.... Dorfrunde, habt ihr Lust??
Als es gestern nicht regnete und sogar teilweise die Sonne schien, beschloß ich sofort nach der Hausaufgabenbetreuung eine Runde zu drehen, ich war schon sooo lange nicht mehr im Ihringer Gelände.
Ich beschloss zunächst ein wenig in die Reben hinauf zu gehen, vorbei an unserer Kirche, weiter Richtung Friedhof und dann immer die Gasse rauf.
An einer Hauswand dieser wilde Wein, er ist auch immer so hübsch bunt.
Wunderbare Wolkenbilder gab es, ein Wechsel zwischen Sonne und Wolken und immer wieder der Blick zurück auf unsere Kirche.
Die Reben sind dabei, ihr Blätterkleid zu wechseln, jetzt sind sie bunt und wenn die Sonne drauf fällt, fast golden.
An diesen Fotos kann man sehen, wie schnell die Sonne mit den Farben spielt, es kamen Wolken auf und ich beschloss, den nächsten Weg wieder runter ins Dorf zu nehmen.
Nochmal ein Blick zurück, ja mein Entschluss war richtig.
Am ersten Haus an dem vorbei kam, stand diese Rose, noch im Sonnenlicht.
In einer Kurve ein Haus aus Klinker gebaut, was ein wenig ungewöhnlich für ein kaiserstühler Haus ist.
Ich biege in die sogenannte "Vogelgasse" ein, das ist noch ein etwas älterer Teil des Dorfes.
Aus fast jeder Strasse kann man die Kirche sehen, sie war Orientirungpunkt für die Dorfbewohner. Nach ihrem Standort wurde Gelände vermessen, Grundstücke aufgeteilt und per Handschlag bestätigt. Heute gibt es öfter deswegen Grundstücksprobleme, weil nichts schriftlich fixiert war und die, die es noch wissen müssten, immer weniger werden.
Ein Blick in einen Innenhof, dort hat man alte Häuser mit neuen Häusern geschickt zu einer Einheit geführt.
Etwas südländischen Flair hat eine Pizzeria ins Dorf gezaubert, man sitzt dort nicht nur idyllisch, nein auch die Pizzas sind klasse und groß, da mus man schon anständig Hunger haben, ansonsten schafft man es nicht, es wird aber auf Wunsch auch eingepackt.
Unsere Haupstrasse, sie ist durchaus nicht immer so leer, ich habe extra einen günstigen Moment abgewartet. Hier donnert der Verkehr durch die Strasse nach Breisach, vor allen Dingen der Schwerlastverkehr hat enorm zugenomemn, wogegen sich die Ihringer schon seit mindestens 35 Jahren wehren, nun endlich kommt ein wenig Bewegung in die ganze Angelegenheit, eine Umgehung soll gebaut werden. Aber wie das so überall mit den Vorschlägen ist, jeder will eine Strasse, aber bitte nicht in unserer Nähe.
Langsam dämmerte es und man sieht, es fahrenn auch Autos, geregnet hat es übrigens nicht.
Ich wählte noch den Weg durch den Kräutergarten und ein letzter Blick auf unser Bienenhaus, dort ist schon die Winterruhe eingekehrt.
Ich hoffe, mein kleiner Rundgang hat gefallen? Wobei Ihringen natürlich viel größer ist als die paar gezeigten Häuser, schließlich zählen wir, zusammen mit Wasenweiler, fast 6000 Einwohner.
Dienstag, 5. November 2019
Montag, 4. November 2019
Am Tag als die ......
....... Sonne schien... etwas abgewandelter Schlagertext, da heißt es..." als der Regen kam", könnt ihr euch noch besinnen??
Also bei uns schien am Samstag die Sonne, da haben wir uns aufgemacht, um einen Marsch durch den herbstlichen Rheinwald zu starten.
Der Dauerregen der letzten Tage hat nochmal alles ins saftige Grün getaucht, nur hier und da aber doch schon den Pinsel angelegt.
Kleine bunte Blätterhäufchen hat der Wind zusammengetragen, durch solch einen Wald spaziere ich sehr gerne.
Ein einsamer Schopf-Tintling/Coprinus comatus, zeigte sich. Er ist essbar, aber ein einziger Pilz gibt eine spärliche Mahlzeit. Denkt aber nun nicht ich kenne mich mit Pilzen aus, ne, den kenne ich zufällig und der ist auch einfach zu behalten.
Eine mächtige Eiche, der Stolz der Deutschen, was ist mit dieser Eiche nicht schon für Schindluder betrieben worden. "Der Deutsche, stark wie eine Eiche"," unbeugsam wie die Eiche ist der Deutsche" so und ähnlich die Proganda der "Großen", was ist geblieben? Die Eiche steht noch.....
Ein interessantes Blatt, da hat eine Larve sich ihren Weg gebahnt, fleißig gefressen, um dann den Weg ins Leben zu starten.
Verschiedene Rottöne gibt es überall, sie wechseln schnell, heute so ein Rot und morgen so, etwas blasser und verrupfter.
Zwei Schwäne haben ihren Wohnsitz an der Möhlin, einem ruhig dahin fliessenden Bach, wir treffen sie regelmässig dort an.
Als wir dann nach einiger Zeit den Wald verliessen, kamen wir an den Altrhein, dort begrüßte uns auch ein Schwanenpaar. Die erhoffen sich immer Futter, deshalb kommen sie ans Ufer, die zwei auf der Möhlin kommen nie nah heran, sie erwarten nichts von den Wanderern.
Ein paar elsässische Ruderer übten fleißig für den nächsten Wettlauf, dies ist eine bekannte Übungsstrecke für Ruderer. Einer der deutschen Goldruderer stammt aus Ihringen, wenn der im Örtle ist, ist immer was los. Man sollte dazu sagen, das Bereisacher Gymnasium unterstützt den Rudersport sehr, aus diesem Angebot ist seine Karriere entstanden.
Ganz zum Schluss gäbe es noch zu berichten, Madam "Vivi" ist immer noch im Türbereich, wir müssen vorsichtig sein. Vorhin habe ich sie ganz leicht über den Rücken gestreichelt, sie ging nicht in Angriffsstellung über, ob sie mich kennt? Allen Lesern eine gute Woche, hoffentlich ohne Regen.
Also bei uns schien am Samstag die Sonne, da haben wir uns aufgemacht, um einen Marsch durch den herbstlichen Rheinwald zu starten.
Der Dauerregen der letzten Tage hat nochmal alles ins saftige Grün getaucht, nur hier und da aber doch schon den Pinsel angelegt.
Kleine bunte Blätterhäufchen hat der Wind zusammengetragen, durch solch einen Wald spaziere ich sehr gerne.
Ein einsamer Schopf-Tintling/Coprinus comatus, zeigte sich. Er ist essbar, aber ein einziger Pilz gibt eine spärliche Mahlzeit. Denkt aber nun nicht ich kenne mich mit Pilzen aus, ne, den kenne ich zufällig und der ist auch einfach zu behalten.
Eine mächtige Eiche, der Stolz der Deutschen, was ist mit dieser Eiche nicht schon für Schindluder betrieben worden. "Der Deutsche, stark wie eine Eiche"," unbeugsam wie die Eiche ist der Deutsche" so und ähnlich die Proganda der "Großen", was ist geblieben? Die Eiche steht noch.....
Ein interessantes Blatt, da hat eine Larve sich ihren Weg gebahnt, fleißig gefressen, um dann den Weg ins Leben zu starten.
Verschiedene Rottöne gibt es überall, sie wechseln schnell, heute so ein Rot und morgen so, etwas blasser und verrupfter.
Zwei Schwäne haben ihren Wohnsitz an der Möhlin, einem ruhig dahin fliessenden Bach, wir treffen sie regelmässig dort an.
Als wir dann nach einiger Zeit den Wald verliessen, kamen wir an den Altrhein, dort begrüßte uns auch ein Schwanenpaar. Die erhoffen sich immer Futter, deshalb kommen sie ans Ufer, die zwei auf der Möhlin kommen nie nah heran, sie erwarten nichts von den Wanderern.
Ein paar elsässische Ruderer übten fleißig für den nächsten Wettlauf, dies ist eine bekannte Übungsstrecke für Ruderer. Einer der deutschen Goldruderer stammt aus Ihringen, wenn der im Örtle ist, ist immer was los. Man sollte dazu sagen, das Bereisacher Gymnasium unterstützt den Rudersport sehr, aus diesem Angebot ist seine Karriere entstanden.
Ganz zum Schluss gäbe es noch zu berichten, Madam "Vivi" ist immer noch im Türbereich, wir müssen vorsichtig sein. Vorhin habe ich sie ganz leicht über den Rücken gestreichelt, sie ging nicht in Angriffsstellung über, ob sie mich kennt? Allen Lesern eine gute Woche, hoffentlich ohne Regen.
Sonntag, 3. November 2019
Zu lesen wenns......
..... bei euch regnet, dafür habe ich den heutigen Post gemacht. Viel Buntes habe ich aus meinem Garten zusammengetragen, um den Regen erträglicher zu machen, im Augenblick regnet es nicht bei uns, kann sich aber schnell ändern.
Ein paar hartnäckige Herbstastern, sie liessen sich nicht vom Regen stören, sie blühten einfach weiter.
Versteckt in den Astern, dieser Wespenspinnenkokon, ein wahres Kunstwerk.
Diese auch, wenn man das untere Foto anschaut, meint man doch auf den ersten Blick, es ist eine Rose, ist es aber nicht, eine Malve, immer noch.
Was haben diese zwei Pflanzen gemeinsam? Man kann beide essen,bzw. trinken, den Majoran kann man in eine Teemischung geben, die Kapuzinerkressenblüte in den Salat.
Ein paar Früchte gibt es auch noch, ganz am unteren Zweig hängen noch Äpfel. Richte ich den Blick nach oben, dort gibt es noch ein paar Trauben, sehen nicht mehr so schön aus, schmecken aber lecker.
Er kann es nicht verleugnen, er ist ein Asiate, man kann das schwarze "M" auf seinem Schild sehr gut erkennen.
Die Blumen aus der geschenkten" Breisacher Samentüte" blühen auch noch, da gibt es dann immer mal wieder ein Sträusschen.
Dann ist da noch mein Feldsalat, der sieht doch wohl lecker aus, der Regen hat ihm gut getan.
Vereinzelne Spornblumen gibt es auch noch. Als Vasenschmuck habe ich sie nicht so besonders gerne, sie fusselt so schnell, meint, sie wirft ihre abgestorbenen kleinen Blüten schnell ab und hinterlässt schwarze Krümmel.
Da ist mir die Ringelblume schon lieber, die hätte auch noch zu Majoran und Kresseblüte gepasst, man kann sie ebenfalls in den Salat geben.
Eine prächtige Aster steht in der Einfahrt, sie ist noch vom letzten Jahr. Uns ist es gelungen, sie über den Winter zu bringen und zwar draussen. Wir hatten sie schon total vergessen, plötzlich blühte sie, darüber waren wir natürlich erfreut.
Madam klettert immer noch in der Nähe der Tür herum, hier macht sie gerade einen kleinen Abstecher ins Gras, da erhofft sie sich noch Beute zu ergreifen, viel Glück Madam Vivi.
Ein paar hartnäckige Herbstastern, sie liessen sich nicht vom Regen stören, sie blühten einfach weiter.
Versteckt in den Astern, dieser Wespenspinnenkokon, ein wahres Kunstwerk.
Diese auch, wenn man das untere Foto anschaut, meint man doch auf den ersten Blick, es ist eine Rose, ist es aber nicht, eine Malve, immer noch.
Was haben diese zwei Pflanzen gemeinsam? Man kann beide essen,bzw. trinken, den Majoran kann man in eine Teemischung geben, die Kapuzinerkressenblüte in den Salat.
Ein paar Früchte gibt es auch noch, ganz am unteren Zweig hängen noch Äpfel. Richte ich den Blick nach oben, dort gibt es noch ein paar Trauben, sehen nicht mehr so schön aus, schmecken aber lecker.
Er kann es nicht verleugnen, er ist ein Asiate, man kann das schwarze "M" auf seinem Schild sehr gut erkennen.
Die Blumen aus der geschenkten" Breisacher Samentüte" blühen auch noch, da gibt es dann immer mal wieder ein Sträusschen.
Dann ist da noch mein Feldsalat, der sieht doch wohl lecker aus, der Regen hat ihm gut getan.
Vereinzelne Spornblumen gibt es auch noch. Als Vasenschmuck habe ich sie nicht so besonders gerne, sie fusselt so schnell, meint, sie wirft ihre abgestorbenen kleinen Blüten schnell ab und hinterlässt schwarze Krümmel.
Da ist mir die Ringelblume schon lieber, die hätte auch noch zu Majoran und Kresseblüte gepasst, man kann sie ebenfalls in den Salat geben.
Eine prächtige Aster steht in der Einfahrt, sie ist noch vom letzten Jahr. Uns ist es gelungen, sie über den Winter zu bringen und zwar draussen. Wir hatten sie schon total vergessen, plötzlich blühte sie, darüber waren wir natürlich erfreut.
Madam klettert immer noch in der Nähe der Tür herum, hier macht sie gerade einen kleinen Abstecher ins Gras, da erhofft sie sich noch Beute zu ergreifen, viel Glück Madam Vivi.
Freitag, 1. November 2019
Wenige Minuten alt .....
..... sind diese Fotos, ich wollte gerade in die Tür eintreten, als mein Blick auf den Boden fiel, was sah ich da???
Ganz vorsichtig stieg ich über sie, holte meine Kamera und machte einige Fotos.
Neugierig schaute sie ins Bild, als ich allerdings ein wenig zu nah kam, machte sie Anstalten, mich anzugreifen, eine wehrhafte Gottesanbeterin. Aus diesem Gesicht könnte man doch allerhand rauslesen:
Darf ich reinkommen? Ist es warm bei euch? Kann ich den Winter bei euch verbringen? Usw, usw...
Weil ich keine Antworten gegeben habe, drehte sie kurzerhand wieder ab. Es wird wohl fast die letzte Begegnung mit dieser zutraulichen Gottesanbeterin sein, denn sie wird den Winter nicht überleben, schade, es macht mich immer ein wenig traurig. Aber sie hat bereits für Nachwuchs gesorgt, ich habe ihren Kokon bei mir im Garten gesichtet.
Ganz vorsichtig stieg ich über sie, holte meine Kamera und machte einige Fotos.
Neugierig schaute sie ins Bild, als ich allerdings ein wenig zu nah kam, machte sie Anstalten, mich anzugreifen, eine wehrhafte Gottesanbeterin. Aus diesem Gesicht könnte man doch allerhand rauslesen:
Darf ich reinkommen? Ist es warm bei euch? Kann ich den Winter bei euch verbringen? Usw, usw...
Weil ich keine Antworten gegeben habe, drehte sie kurzerhand wieder ab. Es wird wohl fast die letzte Begegnung mit dieser zutraulichen Gottesanbeterin sein, denn sie wird den Winter nicht überleben, schade, es macht mich immer ein wenig traurig. Aber sie hat bereits für Nachwuchs gesorgt, ich habe ihren Kokon bei mir im Garten gesichtet.
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