Wir haben seit Montag Dauernebel, das macht mir sehr zu schaffen. In meinem Kopf summt und brummt es wie in einem Bienenstock, das Atmen fällt mir schwerer weil der Nebel die Luft nach unten drückt und so gut wie keine frische Luft durchlässt. Dann gehe ich natürlich nicht unbedingt spazieren, ich lese und stöbere natürlich am PC und dort in meinen vielen vielen Fotos. Ich will euch heute einmal wieder die Gottesanbeterin/Mantis religiosa vorstellen, noch gibt es sie, aber man muss sehr genau suchen, sie ist eine perfekte Tarnkünstlerin.
Wer da?? Ach die schon wieder, nichts wie weg. Schaut mal auf die kräftigen "Mandilben", das sind die starken Kauwerkzeuge die zum Zerkleinerm von Nahrung dienen.
Diesen langen Fangarmen entgeht keine Beute, weil....
........ sie an den Fangarmen diese Zähne hat, die die Beute fest umklammern, entkommen unmöglich.
Schönes Schattenspiel, man kann am Schatten sehr gut die typische Haltung der Gottesanbeterin erkennen. So lauert sie unbeweglich, oft an hohen Grashalmen, nähert sich ganz unbekümmert eine Beute, dann schnappt sie blitzschnell zu, Kopf ab und dann wird genüsslich geschmaust.
Hier sieht man, wie gut getarnt sie im Gestrüpp wartet, diese scheint schwanger zu sein.
Bei der Paarung hat das Männchen oft sehr schlechte Karten, er muß sich ganz sachte heranschleichen, keine falsche Bewegung darf er sich erlauben, sonst wird er als Feind erkannt und wird gefressen. Stellt er sich plump an, oder verpasst rechtzeitig den Absprung, ist das sein Todesurteil. Hat es geklappt, dann wachsen im Bauch der Gottesanbeterin zwischen 80 und 100 Eier heran.
Die werden dann im eigens dafür gebauten Kokon abgelegt, das kann Stunden dauern, bis das Weibchen dies vollendet hat, das passiert im Herbst. Erst ab April-Mai schlüpfen dann die Jungen.
So sieht sie dann aus, noch nicht ganz ausgefärbt, ca.3 cm groß aber gleich als Gottesanbeterin zu erkennen, die typische Haltung ist schon vorhanden. Es gibt nicht nur grüne Gottesanbeterinnen, auch in anderen Farben sind sie mir hier am Kaiserstuhl schon begegnet.
Eine braune Variante.
Aber in Grün gefällt sie mir immer noch am besten.
Als ich einmal bei geöffneter Tür am PC sass, schaute doch eine sehr neugierigen Gettesanbeterin dürch die Tür, ist die nicht süß??
Ob ich in diesem Jahr nochmals so gute Chancen habe?? Man braucht ein sehr gutes Auge, um sie zu finden.















Liebe Edith,
AntwortenLöschendiese Fotos von der Gottesanbeterin sind wirklich ganz großes Kino. Noch ist es der Klimaerwärmung zum Trotz bei uns noch nicht so warm, dass sie sich hier wirklich wohlfühlen würde. Einzelne Exemplare sollen allerdings schon gesichtet worden sein.
Bei uns ist es heute sehr kalt. Obwohl die Sonne scheint, kommen wir kaum über +1 Grad hinaus. Aber das wird sich die nächsten Tage wohl ändern. Dann soll es zwar wärmer werden, aber auch wieder mehr Wolken geben. Kopfschmerzen habe ich irgendwie auch. Vielleicht kündigt sich so der Wetterumschwung schon an.
Liebe Grüße – Elke
Liebe Elke,
Löschenim letzten Jahr habe ich keine einzige Gottesanbeterin gefunden, aber sie sind wirklich nicht leicht zu entdecken, sie bewegen sich auch ganz langsam, nur beim Zupacken da sind sie schnell. Vorhin schien ganz kurz die Sonne, da sind wir schnell zum Pe***, als wir rauskamen, war sie wieder verschwunden und nun wieder Nebel. Irgendwann wirst auch du Gottesanbeterinnen fotografieren können, da darf man sich dann fragen: Ist es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?
Für dich wunderschön, aber es zeigt, der Klimawandel macht sich bemerkbar.
Liebe Grüße
Edith
Liebe Edith,
AntwortenLöschendeine Fotos von der Gottesanbeterin sind einfach toll. Das Tierchen schaut ja auch aus, wie aus einer anderen Welt. Da wünsche ich dir, dass du auch in diesem Jahr fündig wirst.
Liebe Grüße
Jutta
Liebe Jutta,
Löschender fast dreieckige Kopf ist schon aussergewöhnlich. Bei meinen zahlreichen Führungen haben wir nicht immer Gottesanbeterinnen gesehen, aber die Freude ein Exemplar vor die Kamera zu bekommen, war immer riesengroß. Ja, ich bin auch sehr gespannt, ob ich in diesem Jahr welche finden werde.
Liebe Grüße
Edith
Liebe Edith, hier im Pfälzerwald scheint seit gestern die Sonne und es gibt stellenweise blauen Himmel. Aber es ist bitter kalt bei uns.
AntwortenLöschenDas sind schöne Aufnahmen von der Gottesanbeterin und ich freue mich jetzt schon auf Frühling und Sommer, wenn ich wieder Insekten beobachten kann.
Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin
Es sind auch beeindruckende Tiere und man muß viel Zeit aufwenden, um sie zu finden. Bei uns im Garten war es natürlich einfach Fotos zu machen. Es gibt Touristen, die rufen an und fragen wo man auf die Schnelle Gottesanbeterinnen finden kann, ja so einfach ist das garnicht, dann sind sie ganz enttäuscht. Für das Foto von der Paarung habe ich bestimmt eine ganze Stunde gebraucht, in Zeitlupe näherte sich das Männchen, ich habe dann behaarlich gewartet was wohl passieren würde.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Edith
Liebe Edith,
AntwortenLöschenda war ich froh dass die Tagen die Sonne schien aber die Kälte von dem starken Wind seit gestern spüre ich sehr, der Nebel und Bewölkung ist genauso schlimm für dich. Hoffentlich bekommst du bald die Sonne ab!
Die Gottesanbeterin ist wunderschön und die Fotos von den Nahaufnahmen bewundere ich so das Werkzeug und der Aufbau dieses Insekt, klasse und die Erklärung dazu mit dem Partner!
Lieben Gruss Elke
Liebe Elke,
AntwortenLöschentatsächlich kam heute die Sonne raus und dann gingen wir schnell einkaufen. Zuhause angekommen war die Sonne verschwunden und der Nebel kam zurück.Die Gottesanbeterinnen zu beobachten ist eine spannende Sache, sie bewegen sich in Zeitlupe so muß viel Zeit aufwenden, aber es lohnt sich.
Liebe Grüße
Edith
Da hast du wirklich sehr schöne Beobachtungen machen können. Ich habe mir die Bilder mit großem Interesse angesehen.
AntwortenLöschenUnd jetzt wünsche ich dir sonnige Wintertage!
Liebe Grüße
Heike
Liebe Heike,
AntwortenLöschenan einen sonnigen Tag ist heute leider nicht zu denken, Nebel..... ohne Ende.
Liebe Grüße
Edith
Eine großartige Recherche und fotografisch perfekt unterlegt!
AntwortenLöschenKleine Episode:
Kroatien, Familienurlaub. Mein Mann entdeckt eine Gottesanbeterin und zeigt sie den Söhnen. Der Älteste, Johannes,10 Jahre alt, nimmt sie auf seinen Zeigefinger. Nach wenigen Momenten sagt er ganz gelassen: "O, jetzt beißt sie mich gerade!
Liebe Grüße!
Da hattet ihr eine nette Begegnung, und euer Sohn ganz schön mutig. Als wir einmal in Kroatien waren, habe ich auch ein paar Gottesanbeterinnen angetroffen und sehr viele Eidechsen.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Edith
Ja, zuhause findet man auch immer etwas Interessantes. Und deine Bilder und Infos zur Gottesanbeterin sind sehr interessant. So habe ich die Gottesanbeterin noch nie gesehen. Und dass sie nicht immer grün ist, das wusste ich auch nicht. Da habe ich wieder einiges gelernt.
AntwortenLöschenLiebe Grüße von Heidi
In der Natur lernt man nie aus, da gibt es immer etwas, was entdeckt werden will. Im Augenblick gibt es ja gerade nicht viel zu entdecken, die Natur hält Winterruhe.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Edith