Dienstag, 14. August 2018

Gutes Obstjahr

Ein gutes Obstjahr zeichnet sich ab, gestern bin ich mal wieder nach etlichen Wochen mit dem Rad gefahren, nicht nur zum Einkaufen, nein die Fahrt ging zu den Eidechsen. Es waren angenehme 25° da konnte man es gut aushalten.
Der Radweg führt durch Obstanlagen da sah es reichlich nach Erntesegen aus:

 Die Äste neigen sich fast bis zur Erde und viele Birnen liegen auch schon auf dem Boden.



Auch die kleinen Bäume viel zu überladen, sie brechen fast zusammen unter der Last, das sind die Neuzüchtungen, sie sehen schön aus aber schmecken tun sie mäßig bis schlecht, ihnen fehlt der richtige"Pepp".


Die Äpfelbäume hängen ebenfalls voll und sehen super, knallig rot aus, die Röte erhalten sie dadurch, die Tage sind heiß, die Nächte kühl und dies bewirkt, sie erröten, die Kunden erfreut so ein herrlicher Apfel, der Geschmack ist ebenfalls o.k. ich habe ihn getestet und für gut empfunden.

Nach dem Sturm, der in der letzten Woche über uns hinweg gezogen ist und große Hoffnungen geweckt haben, REGEN kommt, das war nichts, die Äpfel fielen von den Bäumen und mancher denkt, die faulen so dahin, nee, nee, die werden aufgesucht und zerkleinert, um als Obstbrand zu erscheinen. Gestern wurde eifrig aufgelesen, sowohl Äpfel als auch Birnen, aus den Birnen gibt es "Williams-Christ" nachdem er einige Reifegrade und die Kunst des "Brenners" über sich ergehen lassen muß.

Mein Eidechsenpfädle, was erwartet mich da? Langsam und leise schlich ich mich an der Mauer entlang, den Blick sowohl auf die Erde gerichtet, als auch auf die Mauer, aber sie waren nicht zu sehen. Nur zwei Winzlinge huschten viel zu schnell ins Versteck, die kennen mich noch nicht sonst hätten sie sicher verweilt.


Von den Alten keine Spur.  So eine Begrüßung hätte ich mir schon gewünscht.

Auch in den Rebbergen hinterlässt die Trockenheit ihre Spuren, braun sieht das Gras auf den Wegen aus.  Das Grüne, was man sieht, sind Wildpflanzen, wie Wegwarte, Portulak, Knöterich, Malve usw., ich stelle fest, Wildblumen haben eine einziartige Überlebensstrategie, wahrscheinlich haben sie sehr lange Wurzeln.

Der Mais sollte noch grün sein, ist er aber nicht, so sieht er meistens aus, die Bauern kommen mit der Beregnung nicht mehr nach und Mais braucht viel Wasser, weil er Flachwurzler ist.

Da habe ich dann nicht schlecht gestaunt, woher bezieht dieser Holunder Wasser??? Der wächst einfach so aus der Mauer heraus.

Rosinen und knallpralle Trauben an ein und der selben Traube, solche Trauben sieht man öfter, ich habe mal die reifen Trauben probiert, sie schmecken mir als Laie schon gut, aber die Ihringer haben da so andere Vorstellungen von Süsse, sie setzen auf Qualität, da fehlt noch ein bisschen. Offiziell ist die Lese hier noch nicht eröffnet wie anderorts, kleine Mengen für den "Süssen" schon.

Immer zeigen sich Wolken am Himmel und man denkt: Jetzt kommts, dann lässt man sich auch gerne nassregnen, aber nichts da, Wolke weg, Sonne raus.

So aus der Ferne sieht der Rebberg noch saftig und grün aus, aber wie's darinnen aussieht, kennt nur der Winzer.










Sonntag, 12. August 2018

Sonntagsliebelei ....

..... im Garten und alle können's sehen.

Na? Wo bleibt sie denn?? Wir haben doch 8.00 h gesagt, dann warte ich eben."

"Ach, da bist du ja, hast du dich ein wenig vertan? Macht nichts, ein Küsschen in Ehren."

" Komm, ich sag dir was ins Ohr, das braucht nicht jeder hören."

"Ach wie lieb von dir, dass du mir das gesagt hast, danke." Sag mal, wer ist das dort unten?""Die ist harmlos, die streift jeden Tag durch den Garten und hin uns wieder wirft sie auch mal ein paar Körner auf die Erde."

" Nicht so stürmisch, wir fallen ja fast von der Leitung." Du bist wirklich süss, ich mag dich sehr."

"Halte mal stille, ich zupf dir gerade noch eine Feder zurecht, so nun biste wieder chic, den Sonntag können wir geniessen." Was sagt der Wetterbericht?"

"Nee, immer noch kein Regen in Sicht," schau mal die Sonnenblume, die hätte auch gerne Regen."

" Neulich hat sie noch gelacht und heute ist sie grimmig. Aber wir lassen uns den Sonntag nicht vermiesen, gell?" Komm, noch ein Küsschen."

                                                 Allen Lesern einen schönen Sonntag.













Freitag, 10. August 2018

Seit bei uns .....

...... die Sonnenblumen "fressreif" sind, sind auch plötzlich die Spatzen wieder da.



Die ganzen heißen Wochen war kein Spatz zu sehen und zu hören, heute nun stürzten sie sich auf die Sonnenblumen, so 15 - 20 Spatzen waren es bestimmt. Sie sind ja keine großen "Trapezkünstler" das können die Meisen und die Distelfinken besser, aber sie sind ideenreich. Manche versuchten es im Schwirrflug, manche hängen kopfunter und versuchen so ihr Glück, es ist schon lustig anzusehen.



Unsere Nachbarn haben es auch mitbekommen, dass die Spatzen wieder im Garten sind, unser Max auch, aber dem sind sie gewachsen, sie fliegen schnell davon. Von mir gibt es nur zwei Fotos von den Sonnenblumen,  diese kann man bei Christa What I Lov  anschauen. Dort gibt es auch die dazu gehörenden Besucher.
Ich zeige eine andere Futterquelle, diese hier:





Die Goldrute, sie ist ja unsere natürliche Gartengrenze zu den Nachbarn, da trifft sich so allerhand Schillerndes, für mich immer wieder eine Augenweide, die Goldwespe.


Sie findet man immer dort, wo die Sonne scheint, morgens auf der Apfelminze und abends in der Goldrute, muß ich sie noch vorstellen?? Für die, die sie noch nicht kennen, die "Grillenjägerin", ich habe sie noch nie nach Grillen jagen gesehen, Legende?



Dann kommen natürlich auch die Bienen und Schwebfliegen, in allen Formen und Arten.


Schmetterlinge sind auch nicht abgeneigt, einen Besuch zu machen, gelbe Blüten ziehen einfach an.

Selbst der Bienenkäfer, er sitzt eher auf weißen Blüten, macht eine Ausnahme, oder wird dort angebandelt?? Wer weiß, wer weiß....
Ein schönes Wochenende wünsche ich allen Lesern, egal wie mit oder ohne Regen.





Donnerstag, 9. August 2018

War nicht auf Safari ......

..... brauchte ich auch nicht, denn, die seltenen Nachtfalter  kommen zu uns ins Haus, glaubt ihr nicht??

Doch, doch er saß an der Terassentür im Wohnzimmer ganz still.

Ich habe ihn aber rausbugsiert, in der Hoffnung, er öffnet seine roten Hinterflügel, das tat er zwar schon als er davonflog, für ein Foto aber zu schnell. Er setzte sich aussen ans Küchenfenster, ich gab immer noch nicht auf, aber er durchschaute meinen Plan und blieb stur.

Einen letzten Flug auf ein Efeublatt machte er dann noch, ich ließ ihn in Ruhe, beobachtete ihn aber ständig. Irgendwann war er dann auch von dort verschwunden.

Auf so einen Augenblick hatte ich gehofft, hier ein Foto aus glücklichen Tagen, da ist es mir gelungen, ich wollte es einfach nochmal zeigen, damit ihr euch ein Bild davon machen könnt und warum ich so scharf auf ausgebreitete Flügel war.
Wenn ich morgens in den Garten gehe und an der Apfelminze vorbei marschiere, dann ist sie übersät mit fleißigen Insekten, besonders viele "Grilljägerinnen"/Isodontia mexicana, schätzungsweise 15 - 20 habe ich ausgemacht.

Ganz auffällig, nur dort wo die Sonne schon scheint, Schatten ist wohl nicht so ihre Stärke.
Übers Wetter heute keinen Kommentar, es ist wie es ist, unveränderlich.











Mittwoch, 8. August 2018

Sie schmecken......

......... sehr lecker, mein neues Rezpt der süss/sauer eingelegten Zucchinis. Weil es so reichliche Ernte gab, habe ich mich heute gleich nochmal an die Arbeit gemacht, hier das Ergebnis:

Diesmal habe ich noch ein anderes Rezept ausprobiert und noch kleine Tomaten dazugetan, sieht doch recht bunt aus. Geschmacksprobe noch nicht möglich, davon wird wohl auch mal ein Glas als Geschenk herhalten, aber das kommt immer gut an.


Verheißungsvolle Wolken treten zwar immer wieder auf, aber, ebenso schnell sind sie verpufft und alles ist wie gehabt, heiß.


Ich staune immer wieder was bei uns im Garten so herumschwirrt, auch bei Hitze, die Blaue Holzbiene/Xylocopa violacea ist auch eine Gattung der es bei uns gefällt. Seifenkraut wird auch von tagaktiven Tieren gerne umschwirrt. Wie blau ihre Flügel schimmern, hängt immer davon ab, wie das Licht auf die Flügel fällt.

Manchmal ist es notwendig auch mal in so einer Lage zum "Foto des Tages" zu kommen, hier unser Freund Klaus (Biologe) er ist gerade dabei, Schmetterlingseier zu fotografieren., das erfordert einiges an Geschick. Erstmal muß man sie finden um dann ein gutes Foto machen zu können, hier waren es Landkärtcheneier, auch mir ist ein recht passables Foto von den Eiern geglückt.

Künstler sind sie, die Landkärtchen, Türmchen aus Eiern, das können eben nur wahre Künstler.



Oben, in luftiger Höhe, könnte man denken ist es angenehm, ob es der Storch auch so empfindet??? Er steht allein dort oben, seine Jungen müssen fleißig üben, er schaut ihnen gelassen zu. Viel über Störche berichtet Christa What I Love, wer mehr darüber erfahren möchte, schaut mal da hinein.
Vielleicht gehe ich wenn es dunkel wird, mal wieder auf Fotosafari im eigenen Garten.





Dienstag, 7. August 2018

Die Hitze hat ....

.... auch was Gutes, wir ernten reichlich Feigen und nicht nur wir, schaut mal wer noch:


Gleich drei Schleckermäuler finden die Feigen zuckersüss, könnt ihr sie erkennen? Drei Marienkäfer tun sich gütlich, vielleicht ist es auch in den Feigen noch kühl? Über Feigen freuen sich auch noch unsere Nachbarn die haben nämlich keine Feigen, wir dagegen drei Bäume.
Aber nicht nur Feigen haben wir reichlich, auch Zucchini, wer selber Zucchini hat, der weiß wieviel zwei Zucchins so abwerfen... jeden Tag Zucchini mögen wir dann doch nicht, verschenken kann man sie, das tun wir auch. Aber manche Leute winken ab, sie haben selber reichlich, da habe ich einmal nach Rezepten Ausschau gehalten und eins gefunden was mich ansprach: Süss-sauer eingelegt wie Gurken:

So sieht das Ergebnis aus, wie es schmeckt wird heute noch getestet, eigentlich noch ein wenig früh, aber ich bin neugierig, gib dann weiter wie sie schmecken.

Nach Kühle sehnen wir uns auch, besonders nach solchen Wolken:

Die auch in der Lage sind, sich vor die Sonne zu schieben und eventuell den Regen herbei zu schaffen.

Ein Blick in Richtung Freiburg, tut sich da was? Oder ist es nur eine Fata Morgana? Nee, das war nichts, kein einziger Tropfen.

Auch sie hält Ausschau, sie ist nicht etwa ausgebleicht, sie ist so braun die Gottesanbeterin/Mantis religiosa, gefunden habe ich sie in unserem Kräutergarten.

Ihm ist es wohl auch zu heiß, ich sehe ihn nicht mehr, mein Freund der Bienenkäfer.
Weil es mir jetzt auch zu heiß geworden ist, genehmige ich mir einen Eiskaffee und sage " Adios".