...... die Sonne hat sich gezeigt, heute einfach so als sei nichts gewesen, kein Sauwetter oder so, kein Nebel, kein Fieselregen und kein Schnee. Da haben wir uns sehr gefreut und beschlossen, gleich nach dem Mittagschläfchen gehen wir Feldsalat suchen.
Man konnte wieder den blauen Himmel sehen, die Wolken leicht verstrubbelt, warm war es nicht, so um die +7° verbunden mit Wind.
Natürlich haben wir den Feldsalat gefunden, wir kennen die Stellen, so sieht er aus, unter den Reben und versteckt im Gras. Eine stramme Plastiktüte voll, nach Abzug aller unbrauchbaren Blätter, Gras und vertrockneten Rebblättern, hatten wir Netto knapp unter einem Pfund reinste Ware, das gibt schon drei Portiönchen, große Portionen, es gibt ja genügend Nachschub.
Das Foto zeigt den Blasenstrauch, man erkennt ihn im Herbst besonders gut, er trägt seinen Samen in einer "Blase". Eine ganz spezifische Wildbiene ist auf diesen Strauch angewiesen. Im Frühjahr hat er ganz hübsche Blüten.
Buntes fand ich dann auch noch, wenn alles braun/grau ist, dann fällt jeder Farbtupfer auf.
Wer kann Fährten lesen? Diese Fährten fand ich auf einem unbefestigten Feldweg, wem mögen sie gehören? Fuchs, Dachs oder sonstnochwas? Kennt sich jemand damit aus?
Oben auf der Höhe, unter dem schönen blauen Himmel, liegt das "Staatliche Weinbau- Versuchsgelände" Lenzenberg.
Wir bewegten uns auf adeligem Gelände, das "Kaiserle" ,die Rebgrundstücke tragen alle mehr oder weniger hübsche Namen. Die ganze Zeit wanderten wir in der Sonne, das tat richtig gut.