Montag, 8. Januar 2024

Ein Fetzele Schnee....

 ...... ist nun auch bei uns angekommen. Man muß hier schnell sein wenn man ein paar Schneefotos machen möchte. Bin soeben von einer Gartenrunde zurück gekommen und habe das mitgebracht.


Ob sich das Veilchen wohl wohl fühlt bei der eisigen Umarmung? Ein paar Stunden weiter wird man es sehen.


Das Gänseblümchen kommt ein wenig zerzaust daher, Schnee mag es auch nicht so gerne.


Die Semper nimmts gelassen, sie wird es hoffentlich problemlos wegstecken.


 

Und dann lag da noch diese Notlandung, die Sylvesterrakete hatte sich wohl verflogen und landete in unserem Garten. Mehr Schneefotos gab es nicht, in wenigen Stunden wird auch er wieder verschwunden sein, kommt gut in die Woche.


Donnerstag, 4. Januar 2024

Die ersten.....

..... Blümchen habe ich bei einer kleinen Runde gefunden.

 

Zwischen den braunen Ästen leuchtete schon ein wenig rot hervor, man freut sich über jeden Farbtupfer.


Gänseblümchen sieht man in unserem Garten, sie haben durchgeblüht.


Ebenso das Veilchen, es ist noch kein zweites Veilchen dazu gekommen.


Eine Ringelblume ist hartnäckig, sie hat bisher jedem Frost getrotzt.


Der Borretsch steht unter einer Kiefer und ist ca. 50 cm hoch und zeigt schon wieder Blüten, ein Angebot für frühe Insekten, aber die bleiben bei dem Wind dann doch lieber in ihren Quartieren.


 

 

Hier ist wohl ein Drachen vom Sturm in den letzten Tagen von der Fluglinie abgekommen und hat eine Notlandung im Baum machen müssen. Sieht gut aus in dem unbelaubten Baum.

Mittwoch, 3. Januar 2024

Alles in schwarz weiß.....

 .....es gab noch keine Fotos in Farbe. Die konnten sich damals auch sehen lassen, man war froh, überhaupt etwas festhalten zu können, das auch noch erschwinglich war. Die nun folgenden Fotos sind 70 Jahre alt, ich war fast 12 Jahre und durfte beim Weihnachtsmärchen eine Hauptrolle spielen, nämlich die Gretel, in dem Märchen "Hänsel und Gretel". Man war ich aufgeregt, es war viel zum Auswendig lernen.


An dieser Stelle sagen uns die Eltern, wir sollten es uns gemütlich machen, sie gehen weiter in den Wald, um zu arbeiten sie würden uns später holen. Die Verpflegungstasche hatten sie mir überlassen.

Ich singe ein Lied und winde einen Kranz, Hänsel schaut zu, er hatte vorher mit geholfen, Blumen zu pflücken. Langsam wurde es dunkel und von den Eltern keine Spur, wir suchten sie und gerieten immer tiefer in den Wald hinein.


Plötzlich standen wir vor einem wunderschönem Häuschen, ihr kennt ja die Geschichte, dies ist der Höhepunkt des Märchens, die Hexe wird in den Ofen gestoßen. Die Zuschauer, besonders die Kinder schrien und johlten und klatschten lange,lange, sie forderten Zugabe, so wurde diese Verbrennungsszene nochmal gespielt, aber dann war Schluß. Ich mußte um diese Fotos bei meinen Eltern betteln, wir hatten nicht viel Geld  damals, da schlug so eine Sonderabgabe ein Loch in den Geldbeutel. Heute bin froh, dass sie mir den Kauf erlaubten. Dies mein Beitag zu den schwarz/weiß Fotos, die im Moment in manchen Blogs aktuell sind.

Dienstag, 2. Januar 2024

Gerade mal....

 .... zwei Tage alt ist das neue Jahr und niemand weiß wie es läuft. Die Weltnachrichten hören sich ja nicht so gut an, Erdbeben und Kriege bestimmen schon wieder oder immer noch die Schlagzeilen. Wir sind gut ins neue Jahr gekommen, wir waren allein. Ich bin vorsichtig , ich kann keine Corona gebrauchen nach der Herz OP.

 

Hier begrüßt man das neue Jahr mit der Neujahrsbrezel, sie ist aus süßem Hefeteig gemacht und mir schmeckt sie sehr gut.


 

Bei uns wurde mäßig geböllert, der Gewerbeverein hatte zur Mäßigung aufgerufen und die Böllerei auf einen Ort im Dorf beordert, dazu nur für kurze Zeit. Was soll ich sagen, es hat funkioniert, wenn auch mit kurzen Ausnahmen für die Unverbesserlichen. Etwa eine halbe Stunde hörte man es und dann war wirklich Stille im Ort, das lob ich mir. Nun werfe ich schon mal einen Blick voraus:


Teilweise sind sie schon zu sehen, man muß genau schauen und sie suchen, die weiblichen Haselnussblüten.

Bald wird es wieder weiße Teppiche aus Schneeglöckchen geben, von ganz einfachen Blüten bis zu den edlen Sorten.

 

Kurz danach kommen schon die Traubenhyazinthen unter den Reben hervor, sie sind so ziemlich die ersten Pflanzen die im Frühjahr die Rebböschungen beleben. Ich freue mich schon darauf, sie alle wieder zu sehen.





Donnerstag, 28. Dezember 2023

Fast vorbei ...

 .... ist das Jahr 2023, da mag jeder für sich feststellen, ob es ein schönes Jahr war.

Das ist der letzte Stern von diesem Jahr, noch einmal darf die Sonne hindurch scheinen, dann versinkt er wieder bis es wieder Weihnachten wird.


 

Langsam betreten wir wieder ein neues Jahr, den ganzen Weg sehen wir noch nicht, aber ein Stückchen. Zunächst geht es geradeaus, aber was verbigt sich hinter der Kurve?? Wir werden uns überraschen lassen.

                   ICH WÜNSCHE ALLEN LESERN EIN GUTES NEUES JAHR

Montag, 25. Dezember 2023

Weihnachten 1945

 Bei dem trüben, nasskaltem und windigen Tagen, habe ich mal nachgedacht, wann meine ersten Erinnerungen an Heiligabend einsetzten. Das war im Jahr 1945 als wir endlich nach der Flucht aus Polen, mit dem Pferdetreck in einem Auffanglager landeten.


 

Die Lager waren nicht so komfortabel wie sie heute den Flüchtlingen angeboten werden. In schnell zusammen gezimmerten Holzbaracken lagen wir wie die die Heringe dicht an dicht auf Stroh, das man eiligst herbei geschafft hatte. Man muß sich das so vorstellen, die Baracken waren ca. 25-30 lang, hatten einen Mittelgang und rechts und links waren die Schlafstätten, es gab keine Privatatmosphäre. Man versuchte mit Koffern, falls man welche hatte, wenigstens zum Nachbarn ein wenig Abstand zu halten. Essen gab es im Blechgeschirr aus einer Küche, die ebenfalls in einer "Kochbaracke" untergebracht war. Wenn es Essen gab, dann fuhr der Essenswagen durch den Mittelgang und jeder hielt sein Geschirr bereit. Es gab überwiegend Steckrüben dick mit Graupen gekocht. Wie lange wir dort waren, weiß ich nicht mehr, aber dass wir dort ein Weihnachten verbrachten, das weiß ich noch. Es wurde ein großer Tannenbaum in den Mittelgang gestellt, natürlich ohne Kerzen, wäre viel zu gefährlich gewesen. Geschmückt wurde der mit dem was jeder so beitragen konnte, aus Papier klebten wir Ketten zusammen die über den Baum verteilt wurden. Kleine Wattebäusche sollten Schnee darstellen. Wenn ich sagte klebten, dann war es eine Mehlpampe, irgend jemand hatte Mehl ergattert. Die größte Überraschung war folgende Ankündigung:" An alle Kinder: Der Weihnachtsmann kommt und hat für jedes Kind etwas dabei," Jubel brach aus, alle waren gespannt. Dann war es soweit, polternd und schnaufend kam der Weihnachtsmann mit Helfern und überreichte jedem Kind bis zu 10 Jahren einen Baukasten, egal ob Junge oder Mädchen. Es war kein gewöhnlicher Baukasten, die Bauklötze waren aus Sandstein, bunt angemalt und wunderschön. Nachdem alle ihren Kasten hatten, die älteren Kinder bekamen glaube ich, Buntstifte und einen Malblock, wurden noch Wehnachtslieder gesungen. Einige hatten Mundharmonikas, andere nahmen Kämme, streiften ein Stück Papier darüber und summten die Melodien mit, es war für uns Kinder überwältigend, so viele Stimmen und so wunderbare Lieder. Damals kannte man nicht nur die erste Strophe eines Liedes, man kannte alle. Fast vergessen hätte ich noch, ein paar Äpfel gab es auch, ein paar Lebkuchen und das für Groß und Klein. Danach wurde gebaut, man hütete die Klötzchen, keines durfte verloren gehen, am Anschluss wurden sie alle wieder in den Kasten zurück beordert, was nicht so einfach war, alles mußte genau passen. Ja, an dieses Weihnachtsfest kann ich mich noch gut erinnern. Vor einigen Jahren fand ich auf einem Flohmarkt so einen wertvollen Baukasten wieder, wo meiner geblieben ist, weiß ich nicht mehr, aber er wäre ein kleines Vermögen wert.

 

Macht es euch noch gemütlich, es gibt nur noch wenige Stunden, dann kommt schon wieder das nächste Ereignis, Sylvester.


Samstag, 23. Dezember 2023

Besinnliche....

 

 


 

 .... Grüße und Wünsche möchte ich euch zu den Weihnachtstagen sagen. Haltet zwischendurch mal inne und lasst euch nicht treiben. Bei uns geht es bedächtig zu, was ab nun nicht im Haus ist, kann auch nicht gegessen und getrunken werden, so einfach ist das.

       Mit diesem Bild aus Kinderhand, sage ich nochmals schöne Weihnachten.