böschungen runter rutschen, da es am Anfang der Woche reichlich geregnet hatte, waren die Böschungen entsprechend matschig und rutschig. Schmutzig aber glücklich trabten die Kinder dann wieder zurück an den Dorfrand und wurden von den Mamas oder auch Papas wieder in den Kindergarten gebracht.






Donnerstag, 29. Oktober 2026

Kleine Kraftprotze

 Das traut man ihnen garnicht zu, dass sie zu solchen Kraftakten fähig sind.

 


 Gemeint sind die Ameisen, ich habe gerade über sie auf dem Kalenderblatt unseres Abreisskalenders folgendess gelesen, da stand: " Gehe hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege an und werde weise." Die Kraft der Ameise ist bekannt, sie kann das Fünfzigfache ihres Körpergewichtes heben und das Hundertfache ziehen. 

 

 
Hier wird kräftig gezogen.
 

 


Sollte es einmal hoch hinaus gehen, kein Problem dann wird geschoben und gedrückt. Wenn man so die Ameisen beobachtet, dann wirkt ihr Treiben unermüdlich. Arbeiten die Ameisen unermüdlich? Auch Ameisen machen mal Pause, sie halten mehrere kleine Schläfchen am Tag.

 


 Von den Ameisen kann man noch mehr abschauen, etwa wenn es darum geht im Kollektiv zu arbeiten.

 


Sollte ein Nest zerstört werden und die Eier liegen frei herum, dann wird fleißig die Brut in Sicherheit gebracht. Ameisen kommunizieren über Duftstoffe, Berührungen und Geräusche. Dadurch koordinieren sie ihre Zusammenarbeit perfekt, ihr Zusammenhalt ist der Schlüssel zu ihrem Erfolg. 

 


 


 Bei den Ameisen gibt es Arbeiterinnen, Soldaten, die Königin und das Männchen und jeder hat seine Aufgabe. 

 


 Diese dicke Raupe wird gemeinsam in den Bau befördert, danach werden sich die Ameisen sicherlich ein Schläfchen gönnen. Soviel über den Fleiß der Ameisen, man kann von ihnen lernen.

 

 

 
 

Mittwoch, 28. Oktober 2026

Nochmals schönes ........

 ..... Wetter hatten wir heute 16 °, das ist doch für Ende Oktober sehr angenehm. Ich bin ein wenig durchs Dorf gegangen, dabei schaue ich immer wieder gerne in die Gärten.


 Die Kermesbeeren sind reif, allzu beliebt scheinen sie  bei den Vögeln nicht zu sein. Wenn mann sie einmal im Garten hat und nicht regelmäßig alle Wurzeln sauber entfernt, fangen sie schnell an lästig zu werden.

 


 Die Eibe hat schon ihre ersten Beeren, ihre Beeren werden nur von diesen Vögeln gefressen: Drosselarten, Stare, Eichelhäher, Rotkehlchen und Amseln. Dabei verzehren die Vögel nur das rote Fruchtfleisch, die harten Kerne werden wieder ausgeschieden. 

 


 Die Kiwis sehen zwar reif aus, reif sind sie aber noch lange nicht. Sie brauchen noch ein paar Wochen Lagerzeit. Ich hatte mal eine in diesem Zustand probiert, unser Nachbar hat welche und die auf unserer Seite hängen dürfen wir ernten, also ich pflückte eine ab, schon das Durchschneiden bereitete Schwierigkeiten, hier sagt man "pickelhärt " dazu noch recht sauer. Ich habe sie schnellstens entsorgt. Die Kiwis findet man vermehrt hier in den Gärten.

 


 Nur ganz vereinzelnd noch hier und da eine Tomate . Die Sonne scheint immer noch, wir haben 16.31 und ich sehe gerade Freiburg Fans nach Freiburg ins Stadion eilen, sie spielen gegen Wolfburg, sagte mir gerade mein Mann, ich hatte Bayern geschrieben, sorry.

 

 

 





 




 


 

Montag, 26. Oktober 2026

Es ist Pilzzeit

 Ja, die Pilzzeit ist angebrochen, ich kenne mich mit Pilzen überhaupt nicht aus. Ich erinnere mich daran, wie ich vor 5 Jahren einmal einen besonderen Pilz gefunden habe, diesen hier:

 


 Eine Morchel/Morchella esulente und das in unserer damaligen Obstanlage, ich glaubte zu träumen. Um sicher zu sein, stellte ich das Foto ins Naturforum und bekam die Bestätigung, ja, eine Morchel. Es blieb nicht nur bei der einen, ich suchte noch ein wenig weiter und fand noch weitere vier, die nahm ich natürlich mit und es ergab eine wunderbare Mahlzeit. Die Morchel gehört zu den Schlauchpilzen und ist ein sehr leckerer Gourmetpilz, für den man teuer bezahlen muss. Nun dachte ich, toll, nun haben wir ein Pilzrevier für die Morchel, aber sie kam leider nur in diesem Jahr 2021 und dann nie wieder, trotz emsigen Suchen.

 


 Im gleichem Jahr fand ich diesen Blasigen Becherling/Peziza vesculosa, er ist nicht giftig, aber er schmeckt nicht, habe ich schnell nachgeschlagen.



 

Wieder anzutreffen, die verschiedenen Baumpilze, immer ein schönes Motiv ist dieser Pilz, es ist ein Schwefelporling/Laetiporus sulphurens, in jungem Zusatnd kann man ihn sogar essen, habe ich aber noch nie gemacht, da erhebt sich die Frage: Wann ist er jung?? Dann lass ichs lieber bleiben.

 

Sonntag, 25. Oktober 2026

Eine Standhafte Rasenblume.......

 ...... im Garten, ist das  Orangenfarbene Habichtskraut/Pilosella aurantiacae.

 


 Das schaut doch noch so richtig saftig blühend aus, es hatte sich zwar bei der letzten Sturmattake bis auf die Erde gebeut, ich dachte schon, es bricht ab, stand aber immer wieder aufrecht da.

 


   Zusammen mit denGänseblümchen macht sich die hübsche Habichtsblüte sehr gut, Gänseblümchen gibt es ja bis spät in den Herbst hinein an geschützten Stellen sogar noch im Winter, damit sieht unser Wildrasen immer ein wenig bunt aus, das Habichtskraut wird allerdings bald verschwinden

 



 

 

 

Freitag, 23. Oktober 2026

Ein besonderer Strauch.......

 ........... ist der Blasenstrauch/Colutea arborescens:

 


 So schaut er im Herbst aus, ganz oben rechts kann man auch noch eine Blüte sehen.

 

 

So schaut die Blüte etwas vergrößert aus, ich finde sie sieht so lustig aus.

 


Im Herbst hat er solche Früchte, die aussehen wie rötliche Blasen und deshalb ihr Name. In ihrem Inneren befinden sich 20 - 30 nierenförmige blau/schwarze Samenkörner. Es ist ein bienenfreundlicher Strauch, der bis zu 55 Wildbienenarten und drei Schmetterlingsarten anziehen soll. Der Blasenstrauch Bläuling/Iolana iolas ist auf diesen Strauch spezialisiert, deswegen trifft man ihn sehr selten. Dies sind Aufnahmen  sie stammen aus früheren Jahren, denn er verschwindet auch hier am Kaiserstuhl immer häufiger, weil die Raine  zu sehr "gepflegt "werden, leider. Ein schönes Wochenende allen Lesern.


 

Donnerstag, 22. Oktober 2026

Wasserpflanzen

 Bei meinen vielen Naturstunden mit Kindern am Teich, fanden wir es auch immer spannend, was im Wasser wächst. Die Fotos die ich nun zeige sind keine aktuellen, sie sind aus meinem Archiv.

 


 Dieser Ästige Igelkolben/Sparganium erectum gehörte dazu. Er gehört zu den Rohrkolbengewächsen.

 


 Ebenfalls immer reichlich am Uferrand, das Mädisüss/Filipendula ulmaria, es ist eine alte Heilpflanze, sie soll fiebersenkend, entzündungshemmend und schmerzlindernd sein, laut Wikipedia. Ob er süss schmeckte, probierten sie gleich aus, Ergebnis war sehr unterschiedlich. Nicht nur die Pflanzen waren spannend, spannender für sie waren die unzähligen Kaulqauppen die sie interessierten, ich mußte regelmässig kontrollieren, dass alle ihre Gefangenen wieder ins Wasser entlassen hatten.