Montag, 24. August 2026

Speiende Spinne......

 .... Vorsicht ist geboten. Es gibt sie wirklich die speiende Spinne:

 



 So sieht sie aus, die Speispinne/Scytodes thoracica, sie ist eigentlich in Südeuropa heimisch, durch den Kimawandel kommt sie nun auch bei uns vor. Sie ist ein Nachttier . Ihr Beutefangverhalten ist ungewöhnlich, sie baut kein Netz, sondern fesselt ihre Beute durch klebrige Fangfäden, die sie aus den Chelizeren ausschleudert. Wenn sie Beute entdeckt, schleicht sie sich bis etwa 2mm Abstand ran, speit dann ihre Klebfäden über das Beutetier aus, fesselt es damit und tötet es dann durch den Giftbiß. Ihre Spinnwarzen benutzt sie nur dazu ,sich ein einfaches Wohngespinst zu bauen, um dort ihre Eier einzuspinnen, diese werden von der Mutter am Bauch herumgetragen. Eine faszinierende Spinne, ich habe sie auch nur einmal bisher gesehen.

 


Noch eine Spinne möchte ich zeigen, eine Krabbenspinne, die man auch nicht jeden Tag  sieht, es die Thomisus onustus. Auch sie baut kein Netz, sie lauert vorzugsweise auf Blüten und erbeutet deren Besucher. Durch ihre Färbung ist sie hervorragend der Blütenfarbe angepasst und kann dann ihre Beute fangen, was ihr meistens gelingt.

 


 Heute früh fand ich dann diese Gottesanbeterin/Mantis religiosa, sie hatte sich wohl in Spinnweben verfangen, denn sie  war total verflust, ich habe sie versucht ein wenig zu befreien, da wurde sie richtig angriffslustig, was soll ich euch sagen, ich bekam tatsächlich Angst, klingt seltsam, aber seid ihr schon mal von einer Gottesanbeterin angegriffen worden??

Freitag, 21. August 2026

Sie werden sicher auch....

 ........ Probleme haben, die Libellen, besonders die Prachtlibellen.Calopteryx virgo.

 


 Dies ist ein Weibchen der Prachtlibelle.

Sie benötigen nämlich klare , schmale Bäche und wenig Oberflächenvegetation, das wird immer weniger. Dies ist ein altes Foto, ich machte es im Elsass an einem kleinen Kanal in Neu Breisach. Ich hatte eine ganze Weile dem schnellen hin und her flitzen zugeschaut, bis ich dann plötzlich dies entdeckte. Versteckt im Gras eine Paarung, weil sie so emsig beschäftigt waren, gelang mir dieses Foto.

 

 

Zum Schluß das Männchen in der Vergrößerung, ist es nicht prächtig? Der Name passt sehr gut: Prachtlibelle.

Donnerstag, 20. August 2026

Überleben

 Es gibt immer wieder Überlebungskünstler, die die Hitze wegstecken können.

 


 Die Rosen z.B. die haben immer wieder Knospen getrieben, obwohl ich sie nicht gegossen habe.

 


 Unverwüstlich klettert die Winde überall hoch, hier an der Eibe.

 

 

Die Margeriten im Rasen sind schon ein paarmal abgemäht worden und immer wieder kommen sie zum Blühen. Es hat sich bei uns gewaltig abgekühlt, die 30° werden wir heute nicht erreichen.
 

Mittwoch, 19. August 2026

Es hat geklappt

 Ich kann wieder posten, hurra, es hat geklappt. Dies ist zunächst ein Testlauf, mit dem alten PC sind auch meine sämtlichen Fotos weg, ich muß wieder tüchtig fotografieren.

 


 Nur mal ausprobiert mit diesem Foto, man kann es ein wenig erahnen, die Maiskörner sind alle klein geblieben. Soweit für jetzt, später vielleicht mehr.

Montag, 17. August 2026

Es dauert……..

 …… nicht mehr lange, dann hoffe ich wieder voll mit dabei zu sein, Beiträge mit Fotos einstellen zu können. So sehr viel Buntes gab es ja nicht, weil ja überall alles vertrocknet aussieht Ich habe auch kaum Fotos gemacht in dieser Zeit. Während ich hier schreibe regnet es, wunderbar, die Luft hat sich abgekühlt, die Hitzewelle pausiert, welch eine Wohltat. Gerade hat es kräftig gedonnert, warten wir es ab, was da noch so kommt. 

Montag, 10. August 2026

Kaum zu glauben

Ich wohne ja nun schon über 50 Jahre in Ihringen, das hatte es noch in gegeben, die ersten Trauben werden schon von einigen Winzern geerntet, um neuen „Süßen“ oder auch Federweißer genannt, herzustellen. Die haben sicherlich bei der Ernte geschwitzt, sicher in Badehose und Bikini. In Sachen P C übe ich mich in Geduld, lese aber gerne bei euch und kann ja kommentieren so lebe ich nicht gerade auf dem Mond.

Sonntag, 9. August 2026

Sonntags Runde

 Im Moment ist es nicht so heiß wie sonst immer (35° -38 ° ) und darum sind wir gleich nach dem Frühstück unsere Runde maschiert, entlang des Bahndamms.


Die Kroatzbeeren sind richtig reif, sie haben die typische Bemehlung, sind nicht so glänzend wie die Brombeeren, aber sie sind sehr süss. Ein paar haben wir doch genascht, wir haben sie immer wegen der Nähe zur Bahn gemieden.


Die Blüte der Wilden Möhre ist völlig vertrocknet und steht in vollem Samen und bereit für den Abflug nach überall.

 

Die Kratzdistel auch, sie fliegen meistens im Duett in den Himmel, manchmal schaue ich ihnen zu und beobachte wie hoch sie schweben, um dann doch irgendwann wieder auf die Erde zu gelangen, wen sie Glück haben, sogar auf fruchtbaren.


Hin und wieder gibt es sogar noch blühende Königskerzen, das ist dann eine richtige Augenweide zwischen all dem vertrockenen Pflanzen, Besucher sah ich keine.


Erkennt ihr die Pflanze auf Anhieb?? Es ist der Blaue Natterkopf, sonst immer umschwärmt, jetzt ein stacheliges Etwas, habt ihr sie schon mal in diesem Zusatnd angefasst?

Total vertrocknet und fast unkenntlich, das Johanniskraut, ich hatte tatsächlich ein Problem, ich hatte es auf den ersten Blick garnicht wieder erkannt.


Genauso wie diese Pflanze, sie gehört zur Familie der Ampfer, der Name, Stumpfblättriger Ampfer, kann bis zu 1,50 m hoch werden.



 Zum Ende der Runde kommen wir immer an zwei Maisfeldern vorbei, schaut mal wie sie aussehen. Etliche Leute haben Kolben abgerissen, um zu schauen wies darinnen aussieht, schlecht, den die Kolben lagen am Ackerrand und waren dünn mit fast keinen Körnern. Ich glaube nicht, ob die sich noch entwickeln. Gerade hat es leicht gegrummelt, vielleicht kommt ja doch noch ein wenig Regen.