Der Frühling ist wohl überall angekommen und so langsam kann man die Winterklamotten verstauen, um die Frühlingssachen hervor zu holen. Genauso geht es auch manchen Tieren. Neulich saß ich auf der Terasse und beobachtete unsere Eidechsen, wie sie hin und her liefen, zwischendurch ein kleiner Kampf, um die besten Sonnenplätze . Es war spannend plötzlich viel mir eine Eidechse besonders auf, sie rieb ihren Kopf an den Steinen, da musste ich genauer hinsehen.
Was ich da sah, war faszinierend, die Eidechse war dabei, sich zu häuten, ihr bisheriges " Kleid " war zu eng geworden und nun versuchte sie, die alte Haut abzustreifen. In Fetzen hing die Haut an ihrem Körper und es sah merkwürdig aus. Dann rannte sie wieder davon und ich verlor sie aus den Augen.
Diese abgestreifte Haut fand ich vor 6 Jahren im Terrassenbeet bei der Arbeit. Behutsam nahm ich sie in die Hand und legte sie auf eine grüne Serviette, um ein Foto von der filigranen Haut zu machen, man kann sogar noch gut eine Eidechse erkennen.
Die neue Haut sitzt und ein neues Eidechsenjahr beginnt.
Wenn die Eidechsen nach dem Winter ins Freie kommen, sehen sie sehr blass aus, mit Zunahme der Sonnenstunden bekommen sie ihre typische Farbe.
Sogar schwarze Mauereidechsen fand ich schon bei uns im Garten, aber leider nur ganz am Anfang als wir hier einzogen. Man trifft sie eher im Süden , sie sind aber auch hier bei uns ansässig geworden, allerdings noch in kleiner Zahl.
Die Smaragdeidechse fehlt mir noch in unserem Garten, vielleicht wird das tatsächlich einmal geschehen. Wie die vom Rebberg den Weg zu uns finden sollen, ist mir allerdings ein Rätsel.







































