Dienstag, 10. November 2020

Das wird ausgenutzt....

.... das wunderschöne Herbstwetter, gestern z.B. nach Nebelauflösung strahlender Sonnenschein. Schnell machten wir uns auf den Weg, die Frage wo wir hin wollten, war schnell geklärt: In den Nachbarort nach Oberrotweil. Die Frage die sich an solchen Tagen immer stellt: Was ziehen wir an? Jacke oder doch keine? Ohne war besser, ich lief sogar in Sandalen ohne Socken:


Wir schreiben den 9.11.2020, ich hatte keine kalten Füsse, ich liebe es luftig rumzulaufen, besonders an den Füssen.


Da liegt es das Winzerdorf Oberrotweil, wie alle Kaiserstuhldörfer, umgeben von Reben.


Gut erkennen kann man den kahlen Berghügel, das ist ein Naturschutzgebiet wo es eine Anzahl seltener Schmetterlinge, Spinnen, und Blumen gibt. Zum Beispiel kann man da die seltene Rote Röhrenspinne antreffen, die "Schmetterlingshafte" eine sehr seltene Fliegerin, ich habe sie noch nie gesehen, ebenfalls nicht die Rote Röhrenspinne. Ihre Flug bzw. Paarungszeit ist begrenzt und wenn man die verpasst, ists aus mit Fotos machen.


Wenn man so durch die Gegend wandert , wird man immer wieder mit leckeren hängengebliebenen Trauben verwöhnt, hier sind es die Muskateller, eine Köstlichkeit. Sie haben die ganze Sommerglut incl. die Herbstsonne gespeichert, das Aroma war unbeschreiblich, man kann es nicht beschreiben.


An den Böschungen noch immer oder wieder blühende Wildblumen, aber die Insekten fliegen nicht mehr so häufig, ausser den Schwebfliegen.


Dann erreichten wir den höchsten Punkt auf Oberrotweiler Gelände, die Mondhalde und von dort der Blick in Richtung Vogesen, man sieht es, die Sicht war nicht so klar, aber sehr reizvoll.


Ein wenig den Blick geschwenkt, da sah es dann so aus.


Es wurde langsam späterer Nachmittag und der Tag fing an, sich zu verabschieden, da wurde es Zeit ebenfalls den Rückweg anzutreten. Noch ein letzter Blick von oben, dann ging es abwärts, das war wieder einmal eine schöne Herbsttour und wenn es heute wieder sonnig wird, im Moment ist es nebelig, dann gehts wieder raus.




Sonntag, 8. November 2020

Es hält an.....

 .... das schöne Herbstwetter, morgens ein wenig Nebel aber mittags scheint die Sonne da muss man schnell raus. Motive gibt es genug da fällt die Auswahl schwer, ich habe wieder ein paar Eindrücke zusammengefasst:


Jede Wanderung beginnt mit solchen Ausblicken.


Die Bäume am Wegesrand treten in Konkurenz mit den Reben auf.


Ja und dann noch einen Admiral zu Gesicht zu bekommen ist einfach schön, hier im Sonennschein.


Von einer Sekunde auf die andere war die Sonne verdeckt und dann sah der Admiral so aus, auf der gleichen Stelle sitzend.


Essigbäume sind immer ein dankbares Motiv, sie unterbrechen das überwiegende Gold der Landschaft und bringen viel Rot ins Bild.


Man kann es erkennen, die Aussicht war nicht überall klar, der Schwarzwald lag im Nebeldunst.


Immer noch sind Insekten unterwegs, hier ein Hüpfer, sie nutzen die warmen Lösswände zum Sonnenbaden.


Ihr Name sagt es schon, Gemeine Winterschwebfliege/Episyrphua balteatus, nichts Ungewöhnliches zu dieser Jahreszeit.


Dagegen finde ich diese Heidelibelle an der Lösswand schon einen ungewöhnlichesn Anblick, ich kann jetzt nicht sagen welche Art von Heidelibelle es ist, sie sieht so dunkel aus, so Farbverändert. Dies waren ein paar Mitbrinsel vom Tuniberg von heute. Eine gute Woche für alle Leser und bleibt gesund, geht viel raus.


 



Donnerstag, 5. November 2020

Goldrausch am Kaiserstuhl

Es ist einfach herrlich so durch den Kaiserstuhl zu radeln und das "Blattgold" einzufangen, das möchte ich mit euch teilen.

 

Selbst wenn die Sonne mal nicht so arg scheint, sieht die Landschaft goldig aus.


Ein wenig rot mischt sich unter das Gold, so sieht der Herbst eben aus.





Da muß doch die Mauereidechse auch noch schnell einen Blick auf die Landscahft werfen, dafür verlässt sie ganz gerne nochmal ihre schützende Mauerritze.




Es geht nicht mehr lange, dann ist auch dieser Farbzauber wieder vorbei und man erfreut sich an den gesammelten Fotos. Gehts euch auch so?
 

Dienstag, 3. November 2020

Meine letzten Gartenschönheiten.....

.... will ich euch gerne zeigen. Gestern Traumwetter, da bin ich dann flugs raus in den Garten, das kam dabei heraus:

 

Im alten Garten haben sie nur so vor sich hin gemickert, hier sind sie voll erblüht.


Stolz zeigen die Astern ihre zweite Blüte.


Sehr fleißig in der Blüte sind meine Stiefmütterchen.


Ich nenne sie immer "Tabakpflanze", obwohl sie ja nicht so heißt, auch sie eine unermüdliche Blüherin.


 Er blüht bereits im zweiten Jahr, hat den Umzug gut überstanden und ich hoffe auf weitere Jahre mit ihm.


Leider duftet sei nicht, das ist schade, aber sie sieht so elegant aus, jeden Tag steht eine Rose bei uns auf dem Tisch, es gibt noch einige Knospen.


Zu den Gartenschönheiten zählt nun seit ein paar Wochen auch dieses schöne Perückenbaumblatt, es gibt da auch sehr viele Farbvarianten.


Bescheiden im Rasen, nicht so die Beachtung findend, die Braunelle, eine Wildblume.


Mittags konnte ich es dann nicht mehr aushalten, da bin ich mit dem Rad los.  So ganz nebenbei, seit ich das E-Bike habe, ein Jahr ist es her, habe ich es immerhin auf nun über 3000 km geschafft, Kleinvieh macht auch Mist. Das obige Bild zeigt das herbstlich gefärbte Spargelgrün.



Zwei Obstimpressionen, oben Kirschen, unten Birnen.


Mein Weg führte mal wieder an die Dreisam, nun hat sie wieder Wasser.

 


Erinnert ihr euch noch an dieses Foto? Das entstand fast am gleichen Standort im Sommer, die Dreisam leer und die Störche hatten das Nachsehen, nun könnten sie wieder im Wasser waten, aber nun sind sie wohl im Süden.



 Bei diesem Hofladen kaufte ich mir keinen Kürbis, sondern einen Bio-Endivienkopf, den werden wir nachher essen. Man hatte sich Mühe gegeben um angenehm aufzufallen, die Kürbisköpfe sahen lustig aus, das Marmeladenangebot vielseitig, aber Marmelade koche ich selber.


Ach übrigens, unser Max fühlt sich bei den neuen Hauseigentümern "sauwohl" , bei kurzen Besuchen kommt er, schnurrt, schmust und geht dann seiner Wege, ein gutes Gefühl für uns.


Sonntag, 1. November 2020

Vorbei ....

.... ist er nun, der Oktober. Bei uns hat er sich wunderbar verabschiedet, sonnenreich und bunt, ich nehme euch mit auf den letzten Spaziergang im Oktober den letzten Tag im Monat und unser 52. Hochzeitstag, wenn das nichts ist. Vor 52 Jahren hatten wir auch so einen schönen "Goldenen Oktobertag". Nun aber zum gestrigen Spaziergang, ohne viel Worte, weil die Fotos selber sprechen sollen.



Hier muss ich einfach einschalten, denn diesen Schmetterling begegnet man nicht so oft, es ist ein Wanderbläuling/Lampides boeticus. Weil ich ja nicht nur die Landschaft genau beobachte, sondern ständig meine Blicke auf Böschungen und Büschen, Bäume und Gräser richte, entdecke ich viele Kleinigkeiten. Hierüber habe ich mich besonders gefreut weil er ein seltener Gast ist und dann noch um diese Jahreszeit so einem Exemplar zu begegenen war super. Gast trifft auf ihn zu, denn er lebt hier nicht ständig, wie sein Name sagt, er wandert, ein reiner Glücksfall für mich.





Gelb oder besser gesagt goldig ist die Landschaft wohin man auch schaut.

Die Krönung des Herbstspazierganges war diese Smaragdeidechse/Lacerta viridis, sie lag einfach in der Sonne und genoss die angenehme Wärme. Leise und sehr langsam näherte ich mich ihr, den Atem anhaltend, um sie ja nicht zu verscheuchen, sie blieb ruhig sitzen und fixierte mich, welch ein Glück für mich.
Ja mehr noch, vorüberfahrende Radler stiegen ab und fragten: "Was gibt es denn da?" Längst hatten auch sie dieses wunderbare Tier entdeckt und zückten ihr Smartphone, um ebenfalls ein Foto einzufangen. Und die Eidechse? Sie betrachtete voller Neugier was sich da vor ihrer Nase abspielte und liess alles seelenruhig an sich geschehen, die Radler waren bezückt und werteten diese Begegnung als Höhepunkt ihrer Radlerei und meinten: "Noch nie haben wir eine Smaragdeidechse gesehen, gut dass wir Sie gesehen haben und Sie uns darauf aufmerksam gemacht haben." Geteilte Freude ist doppelte Freude.

Sie bewegte sich langsam in Richtung Höhle, warf noch einen letzten Blick zurück.


Dann folgte dieser allerletzte Blick aus ihrer Höhle, danke liebe Eidechse für deine Geduld mit uns und machs gut.