Montag, 26. Oktober 2026

Es ist Pilzzeit

 Ja, die Pilzzeit ist angebrochen, ich kenne mich mit Pilzen überhaupt nicht aus. Ich erinnere mich daran, wie ich vor 5 Jahren einmal einen besonderen Pilz gefunden habe, diesen hier:

 


 Eine Morchel/Morchella esulente und das in unserer damaligen Obstanlage, ich glaubte zu träumen. Um sicher zu sein, stellte ich das Foto ins Naturforum und bekam die Bestätigung, ja, eine Morchel. Es blieb nicht nur bei der einen, ich suchte noch ein wenig weiter und fand noch weitere vier, die nahm ich natürlich mit und es ergab eine wunderbare Mahlzeit. Die Morchel gehört zu den Schlauchpilzen und ist ein sehr leckerer Gourmetpilz, für den man teuer bezahlen muss. Nun dachte ich, toll, nun haben wir ein Pilzrevier für die Morchel, aber sie kam leider nur in diesem Jahr 2021 und dann nie wieder, trotz emsigen Suchen.

 


 Im gleichem Jahr fand ich diesen Blasigen Becherling/Peziza vesculosa, er ist nicht giftig, aber er schmeckt nicht, habe ich schnell nachgeschlagen.



 

Wieder anzutreffen, die verschiedenen Baumpilze, immer ein schönes Motiv ist dieser Pilz, es ist ein Schwefelporling/Laetiporus sulphurens, in jungem Zusatnd kann man ihn sogar essen, habe ich aber noch nie gemacht, da erhebt sich die Frage: Wann ist er jung?? Dann lass ichs lieber bleiben.

 

Sonntag, 25. Oktober 2026

Eine Standhafte Rasenblume.......

 ...... im Garten, ist das  Orangenfarbene Habichtskraut/Pilosella aurantiacae.

 


 Das schaut doch noch so richtig saftig blühend aus, es hatte sich zwar bei der letzten Sturmattake bis auf die Erde gebeut, ich dachte schon, es bricht ab, stand aber immer wieder aufrecht da.

 


   Zusammen mit denGänseblümchen macht sich die hübsche Habichtsblüte sehr gut, Gänseblümchen gibt es ja bis spät in den Herbst hinein an geschützten Stellen sogar noch im Winter, damit sieht unser Wildrasen immer ein wenig bunt aus, das Habichtskraut wird allerdings bald verschwinden

 



 

 

 

Freitag, 23. Oktober 2026

Ein besonderer Strauch.......

 ........... ist der Blasenstrauch/Colutea arborescens:

 


 So schaut er im Herbst aus, ganz oben rechts kann man auch noch eine Blüte sehen.

 

 

So schaut die Blüte etwas vergrößert aus, ich finde sie sieht so lustig aus.

 


Im Herbst hat er solche Früchte, die aussehen wie rötliche Blasen und deshalb ihr Name. In ihrem Inneren befinden sich 20 - 30 nierenförmige blau/schwarze Samenkörner. Es ist ein bienenfreundlicher Strauch, der bis zu 55 Wildbienenarten und drei Schmetterlingsarten anziehen soll. Der Blasenstrauch Bläuling/Iolana iolas ist auf diesen Strauch spezialisiert, deswegen trifft man ihn sehr selten. Dies sind Aufnahmen  sie stammen aus früheren Jahren, denn er verschwindet auch hier am Kaiserstuhl immer häufiger, weil die Raine  zu sehr "gepflegt "werden, leider. Ein schönes Wochenende allen Lesern.


 

Donnerstag, 22. Oktober 2026

Wasserpflanzen

 Bei meinen vielen Naturstunden mit Kindern am Teich, fanden wir es auch immer spannend, was im Wasser wächst. Die Fotos die ich nun zeige sind keine aktuellen, sie sind aus meinem Archiv.

 


 Dieser Ästige Igelkolben/Sparganium erectum gehörte dazu. Er gehört zu den Rohrkolbengewächsen.

 


 Ebenfalls immer reichlich am Uferrand, das Mädisüss/Filipendula ulmaria, es ist eine alte Heilpflanze, sie soll fiebersenkend, entzündungshemmend und schmerzlindernd sein, laut Wikipedia. Ob er süss schmeckte, probierten sie gleich aus, Ergebnis war sehr unterschiedlich. Nicht nur die Pflanzen waren spannend, spannender für sie waren die unzähligen Kaulqauppen die sie interessierten, ich mußte regelmässig kontrollieren, dass alle ihre Gefangenen wieder ins Wasser entlassen hatten.

 

 

 

 

 

 

Montag, 19. Oktober 2026

Letzte Woche bei .....

 ..... Arbeiten am Blumenbeet, ich habe die Kanten zum Rasen abgestochen, da kam doch tatsächlich der Kleine Feuerfalter/Lycaena phlaeas angeflogen und setzte sich aufs Septemperkraut.

 

 

Ich hatte ihn schon länger nicht mehr gesehen, nun kam er einfach so angeflogen. Ich hatte nicht mal die Kamera dabei, die hat mein Mann mir schnell gebracht und der Feuerfalter blieb tatsächlich solange sitzen. Auch eine Holzbiene kam vorbei, die konnte ich allerdings nicht aufs Bild bekommen. Es ist ganz schön frisch geworden, obwohl noch manchmal die Sonne scheint.

 

Freitag, 16. Oktober 2026

Sie werden wohl auch ......

 ..... nicht mehr lange unterwegs sein, ich meine die Bienen, den ganzen Sommer waren sie fleissig und so langsam werden sie sich zurückziehen. Je nach Art und Kastenrolle,  können Bienen zwischen wenigen Wochen bis zu mehreren Jahren alt werden. Eine Bienenkönigin  kann zwischen 2-5 Jahre leben.

 


 Diese Biene hat schon fleißig Pollen gesammelt, schaut mal die dicken Pollen an den Beinen. Bis zu 40 Milligramm kann sie dann transportieren.

 


 Noch sieht man wieder die Holzbiene durch den Garten fliegen, an den sehr heißen Tagen sah ich sie selten.

 

Weil der Efeu noch so schön blüht, sind die Efeuseidenbienen auch noch unterwegs.


Was so aussieht wie Hörner, sind die Flügel der Biene, es ist eine Hosenbiene, sie streicht ihre Pollenbällchen an den Beinen ab, das sieht dann so aus, als hätte sie Hosen an.

 



 Der Sommer nimmt Abschied, er war an manchen Tagen fast unerträglich, aber wenn er endgültig Adios sagt, dann sind wir alle traurig, stimmts??




 


Donnerstag, 15. Oktober 2026

Apfelkantate

Kennt ihr die Apfelkantate von Hermann Claudius?? Er ist der Urenkel von Matthias Claudius, der ist besser bekannt. Er schrieb die Lieder:" Der Mond ist aufgegangen, Wir pflügen und wir streuen.... und hat den Wansbeker Boten rausgebracht. Dichten muss wohl in der Familie gelegen haben, hört euch mal an, was der Urenkel kann.

 Der Apfel ist nicht gleich am Baum.



Da war erst lauter Blüte, da war erst lauter Blütenschaum, da war erst lauter Frühlingstraum und lauter Lieb und Güte.

Dann waren Blätter, grün an grün und grün an grün nur Blätter.


Die Amsel nach des Tages Mühn, die sang ihr Abendlied gar kühn. Und auch bei Regenwetter.


Der Herbst, der macht die Blätter steif. Der Sommer muß sich packen.



 Hei, dass ich auf dem Finger pfeif: da sind die ersten Äpfel reif und haben rote Backen.


Und haben Backen rund und rot. Und hängen da und nicken. Und sind das lichte Himmelsbrot,


wir haben unsre liebe Not, dass wir sie alle pflücken.



Und was bei Sonn und Himmel war, erquickt nun Mund und Magen und macht die Augen hell und klar. So rundet sich das Apfeljahr und mehr ist nicht zu sagen.


Gedicht von Hermann Claudius, bebildert von mir.