Dienstag, 19. November 2019

Es geht zwar nicht....

..... auf Ostern zu, aber ich habe einmal verschiedene Eier von Tieren zusammen gesucht. Nach draussen zieht es mich  nicht gerade und so habe ich ein wenig gestöbert, dies ist dabei raus gekommen:

Das Ei vom Admiral, es klebte an einem Brennnesselblatt, der Admiral ist ja bekannt.





Einmalig für mich war der Fund der Eiablage vom Landkärtchen, mein Freund der Biologe Klaus hatte Luchsaugen und hat dieses zarte Gebilde gefunden, ich durfte dann auch ein Foto machen. Die Falter selber findet man ja öfter, das obere Foto ist die Sommergeneration, das untere Foto ist die Frühjahrskollektion.

Nun begeben wir uns in einen ganz anderen Tierbereich, zu den Wanzen. Ich weiß, viele Leser mögen die Wanzen nicht, aber wenn man sich einmal mehr damit beschäftigt ist man über die Vielfalt der Farben und Größen usw. ganz erstaunt. Diese Eier dürften von der Grauen Gartenwanze stammen.



Dies sind jetzt keine Grauen Gartenwanzen, ich wollte euch bewußt drei wunderschöne Arten zeigen, damit vielleicht der Abscheu gegen Wanzen ein wenig abgebaut wird.




Nun sind wir bei den Marienkäfern, die sind ja sehr beliebt, oder? Achtet mal selber in euren Gärten ob ihr nicht auch solche hübschen Gebilde findet.



Das erste Foto zeigt gerade den Moment der Verwandlung aus der Larve zum Käfer. Es folgt die gefrässige Larve, sie hilft mir sehr im Garten bei der Beseitigung der Blattläuse. Auf dem unteren Bild, ein Asiate.

Hier wurde ein Schneckenhaus als Wanzeneierablageplatz genutzt, auch ne Möglichkeit.


Weils sooo schön ist, nochmal die Wanzeneier, diesmal an einem recht bunten Ort, da weiß ich allerdings nicht mehr ob es Mohn ist, oder an einer Tulpe, macht nichts trotzdem interessant.

                                                            Verlassene Eierschalen.

Dies allerdings sind keine Eier, sondern unser kaiserstühler Wetterfrosch die Zebrina detrita, eine wärmeliebende Schnecke. Man kann sich nach ihr richten, allerdings nur im Sommer, da steigt sie hoch hinauf an Grashalmen und andern Pflanzen, denn sie spürt schon sehr früh wenn es heiß wird bei uns, dann wird ihr der "Boden unter den Füssen" heiß, ehm, sie hat gar keine Füsse. Wie gerne würde ich sie begrüßen, wenn sie so am Halm hängt, es ist nämlich sehr schneekalt geworden.
Dies war meine kleine Sammlung von nicht ganz alltäglichen Eiern, mit einem kleinen Schwenker in die Schneckenwelt. Gelegendlich mal mehr, wenn gewünscht.












Sonntag, 17. November 2019

Sonniger Herbsttag am Kaiserstuhl....

....gestern war es traumhaft schön, da gab es nur einen kurzen Mittagschlaf und wir fuhren nach Achkarren, ein Nachbarort.

Welchen Weg nehmen wir? Den, mit der meisten Sonne.

Ein Blick hinüber auf die andere Seite der Strasse, alles schon abgeerntet und langsam verfärbt sich das Weinlaub.


Sogar einzelne Trauben hingen noch und luden zum Naschen ein, ich weniger wegen der klebrigen Finger, ich machte Fotos da kann man keine klebrigen Finger gebrauchen.

Einige Reben sind schon total ohne Blätter, es hatte ja schon leichten Frost gegeben, der nimmt die Blätter.

So im Gegenlicht sehen die Blätter fantastisch aus, dies ist allerdings ein Ahornblatt.

Manche Reben haben schon einige Jahre auf dem Buckel, sie sind krumm und schief, meiner Schätzung nach dürften diese mindestens 35 Jahre alt sein. Solange sie noch tragen und gut gepflegt werden dürfen sie stehen bleiben. Bei Neupflanzungen dauert es mindestens 3 Jahre bis mit einer geringen Ernte gerechnet werden kann.

Immer weider lohnenswerte Blicke, der Regen hat nochmal den Boden unter den Reben in ein sattes Grün verwandelt.

Golden sehen die Bäume mit ihren Blättern aus, Sonne und Schatten im Wechsel geben der Landschaft einen besonderen Reiz.
Heute regnet es und es ist sehr kalt, auf den Schwarzwaldhöhen soll es schneien, dann ist es bei uns besonders unangenehm, da bleibt man am besten drinnen.
Eine gute Woche allen Lesern, machts euch gemütlich.









Dienstag, 12. November 2019

Der Tag nach dem Frost....

..... der war wieder ein wenig sonnig und so machte ich eine kleine Radtour, hauptsächlich mit dem Gedanken, ich schneide noch einmal ein paar Hirsekolben für die Spatzen ab.
Aber oh, Schreck, sie waren weg, abgeerntet ich bin zu spät gekommen.
So fuhr ich einfach weiter in der Hoffnung, irgendwo doch noch Hirse zu finden, aber nichts, dafür noch viel Buntes:


Schon von Weitem sah ich dieses schöne bunte Chrysanthemenfeld zum Selberschneiden. Eine Augenweide, denn manche Sachen sahen nach dem Frost schon ein wenig traurig aus.




Wobei man sagen sollte, noch sehen die Chrysanthemen schön aus, bei näherem Hinsehen zeigten sie auch schon Spuren von Frostschäden. Das Stück für 80 Cent fand ich sehr günstig, ob der Anbieter wohl noch viele verkaufen wird? Es wäre schade wenn er kein gutes Geschäft machen würde, weil ihm der Frost dazwischen gekommen ist.

Die Spargelfelder sehen nun so aus, von grün über gelb zu braun, diese Farben sind vertreten. Wenn man bedenkt, in 5 Monaten gibt es wieder frischen Spargel, da läuft einem das Wasser im Mund zusammen.

Manche Wildblumen lassen sich auch nicht gleich beim ersten Frost umwerfen, dazu gehört das Gewöhnliche Leinkraut/Linaria vulgares, am Bahndamm stand es im Schotter.

Ein Blick hinüber nach Ihringen, die Maisfelder sind abgeerntet, aber auch nur zum Teil, der Dauerregen hatte Zwangspausen eingelegt und noch stehen einige Felder zum Mähen bereit.

Hier ein Blick hinüber in den Schwarzwald, man sieht es deutlich, so ganz sonnig war es nicht, im Gegenteil, der Wind schickte immer wieder Böen ins Land, die den Radfahrern nicht immer so willkommen sind, es waren nur wenige Radler unterwegs.

Ich machte mich auch wieder auf den Weg nach Ihringen, Hirse fand ich tatsächlich nirgendswo.
Beim gestrigen Aufräumen im Garten, fand ich diesen Pilz:

Er stand ganz in der Nähe des umgefallenen Holunderbaumes und dicht angelehnt an der Knolle der Kermesbeere. Ich denke er geht in Richtung "Bart", nur welcher, ich habe ihn bereits ins Forum für Naturfragen gestellt und erwarte in Kürze eine Antwort, die teile ich dann hier mit. Inzwischen ist eine Antwort gekommen, es soll die " Steife Koralle/Ramaria stricta " sein, nicht essbar.  Sie sieht aber gut aus.


Die Zeit der "Bunten Lichter" beginnt, liebevoll gebastelte Laternen beim Martinsumzug und natürlich bald wieder die Weihnachtsmärkte mit allen Sternen und sonstigem Strahlendem.











Sonntag, 10. November 2019

Überraschung am Morgen

Ja, das war eine Überraschung am Morgen als ich den Rolladen hochzog, wie sieht es denn im Garten aus???

Der erste Frost ist auch bei uns angekommen. Man konnte schon immer von uns aus die weißen Kuppen des Schwarzwaldes sehen, aber das ist ja noch soo weit weg, denkt man und dann ist er da, der Frost.
Mit dem Frost natürlich wieder ganz neue Fotoperspektiven, das muss eingefangen werden, also die Kamera geschnappt und raus.

Kurz vor dem Erblühen eiskalt geküsst, aber wenn die Sonne stärker wird, sieht es gleich wieder hoffnungsvoller für die Rose aus, sie wird bestimmt in einer Vase landen.

Was sonst so unscheinbar und unbeachtet am Boden vegetiert, bekommt plötzlich ganz andere Aufmerksamkeiten.

Selbst der Brokkoli sticht ins Auge und sieht atraktiv aus, der wird heute unsere Vorsuppe.



Die Zinnien, völlig überrascht vom Frost, ich finde sie sehr interessant mit dem leichten Hauch von Kälte.

Ein bischen haben sie von ihrer Leuchtkraft einbüßen müssen, meine gelben Blumen deren Name ich nicht weiß.

Dadurch, dass der Borretsch stark behaart ist, sieht der natürlich super aus mit dem Frostmantel.

Man sollte es nicht glauben, aber dieses Foto ist auch heute entstanden, dort ist der Frost nicht angekommen. Der Gemüsegarten liegt ca. 1- 1,5 m tiefer als unser Haus, dieser Baum, es ist ein kränkelnder Komoi-Baum, steht auf dem oberen Teil unseres Grundstückes und trägt noch diese wunderbaren leuchtenden Blätter.
Leider hat Madam" Vivi" die letzten kalten Nächte nicht überstanden, am Freitag genoss sie noch die letzten wärmenden Sonnenstrahlen, am gestrigen Samstag suchte ich sie vergebens, ich habe alles abgesucht, sie war nirgends zu finden, ich fand es sehr schade, wo sie abgeblieben ist, ist mir ein Rätsel. Sie hat uns einen ganzen Sommer begleitet, immer wieder gab es Begegnungen mit ihr, wir hatten noch eine Gottesanbeterin im Garten, aber nur Vivi verbrachte ihre letzten Lebenstage in der Nähe unseres Hauses.

Deshalb möchte ich sie noch einmal mit diesem neugierigem Blick ins Zimmer verabschieden, so will ich sie in Erinnerung behalten, neugierig lächend.

Sehr oft, wenn ich hier einen Post schreibe, habe ich einen kritischen Beobachter:

Es ist unser Max, gerne sitzt er in der ausgezogenen Schublade und hört dem Klappern beim Schreiben zu.



 










Donnerstag, 7. November 2019

Kurze Momente...

..... gewährt uns das Wetter, um im Garten noch etwas aufzuräumen. Ein alter Holunderbaum, bewachsen mit Knöterich, hat sich zur Seite geneigt und einen Pfad zwischen unseren Nachbarn versperrt, der mußte aufgeräumt werden. Es erwies sich nicht als ganz so einfach, jedenfalls verspürte ich Lust, daran rumzuwerkeln. Ich blieb nicht lange allein, ein kleines Rotkehlchen leistete mir Gesellschaft:


Setzte sich auf die Schubkarre und schaute zu, plötzlich flog es auf die Erde und schwupp hatte es etwas wurmartiges im Schnabel, das ging mehrere Male so. In dem teilweise vermodertem Knöterich muss wohl einiges Fressbare gewesen sein.
Ich hatte tüchtig geschnippelt und mein Mann hat alles verschreddert, nun ist der Weg wieder begehbar und man hat gleich  den Blick frei zum Nachbarn mit dem goldenen Baum.


Solche herrliche Farben erhält man nur bei sonnigem Wetter und das muss man nutzen.

Madam " Vivi" bekommt bei Sonnenschein immer wieder neue Lebensimpulse, ich wundere mich sehr. Immer in der Früh ist mein erster Blick vor die Tür am PC-Zimmer und die bange Frage:"Wo ist Vivi, lebt sie noch? Sie lebt noch, aber mit sehr schwachen Bewegungen. Dies Foto gestern im Sonnenschein.

Während diese Rose schon mit dem Blühen fertig ist, will die nächste Knospe nochmal alles zeigen.

Wie meine gelbe Rose, die noch lange nicht ans Aufgeben denkt.

Fünf Knospen streckt sie in den Himmel, ob das noch was wird?


Was glaubt ihr, was das sind?? Da wir ja in einem sehr warmen, mediteranerem Klima leben, wachsen auch hier Früchte, die in Hamburg und Kiel noch nicht wachsen, Kakis. Wir bekamen sie geschenkt von unserem Nachbarn, er hatte wieder eine reichliche Ernte. Wenn das mit der Sommerhitze so weiter geht, kann man im Norden auch bald Exoten ernten, da bin ich mir sicher.


Ich schließe mit einem typischem Herbstbild: Wind, Sonne, blauer Himmel, dunkle verwehte Wolken, gelbe Blätter und ein Hauch von Wehmut, der Sommer ist rum.


                                       Sonnenuntergang am Kaiserstuhl heute 17.30h