Montag, 31. August 2026

Liebesgeschichte

 Heute erzähle ich euch eine Liebesgeschichte  und zwar eine wahre Geschichte, von mir beobachtet in unserem ehemaligen Garten.


 Na, wann kommt er denn, er hatte doch versprochen zu kommen.



 

Da bin ich doch, der Wind war heute so arg, ich mußte richtig kämpfen. Erstmal ein Begrüßungsküsschen. Meine Liebe, ich mag deine Küsschen.

 

 

Ich flüster dir was ins Ohr, komm ganz nah ran. Was ich dich schon immer fragen wollte, willst du es mit mir wagen??? Ich verspreche dir, immer ein guter Taubenmann zu sein. Ein Nest habe ich auch schon fast fertig, darf ich auf ein JA hoffen?? Ich wäre sehr glücklich.

 


 Auf diese Frage hatte ich schon gewartet, meine Antwort: Ja ich möchte mit dir durch den Sommer gehen und noch viel weiter, ein ganzes Leben lang, ich liebe dich.

 


 So wurden sie ein Paar, ein ganzes Leben lang, denn Tauben leben in der Regel in lebenslanger Monogamie. Wenn sich ein Männchen und ein Weibchen gefunden haben, bleiben sie meist ein ganzes Leben lang zusammen. Sie bauen gemeinsam ein Nest, wechseln sich beim Brüten Tag und Nacht ab, damit die Eier warm bleiben und ziehen ihre Küken gemeinsam groß. Beide Elternteile produzieren spezielle Kropfmilch und füttern damit die jungen Küken im Team. Bei denen gibt es keine " Alleinerziehende ", dies war die kleine Liebesgeschichte von unseren Tauben damals im alten Haus und Garten, das Nest hatten sie beim Nachbarn unterm Dach gebaut und so konnte ich sie gut beobachten.

 


 

Sonntag, 30. August 2026

Herbstfrüchte

 Dass es Herbst wird, merkt man auch daran, dass es die ersten Wildfrüchte gibt.

 


 Diese "Frucht" gibt es nur in wärmeren Gegenden, wie bei uns hier am Kaiserstuhl. Wer schon öfter in südlichen Ländern war, wird sie gleich erkennen, die Früchte von Kakteen. Was vielleicht viele nicht wissen, man kann sie essen, aber mit Vorsicht, sie haben Häärchen und zwar sehr wehrhafte. Entfernt man diese, dann schmeckt die Frucht sehr erfrischend, ich würde sagen so in Richtung Stachelbeere. 

 


 

 

 
Sie brauchen noch ein wenig wenn man sie ernten möchte, die Schlehen. Manche machen Likör daraus und dafür brauchen sie Frostnächte, also geht noch eine Weile.
 


 
 
Für die Vögel gibt es auch immer reiche Ernte.
 

 
Nüsse gehören auch zur den Herbstfrüchten, aber sie leiden in den letzten Jahre unter einer bösen Krankheit. Früh fallen die  ersten schon runter, die sind sowieso ungeniessbar. Was danach noch kommt, gibt ebenfalls viel Ausschuß, weil schmierig 
 von innen sind, ein Pilzbefall ist schuld, ob es in diesem Jahr auch so sein wird, man wird sehen.
 
 

 
 In den letzten Jahren wird hier immer mehr Hirse angebaut.
 
Man sieht schon abgeerntete Maisfelder, die Körner sind in diesem Jahr kleiner als sonst.
 

 

Die Mispel ist nicht jedermans Ding, ich gehöre auch dazu. Ich hatte sie einmal als Marmelade verarbeitet, aber die kam in der Familie überhaupt nicht an.

 


 Zum Herbst gehören auch die Pilze, es müssen ja nicht gleich so große sein, die kann man ohnehin nicht essen.

 

Schöne knackige, rote und anders farbige Äpfel gehören selbstverständlich zum Herbst dazu. Die sind in diesem Jahr etwas kleiner, unsere sind sehr süss und erstaunlicherweise saftig, obwohl soviel Regen gefehlt hat und immer noch fehlt.

 

Auch die Pfirsiche gab es nur in Miniatur Ausgabe, dafür aber unwahrscheinlich süß.

 


 Wenns würzig sein soll, dann braucht man Zwiebeln, die ersten sind schon mal geerntet.

 


 

Ganz so golden sieht es noch nicht  aus, es wird aber nicht mehr lange dauern.  Ach übrigens , der Herbst beginnt, meteorologisch,  am 1.September, kalendarisch , astronomisch am 23.September um 2.04 h , nun wisst ihrs ganz genau.



 


 


 

Freitag, 28. August 2026

Sommer in der Stadt

 Ich nehme euch einmal mit zu einem Stadtbummel durch Freiburg, um es gleich zu sagen, diese Fotos sind nicht aktuell , sie sind zusammengetragen und neu beschrieben.

 


Ein Freiburg Bummel fängt immer am Markt rund um das Münster an.
 Es ist in der Frühe, der Freiburger Markt rund ums Münster öffnet schon sehr früh, wenn ich mich nicht täusche , schon ab 6.00 h. Das ist wichtig ,weil viele Läden ihre Waren früh einkaufen, um sie in ihren Läden als Frischware anbieten zu können.

 


Zu einem Marktbesuch gehört immer die Marktwurst, genannt "die  lange Rote," das ist ein muß. Egal zu welcher Tageszeit, sie ist immer begehrt und auch immer zu haben.

 


 Wenns mal zuviel Brötchen war, dann dürfen die Tauben den Rest fressen, erlaubt ist das nicht, wird aber immer wieder den " armen Tierchen" hingeworfen und damit gibt es immer mehr Tauben.

 


Die Strassenkünstler dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Der macht gerade Pause, Einradfahren ist ja auch ganz schön anstrengend, könnte ich mir vorstellen.

 



  Hierüber habe ich am meisten gestaunt, die Kinder waren voll hin und her gerissen, das ist soch das reinste Wunder diese riesigen Seifenblasen.  Es sind immer Strassenkünstler in Aktion

 


  Was da entstehen sollte, ich habe nicht so lange gewartet, sicher etwas Buntes.

 


 Dann stand da dieser Herr regungslos und stierte die Menschen an, zückte einer den Geldbeutel, dann konnte er plötzlich die Hand ausstrecken und auch "Danke " sagen.

 

 

Der Akkordeon Spieler spielte traurige Lieder, er kam sehr weit her, dachte während er spielte sicher an seine Heimat.

 


Wie dieses Instrument heißt, das weiß ich leider nicht, wollte auch den Spieler nicht unterbrechen, denn was er aus der " Pfanne " an Tönen zauberte, war harmonisch.

 

Der Jahreszeit entsprechend werden immer die passenden Blumen angeboten, woher sollen auch die Städter ihre Pflanzen herbekommen für ihre Balkone? Natürlich frisch vom Gärtner auf dem Markt, da hat sich schon eine richtige Beziehung zu manchen Betreibern aufgebaut. Auch an anderen Ständen hörte man oft sehr private Gespräche.


 


Wie die Anbieter ihre Waren dekorieren, ist auch immer sehr schön, manche sind richtige Künstler. Das war ja nur ein kleiner Ausschnitt, es geht viel bunter zu in einer Unistadt, Menschen aus aller Herren Länder geben sich hier ein Stelldichein. Kommt gut ins Wochenende.


 


Donnerstag, 27. August 2026

Herbst ist Kürbiszeit


 Es darf geschnitzt,  gekocht, überbacken, Salate, und was man noch alles daraus machen kann. Ich habe  heute einen aus unserem Hofladen  gekauft, mal schauen was ich daraus mache.

 


Überreiches Angebot wie die es geschafft haben trotz Trockenheit, ist ein Rätsel.




Sie liegen immer noch ein paar Tage auf den Feldern herum, da wird sicher der eine oder andere so ganz auf die Schnelle eigenmächtig geerntet.

 



 Mit diesen hübschen Exemplaren, kann man wunderbar  dekorieren, da sind interessante Gebilde und Farben dabei.

 

 

Andere typische Herbstfrüchte reifen auch schon heran, bald sind auch sie dran und werden geerntet.

 

 

Diese Schwäne ernten auch, sie suchen die Walnüsse auf, die von den Radfahrern oder Fußgängern zertreten werden. Die machten nicht Platz, klingeln half wenig, man mußte tatsächlich auf einen günstigen Moment warten, bis man an ihnen vorbei kam.
 


 

Der Herbst zaubert jetzt wieder die herrlichsten Farben, nachdem es den Sommer durch meistens braun/grau aussah.

Mittwoch, 26. August 2026

Farbvarianten .....

 ......... gibt es bei bei der Häutung von Wanzen, sie häuten sich 5 mal und sehen dann jeweils etwas anders aus. Ein paar Varianten möchte ich von den Reiswanzen vorstellen.

 

Zunächste einmal die ausgewachsene Reiswanze/Nezara viridula, ähnelt der Stinkwanze/Palomena prasina. Genaues Hinsehen ist erforderlich.

 



 Etwas mehr ins Schwarze gehend.




 

Die bräunliche Ausgabe.

 

Überwiegend finde ich sie in grün.

 

Dann wieder ins Schwarze überwechselnd.

 

Zurück ins Grüne, sie sehen wirklich wunderschön aus, aber, aber.... ich sagte es ja schon, sie richten Schaden an.

Sie sehen doch wirklich sehr schön aus, als ich sie hier zuerst im Garten hatte, fand ich sie zunächst sehr schön. Als ich dann allerdings merkte welchen Schaden sie anrichten, nämlich, sie saugen dem Gemüse den Saft ab und das war dann nicht mehr schön, speziell an meinen Tomaten sind sie fleißig gewesen. Ich habe sie mühsam abgesammelt und in eine Obstanlage abgesetzt, dort gibt es mehr zu saugen, schon allein das herrunter gefallene Obst ist ein Überangebot für sie. Hier, im neuen Garten, habe ich in diesem Jahr keine Tomaten angebaut. Doch plötzlich war der Hibiskus voller Larven von der Reiswanze, da dürfen sie sich meinetwegen austoben. Zum Schluß noch Fotos von Wanzeneiern.

 


 
                                                     Schlüpfende Wanzen.





Erster Ausflug und Orientierung im Blättergewirr.
 
 

Verlassene Eier.