Heute zeige ich eine Frucht die jetzt im Moment häufig zu finden ist, jedenfalls bei uns, wenn wir entlang des Bahndamms laufen.
Wem kommt sie bekannt vor?? Es ist keine Brombeere, sondern ihre kleine Schwester die Kroatzbeere/ Rubus caesius. Es ist eine niederliegende Pflanze mit Ruten zwischen 30 - 60 cm Länge. Sie gehört zu den Rosengewächsen, oja, das spürt man beim Pflücken.
Dies ist ihre Blüte, die natürlich auch gerne angeflogen wird.
Wenn die Sonne richtig warm scheint, dann summt und brummt es in den Blüten. Ihre Beeren sehen aus, als wären sie mit Wachs überzogen, oder bläulich bereift. Man kann sie essen, aber sie sind sehr sauer. Aus ihnen macht man den " Echten Kroatzbeeren-Likör ", ich habe ihn noch nie probiert.
Heute Nacht hat es wieder die ganze Nacht langsam und sanft geregnet, nun hat der Garten erstmal genügend Wasser.
Die Blätter des Wolligen Salbeis sehen nach dem Regen so richtig " struppelig " aus.
Weil es bald September ist, da zeigt sich schon die erste Blüte vom Septemberkraut.
Hallo liebe Edith,
AntwortenLöschenich kenne diese Beere ohne das "o" als Kratzbeere. Auch bei uns sehe ich sie öfter. Weil sie aber eher knapp über dem Boden wächst, würde ich sie ohnehin nicht essen. Da spukt mir doch immer der Fuchsbandwurm im Kopf herum. Allerdings dürfte ich dann auch unserer kleinen Erdbeeren im Garten nicht ungewaschen essen. Dass bei uns ein Fuchs herumstreift, ist mir ja bekannt. Aber diese Infektion kommt wohl nicht allzu häufig vor. Trotzdem, was man in der Kindheit mal gelernt hat . . . Wie gut also, dass diese Beere nicht lecker schmeckt 😉.
Liebe Grüße – Elke
Als Likör wären sie sicher geniessbar, aber das muß nicht sein. Da sie am Bahndamm wachsen, habe ich doch ein paar weinige gegessen, ich hoffe, es streift dort kein Fuchs rum.
AntwortenLöschenLieber Gruß
Edith
Die Kratzbeere ist die wilde Schwester unserer Brombeeren. Die Früchte sind essbar und werden genauso wie Brombeeren zu einer leckeren Marmelade verarbeitet. Vom Bahndamm her wollte ich sie allerdings nicht sammeln; bei uns wachsen sie im Wald am Wegesrand.
AntwortenLöschenLiebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin
Damit wir uns nicht missverstehen, ich habe nur 5 oder 6 Beeren gegessen, weil sie da so greifbar waren. Marmelade habe ich in früheren Jahren auch gemacht, sie war sehr lecker. Nun fehlt mir der Schwung dazu erst suchen, in diesem Fall im Wald, dann verarbeiten. Seit wir nur zu zweit sind, brauchen wir nicht mehr so viel Marmelade.
AntwortenLöschenLieber Gruß
Edith
Ganz herzlichen Dank für die kleine unterwegs-Lehrstunde! Das sind wunderschöne Fotos, alle sieht so klar und sanft und deutlich aus. Die Kratzbeere wächst direkt vor unserem haus und macht sich jetzt über die Aufgangstreppe her, ich habe sie immer als brombeere bezeichnet. Meine Enkelmädels haben sie den ganzen august gerne gepflücl kt und gegessen, ihnen macht sauer nichts aus. Mir ist sie viel zu sauer, seit ich kein kind mehr bin. Jett musste aber eingärtner zu Hilfe kommen,sonst wäre aus unserem haus ein Dornröschenschloss geworden! Salbei - richtige "Büsche" haben wir im Garten, ist sehr unkompliziert und toll aromatisch. Es ist aber nicht der wollige Salbei, sondern wohl eine "unedlere" Sorte. Habe das bisher auch noch nicht wahrgenommen. Die Blüte vom Septemberkraut kannte ich noch gar nicht - zumindest nicht bewusst! Ich pass jetzt besser drauf auf - auch übrigens auf die kleinen Nachtfalter - - - .. ..... Lieben Gruß von Dori
AntwortenLöschenAm Wegrand gibt es einige Wildpflanzen die man essen kann, z.B. im Herbst den Weinbergslauch wenn er Samenknöllchen hat, die einzelnen Samenkörnchen schmecken lecker und kann als Würze im Salat Verwendung finden. Ich hatte das Septemberkraut von einer Freundin geschenkt bekommen, kannte es auch nicht, es ist eine richtiges Wucherkraut.
LöschenLiebe Grüße
Edith
Beautiful nature photos. Warm greetings from Montreal, Canada 😊 ❤️ 🇨🇦
AntwortenLöschenIst bei euch der Sommer rum??
LöschenLiebe Grüße
Edith
Kratzbeere und Strubbelblatt,
AntwortenLöschenwohl dem, der solche Kenntnis hat!
😀😍
Liebgruß
Tiger
🐯