Freitag, 26. März 2021

Aufgelesenes

 Wenn man so langsam mit dem Rad durch die kleinen Ortschaften fährt, dann kann man auch viel lustige, aussergewöhnliche Dinge sehen. Neulich fuhr ich an einem Bücherschrank vorbei, er fiel auf:


Es sind ja meistens ausrangierte Gefrierschränke, manche Betreiber machen richtige Schmuckstücke daraus, wie hier. Elegant zeigt sich der "Bücherwurm", signalisiert, hier wirst du fündig.


Herr Grabowski fordert auf:  Buddeln lohnt sich, das haben wir auch gemacht, mit Erfolg.


Bushaltestellen gibt es in jedem Dorf, aber Buchhaltestellen?? Hier war es geschickt kombiniert und Wartende schieben keine Langeweile, insofern: Daumen hoch für Hochstetten.


Ein Abstecher in den Kräutergarten mache ich oft im Anschluss einer Tour, denn am Insektenhotel ist immer was los, aber diesmal war es nochmal die Küchenschelle der ich meine Aufmerksamkeit zollte, bald ist ihre Saison vorbei.


Beim Durchradeln vom Merdinger Wald trifft man auch oft auf rötlich gefärbte Buschwindröschen, eine Abwechslung zu den weißen Röschen.


 Einen schönes Frühlingsanfang wünsche ich allen Lesern, es soll noch schön werden.



Mittwoch, 24. März 2021

Frühlingsblick

 Wenn ich aus dem Fenster vom PC aus auf das Haus der Nachbarin schaue, dann habe ich diesen Blick:


Ein Magnolienbaum, noch ist er nicht ganz aufgeblüht, er soll sich nur Zeit lassen, dann habe ich noch länger etwas von dem schönen Anblick.


Dies ist so ein Zierbaum, ich nehme mal an in Richtung Pflaume, mal abwarten ob er Früchte trägt.


Wenn dann die Mittagsonne so heiß scheint, dann kommen unsere Mitbewohner auch raus, ein Gehusche ist dann im Umlauf, bis ins  Haus haben sie sich aber noch nicht gewagt.


Als ich mit dem Rad unterwegs war, am Ziegengehege vorbei kam, stand ein junger Ziegenbock auf dem eingepackten Holzstoss und vollzog ein komisches Ritual. Er sprang hoch, drehte sich in der Luft, als ich ihn ansprach, stiess er wütend die kleinen Hörner in die Plane, dann wiederholte er alles noch einmal. Will der Balduin Stärke beweisen, ihm die Damen abspentig machen?? Denn Balduin ist der Boss, der lag zusammen mit seinen Damen in der Sonne auf Stroh, schaute widerkäuend  dem seltenen Treiben des Jungen zu,. ich musste herzhaft lachen, wusste nicht, dass Ziegen Frühlingsgefühle haben.


Dann traute ich mich durch den Wald zu fahren, nicht aus Angst vor dem Wolf, aber die Waldarbeiter hatten im Wald kräftig gearbeitet und die Waldwege total aufgematscht, aber alles war abgetrocknet und man konnte gut fahren. Es wird wieder angepflanzt, man trifft häufig auf Neuanpflanzungen. Bei den gefällten Bäumen sah man die inneren Schäden der Bäume, das hätte für Waldspaziergänger gefährlich werden können.


Einer Schafherde begegnete ich auch noch, sie waren in Richtung Kaiserstuhl. Einer der Hütehunde war sehr fleissig, er sicherte die linke Flanke gut ab, denn dort spriesste das erste Getreide, etwas Leckeres sicherlich für die Schafe, aber das ging natürlich nicht.


 Obwohl es sie wieder reichlich geben wird, freuen tue ich mich schon jetzt auf ihre Begegnung, dies ist kein aktuelles Foto, stammt aus der Schmetterlingssammlung.




Sonntag, 21. März 2021

Klinge kleines ....


 ..... Frühlingslied kling hinaus ins Weite.......Diesen Coronastein fand ich gestern bei einem Spaziergang durch den Frühlingswald. Versteckt, verdreckt lag er am Rand des Waldweges ein ganzes Jahr schon. Hoffnung sollte er ausstrahlen, wenn sich auch dieser Wunsch nicht erfüllt hat, so erfüllt sich doch die Hoffnung: Es wird langsam Frühling im Wald.


So schön sah es gestern aus, aber der Wind war wieder einmal sehr unangenehm. Auf den Schawrzwaldhöhen lag der Schnee bis weit runter ins Tal. Den Schafen machte es nichts aus, sie tragen ein warmes Fell. Selbst die kleinen Lämmer grasten mit den Mamas im kärglichem Graswuchs. Ich schaue ihnen gerne beim Grasen zu und wundere mich immer, wie sie im spärlichen Wuchs  des Grases immer noch etwas finden. Die Ziegen sind da total anders, die zicken von einem Fleck zum andern, während die Schafe kontinuirlich Stück für Stück abfressen, sie werden natürlich noch zugefüttert, Haufen mit Heu stehen immer auch der Wiese.


Dieser Walnussbaum ist wunderbar gewachsen, kerzengerade steht er am Wegesrand. Ich habe ihn all die Jahre beobachtet, vom dünnen Stamm bis jetzt zu einem stattlichem Baum.


Auf dem Waldgrund beginnt es auch grün und bunt zu werden, jede Menge Veilchen blühten.


Zaghaft zeigten sich die ersten Buschwindröschen/Anemone nemorosa, dann beginnt wieder für mich die Suche nach der Blüte mit den meisten Blütenblättern. Sechs sind so die Regel, neun Blütenblätter die Ausnahme, das macht Spass, versuchts doch auch mal und macht euch auf die Suche.


 

Das Scharbockskraut/ Ranunculus ficaria zeigt sich auch, zusammen mit den Veilchen, den Buschwindröschen sieht es schon recht bunt am Waldboden aus. Große Flächen von Bärlauch gibt es ebenfalls und viele eifrige Sammler. Inzwischen ist Bärlauch schon zu einer Spezialität aufgestiegen, vor Jahren noch gab es immer erstaunte Nachfragen, wenn wir ihn pflückten. Endlich konnte man es lesen,  der Vogel des Jahres ist das Rotkehlchen, es bekam die meisten Stimmen, wunderbar, er hat es verdient. Leider habe ich kein tolles Foto vom Rotkehlchen, aber hier in den Blogs gibt es viele Fotografinnen die wunderbare Vogelbilder haben, schauts euch dort an, aber eigentlich kennt ja jeder das zutrauliche Rotkehlchen.


Donnerstag, 18. März 2021

Wenn der weiße Flieder .....

 ..... nein nein, soweit sind wir dann doch noch nicht, aber soweit,  schaut mal und geniesst die Blüte.


Ich staunte nicht schlecht, als ich aus der Praxis kam, gegenüber blühte der Sternmagnolienbaum.

Schon richtig aufgeblüht waren die meisten Blüten, ein paar Knospen gab es aber auch noch.



Rechts und links vom Radweg blühten die Zwetschgenbäume, die bedrohlich aussehende Wolke hat nichts abgeladen.


Am Nachmittag machte ich eine Radrunde, nun konnte man es endlich tun, der Wind war fast weg und die Temperaturen waren auch fast angenehm. Unbedingt nachschauen wollte ich bei der ehemaligen Nachbarin, wie weit ist ihr Magnolienbaum?  So traf ich ihn an. Neulich zeigte ich eine Knospe und nun blühen sie schon.


An den Kirschbäumen hat sich auch was getan, die ersten zarten Blüten.


Ganz unbekümmert kamen diese zwei Hühner angetrippelt, während ich Motive suchte. Ob sie uns wohl über die Strasse lässt?? So ihr fragender Blick.

Aber natürlich, so maschierten sie auf die andere Seite, es folgten noch ein paar Hühner, sozusagen eine ganze Herde auf Tour.



Blütenbäume so am Radfahrweg, ich kann sie jetzt nicht so schnell bennenen, sicher sind sie einmal entsorgt worden und es gibt sogar essbare Früchte an ihnen, das werde ich beobachten.



Ich weiß, ich weiß grottenschlechte Fotos, aber dahinter steht eine tolle Geschichte. Dieser Hütehund bewacht keine Schafe, nein, er bewacht eine Hühnerherde weit ausserhalb der Ortschaft. Als er mich bemerkte, hat er sofort gebellt, gewarnt, bleib wo du bist. Das tat ich natürlich und darum war ich sehr weit weg, man kann ihn aber gut erkenen und erahnen wie wichtig er sein Amt nimmt. Nachdem ich nur ruhig da stand, war ich keine Gefahr, er ging majestätisch am Zaun entlang und trieb seine Schützlinge vorsichtshalber doch lieber zusammen. So etwas habe ich noch nie gesehen, ein Hund als Hüter für Hühner, das musste ich euch mitteilen.


Am Fischweiher sind die Weidenkätzchen nun schon wieder so weit, die Bienen sind sehr dran interessiert.


 Bald wird hier wieder Leben sein, Angler und Badende teilen sich das Wasser.




Dienstag, 16. März 2021

Sie blühen....

 .... die Mandelbäume, wenn es Zeit ist dann sind sie einfach da, Sturm und Regen können sie dann auch nicht aufhalten:



In diesem Jahr haben sie sich mehr Zeit gelassen, ich kann das immer nachschauen in meinem Archiv wann sie geblüht haben, oft sehe ich die ersten Blüten schon Anfang Februar.


Sie werden in den nächsten Tagen ihre Blüten öffnen, leider ist ihre Blütezeit immer so kurz.


Man merkt es, es geht auf Ostern zu, die kleinen Lämmer springen bei gutem Wetter mit der Mama auf den Wiesen herum. alle Farben sind vertreten: Die Mama in Braun, die Kleinen weiss und schwarz, ich bleibe gerne stehen, um dem Treiben der Kleinen zuzusehen.

 

Ob die Landfrauen wohl auch in diesem Jahr den Dorfbrunnen zu einem Osterbrunnen gestalten? Es ist ja alles ein wenig andes in diesem Jahr, warten wir es ab.
 




Sonntag, 14. März 2021

Sturm ist vorbei...

 ..... und im Garten haben es die ersten Frühblüher gut überstanden. Trotzdem es sehr kalt war, habe ich vorhin im Garten diese Fotos machen können.


Duften tut sie noch nicht so richtig, ihr fehlt die Sonne.


Meine erste kleine Tulpe hat den Sturm gut weggesteckt.


Von den Osterglocken habe ich schon einige für die Vase geschnitten, auch sie erstaunlich fit nach dem Sturm.


Das Blaukissen plustert sich auf.


Vorsichtig zeigen sich auch die ersten Primeln, er ist auf leisen Sohlen unterwegs, der Frühling.


Donnerstag, 11. März 2021

Erwacht von der Frühlingssonne

Die Frühlingssonne weckt die Natur so langsam aus dem Winterschlaf. Ich möchte ein paar Beispiele zeigen, die ich gerade beim Durchstöbern meiner Fotos gefunden habe. Es sind nicht alles aktuelle Fotos,  sie sind zusammnen gesucht.


So verabschiedet sich z. B. die Weinbergsschnecke im Herbst, ihren Eingang  verschliesst sie
mit einer Kalkschicht, die sie selber produziert. Sie sucht sich einen geschützten Ort, meistens unter Bäumen mit Laubschicht.


Bevor sie in Winterruhe geht, legt sie ihre Eier. Dabei buddelt sie ein Loch in lockerer Erde und legt dort ihre Eier ab, deckt sie noch zu, damit ist ihre Jahresarbeit getan.

 


 Im Frühjahr stösst sie dann den Deckel von innen auf, dann  findet man jede Menge Schneckendeckel, das neue Schneckenjahr beginnt.

 Hier ist gerade jemand dabei zu schlüpfen, es ist ein Männchen  einer Mauerbiene/Osmania rufa. Neulich stellte ich ja die Mauerbienen vor, erwähnte, dass die Männchen zuerst schlüpfen.

 

Auch hier steht der Schlupf noch bevor, es ist Froschlaich in den dunklen Punkten kann man schon die Kaulqauppen erkennen.


Ganz deutlich das kleine Schwänzchen, mit dem es die ersten Lebenswochen durch Wasser rudert, bis ihm die Froschbeine wachsen.



Im Gegensatz zum Froschlaich legen die Kröten Eierschläuche, wie schwarze Perlen im Wasser sehen sie aus.

Zum Schluss ein Foto von " geschlüpften Narzissen", wenn man es mal ausnahmsweise so nennen darf. So werden die Autofahrer begrüßt wenn sie nach Ihringen kommen, ist doch eine nette Geste.