Freitag, 28. September 2018

Der Sonne hinterher ....

..... wandert unser Max im Garten, er sucht sich immer den schönsten Sonnenplatz aus.

Hier war die Sonne zuerst im Garten, es gibt viel bequemere Plätze im, aber es musste ausgerechnet ein Balken sein.

Dort wurde es ihm wohl etwas zu heiß, also Platzwechsel, ein wenig im Halbschatten.

Man kann es ja auch noch viel schöner haben, umringt von Blumen und immer noch Halbschatten.

Eine weiche Unterlage war dann angesagt, auf dem Geschredderten liegt er sehr gerne, da kommt es von unten angenehm warm hoch, das tut sehr gut.


Als ich dann im Garten tätig war, kam er dazu und beobachtete mich gespannt. Oft wühlt er im gerade frischgelockerten Beeten, und dreht sich und wendet sich richtig wohlig hin und her, wie er danach aussieht, kann man sich denken.
Ich habe ein wenig abgeräumt, denn viel Ernte wird es nicht mehr geben. Im Frühjahr sahen die Beete so aus:





Frisch saftig und protzend, jetzt, nach dem heißen Sommer und dem Abräumen, so:


Wüstenähnliche Verhältnisse, ganz sanft wird es wieder grün. Ich habe ja zwischen meinen Beeten immer grüne Gehwege, die ich mit dem Rasenmäher kurz halte, den Sommer über war diese Tätigkeit nicht erforderlich.

Blick durchs Spinennnest auf meine Herbstastern.

Hier ein Blick vom Balkon auf unsere Regentonne, man sieht, sie hat Wasser, sonst könnte man die Fotografin nicht erkennen. Ich naschte oben auf dem Balkon noch die letzten Trauben:


Ein paar Tage kann man immer noch davon geniessen, es hängen noch einige .










Mittwoch, 26. September 2018

Wo Freiburg am grünsten ist ......

........ das möchte ich heute gerne einmal zeigen. Das Freiburg eine grüne Stadt ist und den ersten "Grünen Bürgermeister" hatte, wissen vielleicht einige, aber auch sonst hat sie den Ruf eine "Grüne Stadt" zu sein, darauf sind sie auch sehr stolz. Es wird viel Rad gefahren, es gibt viele Radwege, man macht sehr viel, damit der Ruf gerecht ist.
Gestern nun war ich mal wieder in Freiburg, ich wußte zunächst nicht, wo fahre ich hin?? Welchen Stadtteil schaue ich mir einmal wieder an? Oder gehe ich an die Dreisam? Ich habe mich für den Grünen Stadteil Vauban entschieden. Dort waren nach dem Krieg lange Zeit die Franzosen daheim, als sie dann weggegangen sind, war die Frage nach der richtigen Lösung eine viel diskutierte Sache. Man entschied sich für "Grün", viel Grün sollte es sein und bezahlbar, besonders für junge Familien. So etwas ist dann dabei herausgekommen:




Wie man sehen kann, sehr viel Bäume, die auch noch alle sehr grün waren.

Ein verstohlener Blick in einen Garten.

Sehr breite Gehwege, die man sich mit den Radlern teilt, das klappt.

Einige Leute haben eine Brache zum Garten umfunktioniert, es gibt dort kleine Parzellen als Hochbeete, sehr praktisch. Groß sind sie nicht, so in etwa 2 -2,5 m, aber auch da lässt es sich gärtnern:





Alles mögliche wird ausprobiert, manche haben Schaffell als Dünger oder Bodenfeuchte genutzt, andere haben einfach Stroh ins Beet gelegt und dann bepflanzt, sehr interessant.

Zwei Bienenstöcke gibt es auch, sie waren sehr aktiv bei dem schönen Wetter.

Selbst das Hotel am Platz hat eine grüne Fassade bekommen, steht ihm gut.
Dann bin ich noch kurz in die Stadt in die Bücherei, dort lese ich dann immer sehr intensiv, Gartenhefte, ausserdem noch Hefte über Politik, Wissenschaft, usw. Hefte die sehr teuer sind und in denen man dort in aller Ruhe schmöckern kann.
Aber auch rund ums Münster war allerhand los bei dem Sonnenschein, allerdings war der Wind nicht so angenehm.



Man trank seinen Kaffee samt Kuchen und amüsierte sich über das, was so über den Platz maschierte.
Wer noch nicht so ganz flott auf den Beinen war, versuchte sich im Krabbeln, dem Vater war es egal.



Wie immer, waren selbstverständlich auch die Künstler unterwegs, für mich immer ein Genuss, die Panflötenspieler mit ihrer Südamerikanischen Folklore.
Neu im Angebot war dieser bewegliche Baum, der Künstler hatte sich etwas besonderes einfallen lassen, durch seine speziellen Bewegungen, bewegten sich die Äste. Er protestierte durch sein Auftreten gegen das Abholzen der Wälder, sehr beeindruckend.

Nach 13 Jahren Sanierungsarbeiten am Münsterturm, ist endlich das Gerüst wieder abgebaut worden, nun kann man ihn wieder in voller Schönheit sehen.









Sonntag, 23. September 2018

Stürmisch

Heute ist ein stürmischer Tag, schon den ganzen Sonntag. Dunkle schwere Wolken vertreiben die Sonne für Momente und man könnte denken die Nacht beginnt.

Da kommt so eine Wolke angerauscht, sieht schon toll aus, finde ich.

Wenn ich aus dem Wohnzimmerfenster schaue und den Baukran beobachte, dann fährt er richtig Karusell, sieht schon beängstigend aus.

Eine Wespe wurde richtig abgetrieben, sie flüchtete ins Steinloch, wollte aber wohl zu ihrem Feldwespennest, interessant.
Es gab aber auch Insekten die sich vom Sturm nicht so sehr einschüchtern haben lassen, hier ein paar Besucher auf meinen schönen Herstastern:




Wenn man die Astern ein wenig festgehalten hat, konnte man sogar einige Fotos machen.

Dann habe ich im eigenen Garten sogar noch etwas seltsames gefunden, dies hier:


Ist doch rätselhaft, oder??? Aber ich habe eine Lösung gefunden, vor Jahren hatte mir ein ehemaliger Gymnasiallehrer ein Stück Schiefer von der Schwäbischen Alb geschenkt, er war dort mit seiner Klasse "Steine klopfen". Verlassen lag das Stück Schiefer im Garten und bröselte ganz langsam vor sich hin und so zeigte sich dann dieses Gebilde, wer hat da seine Spuren hinterlassen? Das Stück Schiefer ist praktisch auseinander gebrochen und zwischen den Schichten kam plötzlich dieses tolle Muster ans Tageslicht.






Donnerstag, 20. September 2018

Attraktiv .....

..... findet das Nachbarstaubenpäärchen unser Futterangebot. Als wir neulich mit dem Rad unterwegs waren, haben wir Hirse mitgebracht, Kolben, die die Erntemaschine übriggelassen hatte. Die hatte ich auf abgeschnittene Sonnenblumen gebunden, um den Vögeln ein Angebot zu machen.
Die Tauben hatten es sofort gesehen und waren auch die ersten Gäste.

Immer hübsch zusammen kommen sie, obwohl ja so ein Kolben sehr klein ist, je enger je besser, denken sie wohl.


Der Dame wurde es dann doch wohl zu eng, sie flog davon, liess den Gatten alleine und setzte sich auf den Dachfirst des Nachbarhauses und wartete, ob er mir wohl folgt??

Er kam tatsächlich, gemeinsam schauten sie auf mich und unseren Max hernieder.

Der hatte sie auch bemerkt, dort oben auf dem Dach, für ihn sind sie soweiso vieeel zu groß und unerreichbar.

Der Herbstanfang ist ja schon am Sonntag, aber die Felder sind z.T. schon abgeerntet, das Wetter ist ja ideal dafür. Wenn es geht, drehe ich immer noch eine Runde mit dem Rad, gegen Abend wenn es angenehmer ist. Wir haben nämlich immer noch täglich über 30° und schwül drückend, da kann man erst später etwas unternehmen. Ich mag diesen Weitblick über die abgeernteten Felder bis hin zum Schwarzwald, um dort den "Blauen" zu sehen.


Auf den abgeernteten Feldern lagern die Winzer und die Winzergenossenschaft den Trester ab, ganze Berge liegen dann dort und werden untergeflügt. Je nachdem wie lange sie dort liegen, verströmen sie
Alkoholdüfte, oftmals so stark, dass man fast einen Rausch kriegen könnte. Dennoch, Scharen von Vögel scharrten in dem Trester herum und finden wahrscheinlich Würmer und Maden usw., ob denen der Restalkohol nichts ausmacht?? Schwankende Vögel habe ich noch nicht bemerkt, es waren in der Hauptsache Bachstelzen, na die hätte ich nun dort am allerwenigsten vermutet.


Die Wolkenbildungen im Herbst sind ein Gedicht, man könnte stundenlang die Kamera in den Himmel halten und einfach abdrücken.


Manchmal sogar mit Regenbogen, wenn man sehr schnell ist.

                                            Einem Gemälde ähnlich diese Formationen.

Natürlich sind die Farben im Weinberg auch immer anziehend, wenn sich die Blätter so langsam verfärben, immer weniger werden, bis nur noch einzelne Blätter hängen, wenn man noch vergessene Trauben finden kann, die vorüberziehenden Wolken dem Ganzen einen besonderen Flair vermitteln, das sollte man auf alle Fälle ausgiebig geniessen.