........ Winterschlaf, die Marienkäfer:
Elke Mainzauber hat mich auf die Idee gebracht, etwas zum Winterschlaf der Marienkäfer zu suchen. Man trifft sie jetzt immer noch vereinzelnt an, wenn die Sonne scheint kommen sie nochmal raus, um ihre Fettpolster für den Winterschlaf aufzufüllen.
In der Regel sammeln sie sich schon im Herbst in Massen, deshalb trifft man sie manchmal im Herbst an warmen Hauswänden, sie überwintern gerne eng zusammen gekuschelt in Hohlräumen, d.h. in Mauerritzen und Dachsparren, auch Laubhaufen lieben sie. Deshalb ist ein nicht so ganz perfekt aufgeräumter Garten für sie ideal.
Warm und feucht sollte es schon sein. Ich zeige euch einfach mal nicht so ganz alltägliche Marienkäfer, sondern ein paar, denen man nicht so oft begegnet.
Ich dachte immer, es gibt nur rote Marienkäfer mit sieben Punkten, inzwischen bin ich schon den verschiedensten Marienkäfern begegnet und in den letzten Jahren den Asiaten.
Sie unterscheiden sich von unseren heimischen dadurch, dass sie unheimlich viel fressen und dadurch unseren Siebenpunktkäfern die Nahrungsgrundlagen wegputzen. Ausserdem vermehren sie auch schneller und verdrängen so langsam unsere Siebenpunktkäfer.
Wenn die Tage wieder wärmer werden im Frühjahr, dann erwachen sie und schon beginnt die Zeit der Paarung. Manchmal kann man auch vereinzelne Tiere im Winter, wenn die Sonne scheint, durch die Gegend torkeln sehen, man sollte sie in Ruhe lassen, sie finden sich zurecht.
Fast ganz in schwarz kommen sie auch manchmal daher. Dann kommen einem Zweifel auf, ob es noch ein Marienkäfer ist, ja ein Asiate.
Zeigen möchte ich dann zum Schluß noch die Larven von den Marienkäfern, die sehen so aus und sind sehr hungrig. Wer sie im Garten hat, braucht keine Rosen zu spritzen, das erledigen diese gefrässigen Larven.
Die Larven von den Asiaten sehen struppiger aus, nämlich so.
Diese zwei scheinen nicht der gleiche Gattung anzugehören, könnte man denken, ein Käfer bepunktet, der andere ohne, was kommt dabei wohl heraus?