Montag, 10. Februar 2020

"Sabine" ist bei uns......

..... heute Nacht gelandet, tüchtig gestürmt hat es, heftig geregnet, schaurig hats sich angehört.
Beim ersten Blick aus dem Fenster in der Früh, war nichts durcheinander geweht, da war ich froh.
Eine Weile hat es noch getobt, aber um die Mittagszeit schien die Sonne.

So einen herrlichen Himmel hatten wir und die Sonne war richtig heiß, jedenfalls für die Jahreszeit schon.

Am Donnerstag habe ich eine Runde durch die Reben gedreht, habe nach Feldsalat Ausschau gehalten, vorwitzige Traubenhyazinthen gesucht, aber beides nicht so auf die Schnelle gefunden, mein Mann ist in Sachen Feldsalat ein Genie, der findet immer welchen.

Diese Traubenhyazinthe ist nicht aktuell, stammt vom letzten Jahr, wollte nur zeigen wie schöns gewesen wäre wenn....ich eine gefunden hätte.



Hier kann man schön sehen, in welchem Stadion die Reben gerade sind. Sie sind bereits geschnitten und man hat sie schon schön an die Drähte gebunden, damit sie gleichmäßig hochwachsen können.


Hier zeige ich eine Knospe, in wenigen Tagen wird sie sich öffnen und die ersten zarten Blätter zeigen sich. Man schneidet allen Wirrwarr an Ruten ab, lässt nur eine Rute stehen, die Fruchtrute, die Winzer haben einen Blick dafür. Aus dieser Knospe wächst dann eine neue Rute an ihr wachsen dann die Trauben.


Bis es soweit ist, vergehen "nur noch" 8 Monate, hört sich so lang an, aber die Zeit rennt dann doch schnell und die Winzer haben die ganzen Monate Arbeit in den Rebbergen.


Das Alter der Rebe kann man auch an ihrem "Kopfschnitt" erkennen, das ist das untere Bild, man erkennt viele abgestorbene Rutenansätze und die neue Rute abgebogen vom Kopf. ich weiß jetzt nicht, ob ich es gut rübergebracht habe, aber es ist schwierig es so zu beschreiben, man sollte nach Ihringen kommen, dann zeige ich es allen Interessierten. Die Gelbflechte besiedelt auch gerne die Rebstöcke.



Unter den Reben fängt es auch an zu blühen, Ehrenpreis und Rote Taubnessel breiten sich sachte aus.

Bei Nachbars immer noch Rosen, die könnte man doch noch glatt verschenken, ich habe sie aber stehen gelassen...

Ihr kennt sie, aber ich muß sie immer wieder zeigen weil sie so hübsch sind, meine Lenzrosen.
Bei einem Gang durch meinen Garten dachte ich, ich sollte mal nach den Wespenspinnenkokons schauen, das fand ich:


Aufgerissene und zerfledderte Kokons, nun weiß ich nicht, waren es Vögel oder war es "Sabine"?
Jedenfalls ein trauriger Anblick, bin gespannt, ob doch eine kleine Wespenspinne überlebt hat? Im Mai weiß ich mehr.
So rund zeigte sich der Mond am Samstag bei einem Spaziergang so gegen 16.00h.

Hierauf freue ich mich schon, auf die Mohnböschungen. Ich habe schon viele Blattrosetten gesehen, sehr verheißungsvoll.














Mittwoch, 5. Februar 2020

Gegenwärtiges und Zukünftiges....

.... will ich heute zeigen. Vorhin bin ich bei schönstem Sonnenschein mal schnell durch unseren Garten gegangen, in der Hoffnung eine Holzbiene zu sehen, nichts gab es da zu sehen, keine Holzbiene, dafür sehr viele andere Bienen, überwiegend Mistbienen.
An unserer Rabatte blühen schon die ersten Blümchen:


Hier auch emsiges Summen und schnelles Weghuschen von Spinnen, die sich auch gerne in der Sonne sonnen.

Immer üppiger blühen meine Lenzrosen, sie verleiten immer wieder dazu welche in die Vase zu stellen, aber sie halten nicht sehr lange.

Unsere Hängeweide drückt auch ihre Kätzchen raus, interessant für Bienen sind sie erst dann, wenn sie blühen, dann behängen sich die Bienen wieder mit Pollen.


Nun geht es in die Zukunft, ich wünsche mir, mit dieser Raupe im Sommer eine Begegnung zu haben, es ist die Raupe des Wegerich-Scheckenfalter/Melitaea cinxia. Den dazugehörigen Falter will ich in diesem Jahr finden.




Diese Raupe sieht aus als hätte sie gerade etwas von einem Vogel abbekommen, ne, die sieht so aus. Es die Raupe vom C-Falter/Polygonia c-album, neuerdings wohl Nymphalis c-album.

Hier der Falter, etwas blass geraten.



Mit einer der vielen Libellen hätte ich gerne einen Fototermin, hier ist es die Blutrote-Heidelibelle/Sympetrum sanguineum, obs klappt?


Ganz generell stelle ich fest, die Libellen sonnen sich gerne auf Steinen, hier ist es der Große Blaupfeil/Orthetrum cancellatum.Um Libellen in die Linse zu bekommen braucht man Geduld. Einen Trick will ich gerne weiter geben, wenn die Libelle fortfliegen sollte, macht nichts, eisern dranbleiben, sie kommt bestimmt wieder, wenn sie nämlich ein warmes Plätzchen gefunden hat, sucht sie es immer wieder auf.
Ich hoffe, ihr wartet auch alle auf solche oder andere Begegnungen, sie werden kommen. Bis dahin schauen wir gemeinsam in alte Fotos, das macht nämlich auch Spass.





Montag, 3. Februar 2020

Farbe contra Wintergrau.....

wem gefällt das nicht? Ich dachte mir dann zeige ich Farbe, das werden alle mögen.


Fange ich doch mal mit rot an, wer hat ne Ahnung was das sein könnte?? Natürlich ein Blatt, aber welches? Ich sage es euch, es ist die Herbstfärbung vom Blutroten Storchenschnabel/geranium sanguineum.
Da drunter noch die blaue Blüte, ich meine, der Blutrote Storchenschnabel macht auch mal eine Ausnahme und blüht blau, da werde ich mich einmal kundig machen.



Diese Blüten kennen wohl alle, eine Akelei, ich bin gespannt, wo sie sich in diesem Jahr überall zeigen wird, sie darf sich ausbreiten wo sie will, zumindestens in meinem Garten


.

Leberblümchen sieht man seltener, ich habe sie auch erst an einer Stelle im Wald wild gefunden, man trifft sie in Buchenwäldern an.


Eine wunderschöne Biene, rosa Pollen sieht man ja weniger, deshalb bin ich auch so begeistert von dem Foto.

Man meint beide Bienen sitzen auf der gleichen Blume, nein oben sitzt sie auf einer Ackerwitwenblume, die untere Biene in einer Wegwarte, in meinem Garten sehr oft anzutreffen.
Beide Bienen haben reiche Beute gemacht, die eine in rosa, die andere in einem blassen gelb.






Silberblatt und gelber Zitonenfalter hätte ich dann noch im Angebot. Der untere Schmetterling ist das Silberblatt/Campaea margaritata, einmal habe ich ihn bisher gefunden, den Zitronenfalter sieht man zum Glück öfter.

Die häufigsten Begegnungen hat man aber mit ihm, den Hauchel-Bläuling/Polommantus icarus, diesen Sommer auch? Schauen wir mal.




Buntschillernde Käfer erwarte ich auch, den Blattkäfer z.B. den finde ich in meinem Garten. Der lila schillernde, wenn ich genau überlege, fand ich bei einer Exkurion vor einigen Jahren, den Namen kann ich leider nicht sagen, apart sieht er aus.







Ich weiß, viele Leser mögen keine Spinnen, darum zeige ich auch nur zwei besonders schöne.
Oben eine Krabbenspinne und unten eine Glanz-Kugelspinne, beides Funde aus meinem Garten. So könnte ich weiter machen, aber ich mag nicht allzulange Beiträge, darum, nun ist Schluß, eventuell noch mal ne Sendung.















Sonntag, 2. Februar 2020

Nun sind sie auch .....

....... bei mir im Garten, die Krokusse, die letzten warmen Tage mit angenehmen Frühlingstemperaturen, haben sie ans Licht befördert.


Aber eigentlich möchte ich mitteilen, ich kann wieder kommentieren. Meine Freundin war heute hier und hat es wieder möglich gemacht. Lange haben wir rumgefummelt und gesucht, bis sie entdeckte, ein Häckchen wurde irrtümlich gelöscht, wer auch immer und wie auch immer, nun klappt es wieder, toll. Manchmal liegt die Wichtigkeit an einem Häckchen, man sollte es nicht glauben.

Diesen blauen Himmel gab es heute leider nicht, stattdessen windige Wolken und grauer Himmel.

So etwa sah es bei uns am Kaiserstuhl aus.

Es geht nicht mehr lange, dann sind sie wieder aktiv. Hin und wieder finde ich sie auch im Haus, auch sie suchen die Wärme.


Auch meine zwei Lieblinge werden dann hoffentlich wieder meinen Garten als Dominizil aussuchen, ich erwarte sie. Oben der Pinselkäfer/Trichius fasciatus und unten der Zottige Bienenkäfer/Trichodes alvearius.
Allen Leser eine gute Woche, wenn ihr Lust habt, könnt ihr da hinein schauen,  am 2.Febr. 2007 habe ich folgende Tour gemacht. Eidechsenpfädle





Freitag, 31. Januar 2020

Es gibt eine Sonnenanbeterin.......

..... in unserem Garten, die Nachbarskatze Luna:

Unser Max duldet sie auch, er ist doch ein charmanter Kater, sehr gut erzogen. Sonne kann man teilen, weil es in Nachbarsgarten nicht so schöne Sonnenwinkel gibt, kommt sie zu uns, sie darf.
Beim Radeln durch einen kleinen Wald, schaute ich nach vorwitzigem Bärlauch, den gabs natürlich noch nicht, aber der Aronstab drehte sich aus dem Waldboden:


Am Wegrand gab es einige Exemplare, wenn die alle ihre roten giftigen Beeren zeigen, muß ich unbedingt wieder schauen, dann allerdings ist es schon Herbst, die Zeit der dreiviertellangen Hosen.



Bei mir im Garten zeigen sich immer mehr Winterlinge und auch deren Bestäuber summen herum.

Nun muß ich leider eine schlechte Nachricht weitergeben, ich kann z. Zt. nicht überall kommentieren, ich weiß nicht woran das liegt. Ich habe schon um Hilfe gebeten und hoffe, das Problem wird bald behoben. Darum, wundert euch bitte nicht wenn ihr nichts von mir hört auf euren Blogs.


Ganz zum Schluß mein Lieblingsblick auf den Schwarzwald, links der Belchen weiter nach rechts der Blaue.





Mittwoch, 29. Januar 2020

Zur Zeit gibt es ........

..... tolle Lichtverhältnisse, jedenfalls bei uns, der Himmel stellenweise in einem wunderbaren Blau, herrliche Wolken.

Ihringen umgeben von interessanten Wolken, solche Lichtblicke liebe ich.


Was will sich denn da anbahnen? Es blieb harmlos, die dunklen Wolken zogen dahin und die Sonne schien.


Dann entdeckt man solche Motive, sie kündigen an: Der Frühling erwacht.

Einfach mal durch die Krone geknipst, macht sich doch gut.

Oder mal am Wasser, dort gab es diese Ansammlung von Schwänen, sieht aus als wollten sie zu einem Chorgesang antreten, doch nicht etwas zum "Schwanengesang"?

Altjahresreste, für Vögel immer ncoh eine begehrte Mahlzeit.

Ganz verloren ein einziges Blatt, sieht bei der Beleuchtung aus wie aus Gold.

Bei einem Gang durchs Rebgelände am Tuniberg.

Noch verlassen, aber bald gehts wieder los mit der Nestsuche. Ich bin heute ins Nachbardorf geradelt, so um 9.00h da haben doch die Meisen schon ihr typisches "Zizidää, zizidää" gesungen, das war wie Frühlingsmusik.

Aber ganz ehrlich, wir freuen uns doch alle wen man sie wieder überall sieht, noch tut sich nichts bei mir im Garten.