Freitag, 13. März 2026

Raffinierte Häuslebauer

 Heute möchte ich " Häulebauer " vorstellen, die es wert sind nochmals gezeigt zu werden. Bevor jemand meint, die haste doch schon mal... ja, das habe ich.. Weil es in der Natur bei den Kleintieren ja wieder mächtig zu geht, sie brauchen und bauen Nester für den Nachwuchs.


 

Dies ist der Bau einer Brackwespe, einfach so an einen Grashalm gebaut, es sieht so aus, wie ein weggeworfener gelber Wattebausch, vielleicht habt ihr das auch schon gesehen und euch gewundert.


Nun folgt ein aussergewöhnliches Bauwerk einer Schornsteinwespe/Odynerus spinipes. Sie baut ihr Nest in Lehm oder Lösswänden.



Hier bei uns sucht sie sich ein Loch im Löss, da trägt sie eine Raupe ein, legt ein Ei dazu und verschliesst es kunstvoll mit einen Schornstein ähnlichen Eingang, damit nicht jeder gleich ins Innere gelangen kann. Sie reichert den trockenen Löss mit Kuckuchsspeichel an und formt Kügelchen die sie zu einem kunstvollen Eingang zusammen setzt.


 Der Dornfinger, eine Spinne, sie gehört zu Cheiracanthium Familie, hat eine total eigene Bauart, sie zieht Grashalme zusammen verspinnt sie miteinander, und baut aus weiteren Spinnenfäden einen weißen Kokon. Ihr Biss kann Schmerzen verursachen.



Getöpfert wird auch, diese hübschen Kokons, wurden von einer Töpferwespe/Euemes spec., auch Pillenwespe  genannt, gebaut. Gebaut wurden sie an einen festen Stängel , ich glaube von einen Strauchstumpf.



Bezaubert dieses weiße Lämpchen, so heißt nämlich die Erbauerin, ein Spinne, "Feenlämpchen"/ Agroeca brunnea. Ich habe ihn, den Kokon, nur einmal hier am Kaiserstuhl gefunden, das war ganz am Anfang als ich mich intensiv für die Flora und Fauna hier am Kaiserstuhl interessierte, das war vor 20 Jahren. Meine befreundeten Biologen haben sie auch seither nicht mehr gefunden.


 

Obwohl nicht so klein, ist dieser Kokon gut getarnt, er gehört der Wespenspinne/ Argiope bruennidi. Sie baut ihren Kokon gerne zwischen ca. 30 - 45 cm Höhe an starken Sträuchern und Grashalmen. Versucht mal auf euren Naturspaziergängen im Herbst, einen dieser Kokons zu finde, ich hätte noch mehr im Angebot, vielleicht ein ander mal.


Donnerstag, 12. März 2026

Morgenstund....

 ..... ich habe es mit dem Morgen, gestern Morgenlicht, heute Morgenstund, die soll ja Gold im Mund haben, ob das stimmz??


Blick aus PC-Fenster, schaut doch angegoldet aus, oder??


Hoch in den Gipfeln.


Nun ist auch sie aufgeblüht, schon liegen die ersten Blüten unten.



Schade eigentlich, dass sich die Blüten nur kurz halten.

 

Zierkirsche blüht etwas länger und ich kann mich länger daran erfreuen. Wenn die verblüht ist, dann folgt in wenigen Wochen unter den zwei Bäumen eine wunderbare angesäte Wildblumenwiese, die zeige ich dann.


Dienstag, 10. März 2026

Im Morgenlicht

Ich bin heute beizeiten in den Garten, die Sonne schien und meine erste Wildtulpe blühte, Elke H. Tulpe war schneller.


Schon sonnendurchflutet stand sie da.


Gleich daneben die Hyazinthen, jetzt aufgeblüht.


Kleine Wildnis, Steingewächse durchwachsen mit Veilchen, die Morgensonne zauberte ein tolles Licht auf die Pflanzen.


Die Feuerwanzen nutzen die warmen Sonnenstrahlen schon zeitig zu einem Sonnenbad aus.


Blaukissenpolster haben jetzt bald die ganze Steinmauer bewachsen, sehr erwünscht bei mir.


 

Zum Schluß nochmal unsere schöne Wildtulpe. Heute war ein schöner Tag, die Luft wieder klar bei 17° das konnte man gut aushalten.


Montag, 9. März 2026

Sie ist wieder da.......

 ....... die seltene Dolchwespe/Scolia hirta, ich habe sie heute entdeckt.



Sie hatte sich in den Wintergarten verflogen, ich habe sie befreit und dann beobachtet, wohin sie fliegt und  sich hinsetzt.
 
Sie liebt offene, trockene und warme sandige Böden, ausserdem steht sie auf der roten Liste, weil sie vom Aussterben bedroht ist.



 

Diese zwei Fotos sind vom letzten Jahr, bei uns blüht dieser Strauch auch noch nicht, wollte euch nur die interessante Wespe zeigen, damit man sie sich gut einprägen kann.


Hier ist sie noch auf der Suche nach einem Ausgang, da habe ich sie dann befreit. Als sie an der Scheibe sass, habe ich schnell ein Glas über sie gestülpt, vorsichtig eine Postkarte vor die Öffnueng geschoben und sie dann in den Garten fliegen gelassen.


 
 

Sonntag, 8. März 2026

Immer noch Saharastaub

Wir haben immer noch Saharastaub, es sieht eigenartig aus, wie ein Schleier verdeckt er schwach die Sonne, man kann sie sehen, sie scheint auch voll, aber so richtig warm ist sie nicht, weil sich die Staubschicht davor stellt. Dann hatten wir heute Landtagswahlen, unser Grüner, der Kretschi gibt nach 15 Jahren Amtszeit auf, er darf nicht mehr antreten. Er verkörperte einen richtigen Landesvater, bedächtig, manchmal etwas eigenartig, sehr bodenständig, hat aber immer versucht nach vorne zu schauen, seine Aktion " The Länd"  damit sollte sich unser BW weltoffen zeigen. Wir gehen immer wählen, so auch heute, auf dem Weg dorthin, fand ich an einer Wand, diesen Schmetterling:


Es ist der kleine Frostspanner/Operophtera brumata in einer sehr hellen Farbe. Er ist ein Schädling,  Sie können bei Massenvermehrung im Obstbau erheblichen Schaden anrichten 


 

Heutiger Blick aus dem PC Fenster auf Nachbars Magnolienbaum, es geht immer so schnell, noch blüht er verhalten, wenn er ganz aufgeblüht ist, geht es schnell dem Ende entgegen.Für einen Augenblick war der Himmel schön blau. Gerade hörte ich die Nachricht, CDU und Grüne liegen fast gleichauf, das wird noch spannend. Kommt gut in die neue Woche.



Freitag, 6. März 2026

Durchbruch gelungen

Meinen Hyazinthen ist der Durchbruch gelungen, ganz plötzlich über Nacht.



Ein bisschen fehlt noch, dann sind sie völlig aufgeblüht.


 

Verblüht sind dagegen die Schneeglöckchen, sie sehen im Moment so aus, Bärlauch ähnliche Blätter haben sie bekommen.



Auch verblüht sind ebenfalls unsere Winterlinge. Sie bedecken den Boden unter der Kiefer, das sieht schön aus.


In einem Nachbargarten, in der Nähe vom Kräutergarten, fand ich diese hübsche Mandelblättlige Wolfsmilch/Euphorbia amygdaloides, in unserem früherem Garten hatte sie auch ihren Platz.


Die Bergenien blühen ebenfalls.

 

Unser Rasen, ein Veilchenrasen mit einigen Gänseblümchentupfer.


Beim Heimweg entdeckt, diese schöne bunte Böschung, ein Rundgang durchs Dorf ist immer schön und manchmal sehr kurios.



Zum Beispiel dieses goldene Schwein vor einem Künstlerhaus, was soll es bedeuten?? Der Künstler ist kein Ihringer, seinen Namen an der Klingel kann man nicht aussprechen, was auch immer der Künstler sich dabei gedacht hat, es fällt auf.

 

                                                       Ein schönes Wochenende allen Lesern.
 





Donnerstag, 5. März 2026

Kampf um ........

...... die besten Löcher im Bienenhaus. Gestern ging ich zum Kräutergarten, ich wollte mal  nachschauen, wieweit die Küchenschellen dort schon sind, große Enttäuschung, es gibt dort keine mehr. Stattdessen hörte man ein Gebrumme und Gesumme, die Mauerbienen/Osmina curnuta umschwirrten das Bienenhotel.



Die Männchen waren sehr aggressiv, sie griffen sich an, sie vollzogen Luftkämpfe, das war interessant zu beobachten. Mauerbienen leben solitär, d.h. sie bilden keine Staaten.


Hier ein Männchen, zu erkennen am weißen Büschel zwischen den Augen.



Um diese Löcher geht es, es ist noch vom letzten Jahr, man sieht noch den Rest der Verriegelung. Das wird von den Bienen alles wegeräumt und auch von Innen gesäubert, damit es für die nächste Brut  ordentlich ist.


 

Hier hat man sich gefunden und es geht zur Sache, die Eroberung wird mit den Vorderbeinen fest umklammert.




Ein Männchen erholt sich gerade und geniesst ein Sonnenbad, es war gestern wunderbares Wetter so um die 20° und der Kinderspielplatz, der Kräutergarten ist in den Spielplatz eingebunden, war sehr gut besucht. Im Kräutergarten wurden gerade die dortigen Apfelbäume geschnitten, drei Winzer nahmen sich die Zeit dafür, obwohl es in den Reben gerade auch Arbeit genug gibt, Reben schneiden muß erledigt werden, ich fand es nett von den Winzern. Ich sollte noch auf ihrem Handy ein Foto von ihnen machen, damit ihre Frauen ihnen auch glaubten, dass sie  " geschafft " haben.