Freitag, 1. Mai 2026

Er steht

 Gestern war es wieder soweit, der Maibaum wurde aufgestellt und das ist immer ein besonderes Spektakel.


Großer Jubel bei den Kindern: Er kommt, sie dürfen nicht zu nah heran treten weil es zu gefährlich sein könnte.


Er wird mit Seilen befestigt, alles muß gut abgesichert sein, das ist Vorschrift.


Es kann losgehen.


Langsam hebt er sich, alle schauen gespannt nach oben, ganz langsam wird er angehoben, dann kommt ein Traktor ins Spiel, er schiebt den Baum weiter nach oben, abgesichert von den Feuerwehrleuten mit Seilen, damit er nicht zur Seite kippen kann..


Nun ist er oben und muß nur noch nachgebessert werden, damit er gerade steht. Das wird mit Holzkeilen im Boden gerichtet.


Er steht und alle klatschen in die Hände.



Wie immer am 1. Mai, macht der Musikverein eine Runde durchs Dorf, eigentlich auch noch der Fanfarenzug, aber der macht in diesem Jahr Pause, oder er kam hier bei uns nicht vorbei. Das ist so ein Brauch hier in Ihringen und ich finde es sehr schön, hoffentlich wird er noch lange beibehalten. Es gibt hier bei uns drei Höhepunkte im Jahr, das sind, das Aufstellen des Maibaums, die Ihringer Weintage und der Herbstausklang alle drei Feste werden nicht nur von den Ihringern gefeiert, nein, auch viele Menschen von auswärts kommen dann in unser Dorf, neben den vielen Touristen.

Donnerstag, 30. April 2026

Wenn der Ziegenbock........

 ...... auf die Leiter klettert, dann ist Spargelzeit.



Der will hoch hinaus, da gibt es sicher besseres Futter dachte er wohl. Ich habe ihm eine Weile zugeschaut, es war köstlich.

 


Da steht er, der Spargel und wartet darauf gestochen zu werden. Hier ist es der Grüne Spargel, aber wir mögen den weißen lieber.



Auch unser Hofladen hat nun auch Spargel und es gab bei uns zweimal Spargel. Heute Abend wird traditionell hier im Ort der Maibaum aufgestellt, morgen gibt es Fotos.





Dienstag, 28. April 2026

Beim Eier legen erwischt

 Das passiert ja nicht so oft, ich hatte da schon mal Glück, die Fotos sind aus dem Archiv, ich habe ein wenig gestöbert.


An der Hauswand unseres Nachbarn entdeckte ich den Zimtbär/Phragmatobia fuliginosa beim Eierlegen.


 

Ich hatte gewartet, bis er fertig war, dann machte ich noch schnell ein Foto. Leider, leider konnte ich das Gelege bis zum Schlupf nicht beobachten, weil irgend jemand alles beseitigt hatte. Es war schon ein ungewöhnlicher Ort. Es ist ja die Zeit, wo die Tiere ihre Eier ablegen, vielleicht findet ihr auch mal welche?

 

Zum Schluß noch einmal die schönen gelben Marienkäfer Eier.



Sonntag, 26. April 2026

Morgens bei den Eidechsen

 Es gibt eine Ecke bei uns im Garten, da sind auch schon sehr früh Eidechsen unterwegs, und das ist am Schuppen im Garten.


Zuerst einmal vorsichtig geschaut, in Ordnung, niemand da, ausser der Knipserin.


Schnell raus aus dem Loch und an die warme Schuppenwand.


Wenn die sich raus wagt, dann folge ich auch.


Hupps, was war das?? Schnell weg, die kommt näher.


Kannst ruhig rauskommen, sie ist weg.


So früh am Morgen ist es noch einigermaßen schattig und die Schnecke macht sich auf  Futtersuche und nach einem schattigem Plätzchen..


Ein Wollschweber sitzt auf der kleinen Blüte des Feldsalats und lässt es sich gut gehen.


 

Die erste Lilienknospe enthüllt sich ganz langsam, bis heute abend ist sie sicher aufgeblüht. Zum Schluß ein Gesamtbild der Zeder, um die es ein wenig " Gezedere" gab, wie Ingrid, die Pfählzerin lustig bemerkte. Einen schönen Sonntag euch allen.


Freitag, 24. April 2026

Die ganze Woche......

...... haben wir strahlend blauen Himmel mit über 20°.

 


 Keine Wolken am Himmel, dies ist noch kein neuer Apfel, der ist vom letzten Jahr und sieht noch knackig aus, allerdings ist der Ast abgestorben, aber, vielleicht kommt doch noch ein grünes Ästchen.



Ein Eldorado für Honigbienen, Sonne und reichlich gelbe Blumen, sie dürfen aus dem Vollen schöpfen, das machen sie auch. 


 

So fleißig muß ein Bienenvolk sein, unglaublich, damit wir unser Frühstück versüssen können.

 



 

Nun noch zu einer Frage von Elke zwecks Zeder, ich habe dazu noch diese Info gefunden und noch ein paar Detail Fotos gemacht. Es ist eine Zeder, nämlich die Himalazeder/Cedrus deodora. Ich habe Bilder in einem Gartencenter im Norden gefunden, da sah ich diese Zeder, die bei uns im Garten steht, genau so wie unsere. Libanon Zedern sehen anders aus, eher einer Kugel ähnlich. Eine Pfahlwurzel gibt unserer Zeder die nötige Standkraft, denn sie kann sehr groß werden und wird damit immer anfälliger für Stürme.

Allen ein schönes Wochenende, bei uns soll es noch so schön warm bleiben.


Donnerstag, 23. April 2026

Am Wegrand.......

 .... da findet man viele bunte Wildkräuter, die dem Menschenauge gefallen und den Insekten als Futterquelle dienen.

 



Diese Blume nennt sich Einjähriges Berufskraut/Erigeon annuus, sie kann bis zu 1 m hoch werden und wie man sieht, Insekten fliegen sie gerne an.


Als ich am Anfang hier wohnte, habe ich dies immer als Löwenmäulchen angesehen, es ist aber das Gewöhnliche Leinkraut/Linaria vulgaris. Es blüht hier am Kaiserstuhl reichlich an den Rebböschungen.


Die Wilde Möhre/Daucus carota stelle ich euch in einem etwas rotem Kleid vor. Von Juni bis Septemper blüht sie und spendet 46 Wildbienen, 77 Schwebfliegen und diversen Käfern Nahrung und Landeplätze an.


Johanniskraut/Hypericum perforatum leuchtet kräftig gelb und zieht Honigbienen, Hummeln verschiedene Schwebfliegen und Schmetterlinge. Hier ist gerade eine Erdhummel am Werkeln.



Die Wegwarte/Cichorium intybus steht dem Johanniskraut mit Insektenbesuchen in nichts nach, sie wird gerne angeflogen.


Auch gerne umschwärmt, die Wiesen Flockenblume/Centaurea jacea, hier sitzt gerade ein Widderchen, das Sechsfleck Widderchen/Zygaena filipendulae, ich habe die Blüte ein wenig festgehalten damit das Bild nicht verwackelt. Vierzig verschidene Schmetterlinge machen Station auf der Flockenblume, darunter das Schachbrett.




Kronwicken/Securigera varia wachsen gerne an Wegränder, sie bilden richtige Teppiche. Es gibt ein paar Bienen, die sich an der Kronwicke bedienen, wie z.B. die Luzerne- Sägehornbiene, leider besitze ich da kein Bild davon, da müßte ich mal bei Elke S. nachfragen, die hat sicher eins.


Den Majoran/Origanum vulgare wächst bei uns sehr viel und er verbreitet an heißen Sommertagen einen betörenden Duft.


Auch Gras kann blühen, wenn dann der Wind tüchtig weht, staubt es richtig, wer unter Heuschnupfen zu leiden hat, für den kann es unangenehm werden.


 

Wer auf dem Hornklee/Lotus corniculatus sitzt, den erkennt ihr sicher alle, ein Hauchelbläuling/Polyommatus icarus. Haltet mal Ausschau bei euren Streifzügen nach "Wegrand Blumen".



Dienstag, 21. April 2026

Kleiderwechsel

 Der Frühling ist wohl überall angekommen und so langsam kann man die Winterklamotten verstauen, um die Frühlingssachen hervor zu holen. Genauso geht es auch manchen Tieren. Neulich saß ich auf der Terasse und beobachtete unsere Eidechsen, wie sie hin und her liefen, zwischendurch ein kleiner Kampf, um die besten Sonnenplätze . Es war spannend plötzlich viel mir eine Eidechse besonders auf, sie rieb ihren Kopf an den Steinen, da musste ich genauer hinsehen.

 


Was ich da sah, war faszinierend, die Eidechse war dabei, sich zu häuten, ihr bisheriges " Kleid " war zu eng geworden und nun versuchte sie, die alte Haut abzustreifen. In Fetzen hing die Haut an ihrem Körper und es sah merkwürdig aus. Dann rannte sie wieder davon und ich verlor sie aus den Augen.

 

 

Diese abgestreifte Haut fand ich vor 6 Jahren im Terrassenbeet bei der Arbeit. Behutsam nahm ich sie in die Hand und legte sie auf eine grüne Serviette, um ein Foto von der filigranen Haut zu machen, man kann sogar noch gut eine Eidechse erkennen.


Die neue Haut sitzt und ein neues Eidechsenjahr beginnt.

 


Wenn die Eidechsen nach dem Winter ins Freie kommen, sehen sie sehr blass aus, mit Zunahme der Sonnenstunden bekommen sie ihre typische Farbe.

 




Sogar schwarze Mauereidechsen fand ich schon bei uns im Garten, aber leider nur ganz am Anfang als wir hier einzogen. Man trifft sie eher im Süden , sie sind aber auch hier bei uns ansässig geworden, allerdings noch in kleiner Zahl.




Die Smaragdeidechse fehlt mir noch in unserem Garten, vielleicht wird das tatsächlich einmal geschehen. Wie die vom Rebberg den Weg zu uns finden sollen, ist mir allerdings ein Rätsel.