Sonntag, 10. Juli 2022

Wir waren mal wieder......

..... mit dem Rad unterwegs Richtung Kasper ( Hütehund ) Also der muss uns schon  von Weitem wittern, denn er machte sich durchs Bellen bemerkbar. Seit er mitsamt den Hühnern umgezogen ist, ist er nicht mehr direkt am Radweg sondern ein wenig weiter abseits. 


"Endlich ist sie mal wieder hier, ich begrüße dich", drückt er durch sein freudiges Bellen aus.Das Schauspiel kann beginnen.


Erster Wurf, nicht geschnappt, das Knabberle liegt in Nähe des Elektrozauns, da wagt er sich nicht ran. Ich helfe dann immer nach, besorge mir ein längeres Stöckchen und stoße es vom Zaun weg, er beobachtet den Vorgang sehr genau und schnappt sofort zu, bevor die neugierigen Hühner schneller sind, denn auch sie verschmähen die Knabberles nicht.


 


Haste noch was? Na klar habe ich noch was, er muß wohl sehr hungrig gewesen sein, ich ermahnte ihn, nicht so alles so schnell runter zu schlingen, aber es half nicht, er war sehr schnell. Ich habe immer so ein kleines Päckchen Rinder oder Hühnerstreifen getrocknet dabei, wenn die alle sind, ist fertig, dann zockelt er auch davon.

 

 

 

 

Bei einem Halt am Baggersee hielt ich Ausschau nach Libellen, allzu groß wurde die Ausbeute nicht, eine Heidelibelle beim Sonnenbaden.



 

Zwei die für Nachwuchs sorgen, das gehört dazu im Libellen Leben.


Eine Azurjungfer gab es dann auch noch, man freut scih über jede Libelle die man fotografieren kann.

 



 Ein paar Wolkenbilder mußten sein.


 

Es wird tüchtig geerntet, die Mähdrescher sind voll im Einsatz, da ist das trockene Wetter willkommen, die Felder sind reif und so bekommt man das Getreide trocken in die Silos.




Freitag, 8. Juli 2022

Es sieht immer nur so.......

....... aus als käme der Regen auch zu uns wo er dringend gebraucht wird. Die Landwirte müssen ihre Bewässerungsanlagen einschalten, denn der Mais, der hier großzügig angebaut wird, braucht viel Wasser.


Er trägt schon seinen "Bart" und ist inzwischen größer als ich. Da der Mais Flachwurzler ist kann er die Trockenheit nicht so gut wegstecken, er benötigt viel Wasser, was im Moment ja ein großes Problem darstellt.



So hoffnungsvoll sieht es oft bei uns aus, aber dann verteilen sich die Wolken und die Sonne brennt unbarmherzig runter. Mir machen die heißen Tage enorme Probleme, sie machen mich schlapp.



Erst so gegen 17.00 h mache ich mich ein wenig mit dem Rad auf den Weg, um mich  erstens zu bewegen und um ein paar Fotos zu machen. Die Ackerwinde  lässt sich vom Mais beschatten und profitiert natürlich auch vom Beregnen. Einen speziellen Schmetterling kann man auf oder in ihr finden:


Das Ackerwinden- Beuteulchen/Emmelia trarbealis ein kleiner aber schön gezeichneter Winzling. Auf der Schafgarbe sass eine interessante Fliege mit hübsch gezeichneten Flügeln, das alles fand ich am Ackerrand, ich steige zwischendurch immer ab und laufe zu Fuß, um nach Motiven Ausschau zu halten.


Bei einen Blick in einen Garten, sass auf der Kugeldistel eine Biene, ganz vertieft in ihrer Arbeit. Mit diesen Fotos wünsche ich euch ein schönes Wochenende.




Donnerstag, 7. Juli 2022

Ich schwärme euch noch.....

 etwas mehr vor, ich hatte in meinen Fotos nach Schwärmern gesucht, ich wußte, ich habe doch noch welche, hier sind sie nun:

 

 

 

Ich beginne mit dem Lindenschwärmer/Mimas tiliae, wie sein Name vermuten lässt, liebt er Linden, hier besonders die Winterlinde aber auch andere Laubbäume, Birken, Schwarzerle, Bergulme und Eberesche. Ich habe ihn ganz untypisch an einer Mauer gefunden, dort waren allerdings Linden. Ebenso findet man sie in Siedlungsbereiche in ganz Europa verbreitet.

 


Weiter gehts mit dem Mittleren Weinschwärmer/Deilephila elpenor, gern hält er sich in feuchten Stellen auf, Auwälder, Gewässerufer, Kiesgruben und regelmäßig auch in Gärten, wenn es dort Fuchsien gibt. Ansonsten liebt er das Schmalblättrige Weidenröschen. Ich fand ihn in einem Hohlweg wo es etwas feucht war und wäre fast auf ihn getreten, er lag direkt auf dem Weg und sonnte sich.



Es folgt der ebenso schöne Wolfsmilchschwärmer/Celerio euphorbiae, auch sein Name sagt es schon, er liebt die Zypressenwolfsmilch und ebenfalls hat er es gerne warm, da ist er am Kaiserstuhl richtig. Ausserdem wandert er gerne, kann somit auch in Gegenden auftauchen, wo er schon lange nicht war, also Augen auf, vielleicht begegnet er euch auch.

 



 Sein Name ist: Windenschwärmer/Agrius convolvuli gefunden bei der Suche nach einer Futterpflanze, Zaunwinde oder Ackerwinde bevorzugt er. Es war für mich eine einmalige Begegnung bis jetzt, vielleicht habe ich noch mal eine Gelegenheit. 

 


Gestern zeigte ich an dieser Stelle den Kleinen Weinschwärmer, erinnert ihr euch?

Das Taubenschwänzchen gehört auch zu den Schwärmern, es ist sehr schwer ein Foto zu machen, damit hat so macher schon seine liebe Not gehabt.



Hier mein bestes Foto vom Taubenschwänzchen/Macroglossum stellatarum in Aktion, es waren sicher fast 20 Fotos notwendig, um dieses Foto zu machen.





Mittwoch, 6. Juli 2022

Das muß ich einfach....

.... zeigen, mein Tagesfoto.

 

 

Es ist der Kleine Weinschwärmer/Deilephila porcellus er sass ziemlich weit oben an der Decke im Wintergarten. Ich habe ihn ganz zufällig entdeckt und gehofft, er bleibt so lange sitzen bis ich die Kamera geholt habe.  So konnte ich dann dieses Foto machen. Er ist nicht sehr groß, seine Spannweite beträgt 60 - 70 mm. Grundfarbe leuchtend rosarot mit olivgrüner Bestäubung, seine Beine sind weiß, leider kann man es nicht erkennen. Man könnte ihn in ganz Europa finden, sogar in den Alpen bis zu einer Höhe von 1500 m. Er ist ein Nachtschwärmer wird von stark duftenden Blüten von Phlox oder Geisblatt angezogen, bei uns gibt es Phlox, also nichts Wein oder so. Seine Raupe kann ich leider nicht zeigen, aber das Typische Schwärmerraupen Zeichen ist am Hinterteil ein Dorn und 4 auffällige Augenflecken, die das Bild eines Schlangenkopfes erwecken.

Weil ich dann schon draussen war, ging ich zu unserem Wildblumenrondell, um zu schauen was da los ist. Der Bienenkäfer mag weiße Blüten, habe ich festgestellt. Zusammen mit anderen Insekten teilt er sich die Möhre.



 

 

Er gehört auch dazu, es war wohl gerade Essenszeit, ich bin froh diese Beiden hier angetroffen zu haben, sie gehören zu meinen Lieblingskäfern.

Dienstag, 5. Juli 2022

Bienenwetter

Dies ist das ideale Bienenwetter und so summt und brummt es mächtig überall. Ich zeige euch ein paar Bienen die es mir angetan haben, ob ich sie richtig bestimmt habe kann ich nicht immer 100 % tig sagen , habt nachsehen.



Es müsste eine Blattschneiderbiene/Anthidium manicatum sein, sie macht sich am Wolligen Salbei zu schaffen.


 

Ihren Namen weiß ich nicht, finde sie aber sehr schön in ihrem Pelzmantel, ob Bienen auch schwitzen? 


 

Hier eine helle Ausgabe einer Biene, ob die miteinander verwandt sind?


 

Sie gehört zu den Blutbienen/Specodes gibbus.


Mühsam klettert die Sandbiene aus ihrem unterirdischen Bau heraus, weil es immer weniger freie Sandflächen gibt, wird sie immer seltener.



Zum Schluß noch einen Schwärmer, der Wollschweber zu beachten wäre der sehr lange Saugrüssel.




Montag, 4. Juli 2022

Zwölf Fotos von einer Fotopirsch

Ich war heute im Naturgarten einer Bekannten, da war was los, ich habe die 12 besten Fotos für meinen Blog ausgesucht und möchte die Fotos fast ohne Kommentare dazu zeigen.



Eine umschwärmte Kugeldistel.


Ohrwurm im Rainfarn.
Ich weiß nicht wie diese Distel heißt, aber sie war überwiegend von Grilljägern/Isadora mexicana besucht.

Ich mag diese Fieger, sie haben einen interessanten Körperbau, schaut mal ganz genau.


Einen roten Po konnte ich dann auch noch sehen, er gehört zu einer Bienenart.




Im Lavendel waren überwiegend die Hummeln zu sehen.


Wenn man so grün ist, dann fällt man immer auf, ein Rosenkäfer.


Ganz zum Schluß kam dann noch im tiefen Brummton eine Holzbiene, reichliche Auswahl gab es, das alles in ca. 30 Minuten.


Sonntag, 3. Juli 2022

An einem Morgen.......

 ..... nachdem es in der Nacht geregnet hatte, bin ich zeitig durch den Garten gegangen. Alles war so frisch, manches triefte noch vom Regen, ein erquicklicher Morgen.


Mein Rundgang beginnt meistens bei den Zuchinis, denn da ist immer etwas im Inneren zu sehen, Bienen tummeln sich gerade drin herum. Das ist gut so, dann gibt es Früchte, wir haben schon etliche geerntet und konnten auch verschenken.


Die Sonnenblume lässt ihre Blüte senken damit sie schneller trocken wird und auch dort die Bienen zum Morgenimbiss kommen.


Den Hortensien gefällt es wenn es regnet, sie haben es gerne feucht und keine dauernde pralle Sonne. In diesem Jahr scheint es ein gutes Hortensienjahr zu sein, sie stehen üppig da.


Meine noch zur Zeit einzig blühende Rose tropft auch, aber es hat ihr gut getan. Wie siehts bei euch aus mit der Rosenblüte? Bei uns mickern sie so herum.



Den Tomaten und der ersten Paprika hat es sehr gefallen, reichlich Regen, sie machten gewaltige Sprünge in die Höhe, wenn jetzt die Sonne wieder reichlich scheint, dann kann man die ersten Tomaten vielleicht schon ernten.


Meine erste Dahlie möchte ich euch auch noch zeigen, sie hat den Winter im Schuppen gut überlebt, bald gibt es dann herrliche Sträuße.



Heute sind wir schon beizeiten mit dem Rad gefahren, das Wetter sollte wieder die 30° Grenze überspringen, dann ist man morgens immer richtig. Wir radelten durch den Wald und da entdeckte ich die Nesselblättrige Glockenblume/Campanula trachelium, wenn man die Blätter anschaut, die erklären alles Weitere. Sie kann von 30 cm bis 1m groß werden, in Laubwäldern und Gebüschen trifft man sie an, verbreitet in ganz Europa

 

Nur am Morgen wird die Wegwarte gerne angeflogen und da gab es dann im eigenen Garten noch dieses Foto von einer Hosenbiene. Die Wegwarte schließt ihre Blüten gegen Mittag, dann gleicht sie Gestrüpp und man ist dann immer total begeistert wie sie am nächsten Morgen wieder da steht.