Montag, 12. November 2018

Besuch bei Freunden.....

...... diesmal ins Tierreich, wir machten bei dem super Herbstwetter einen Ausflug zum Mundenhof.

Wir waren nicht die einzigsten mit dieser Idee, der Parkplatz war fast ausgebucht, kein Wunder bei dem Sonnenschein mit den unglaublichen Farben

Der Spielplatz war sehr gut besucht, da können die Stadtkinder endlich mal so richtig Tempo machen auf ihren Laufrädern, richtigen Rädern ohne Stütze, das ist doch herrlich und die Eltern können sich entspannt unterhalten.

Auch den Tieren gefiel dieses Wetter, die Kamele wähnten sich irgendwo im Süden, das waren sie ja auch, im Süden Deutschlands.

Dösend, fressend konnte man ihnen zusehen. Ich glaube, die Gruppe ist größer geworden, ich zählte 8 Kamele, vielleicht ist eigener Nachwuchs dazu gekommen?


Das weitläufige Gelände bietet den Tieren einen großen Auslauf, wir hörten, dass das Gelände wieder erweitert worden ist. Hier zu sehen die Lamas, sie sind eifrige Grasfresser und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Diese Weitläufigkeit gefällt den Menschen und den Tieren, es vermittelt so eine gewisse Freiheit, die in den Zoos oft nicht möglich ist. Noch kostet es keinen Eintritt, nur Parkgebühr, 5.00 € für den ganzen Tag, sehr großzügig.


Die Bisons hielten Mittagsschlaf, kauten vor sich hin und beachteten den Rummel um sie herum überhaupt nicht, das ist Entspannung pur.


Nur der Boss der Gruppe ging gemächlich Richtung Stall, mein lieber Mann , das ist ein Koloss, wenn der im Zorn gegen seinen Gegner rennt, wer möchte dem im Wege stehen?? Hier wirkt er sehr gelassen.



Im Erdmännchengehege war Sonnenbaden angesagt, den Ratschlag der Putendame, nicht zu lange in der Sonne zu verweilen, überhörten die Kleinen dezent, sie schauten lieber Richtung Gäste, ob jemand da was übern Zaun wirft?

Plötzlich sahen sie eine Wärterin, flugs rannten sie Richtung Stall, aber es war Fehlalarm, die ging ins Nachbargehege zu den Meerschweinchen, so ein Pech aber auch.


Bei den Affen war auch Fütterungszeit, der Wärter warf den Affen allerlei Leckeres auf Steine und Boden. Gelangweilt hoben sie einige Bissen auf, bissen hinein und warfen es wieder auf den Boden, die hoben dann die kleineren Affen auf und frassen es schnell auf, bevor die Größeren es sich anders überlegten.


Zum Schluss besuchten wir noch "unseren Ihringer Esel", gerne lies er sich von uns streicheln und mit aufmunternden Worten einen guten Tag und eine gute Woche wünschen. So ein Rundgang, dauert im Schnelldurchgang mindestens eine Stunde, aber meistens verweilt man viel länger.


Als wir wieder den Heimweg antraten, lag der Kaiserstuhl schon im Abendschein, endgültig angekommen, war die Sonne fast verschwunden.


Wieder ging ein schöner goldener Herbsttag zu Ende. Allen Lesern eine gute Woche.












Sonntag, 11. November 2018

Oben weniger ......

...... unten umso mehr, worum geht es???  Je mehr Herbst desto weniger Blätter oben und unten umso mehr, das ist damit gemeint.


Ich kann wieder vom PC aus das Nachbarhaus sehen, der Haselbaum lichtet sich immer mehr.

Dafür liegen nun die Blätter unten, auf dem Rasen und auf der Strasse, da könnte man fast jede Stunde fegen gehen, aber wer macht das schon??? Ich nicht, so bleiben die Blätetr vorerst mal liegen, schließlich ist es Herbst, wer sich im Sommer an den grünen Blättern erfreut, muss auch die gelben Blätter dulden, sieht ja auch schön aus und fühlt sich gut an wenn man so durch die raschelnden Blätter geht.



Nun kann man auch noch die allerletzten Trauben am Haus gut sehen, die Blätter haben sie verdeckt, sie sind immer noch geniessbar und sind unglaublich süss.



Es hatte die ganze Nacht sacht geregnet, das tut dem Garten gut, obwohl das meiste ja geerntet worden ist.



Ein paar Nachzügler gibt es immer noch, sie behaupten sich, jetzt endlich fallen auch sie ins Auge, vorher wurden sie immer übersehen.



In diesem Holunderbaum auf dem Nachbarsgrundstück, begrüßt mich jeden Tag ein Rotkehlchen, ich bleibe immer eine Weile stehn und rede mit ihm, versuche mich darin, seinen zarten Flöten eine Antwort zu geben, es kommt dann immer näher, aber es merkt schon, perfekt werde ich nie werden. Mir macht es aber Freude, die Vogelstimmen ein wenig zu immitieren.



Hier darf geraten werden, was mag das sein?? Ich habe es zweckentfremdet, es gehört niemals in den Feigenbaum, aber das hilft beim Rätseln auch nicht weiter, deshalb die Aufklärung: Es ist ein Fruchtzweig einer Palmdattel, Freunde von uns haben einen mächtigen Baum im Garten stehen, der trägt diese Früchte. Sie hatten beobachtet, dass die Früchte auch von Vögeln gerne genossen werden und schenkten mir einen Zweig. Noch habe ich keine Vögel daran entdeckt, es gibt auch noch genug andere Früchte bei uns im Garten, die letzten Feigen z.B.
Bedanken möchte ich mich bei Elke Schwarzer .
Sie hat meiner Schwebfliege im letzten Post den richtigen Namen gegeben, danke Elke.
Allen Lesen einen schönen Sonntag, bei uns ist es durchwachsen, die Sonne kämpft noch.




Freitag, 9. November 2018

Fast einen .....

...... Sommertag hatten wir heute.

Man kann es sehen 25°+, wenn man ganz genau schaut, sogar ein wenig drüber. Da bin dann in der Mittagszeit durch meinen Garten gegangen um noch Buntes einzufangen.

Am Bienenhäuschen noch diese Gottesanbeterin, ich habe festgestellt, ihre grüne Farbe ist ein wenig nachgedunkelt, sie leuchtet nicht mehr so arg. Für sie ist die Saison sowieso rum, für dieses Jahr hat sie ihre Schuldigkeit getan, irgendwo im Garten wird sie ihren hübschen Kokon gebaut haben:

Nur mal so ein Vergleich, hier ist das Grün auffallend, es ist ihr Sommerkleid.

So als Erinnerung, der Kokon.

 Den Ringelblumen haben die etwas kühleren Nächte noch nichts zugesetzt.



Wenn ich Moos in unserem Garten sehe, dass total vertrocknet ist, reizt es mich immer wieder ein "vor" und ein" nach" Foto zu machen. Oben vertrocknet, dann mit Wasser betröpflet und ein paar Minuten gewartet, dann wird das Moos wieder grün, so auch heute wieder.


Ich habe meine Geranien immer noch im Garten stehen und freue mich, dass es ihnen so gut geht, sie blühen noch.


 Einen einzigen Kohlweisling habe ich noch im Garten, er schnabulierte am Rosmarin.


Die Storchenblume ist eine robuste Pflanze, wenn man regelmäßig das Abgeblühte auspflückt, dann blüht sie sehr lange.


Ein herrliches Rot und es ist "nur" ein Blatt aber was für eins. In diesem Jahr habe ich nur roten Mangold gesät, Mangold mögen wir lieber wegen seinem herben Geschmack.



 Wieder neu aufgeblüht, der Irische  Schlafmohn.




Für diese zwei Rosenfotos bin ich mal kurz über die Strasse, unsere Nachbarn haben in ihrem Vorgarten immer noch so schöne Rosenblüten, das ist doch eine Pracht die gezeigt werden muss.


Zurückgekehrt in meinem Garten fand ich dann noch diese Schwebfliege auf einem Himbeerblatt sitzen, auch ihr gefielen die warmen Sonnenstrahlen.
Nun wünsche ich allen Lesern ein schönes Wochenende, am Montag werden wir es lesen können, ob es für alle schön war, machts gut. Ich geniesse nochmal die Sonne.




Mittwoch, 7. November 2018

Gestern grau .....

..... heute blau, nee nicht ich, der Himmel ist gemeint.


Ist doch ein fantastischer Blick, dieser blaue Himmel, alle anderen Farben heben sich dann wunderbar ab.

 Blätter vom Komoi, eine Frucht aus dem Osten, Japan??

Weinlaub vom wilden Wein, er hat auch kleine Träubchen, die Vögel sind dran, denn in den Weinbergen ist ja sauber geerntet worden.


Aber an unseren Reben am Haus, entdeckte ich doch tatsächlich noch Trauben, man kommt so schlecht an sie ran, deswegen hängen sie dort so verwinkelt.




 Meine Chinesische Bleiwurz zeigt sich auch von ihrer schönsten Seite, leuchtend rot.


Die Geranien haben bis jetzt die ersten leichten Fröste gut überstanden.


Auch am Haus hängen sie noch recht üppig, wir hatten schon  Jahre, da konnten die Geranien bis Weihnachten draussen sein und haben immer noch geblüht
.

Einige Nachzügler habe ich entdeckt, vom Aroma her sind sie nicht so der Renner, aber zusammen mit Zwiebeln und Knobi gibt es immer noch eine feine Tomatensoße.
Auch die letzten Walnüsse liegen nun unten, wir sammeln eifrig, nun darf man es, die Besitzer haben geerntet und den Rest kann man suchen. Denn, in wenigen Wochen beginnt wieder die Backzeit für Linzertorten und Früchtebrote, zwei Früchtebrote habe ich sch zur Probe gebacken, ein Früchtebrot wurde ein Geburtstagsgeschenk.
Allen Lesern eine gute Restwoche.




Dienstag, 6. November 2018

Novembernebel......

..... hatten wir heute ganz arg, beim Blick aus dem Fenster wäre man am liebsten gleich wieder ins Bett zurück geschlüpft, es nützt aber nichts, man muss raus.

Sagt selber, dieser Anblick motiviert nicht gerade, oder?? Draussen sah es nicht besser aus:

Der Kaiserstuhl nicht zu sehen, nur eine graue Wand, die sich auch sehr lange hielt. Oft ist es so bei uns, kurz vor Sonnenuntergang zeigt sie sich noch mal schnell, so als Entschuldigung dass sie sich hinter dem Nebel versteckt hielt.


Ist sie aber dann doch da, dann kommen sofort alle Krabbler ans Licht, sie geniessen genau wie wir Menschen die letzte Wärme, man kann sie gut gebrauchen.

Die Herbstastern mit samt dem grünen Hüpfer sind längst Geschichte, grau/braun und unansehnlich sind nun die Blüten.

Hier und da noch eine letzte Rose, diese hier aus meinem Garten.

Es wird früher dunkel und dann fühlt man sich drinnen besonders wohl, Heizung hoch und dann geschmökert, macht ihr das auch so??



Oder man macht es wie unser Max, schließt die Augen und träumt schon wieder von blühenden Wiesen in denen es summt und brummt.




Oder.... hat schon wieder den leuchtenden Mohn vor den Augen.


Oder.... man denkt an die wilden Orchideen auf den Wiesen im Naturschutzgebiet "Liliental" am Kaiserstuhl, vieleicht habt ihr auch schon wieder solche Sehnsüchte???
Aber nun gilt es dem Herbst ins Auge zu sehen.