Donnerstag, 16. Juli 2026

Es wird ja in diesen Tagen.......

 ...... oft gegrillt, da habe ich eine Geschichte für euch, erzählt von Balou, dem Winzerhund und ist schon 10 Jahre her, aber immer noch recht lustig. Leider lebt Balou nicht mehr, aber die Erinnerung an ihn bleibt ewig.

Balous Rudel hatte uns zum Grillen eingeladen, wir sind natürlich gerne hingegangen. Zumal Balous Frauchen immer mit Überraschungen aufwartet. Aber lassen wir mal den Balou erzählen wie er den Abend so erlebt hat.
Hallo ihr Bloggermenschen, Edith meint, ich sollte euch vom Grillen erzählen, also gut.
Mein Rudel hatte also eingeladen, es sollte ja in erster Linie für die Leute sein, die immer mit in die Reben gehen, also auch ich. Aber dann hatte sie auch alle Leute mit dazu eingeladen, die bei uns in sämtlichen Ferienbetten schlafen. Ich fand es ja nicht so gut, weil die nämlich auch Wuffis haben, ich hatte doch schon auf so einige Leckerbissen spekuliert, dann die auch noch, das heißt, ich muß teilen. So sahen meine Mitstreiter aus, da ist zunächst Dandou, ein Labrador.

Eigentlich ein ganz netter Kerl, folgsam und brav, aber eben jemand, der auch gerne Leckerbissen erwartet hat.
Dann war da noch Floh, langes "OO" und kurzes "H", so wurde er vorgestellt.

Der schaut nur so giftig, weil Edith nicht den richtigen Blitz eingestellt hatte, macht nichts, er war brav. Erwartet hat der sicher auch was.
Es gab auch noch so einen kleinen weißen Pudel, der saß aber ständig auf dem Arm seines Herrchens oder auf der Bank, so kleine Hunde liegen mir ohnehin nicht, die kläffen immer so blööd rum. Mich, Balou beeindrucken die garnicht.
Die geladenen Zweibeiner saßen unter lauschigen Bäumen und waren sehr gesprächig,wenn sie nicht gerade gegessen haben. Ich habe nicht viel verstanden, weil die nicht alle Alemannisch sprachen, das verstehe ich nämlich besonders gut.

Herrchen war eifrig bemüht immer frischen Nachschub heran zu schaffen. Er hatte ein großes Feuer unter einem großen Grill aus altem Rebholz angezündet, das, so sagte er, sei das beste Grillfeuer.

Mir wars wurschst, mir war es zu heiß dort. Aber es duftete angenehm, mir lief der Sabber nur so runter. Sämtliche Frauchen haben laut und deutlich gesagt:"Gell, den Hunden nichts vom Tisch geben, auch wenn sie noch so betteln." Ich wollte ja garnichts vom Tisch, wenn man mir was auf die Erde gelegt hätte, ich hätte es genommen. Was soll ich sagen, alle hielten sich daran. Alle??? Da werde ich es doch mal bei Edith und Herrchen versuchen, vielleicht werden die schwach wenn ich meinen Bettelblick mit Kopf in Schieflage stelle. Zuerst bei Edith, Ausdauer war angesagt, ich kann das gut. Was soll ich sagen, es hat geklappt, ganz plözlich fiel der was von der Gabel und was auf der Erde liegt, das isst man nicht, ich schon. Herrchen flüsterte mir leise zu: "Balou gleich bekommst du Knochen", na das war doch was. Sehnsüchtig schaute ich auf die Teller, ob da wohl noch was liegen bleibt?


Nix da, alles leergegessen, fast wie abgeschleckt sahen die Teller aus, aber schlecken machen ja eigentlich wir Wuffis.
Langsam schlich ich mich vom Tisch und ging in Richtung Grill, das Feuer war ein wenig runtergebrannt. Was sah ich da auf dem Grill??? Zwei Steaks, da kam Freude auf, die haben die vergessen, dachte ich. Ich behielt sie im Auge, das Dumme war nur, wie sollte ich die Dinger vom heißen Rost runter kriegen?????

Das konnte dauern bis die Glut verlöscht war, ich kann da hartnäckig sein, habe mir vorgenommen, das hälste durch. Herrchen fragte auch noch in die Runde," zwei Steaks sind noch im Angebot", zum Glück sagte niemand ja. Aber etwas ganz Unerwartetes geschah, der Juniorchef hatte noch in der Werkstatt gewerkelt, der kam, ging an den Grill, schnappte sich ein Steak, legte es zwischen Brot und verschwand. Sowas aber auch, naja, eins war ja noch da, das liess ich nicht aus den Augen. Aber der junge Chef kam nochmal angeschlichen, ich habe gebellt, so als Warnung, aber der sagte nur:"Pfui Balou, " was heißt hier pfui, wenn schon pfui dann für ihn, der sollte sich mal schämen einem Hund den letzten Bissen wegzuschnappen, ich hatte ne Menge Wut im Bauch. Zum Glück hatte Herrchen noch ein paar Knochen, die bekam ich, nicht die anderen Hunde, schließlich bin ich auf dem Hof der "Chefhund."
Soweit Balou, ich finde er hat es fein erzählt, obwohl er zum Schluß noch soviel leiden mußte wegen den Steaks.





Mittwoch, 15. Juli 2026

Lasst die Wilden wachsen......

...... dann habt ihrs immer bunt im Garten, ein paar Fotos von der heutigen Morgenrunde.



Im Mai hatte ich ins Frühbeet Wildblumensamen gesät, so schaut es heute aus, ohne gießen. Da ich nicht mehr im Garten anbauen und pflegen kann, habe ich das Beet mit Wildblumen besät.  Das da immer was los ist. könnt ihr euch sicher denken.



Das sind jetzt " Rasenblumen" sie wachsen breitwürfig und bedecken den Rasen und schützen ihn vor dem Austrocknen. Oben Flohkraut, unten Braunnelle.


 

Am Rand, so Richtung Hecke, wo der Wuchs ein wenig höher steht, da kann es dann such zu solchen Ergebnissen kommen, Majoran mit Bläuling, mit Bläuling kommt z Zt. eher selten vor.


Gefüllter Hibiskus steht neben unserer Hecke zum Nachbarn, kein Besuch zu verzeichnen.


Diese Hortensie steht ebenfalls nah an der Hecke und oft im Schatten, so dass sich die Blüte etwas länger halten kann.


 

Mein Pflox blüht nochmal. ich hatte alle verwelkten Blüten abgeschnitten, in der Hoffnung, dass es neue Blüten gibt.


 

Gerade wollte ich schon weggehen, da sah ich doch noch etwas flattern?? Was war das?? Dieser wunderschöne kleine Schmetterling, ein Goldzünsler/Pyrasta aurata nur ca.1,5 cm groß, setzte sich schnell auf eine Schafgarbenblüte, die spärlich im Rasen wuchs, weil der Rasen immer abgemäht wird kann sie nicht groß werden kann. Weil der Schmetterling so winzig ist, wird er oft garnicht wahrgenommen.



Dienstag, 14. Juli 2026

Seltene Schmetterlinge

 

 

Ich habe ihn bisher auch erst einmal gesehen, den Blausieb/Zeuzera pyrina, wir waren in Österreich im Urlaub. Er gehört zur Familie der Hohlzbohrer und ist nachtaktiv, deshalb sieht man ihn selten. Wie man sieht, sass er mitten am Tag auf der Königskerze , das hat mich natürlich gefreut.


 

In den ersten Jahre, als ich mit dem Fotografieren ( 2005 ) anfing, da gab es noch Widderchen in Massen, sie werden immer weniger. Auf dem oberen Bild stelle ich zwei vor, links   dasThymianwidderchen/Zygaena purpuralis, rechts das Sechsfleckwidderchen Zygaena filipendulae. Die andauernde Hitze im Moment, zerstört die bunten Raine in den Reben, das ist das Revier der Widderchen, Raine voller Wildblumen.


 

Um ihn zu finden, muß man sich schon in den Wald begeben, denn dort lebt er, der Braune Waldvogel/Aphantopus hyperantus. Im dunklen Wald ist er gut getarnt, wenn er nicht zufällig auf der Flockenblume gesessen hätte, hätte ich ihn wahrscheinlich auch nicht gesehen. Es soll für heute reichen, ich wollte euch nur ein paar weniger bekannte Schmetterlinge zeigen. Diese Beobachtung wollte ich auch noch erzählen.Gestern wurde ich um 5.30 h von einigen Bienenfressern direkt vor meinem Fenster geweckt, sie sassen auf der Leitung, plötzlich kam eine Amsel angeflogen und verjagte die Bienenfresser die die Flucht ergriffen, bis auf einen, schnell holte ich die Kamera, aber er flog dann doch den anderen hinterher, schade.

Sonntag, 12. Juli 2026

Bei unserer Runde......

 ..... bin ich wieder einmal meinem Freund begegnet, nämlich dem Bienenfreund.


Die Runde beginnt immer, oder meistens, am Bahndamm, der Zug kam gerade aus Breisach und fuhr nach Freiburg, nächster Halt, Ihringen. Seht ihr wie es dort am Bahndamm aussieht? Eine richtige wilde Oase


Da kann man nicht daran vorbei gehen, da muß man näher hinschauen und mein Mann muß in Geduld warten, der hatte inzwischen Brombeeren gepflückt, die auf der anderen Seite des Weges wachsen, darum kann man sie auch essen, nur kommt man schlecht ran, es ist eine hohe Hecke.


Eigentlich ist er ziemlich unscheinbar, der Knorpellattich/Chrondrilla juncea, seine Blüten sind so winzig, da muß man sehr genau schauen.


Es ist nicht besonders scharf, aber man kann erkennen, dass es eine schön leuchtende Blüte ist, die auch angeflogen wird, diese gerade ohne Besucher, ich habe sie vertrieben.


Wilde Möhre wächst hier massenhaft und hat reichlich Besucher, die Streifen Wanze /Graphocosoma italicum sass am Rand einer sich bald schließenden Blüte. Sie ist wärmeliebend, wie ihr Name schon sagt "italicum " aber da brauchen wir nicht hin. um sie zu sehen, bei uns ist es auch heiß. Die Streifen sollen signalisieren, halt, ich bin giftig, ich schmecke nicht.

 

Ein Stückchen weiter, an einer geöffneten Wilden Möhre endlich mein spezieller Käferfreund, der Gemeine Bienenkäfer/ Trichodes apiarius,darüber habe ich mich sehr gefreut. Auffällig für mich war, der Wilden Möhre fehlet die typischen " Blume in der Blume" sage ich immer, woran das wohl liegt?



 Diese beiden Fotos sind aus dem Archiv, ich möchte nur zeigen, wie hübsch das aussieht, wenn der Mittelpunkt der Blüte betont ist.



Zum Schluß noch ein Käfer auf einer Distelblüte, wie er heißt, das weiß ich auch noch nicht, wollte ihn aber schon einmal zeigen,weil er zur Runde gehört. Ich überlege gerade, ob das wohl ein Rüsselkäfer ist, der seinen Rüssel tief in die Blüte steckt?? Kommt alle gut in die nächste heiße Woche, die soll es bei uns unverändert geben.


Freitag, 10. Juli 2026

Ich würde sagen.....

 ..... genug, es reicht wir haben genug Sonne. Schaut mal wie alles aussieht:


Ausgelaugt, vertrocknet und staubig.


Manchmal sieht man ja noch Wolken, ist dann gnaz zuversichtlich.



Die Wolken ballen sich auch manchmal zusammen, aber nicht gerade bei uns, weit in der Ferne Richtung Elsass.


Dann wird es wieder heller und alle Hoffnungen sind  hinfällig.




Dann wünscht man sich, an so einem See zu wohnen, dies ist der nächstgelegene für uns, der Titisee.

Die Sonne braucht nicht gegen die Wolken zu kämpfen, sie ist immer die Siegerin, wenn sie auch nur für einen Augenblick verhüllt ist.

 

Na dann eben nicht, setzen wir die Sonnenbrille auf, dem Hund auch eine und kämpfen wir uns durch. Ein schönes Wochenende euch allen.



Donnerstag, 9. Juli 2026

Schon wieder etwas .......

...... im Wintergarten in der Nacht unterwegs, diesmal ein Federgeistchen, oder Federmotte:

 

 

Es hatte sich entschieden, noch eine Weile an der kühlen Fensterscheibe zu schlafen. Ich habe sehr lange recherchiert, um den genauen Namen zu ermitteln, aber das scheint wohl sehr schwierig zu sein, deshalb bleibt es einfach ein " Federgeistchen". Als es an der Scheibe wohl zu warm wurde, war es plötzlich wieder verschwunden.

 


 Der sass auch mal an der Scheibe, ich dachte, es sind ein paar zusammengeklebte Stöckchen, die an der Scheibe hängengeblieben sind, aber das war es nicht, sondern ein Sackträger/Disgonia algira. Er gehört, ebenso wie das Federgeistchen, zur Schmetterlingsfamilie. In dem Sackgebilde befindet sich die Raupe, die nie ihr Gebilde verlässt, zum Fressen kommt nur der Kopf raus. Zum Schlupf hängt sie sich, wie alle Schmetterlinge auf, entwickelt sich darin als winziger Schmetterling, ich habe ihn noch nie gesehen. Diese Gebilde können auch aus Sand sein, den die Raupe mit sich trägt, ein interessantes Wesen, finde ich.



 

 

Mittwoch, 8. Juli 2026

.... Auf der Mauer auf der Lauer.......

...... sitzt ne kleine Wanze.. kennt ihr das Lied?? Als ich heute schon sehr früh im Garten das Rosenbeet aufgehackt habe, traf ich sie:

 


 

Es ist eine Baumwanze/Carpocoris fuscispius, sie muß wohl gerade von einem Flug gelandet sein, denn man sieht noch einen Teil ihrer Flügel, die sie unter die Deckflügel verdecken will. Gelandet ist sie tatsächlich auf die Kante vom Rosenbeet, sie wollte sich gerade verstecken, da habe ich sie noch erwischt.


 

Baumwanzen sind  sehr schön bunt, deshalb stell ich gleich noch eine dazu: Die Carpocoris purpureipennis, sie stammt aus meiner Sammlung, genauso die, die ich noch zeige.


 
 
 
 
Auch eine Carpocoris, die Carpocoris pudicus, sie sehen wirklich interessant aus mit ihren spitzen Schulterspitzen.
 

Bei uns ist das Wetter immer noch unverändert über 30° und es soll auch noch so bleiben.