Freitag, 17. April 2026

Spinnen- Betreuung

Wie betreuen die Spinnen eigentlich ihre Brut??  Bei der Wolfsspinne/ Lycosidae, konnte ich das einmal beobachten.


Die Wolfspinne trägt ihren Kokon ständig mit sich herum. Wenn sie spürt, dass die Jungen schlüpfen möchten, beißt sie den Kokon auf und die Jungen schlüpfen auf ihren Rücken, es können bis zu hundert Spinnchen sein.


Dann schleppt sie sie immer noch  mit sich rum, mehrere Tage bis Wochen, als Schutz vor Feinden. In der Zeit ernähren sie sich vom Eidotter des Kokons. Sind sie groß genug um sich selbstständig zu ernähren, verlassen sie die Mutter.

 


Bei den Gartenkreuzspinnen/Araneus didamatus läuft das so ab: Im Herbst Sept/Okt. bauen die Weibchen mehrere Kokons, in die sie bis zu 100 Eier ablegen kann, dort sind sie geschützt und überwintern als Larve darin. Im Frühjahr schlüpfen sie.


 

Nach einer kurzen Phase der Geselligkeit, geht jede kleine Spinne ihren eigenen Weg. Oft lassen sie sich an einem selbstgesponnen langen Spinnfaden durch den Wind irgendwo hintreiben.

 

 

Droht ihnen Gefahr durch Angriffe von Vögeln z.B. , dann laufen sie auseinander und verwirren damit den Vogel, der eben noch einen Punkt sah, sieht nun noch ein Gewusel. Die Natur ist Trickreich, da kann man nur staunen.
 




14 Kommentare:

  1. Was für eine fantastische Spinnerei! 🙂👍🏻
    So Babys hatte ich auch mal gesehen und gezeigt. Das ist einfach begeisternd wie das abläuft. Danke für's zeigen! 😍

    Liebgruß
    Tiger
    🐯

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    1. Das Leben der Spinnen ist spannend. Man muss sie nur finden und beobachten.
      Liebe Grüße
      Edith

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  2. Das ist wieder so interessant. Und dann noch deine tollen Fotos! Danke wieder für deine Lehrreiche Info.
    Liebe Grüße von Heidi

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    1. Die Wolfsspinne mit den kleinen Spinnen, entdeckte ich bei der Gartenarbeit, da ich immer die Kamera dabei habe, gelang dieses Foto.
      Liebe Grüße
      Edith

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  3. Nicht schon wieder Spinnen! Interessant ist das ja, aber zu meinen Lieblingsmotiven werden sie nicht. Die Wolfsspinnen mit ihren Kokons kann ich immer gut auf unserer Terrasse beobachten.
    Als ich gestern nach dem Rasenmähen den Grasfangbehälter ausgeleert habe - ich muss da anfangs immer etwas hineingreifen, um den Inhalt zu lockern - lief mir doch glatt eine Nosferatu über die Hand. Ich hatte glücklicherweise Gartenhandschuhe an. Ich nehme an, die Spinne hat in dem Teil überwintert. Es war ja in diesem Jahr das erste Mal, dass ich den Mäher benutzt habe. Die Spinne war vermutlich genauso überrascht wie ich.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Elke

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    1. So schnell stelle ich keine Spinne mehr ein, aber das musste nochmal sein. Eine Nosferatu habe ich noch nicht so bewusst gesehen, vielleicht schon einmal ohne sie zu erkennen.
      Lieber Gruß
      Edith

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  4. Spinnen mit ihren Jungen auf dem Rücken sah ich öfter schon, hatte sie aber bisher nicht weiter beachtet. Künftig werde ich genauer hinschauen.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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    1. Das sieht schon ungewöhnlich aus, wie die Mama ihre Kleinen transportiert.
      Liebe Grüße
      Edith

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  5. Faszinierende Informationen und Bilder! Ach wie berührend, die Wolfspinne mit ihren Kindern am Rücken. So etwas habe ich gar nicht gewusst! Und die raffinierten Gartenkreuzspinnen haben sich ja was Kluges einfallen lassen und foppen die Vögel!
    Bewundernde Grüße von Dori

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    1. Soweit geht die Mutterliebe bei den Spinnen, alle werden gleich behandelt.
      Liebe Grüße
      Edith

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  6. Das habe ich noch nicht gewusst dass diese Spinne die kleinen auf dem Rücken trägt , tolle Fotos sind das davon!
    Das mit den anderen habe ich imme rin einer Scheune gesehen als Kind . Das mit dem auseinander laufen bei Fressfeinden ist ja toll!
    Danke das wr wieder so interessant!
    Schönes Wochenende wünsche ich dir!
    Lieben Gruss Elke

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  7. Manchmal geht man an Naturwunder vorbei, weil man sie nicht sieht.Die Kamera ständig dabei zu haben, ist auch wichtig.
    Liebe Grüße
    Edith

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  8. Hallo Edith,
    eine Wolfsspinne mit Babies auf dem Rücken habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Vielleicht gelingt mir dieses Jahr auch so ein Foto.
    VG
    Elke

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  9. Bestimmt wird dir das gelingen, du hälst doch immer die Augen auf, besonders beim Kleinvieh. Komm gut in die neue Woche
    lieber Gruß
    Edith

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