Inzwischen ist hier fleißig geerntet worden. Nachdem die Weinlese vorbei ist, geht man gleich dazu über, die Herbstfrüchte zu ernten.
Die Zwetschgen z.B. schön bereift und zuckersüss.
Knallig rote Äpfel.
Trotz Trockenheit gab es Äpfel, viele sind vorzeitig abgefallen, aber die meisten sind gut ausgereift.
Die Feigen wieder ein Hochgenuss in diesem Jahr und immer mehr Bäume werden hier gepflanzt.
Die sind schon etwas länger geerntet und schon aufgegessen.
Die Birnen müssen zum "Schnapsen" ( Williams Christ ) gut ausgereift sein, ich sage immer so wie" Omalutschbirnen", ohne kauen schlucken, dann sind sie genau richtig. Viele Winzer haben ein Patent als Obstbrenner, es ist ein Nebenverdienst, der sehr streng vom Zoll kontrolliert wird. Man muß vorher die etwaige Brennmenge angeben, die wird dann genau abgemessen vom Zoll und einen Teil müssen die Brenner ans Monopol abgeben, einen Teil wird zum Weiterverkauf freigegeben.
Jetzt werdet ihr euch sicher wundern, aber Walnüsse sind auch Herbstfrüchte für mich, ebenso wie Haselnüsse.
Die wachsen entlang des Bahndamms, das ist fast jeden Tag unsere Strecke und wir ernten sie wohl ganz allein zum Naschen.
Die Mispel ist nicht so begehrt, ist aber ebenfalls im Herbst reif. Es gibt nur in der Nachbarschaft einen Brenner, der diese Früchte ausbaut, die Nachfrage ist eher gering.
Dann natürlich die leckeren Trauben, die vereinzelnt noch in den Hofläden angeboten werden, in diesem Jahr besonders süß. Das war eine kleine Auswahl von dem, was der Kaiserstuhl, ausser Trauben, noch anzubieten hat. Seit ein paar Jahren wird dem Olivenanbau geliebäugelt, wenn es mit dem Wein nicht mehr so klappen sollte, dann wäre das, auf Grund der Klimakrise, eine gute Alternative, das Klima stimmt schon mal. Es gibt einen Mann, der hat schon einen Hain angebaut und wird sicher bald mit einer größeren Ernte rechnen können.










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