Die Anregung zu diesem Post, kam von Elke Schwarzer, viele werden sie kennen, Biologin, begabte humorvolle Buchautorin und Bloggerin, sie machte uns darauf aufmerksam, auch in der Nacht gibt es etwas zum Beobachten Blüten, die "leuchten", meistens sind sie weiß. Ich zeige was ich einmal beobachten konnte, noch im alten Garten:
Ich habe ein wenig gewartet, imtensiv herumgeschaut und da, sah ich ihn. Den Wolfsmilchschwärmer/Celerio euphorbia.Er flog ganz gezielt immer die Blüten des Seifenkrauts/Saponaria officinalis an.
Treffsicher wieder und wieder den Saugrüssel in die Blüte geschoben und gesaugt.
Dann Weiterflug auf die nächste Blüte.
Alle Blüten wurden abgesucht, ich habe mein Glück kaum fassen könenn, so eine schöne Begegnung mit diesem wunderbaren Schmetterling.
So schön bunt sieht die Raupe aus und sie frisst, wie ihr Name sagt, gern an Wolfsmilch, die weißen Milchsaft haben.
Bei Tageslicht sieht der Wolfsmilchschwärmer dann so aus, er ist dämmerungs- und nachtaktiv. Wenn sie sich tagsüber f bedroht fühlen, dann öffnen sie die Vorderflügel und zeigen die rote Hinterflügelzeichnung, was manchen Gegner so verduzt, dass er die Flucht ergreift. Die Eier kann man an Wolfsmilcharten finden, wie sie aussehen, kann ich nicht sagen, ich habe noch keine gefunden.







Was für ein schönes Insekt!! Leider habe ich ihn noch nie gesehen.
AntwortenLöschenAuch die Raupe kann sich sehen lassen, so schön bunt, aber sicher auch auffällig.
Liebe Grüße,
SyntaxiaSophie
So schnell findet man die Raupe doch nicht, denn die Raupe versteckt sich unter Blätter, sonst wäre sie schnell ein gefundenes Fressen für die Vögel.
LöschenLiebe Grüße
Edith
Hallo Edith,
AntwortenLöschenwow, ich bin begeistert, solche Fotos würde ich auch gern mal machen. Habe nur einmal kurz einen Ligusterschwärmer am Geißblatt anblitzen können. Seifenkraut habe ich auch, aber das Geißblatt ist bequemer von der Terrasse aus zu beobachten.
VG
Elke
Ich habe mir mal viel Zeit genommen, es hat sich gelohnt. Werde mal den Tipp von unserem befreundetem Biologen Klaus ausprobieren, etwas weiche Banane im Garten auslegen. Angeblich zieht der Duft Nachtschwärmer an.
LöschenLiebe Grüße
Edith
Liebe Edith,
AntwortenLöschenda sind dir wirklich ganz besondere Bilder gelungen. Das bei Elke Schwarzer vorgestellte Buch finde ich spannend. Wenn ich in diesem Jahr wieder einige Neuanpflanzungen im Garten vornehme, dann werde ich mal an "Nachtpflanzen" denken. Ich freue mich an lauen Sommerabenden immer über unsere Fledermäuse. Aber die kann man nicht fotografieren. Von der Dunkelheit mal abgesehen, sind sie unglaublich schnell unterwegs.
Herzliche Grüße und noch einen angenehmen Abend
Elke