.... das wunderschöne Herbstwetter, gestern z.B. nach Nebelauflösung strahlender Sonnenschein. Schnell machten wir uns auf den Weg, die Frage wo wir hin wollten, war schnell geklärt: In den Nachbarort nach Oberrotweil. Die Frage die sich an solchen Tagen immer stellt: Was ziehen wir an? Jacke oder doch keine? Ohne war besser, ich lief sogar in Sandalen ohne Socken:
Wir schreiben den 9.11.2020, ich hatte keine kalten Füsse, ich liebe es luftig rumzulaufen, besonders an den Füssen.
Da liegt es das Winzerdorf Oberrotweil, wie alle Kaiserstuhldörfer, umgeben von Reben.
Gut erkennen kann man den kahlen Berghügel, das ist ein Naturschutzgebiet wo es eine Anzahl seltener Schmetterlinge, Spinnen, und Blumen gibt. Zum Beispiel kann man da die seltene Rote Röhrenspinne antreffen, die "Schmetterlingshafte" eine sehr seltene Fliegerin, ich habe sie noch nie gesehen, ebenfalls nicht die Rote Röhrenspinne. Ihre Flug bzw. Paarungszeit ist begrenzt und wenn man die verpasst, ists aus mit Fotos machen.
Wenn man so durch die Gegend wandert , wird man immer wieder mit leckeren hängengebliebenen Trauben verwöhnt, hier sind es die Muskateller, eine Köstlichkeit. Sie haben die ganze Sommerglut incl. die Herbstsonne gespeichert, das Aroma war unbeschreiblich, man kann es nicht beschreiben.
An den Böschungen noch immer oder wieder blühende Wildblumen, aber die Insekten fliegen nicht mehr so häufig, ausser den Schwebfliegen.
Dann erreichten wir den höchsten Punkt auf Oberrotweiler Gelände, die Mondhalde und von dort der Blick in Richtung Vogesen, man sieht es, die Sicht war nicht so klar, aber sehr reizvoll.
Ein wenig den Blick geschwenkt, da sah es dann so aus.

















































