Mittwoch, 13. Februar 2019

Der Abendhimmel gestern.....

.... war einmalig, ich habe ihn vom Wohnzimmerfenster geobachten können:




So schnell veränderte sich der Himmel vom Hellen ins Dunkle, es war ein tolles Schauspiel.
Am heutigen Morgen war ich dann ganz verblüfft, denn es hatte 5° Frost gehabt in der Nacht, damit hatte ich nicht gerechnet und so sah es in unserem Garten aus:


Als dann doch noch die Sonne kam, hatte unser Max ganz schnell ein feines Sonnenplätzchen gefunden:



 Der Himmel blieb blau, keine Wolke am Himmel, mittags war es dann wieder so schön warm, dass wir eine Tour durch den Kaiserstuhl machten.

Morgen ist doch Valentinstag, schaut mal was wir an einer Böschung fanden, ein steinerndes Herz, passend zum Valentinstag, wer das wohl so aus Rastersteinen zusammen geschlagen hat? Das passt ja direkt zur Sammlung von Vera/Arti.


Unter den Rebstöcken beginnt es wieder zu blühen, der Ehrenpreis gehört zu den ersten Blühern.

Eine Löwenzahnblüte fanden wir auch noch, sie ist ja kaum zu übersehen.

Man konnte weit ins Land schauen, unten unser Dorf Ihringen, im Hintergrund der Schwarzwald, die Schneekuppen haben auch schon abgenommen und es soll noch wärmer werden, dann ist es mit dem Skilaufen vorbei.

Im Garten ist der Frühling wieder ein Stückchen weiter, die" Krokussele" blühen und wenn man ganz genau schaut, hinten links im Bild ist ein Veilchen zu erkennen. Gibt es bei euch auch schon "Frühlingsstimmung"?









 

Dienstag, 12. Februar 2019

Ich kann es immer .......

.... garnicht erwarten, wenn die Sonne scheint dann muss ich mich auf die Suche begeben, ich bin so  gespannt, was alles schon blüht, oder zumindestens seine Köpfchen zeigt.
Heute wollte ich im Merdinger Wald schauen, was der Bärlauch macht, mein GG machte mir ja keine Hoffnungen, aber selbst wenn nicht, ein Spaziergang in der Frühlingssonne ist immer gut.

Unser Weg führte am Waldrand vorbei, dort ist immer eine Schafherde, schon jahrelang. Der Boss der Herde hatte uns schon eine Weile im Visier, schließlich kam er näher, um zu schauen, was wir so vorhaben:

Er trug ein kleines Glöckchen um den Hals, damit die Damen immer wissen wo er Boss gerade ist.

Ganz genau schaute er, gehen sie nun weiter oder tun sie nur so. Die Schafe hatten ein ungewöhnlich dickes Fell, das konnten sie auch gut gebrauchen wenn Schnee und Frost übers Land zieht.
Mein Mann hatte recht, Bärlauch?? Fehlanzeige noch um einiges zu früh, aber andere Dinge fand ich dann noch.

Dieses kleine Vogelnest, wir tippten auf Zaunkönig, weil es relativ tief im Baum war, die Zaunkönige sich eher im tieferen Bereichen aufhalten. Es baut übrigens mehrere Nester, um den zukünftigen Damen zu imponieren, so klein und winzig und so raffiniert.

Wenn sich etwas Farbe vom grau/braunen Boden abhebt, dann schaut man gleich intensiver, hier waren es Baumpilze die an einem Ast wuchsen.


An den Haseln am Waldrand, blühten die weiblichen Blüten, sie sind immer so winzig, dass man sie schnell übersehen kann.


Wieder zurück im heimischen Garten, ging die Suche gleich weiter, meine ersten Schneeglöckchen kann ich schon zeigen.

Ebenfalls die Krokusse, einzelne zunächst, aber in den nächsten Tagen werden es schnell mehr werden.

Die Winterlinge bedecken inzwischen richtig große Flächen im Garten, ich warte auf die ersten Bienen.

Ganz bescheiden die ersten Primeln, sie sind winterhart drum brauche ich nicht ständig neu anpflanzen, ja, so war meine heutige Ausbeute mit der Kamera.

Ach ja, ich bin ja noch schnell in Nachbarsgarten gesprintet, um nach den Magnolien zu schauen, so sehen sie aus, jeden Tag ein wenig dicker, bis sie schließlich aufplatzen, diesen Moment will ich nicht versäumen.










Montag, 11. Februar 2019

Sie sind da.......

.... heute endlich habe ich die Störche, unsere Störche gesehen, da mußte ich gleich mal hinlaufen.

Ich nehme mal an, dies ist Herr Storch, er sass auf dem Nest und und hielt Wache. Raben hatten sich ja schon einnisten wollen, aber die Störche lassen es sich nicht einfach so wegnehmen.

Ein Stückchen weiter auf einem anderen Kirchenteil, sass Frau Storch, das behaupte ich einfach mal so, sie putzte sich und deshalb folgere ich, das muss eine Frau sein.

Dann ging ich noch mal schnell durch den Kräutergarten, wollte mal schauen, was die Küchenschellen so machen, dies gab es zu sehen, tief unten in weiches "Fell" gehüllt warten sie geduldig auf Sonnenschein.

Die Zierquitte dagegen, blühte schon vereinzelt, man freut sich über jede Blüte, stimmts?






Donnerstag, 7. Februar 2019

Was es alles so gibt ......

..... wenn es wieder auf Frühling zu geht, schaut mal was ich entdeckt habe:

Wer hat Lust von den Lesern? Wer ist aus der Branche?? Diese Goldschmiedin hat immer sehr pfiffige Ausstellungstücke in ihrem Schaufenster, der Laden liegt perfekt im Ort und zieht sehr viele Besucher an. Ich finde diese Idee super mutig, mal schauen, ob sie jemand findet der sie vertritt. Wenn sie dann wieder da ist, was bringt sie wohl für Eindrücke mit, die sich in ihren Objekten dann wiederspiegeln, da bin ich sehr gespannt.


Der Ihringer Esel kann darüber auch nur staunen, er kann den Standort nicht so ohne weiteres wechseln, er steht vor einem Hofladen mit dem Namen "Eselslädele" der kann nicht einfach abhauen.

Bei denen (Eselslädele) beginnen bereits wieder die Vorbereitungen  für die Spargelernte:

Der Spargel ist bereits grob angehäufelt, der Feinschliff kommt noch und dann wird er noch mit schwarzer Folie abgedeckt, damit es schneller geht. Je nach Witterung kann man den ersten Spargel hier schon ab Ende März bekommen, ich freue mich schon drauf.


Gleichzeitig kann man dann auch wieder solche Bärlauchspielereien machen, denn der Bärlauch wird wohl auch bald im Wald seine Spitzen zeigen, dann beginnt die Bärlauchsuppenzeit.









Mittwoch, 6. Februar 2019

So ein Frühlingstag .....

..... den muß man nutzen, das machten wir auch. Ich hauptsächlich um Fotos zu machen, eventuell schon die ersten Traubenhyazinthen zu finden??? Wer weiß, wer weiß, mein GG auf der Suche nach Feldsalat:

Ein einsamer Wanderer auf der Suche nach  Feldsalat.

Ja, hier irgendwo da muß er stehen, man muß nur genau schauen.

Schon entdeckt und fleißig gepflückt, während ich ihn von oben herab beobachte, mein Part ist dann im Haus, ich putze ihn dann anschließend und bereite ihn dann zu, das nennt man "Arbeitsteilung" funktioniert immer.

Immer, wenn wir an dem verwilderten Garten vorbeikommen, werfe ich einen Blick hinein, man findet immer etwas, gestern waren es die vielen Schneeglöckchen.

Der Himmel wieder unglaublich schön und der Kontrast zur Böschung optimal, in solch blauen Himmel schaue ich gerne.

Das gibt es doch nicht, eine Libelle?? Nee, aber doch irgendwie verblüffend dieses Gebilde, meint ihr nicht auch?

An so  einem Tag ist in den Reben allerhand los, man bringt seine Reben auf Zack. Aus dem Geflecht der alten Reben muß ein geordnetes Gebilde werden, nämlich so:

Wenn man genau hinschaut, dann sieht man es, die meisten Ruten sind abgeschnitten bis auf zwei, die werden kunstvoll um den Draht gewickelt und befestigt, aus denen wird dann wieder die neue Frucht erwartet, aber das dauert noch.......

Bei der Gelegenheit entsorgt man auch die "Sexfallen", also bitte, was ist jetzt das auch wieder??? Genau, das sind diese roten Drahtdinger, die einen Duft versprühen den die Männchen des Sauerwurms sooo lieben, sie lassen sich tatsächlich dadurch bezirzen, begatten diesen komischen Draht und der Schädling wurde zwar betrogen, aber die Ernte ist gesichert, das klappt tatsächlich. Man muss es nur flächendeckend betreiben, dieses Patent haben die Japaner erfunden, man sollte es nicht glauben, sie sind doch nun wahrhaftig keine Winzer.


Was so schlaff aussieht, ist im Frühjahr und Sommer ein wunderschöner Strauch, der Blasenstrauch/Colutea arborescens.


Ich habe einmal eine Frucht aufgebrochen, man sieht dort wie schön die Samen aufgereiht stehen, wie Perlen.


Wanderhütten an besonders hübschen Lagen laden zum Verweilen an. Das machten wir auch und sahen uns ein wenig darin um. Sie sind in der Regel immer irgendwie bekritzelt, etwas fiel mir besonders auf:

Ein Abklatsch der Berliner Schulpolitik??? Darüber kann man sich schon seine Gedanken machen. Ich mache ja nach wie vor Hausaufgabenbetreuung ich beobachte es schon über Jahre, die Rechtschreibung bleibt oft auf der Strecke, im Moment wird wieder mehr Wert darauf gelegt.

Es war wieder einmal ein schöne Runde, Traubenhyazinthen haben wir nicht gefunden, auch die arbeitenden Winzer haben in ihren Reben noch keine gefunden, es sei noch ein wenig zu früh, na denn, irgendwann dann doch.















Sonntag, 3. Februar 2019

Die erste schaut schon........

......... zwischen den Blättern, unter dem Salbei vorsichtig, als wagte sie sich  noch nicht so ganz ins Freie, aber dann war es geschafft. Ich finde sie sogar noch etwas intensiver rot als andere Jahre oder ist es nur Einbildung??



Von einem, einzelnem Winterling sind es mehrere geworden, überall im Garten verstreut.



Diese gelben Farbtupfer bringen Leben in den Garten, noch sah ich keine Bienen oder eine Holzbiene, sie sind ja oft die ersten Brummer die suchend durch den Garten fliegen.



Bald wird es auch am Bienenhotel wieder lebendig, die Mauerbienen suchen sich ihren Weg ins Freie, man kann gut das aufgebrochene Nest sehen, aber im Moment ist es noch nicht so weit.


Ich stelle mit Freude fest, ich sehe wieder mehr Vögel, die Spatzen sind in kleinen Trupps unterwegs und sogar "unser" Rotkehlchen war zu sehen, immer irgendwie in Bodennähe, aber auch im Efeu turnend, zwischen den Beeren, wir haben ziemlich viel davon im Angebot,


Regelmäßig auf der Suche nach dem Frühling, schaue ich auch immer in den Nachbargarten, wie weit sind dort die Magnolienblüten?? Noch nicht so sehr weit, man meint immer, beim nächsten Besuch sind die Knospen geplatzt.



Was es z.Zt. reichlich gibt, das ist der wilde Feldsalat zusammen mit den ersten Frühblüher unter den Reben, Vogelmiere, nicht allzuviel davon, aber geschickt als Würze unter den Salat gemischt, sehr pikant. Hier bei uns heißt er "Hühnerdarm", die Einheimischen stehen dem Verzehr skeptisch gegenüber. Bei meinen früheren Kräuterwanderungen habe ich als Abschluß immer einige Kostproben serviert, unter anderem  eine große Schüssel "Wildkräutersalat". Nach anfänglicher Zurückhaltung haben dann doch einige Teilnehmer beherzt zugegriffen und tüchtig Reklame gemacht, danach war die Schüssel viel zu klein, so kanns gehen.
Nun wünsche ich allen Lesern eine gute neue Woche.





Freitag, 1. Februar 2019

Es ließ mir ......

.... keine Ruhe, ich mußte mit der Kamera nochmals zum Storchenest, leider nichts.

Das Nest leer, der Karl ausser Haus, ich ging ganz um die Kirche herum, immer in der Erwartung, gleich kommt er.

Von überall nur das leere Nest, einmal angestrahlt von der Sonne, einmal im Schatten, frustriert ging ich nach Hause.

Bevo ich das Nest entgültig aus den Augen verlor, schaute ich noch einmal zurück, da meinte ich doch, etwas bewegt sich am Nest, was ist das?  Wenn man genau schaut, am rechten Nestrand sieht man einen kleinen schwarzen Punkt. Dann sah ich es, zwei Raben machten sich eifrig daran, am Nest rumzubauen, wenn das nur gut geht, ich wartete noch eine ganze Weile, aber Karl ließ sich nicht blicken, da werde ich wohl öfter ein Auge drauf werfen müssen, so geht es ja nicht, einfach ein Nest zu besetzen, auch in der Tierwelt gibt es "Hausbesetzer."

Vielleicht sitzt der Karl ja irgendwo und träumt von blühenden Wiesen und wartet sehnsüchtig auf seine Frau "Ida"? Wer weiß, ich warte mit ihm und träume auch, denn bei uns regnet es..........
Ein schönes Wochenende wünsche ich allen Lesern.