Mittwoch, 31. Januar 2024

Ein wenig Gartenarbeit

Im Herbst war ich nicht so gut drauf im Garten aufzuräumen, so richtig gründlich mache ich nie. Da darf sich das Laub auch schon mal im Garten verteilen und die höheren Blumen einfach stehen bleiben. Heute war das Terassenbeet dran, es wurde "entkrautet", denn die Tulpen und die Hyazinthen zeigten schon ihre Spitzen, dann wird es Zeit. Es war noch sehr nass und so richtig flott ging es mir auch nicht von der Hand.


So ganz alleine war ich nicht, meine Beobachter, die ersten Mauereidechsen, waren auch schon aktiv, sie sonnten und beobachteten mich, alles gleichzeitig. Zuerst wird vorsichtig geschaut ob alles o.k. ist....

....und dann wagt man sich ganz raus an eine warme Mauer. Sie machen sich so platt wie möglich, um recht veiel Sonnenstrahlen einzufangen. Vier Eidechsen zählte ich, es sind Jungtiere, sie haben noch nicht die typische Mauereidechsenfarbe:

Nämlich so sehen sie aus, den Mauern entsprechend angepasst, ehrlich, ich war sehr überrascht, wir hatten nur 13°+,  aber an den Mauern war es sicher wärmer. Nun zeige ich noch ein paar Unkräuter, so werden sie meistens bezeichnet, bei mir heißen sie Wildkräuter und schaut mal wie schön sie sind.


Die Bunte Kronwicke/Coronilla varia z.B., sie wird umschwirrt, wenn es wieder soweit ist, von unzähligen Bienen und vielen anderen Fliegern auch.



Vor 10 Jahren traf man die Kronwicke noch häufiger, begleitet von den hübschen Widderchen, verschiedene Arten.


Noch seltener geworden ist der Acker-Gauchheil/Anagallis arvensis, es gibt ihn auch noch in blau. Sehr kleine Blüten die man schon mal schnell übersehen kann.


Bleiben wir noch im Acker, hier wächst ebenfall eine schöne auffällige Pflanze. Der Acker-Wachtelweizen/Melampyrum arvensis, ich fand ihn sehr üppig in einer Wildblumenwiese im Naturschutzgebiet "Liliental" in Ihringen.


Der Ehrenpreis ist immer mit der erste Frühblüher, da gibt es ja verschiedene Arten, in meinem Buch stehen 13 Arten. Meinen Gezeigten würde ich als Persischen-Ehrenpreis/Veronica persica bezeichnen, ich hoffe es stimmt. Nun begeben wir uns in die Lüfte, weil an den Futterhäusern auch mal Exoten vorbei schauen, meine Frage, hat den schon mal jemand als Gast gehabt?? ( Foto aus meinem Vogelkalender.) Es ist der Seidenschwanz, ich hatte ihn vor mindestens 10 Jahren einmal hier gesehen und zwar im Winter, dort sass ein ganzer Schwarm im Kirschbaum, der wurde im Herbst nicht abgeerntet, die Früchte vertrocknet, eine willkommende Futterstelle.


 

Ihre eigentliche Heimat ist in  den Nadelwäldern in Nordosteuropas. Im Winter begeben sie sich in Schwärmen auf südlichen Kurs, so landeten sie auch Ihringen. Ich dachte, heute mache ich mal einen bunten Beitrag, es wird doch Frühling.




Montag, 29. Januar 2024

Es geht weiter.....

 .... mit den Temperaturen, da braucht man nicht lange Spaziergänge machen, der Garten tuts auch.



Schaut euch mal diese Winterlinge Pracht an, über und über stehen sie in der Blüte und locken mit der warmen gelben Farbe natürlich auch Bienen an.


Sie wuseln so schnell in den Blüten herum und sind immer auf dem Sprung, ob die andere Blüte noch mehr im Angebot hat??


Zum Glück ist das Angebot reichlich und das Wetter stimmt auch. Bei einer Führung im zeitigen Frühjahr sagte der Biologe Reinhold, die ersten Blüten im Frühjahr sind meistens gelb, das vermittelt den Insekten Wärme und Nahrung, achtet mal selber drauf.


" Die nehm ich noch und dann bin ich fertig für heute",dachte sie vielleicht so? Ich könnte es mir vorstellen.


 Hat schon mal jemand von euch diese Meise gesehen?? Das Foto ist aus meinem Vogelkalender, da in letzten Tagen öfter mal Meisenfotos in den Blogs zu sehen waren, tolle Aufnahmen übrigens, dachte ich frag mal nach, ob jemand diese schöne Bartmeise schon einmal gesehen hat, ich noch nie, würde aber gerne.


Sonntag, 28. Januar 2024

Frühlingshaft....

..... war es wohl überall heute in der Republik, da geht man natürlich raus, wir haben es gemacht.



Gleich nebenan in Nachbarsgarten entdeckte ich schon Osterglocken im Blühvorstadium, die werde ich verfolgen, um festzustellen wann sie blühen.


Ein Stückchen weiter trafen wir auf diesen Magnolienbaum, auch bei ihm tut sich was.



Die ersten Bodendecker unter den Reben haben auch schon geblüht, man freut sich über jede Farbe die man erblickt.


An einer Böschung stand diese Mehlige Königskerze, nun weiß ich nicht, blüht sie noch oder schon wieder? Jedenfalls hat auch sie den Schnee überstanden, allerdings ist die Böschung auch geschützt und entsprechend auch schon wärmer, man kann es mit der Hand am Boden fühlen.



Der Blick zum Schwarzwald war fantastisch, im Vordergrund sieht man die Mandelbäume, sie werden auch bald ihren Auftritt haben. So haben wir den sonnigen Tag genossen.

Donnerstag, 25. Januar 2024

Überrraschung......

 ....kam heute an, gestern noch bei "Tigers" gesehen, heute schon damit einkaufen gehen, so schnell kann es gehen.

Diese hübsche Tasche erhielt ich heute, ich war total überrascht, damit hätte ich nie gerechnet, DANKE liebes Tigerle. In natura sieht sie noch viel schöner aus, die Details sind einmalig und die Zeit kann man nicht ausrechnen, vielleicht doch. Das Chip- Täschen ist der Hammer, sowas ist einmalig.


Schon allein der Absender lässt jeden Postzusteller schmunzeln.


Alles nur Unikate.


Weil es angenehm warm war, der starke Wind blieb aus, machten wir eine Runde, viel gab es nicht zum Knipsen, aber dies dann doch. Kennt jemand diesen Samenständer?? Die  Rosetten konnte man schon wieder erkennen, in ein paar Monaten stehen sie dicht an dicht am Bahngleis und ziehem unzählige Bienen und andere Flieger an und ab Herbst finden sich die Vögel ein.



Wie schlaft ihr eigentlich wenn der Vollmond am Himmel erscheint? Ich werde öfter wach, schlafe nicht gleich wieder ein und bin unruhig.


So sieht es bei mir im Laub aus, die Winterlinge kommen, jeden Tag ein paar mehr. Zwischen den Winterlingen und dem Laub sind ständig Vögel am Suchen, sie finden Asseln, Spinnen, anderes Kleingetier, deshalb nochmals der Appel, lasst im Herbst Laub liegen.


Montag, 22. Januar 2024

Wechselhaftes Wetter

Gestern sah es bei uns morgens so aus, es gab Raureif und im Anschluß der Vogelfütterung ging ich dann noch mit der Kamera durch den Garten nach Motiven Ausschau haltend.. Der Salbei sah klasse aus, den ganzen Winter kann man ihn als Tee geniessen, besonders wenn man Halsweh hat.


Unglaublich, das Veilchen ist immer noch da, ich habe Ausschau nach anderen Veilchen gehalten, aber ich habe sonst keine gefunden.


Leicht überzuckert waren die Winterlinge, aber die können auch so allerhand ab, was Wetter anbelangt. Sie neigen sich dann ganz tief ins Laub und schützen sich so vor Schnee und Raureif. Lasst also ruhig mal Laub unter den Bäumen liegen.



 Bei herrlichstem Wetter, was wir gestern hatten, machten wir einen größeren Bummel, ich muß mich steigern was das Gehen anbelangt. Da sahen uns diese Augen forschend an, wer kann es erraten aus welchem Material diese Augen bestehen?? Sie werden bald in Aktion treten.

 

Das erste Kätzchen wagt sich auch schon raus, wenn sie wieder in voller Schönheit dastehen, werden auch bald die Bienen kommen, aber bis dahin wird es noch eine Weile dauern.

 

Nun habe ich noch etwas Spezielles, ich hatte doch berichtet, dass ich den Hänfling hier z.Zt. vermisse. Da hat mir der Herr Kux, ja der gleiche Herr Kux der der "Dünen-Heidi" auch schon mal Fotos zur Verfügung stellt, ein großes Dankeschön an ihn, mir Fotos zugeschickt. Hier zu sehen der Hänfling, wenn ich ihn jetzt gesehen hätte, dann würde er nicht ganz so farbenprächtig aussehen. Dieses Federkleid trägt er nur im Frühjahr, dann will er nämlich den Weibchen imponieren. Ansonsten haben wir hier auch Matschwetter bei 8°+ und fast Vollmond.


Freitag, 19. Januar 2024

Überstanden

Vorhin bin ich mal schnell durch unseren Garten gegangen, ich wollte doch mal schauen, ob mein vorwitziges Veilchen den Schnee und Eisregen überstanden hat.

 

So schaut es aus, nur ein wenig angeschlagen, sonst aber taufrisch.


 

Gegenüber ein Blatt vom Vorjahr, es ein Storchenschnabel-Blatt, wenn ich es recht in Erinnerung habe, vom Sanften Storchenschnabel.


Dem ersten Winterling hat die Schneedecke wohl gut getan, so fand ich ihn vor. Das haarige Drumherum dürfte der Ehrenpreis sein.


 

Neben dem Winterling stehen in Büscheln die Schneeglöckchen, die ersten Frühlingsboten grüßen. Habt ein schönes Wochenende.
 

Donnerstag, 18. Januar 2024

Kurz vor dem .....

 

..... Dunkelwerden konnte ich noch etwas Aussergewöhnlies beobachten.  Da hüpften noch Vögel in den Zweigen herum, ich schaute näher hin und traute meinen Augen nicht, das sind doch Schwanzmeisen? Das mußte ich doch noch genauer sehen, wirklich es waren 5 Schwanzmeisen die im Geäst unterwegs waren..

 

Um es gleich vorweg zu sagen, dieses Foto ist nicht von mir, ich habe es aus meinem Kalender ab- fotografiert. Ich hätte sowieso kein Foto mehr machen können wegen den Lichtverhältnissen und durch die Scheibe und wenn, dann wären es 5 Vögel gewesen. Da habe ich viele Jahre keine Schwanzmeisen gesehen und nun gleich 5 auf einen Schlag, das hätte man auch besser verteilen können.


 

Beim Blättern im Kalender fand ich dann noch diesen Vogel, ihn habe ich schon ewig nicht mehr gehört, die Goldammer. Noch vor 8-10 Jahren war sie ständige Begleiterin wenn man im Weinberg unterwegs war, ihr typischer Gesang war nicht zum Verwechslen, ein länger anhaltendes ..zü zü zü zü mit einem langem tüüüüüüüüü so ähnlich, ich mochte diesen Gesang. Das macht mich ganz traurig, dass es viele Vögel einfach nicht mehr gibt. Wenn man im Herbst oder im Winter durch das Gelände ging, hat man am dürren Gestrüpp immer einige Bluthänflinge aufgeschreckt und nun, ihr ahnt es schon, nichts mehr. Bei uns ist richtiges Matschwetter, Schnee war einmal, da kann man wenigstens noch schöne Fotos machen, aber so, Matschfotos will niemand sehen.

 

Dann doch lieber sowas, wenn auch schon etliche Male vorgestellt "Hortensie mit Schneehaube".


Oder hier dieses Foto " Hahn im Schnee versinkend". Gestern war es bei uns spielgelglatt, wie sah es bei euch aus??


 

Dienstag, 16. Januar 2024

Etwas Buntes......

 ..... biete ich euch an, nachdem in manchen Blogs mit s/w experimentiert wird und nach der Farbe "Rot" gesucht wird, habe ich heute schon einiges Buntes gefunden.

 
 
 
Bei strahlendem Sonennschein machte ich eine Runde, ich war nicht alleine, ein Bussard hat mich beäugt.
 
Auf dieser Bank habe ich ein wenig gesessen, vor ein paar Tagen war da noch alles weiß.




Man sollte es nicht glauben, in einem Vorgarten an einem Haus blühten noch die Chrysanthemen als sei noch nie Schnee gefallen.



 An den Obstbäumen wurde geschafft, alte Zweige abgesägt, so gesund sieht sein Innenleben nicht aus, finde ich. Der Baum gehört zu den Bäumen die im Herbst so voll hingen, dass sie bis auf die Erde hingen und z.T. abgebrochen sind.

 


 Es hing noch eine Pflaume am Baum, sie hat dem Wind, dem Schnee und dem Frost getrotzt, schrumpelig ist sie geworden, darüber wird sich sicher bald eine Amsel hermachen.




Freitag, 12. Januar 2024

Das passt zum Wetter

 Weil es bei uns noch immer winterlich ist, dachte ich, ich sage mal etwas zum Eiswein, Elke hatte danach gefragt. Er hat schon eine lange Geschichte, per Zufall entdeckten im Jahre 1829 die Winzer aus Dromersheim bei Bingen die Herstellung des Eisweins. Da man nicht alle Trauben ernten konnte, die Qualität war nicht so gut, liess man sie einfach hängen. Als nach starken Frösten die Winzer die gefroren Trauben für das Vieh ernten wollten, da stellten sie fest, dass die Trauben zwar leicht waren, aber einen wunderbaren süßen Saft mit hohem Mostgewicht aufwiesen. Aus den ausgepressten Trauben entstand der Eiswein.



Diese Traube muss noch länger hängen bleiben, richtig verschrumpelt muß sie aussehen, dann erst kann sie geholt werden. Nur im gefrorenem Zustand dürfen sie geerntet werden. Morgens, sehr früh sind dann die Winzer dabei, die Trauben zu holen, bei 8°- werden sie verarbeitet. Noch im gefrorenem Zustand müssen sie schnellstens, unter hohem Druck, gekeltert werden. Das Ergebnis ist nur eine geringe Mengenausbeute, da ein Großteil des Wassers in den gefrorenen Trauben zurückbleibt. Aber das ist das Ziel, wenig Most mit hohen Oechslegraden, es gab schon bis zu 250° zu verzeichnen.


 

Beim Spaziergang durch die Reben im späten Herbst, stößt man immer auf solche Trauben die wohl als Eiswein vorgesehen sind. Wenn es aber keinen Frost gibt, gibt es keinen Eiswein. Er hat weniger Alkohol, aber eine hohe Konzentration an Süsse. Daher wird er auch nur in der Regel in 0,375 Liter Flaschen, die sehr elegant aussehen, abgefüllt. Sein  Preis schwankt zwischen 25,00-75,00 Euro,je nach Sorte. Wie schmeckt er so? Ich habe ihn einmal probiert, es ist nicht so mein Ding, er geht in Richtung Dessertwein und soll gut Käse passen. Er wird auch nicht überall angebaut, man muss es immer vorher anmelden, wenn man Eiswein machen möchte.

 


Noch sieht es so aus, mal schauen ob ein Winzer sich an den Eiswein ranwagt??



Mittwoch, 10. Januar 2024

Juhu, bei uns liegt ....

 ..... Schnee, nicht nur ein bißchen, nein ein paar Zentimeter und der ist sogar noch liegen geblieben. Da bin ich schnell zeitig in den Garten gegangen:


Unser Garten zugedeckt, es sieht alles so ordentlich aus, obwohl ich krankheitsbedingt nicht  viel habe aufräumen können.


Immer noch leuchtet eine Ringelblume aus dem Schnee heraus.


Unsere Pilze tragen ein nettes Häubchen.


Hübsch sehen auch immer die Pflastersteine aus, da wo Moos ist bleibt der Schnee liegen.



Ein wenig "Schneemalerei" muss sein, Schnee verleitet mich immer zum Malen, zwei Kostproben.

Beim kleinen Rundgang durchs Neubaugebiet diese hübsche Rose, sie sieht aus, als sei sie gerade frisch aufgeblüht.



Winter kann am Kaiserstuhl sehr schön, aber leider nur zu kurz. Wie es wohl morgen aussehen wird??