Das ist so eine typische Kinderfrage, ja, was machen die Tiere im Winter? Ich hatte dazu im Naturzentrum eine kleine Ausstellung zurecht gemacht und die Kinder dazu eingeladen.
Hier hatte ich versucht, einen Winterwaldboden herzurichten, mit Schnee, Laub, Beeren , Ästen und so in etwa dargestellt, wie ein Winterboden eben aussieht.
Einzelne Vögel noch in Großformat ausgesucht. Dann machten wir die Runde, beginnend beim Waldboden, die Kinder mußten schauen und benennen, was sie alles kennen und, wer sich eventuell unter dem Laub und Schnee versteckt hielt. Dazu durften sie den Waldboden ein wenig zur Seite schieben und siehe da, da waren zuerst ein paar Marienkäfer, ich hatte jeweils Fotos versteckt. Dann einige Spinnen und Wanzen. Ich erklärte zu den einzelnen Tieren ihre Überwinterungs - Strategien. Den hübschen Igel haben sie gleich entdeckt, dazu gab ich ihnen den Rat mit nach Hause, sie sollten den Eltern sagen: Bitte recht nicht alles Laub zusammen, der Igel braucht es dringend für den Winterschlaf." Einige haben es getan, es gab Rückmeldungen von den Eltern.
Dann nahmen wir uns die Vögel näher in Augenschein, sie durften sagen, welcher ihnen besser gefiel, ich hatte noch mehr Einzelvogelbilder aufgehängt. Dann stellten wir fest, sie haben verschiedene Schnäbel, dicke kräftige, dünne zarte, sehr lange und sogar Schnäbel überkreuzt. Das hat seine Richtigkeit, die mit den dicken Schnäbeln sind Körnerfresser, sie können die Körner aufspalten und fressen. Die mit den dünneren Schnäbeln, fressen Insekten dazu brauchen sie einen zarten Schnabel, damit sie die Insekten besser packen können. Die mit den langen Schnäbeln stochern gerne in der Erde, oder hämmern damit ihre Nisthöhlen in Bäume. Die mit den überkreuzten Schnäbeln können Tannenzapfensamen aus der Hülle entfernen. Nun konnten sie schon selber folgern, warum an den Wegrändern in den Reben auch nicht alles weggemäht werden sollte, da gibt es soviel Samen für die Vögel, den sie im Winter drigend brauchten. Natürlich haben wir uns auch über die Winterfütterung unterhalten, an einem späteren Zeitpunkt haben wir selber Futterkugeln hergestellt.
Der Favorit bei den Kindern war eindeitig dieser hübsche Igel, er ist aber auch so hübsch gelungen, der Bastlerin ein Lob.





Was für eine tolle idee so zu zeigen den Kindern undselbst mir als Erwachsene das so zu sehen!
AntwortenLöschenDanke es war mal wieder sehr interessant und der Igel ist allerliebst an zuschauen!
Lieben Gruss Elke
Sehen und anfassen, das ist bei Kindern immer wichtig. Noch ein paar Spielchen hinter her, das hat ihnen immer Spass gemacht.
LöschenLiebe Grüße
Edith
Das war eine interessante Ausstellung. Kinder kann man wunderbar für die Natur begeistern, denn sie sind wissbegierig und unvoreingenommen. Den Igel finde ich auch sehr hübsch; er wäre eine tolle Dekoration für den sommerlichen Garten.
AntwortenLöschenLiebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin
Ja, über die Fragen die Kinder stellen, kann man herzlich lachen, sich aber auch oft wundern, wie sie ihre Fragen formulieren können. Der Igel war eine Leihgabe, er gehörte mir nicht.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Edith
was für eine tolle Idee
AntwortenLöschendas war sicher eine gute Leerstunde für sie
und das wir in ihren Köpfen bleiben
und nicht gleich wieder vergessen
einfach klasse
LG
Rosi
Das hoffe ich schon, sie haben mit Interesse zugehört.Es gibt ja tatsächlich nicht mehr so viele Vögel wie früher, bei uns sind hauptsächlich Spatzen an der Futterstelle und, darüber bin ich so froh, ein Rotkhelchen.
AntwortenLöschenLieber Gruß
Edith
Das war ein wunderbarer Projekt. Der Igel ist wirklich süß 😍
AntwortenLöschenLg gabi
Ja, es hat mir sehr viel Freude gemacht, die Arbeit hatte sich gelohnt.
AntwortenLöschenViele Grüße
Edith
Kinder zu motivieren und zum geheimnisvollen Leben in der Natur hinzuführen ist deine Stärke, liebe Edith! Du hast ein glückliches Händchen Dekoratives, Gefundenes und Lehrreiches zusammen zu stellen. Der Igel ist auch mein Herzensfavorit. Ganz ganz goldig ***** Irgendwie könnte das alles auch im weitesten Sinne von mir stammen, als ich mal Kunstlehrerin war....
AntwortenLöschenLiebe Grüße!
Ich wäre ja gerne Lehrerin geworden, aber widrige Umstände nach dem Krieg und dazu noch Flüchtlingskind, haben es nicht zugelassen. Mit Kindern zu arbeiten war immer meine Leidenschaft und Ideen für Projekte hatte ich immer. Weil wir ja als Nachkriegskinder kaum Spielzeug hatten, haben wir mit dem was uns zur Verfügung stand, gespielt und das waren Naturalien.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Edith
Ja, du bist eine geborene Lehrerin und deine Lebensumstände konnten dich nicht daran hindern, deinen "Lehrauftrag" zu erfüllen, un dzwar bestens - und wer weiß, vielleicht haben gerade diese Umstäde deine Berufung gefördert - - - !
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