Freitag, 18. September 2026

Gestern stellte ich......

 ....... die Wildpflanze des Jahres vor und heute möchte ich die Heilpflanze des Jahres 2026 vorstellen, die Gemeine Nachtkerze/Oenothera biennis .

 

Nachts im Garten, ohne und mit Blitzlicht und ich meinte auch einen zarten angenehmen Duft zu bernommen zu haben.





 


 

 

Was ist das Geheimnis ihrer Heilwirkung? Aus ihren Samen gewinnt man wertvolles Nachtkerzenöl das entzündungshemmend auf Hauprobleme wirkt, der Wirkstoff ist die Linolsäure. Aber auch in der Küche kann man sie als essbaren Blickfang verwenden, z.B. in Salaten, Suppen und Desserts, die Blüten schmecken leicht süsslich. Gerne wird sie von vielen Insekten angeflogen, insbesondere Nachtschwärmer wie diesen hier:

 


 Dieser ist nicht gerade im Anflug auf eine Nachtkerze, aber er gehört zu diesen Nachtschwärmern, der Wolfsmilchschwärmer, den ich neulich vorstellte. Da die Blüten auch noch in frühen Morgenstunden geöffnet sind, wird er auch noch von Tagfaltern gerne angeflogen, inclusive der Taubenschwänzchen, und in einem oberen Foto, auch von Spinnen.

 

 

 Hier ruht sich  das Taubenschwänzchen gerade aus, um später gegen Abend, wenn sich die Nachtkerze öffnet, wieder munter sein zu können.



Donnerstag, 17. September 2026

Wildblume des Jahres 2026 .......

 ..... ist der Natternkopf geworden:

 


 Der Blaue Natternkopf/Echium vulgare, sein vollständiger Name.

 

Der Nektar vom Natternkopf soll sehr zuckerreich sein und lockt viele Wildbienen, Schmetterlinge, Schwebfliegen und Hummeln an. Der Name  "Natternkopf" bezieht  sich auf die wie ein offenes Maul wirkende Blüte mit dem herausragenden, gespaltenen und dadurch an eine Schlangenzunge erinnernd. 

 


 Von den vielen Schmetterlingen die den Natternkopf anfliegen, kann ich drei zeigen:

 


 Es ist dies die Messingeule/Diachrysia chrysitis.

 


Auch die Weiße Tigermotte/Spilosoma lubricipeda fliegt den Natternkopf gerne an.

 


Und schließlich der Russische Bär/Callimorpha quadripuntaria
 




Mittwoch, 16. September 2026

Klein fängt meistens........

 ....... alles an, überall zu beobachten. Ich möchte an einem Baum vorstellen, wie aus einer kleinen Veränderung an einem Baum, großer Schaden entstehen kann.

 


 Zuerst nur ein kleiner brauner Fleck.

 

 

Er wächst. was ist geschehen?? Wahrscheinlich ein Pilz, eventuell enstanden, weil die Versorgung mit Wasser und anderen Nährstoffen unterbunden wurde, oder waren die Borkenkäfer dran schuld, ist eine Vermutung von mir.

 

 

Unbemerkt größer  geworden, die Stabilität des Baumes ist nicht mehr so sicher. Man kann von aussen nichts sehen, er sieht immer noch gut aus, eventuelle Gefahr kann man nicht erkennen. Ich habe einmal in Freiburg folgendess beobachten können. Ein Baumspezialist ging mit einem Gerät eine Strasse entlang, es sah aus wie ein Stetoskop, nah am Baum legte er das Rohr an und lauschte. Auf meine Frage was er dort feststellen kann, antwortete er: " Ob der Baum noch durchwässert wird, man kann es am Rauschen vernehmen, ist das nicht der Fall, wird er gekennzeichnet, um sorgfältig beobachtet  werden zu können" . So wurde jeder Baum am Strassenrand in der Innenstadt untersucht. Der Mann erntete verwunderte Blicke.

 


 

 Schon wieder ein Stückchen mehr Verfall, der Mulch ist daraus entfernt worden und man kann durchschauen, diese Beobachtung habe ich im Wald machen können, dort lag jede Menge Holz und ich bin öfter daran vorbei gefahren. Dieses Loch erinnerte mich daran, dass man solche Bäume als Rohrleitungen früher benutzt hat und auch heute noch in verschiedenen Ländern nutzt. Die Römer waren wahre Meister im Transport von Frischwasser in ihre Städte. Sie hatten ja auch schon Tonrohre, aber in waldreichen Gegenden nuzte man auch gerne das Holz, das stand ja schon zur Verfügung, sie brauchten es nur umbauen zu einem Rohr.  Heute fertigen manche Künstler aus solchen Baumstämmen Kunstwerke, z. B. Blumenkübel.

 

 

Montag, 14. September 2026

Etwas über Feigen......

 ..... keine gewöhnlichen, sondern von Kaktusfeigen. Kreasoli, alias Tiger, sie hatte sie in ihrem Blog vorgestellt, sie war nicht begeistert von der Frucht, andere Leser ebenfalls nicht. Also, die, die hier bei uns wachsen, sehen so aus und gehören zu den Opuntien, da es verschiedene Arten gibt, belasse ich bei diesem Namen.

 


Sie leuchten schon von Ferne, man muß klettern, um an sie ranzukommen. Mit steinigen Boden und wenig Feuchtigkeit, scheinen sie gut klar zu kommen.

 


 Man erkennt sehr gut, was für große Stacheln sie haben. Auch an der Frucht selber befinden sich kleinste Härchen, man kann nicht einfach die Frucht abdrehen und gleich essen, sorgfältig sollte man die Härchen mit einem Messer entfernen. Erst dann darf man zubeißen, sie hat Kerne ja, aber die kann man gut mitessen und sie schmeckt lecker erfrischend in Richtung Stachelbeere.

 

 

Als ich einmal mit einer Gymnasialklasse aus dem Schwäbischen unterwegs war, kamen wir an dieser Stelle vorbei, ich erzählte, dass man diese Früchte essen könne, da war ihr Interesse geweckt, zumal sie richtig reif waren, die Jungen mußte klettern, um Früchte zu holen und dann haben alle probiert, ihr Fazit: Super lecker. 

 


 


Es gibt hier bei uns nicht nur Kaktusfeigen, nein auch die leckeren anderen Feigen.

 

Die werden jetzt wieder an manchen Ständen vor den Häusern angeboten. Wir hatten einen mächtigen Baum, der immer reichlich Früchte hatte, die wir gerne auch verschenkt hatten, jetzt bekommen wir von einer Freundin welche geschenkt. Dies zu Ergänzung zu Tigers "Lukullische Woche".
 


 

Sonntag, 13. September 2026

Manches blüht noch......

 .... sehr schön kräftig z.B. mein Hibiskus.

 


 


 Ich habe einfachen und gefüllten Hibiskus. Ansonsten hat es sich gehörig abgekühlt, man braucht morgens noch einen Pulli, gegen Mittag wird es angenehm warm, bei uns 28° und manchmal sogar auch noch 30°. Da fühlen sich unsere Eidechsen auch nochmal richtig wohl.

 

 

Sie sind ja immer noch dabei die Umgebung zu begutachten. Inzwischen zähle ich schon wieder 5 Eidechsen, die sogar auch mal unseren Wintergarten begutachten kommen.

 


Habt ihr in diesem Jahr eventuell diese Grillenjägerin gesehen?? Ich habe sie nur einmal gefunden, sonst schwirrten sie gerne überall herum, alles ist in diesem Jahr spärlich aufgetaucht. Erfreuen wir uns noch an den schönen angenehmen Herbsttagen und an dem, was noch so kreucht und fleucht, einen schönen Sonntag.





 


Freitag, 11. September 2026

Die lauschigen Sommerabende......

 .......... werden nun wohl vorbei sein. Ich habe einmal, noch im alten Garten, einen Nachtfalter beobachtet, nämlich den Kleinen Wolfsmilchschwärmer/Celerio euphorbiae.

 


Eine ganze Weile habe ich ihn verfolgt.

 

Er umflatterte ständig unsere Seifenblume.




Es sind alles Aufnahmen ohne Blitz, ganz natürliches Licht, über diesen Besuch hatte ich mich sehr gefreut. Es ist leider bei dieser einzigen nächtlichen Begegnung geblieben.

 

 

So sieht er am Tag aus, da ruht er sich aus und wenn man Glück hat, erwischt man ihn dabei. Ich hatte einmal das große Glück.

 


 Ein Foto von der Raupe ist mir auch gelungen, somit ergibt sich ein abgerundetes Bild vom Schwärmer, fehlt nur noch der Kokon, aber den habe ich leider nicht in meiner Sammlung. Euch ein erholsames Wochenende.


 

Donnerstag, 10. September 2026

Ein paar Pilze....

 ..... die mir besonders gefielen. Ich kenne mich mit Pilzen überhaupt nicht aus, würde selbst gefunde Pilze nie essen. Pilze gibt es ja eigentlich das ganze Jahr irgendwo, habe ich mir sagen lassen, nicht nur im Herbst, aber dann werden sie besonders gerne gesucht.

 

Immer wieder niedlich finde ich diese Winzlinge, meistens am Holz.

 


 Obwohl so schön leuchtend, sind sie ungeniessbar.

 


 
Weniger auffällig sind die Becherlinge, diese habe ich per Zufall entdeckt.

 


 Eine  Morchel stand plötzlich in unserer Obstanlage unter einem Baum, ein Stückchen weiter noch 3 Stück, die ergaben einen wunderbaren Pilzgenuss.

 

Auch immer wieder Hingucker sind die Pilze an den Bäumen.

 


 Vor einigen Jahren wuchs dieser hübsche, leuchtende Holunderpilz an unserem Holunder.

 


 Eine aussergewöhnliche Farbe für einen Pilz, findet ihr das auch?

 

Ich habe diesen Tintenfischpilz nur zweimal gefunden, sein Name passt perfekt.


Hier ist er etwas kräftig rot, der gefällt mir besser. Die Rita, alias Tiger wird sicher alle mit Namen kennen, darum beneide ich sie, die kann auch unbesorgt selbstgefundene Pilze essen.