Sonntag, 18. Oktober 2020

Oktoberwolken....

..... übern Kaiserstuhl sind einfach schön. Die Sonne kam am Mittag raus da sind wir ganz schnell im Kaiserstuhl gewandert. Wir haben Wege gefunden, die wir noch nie gelaufen sind, ja, das gibt es auch. Es war fantastisch einfach wunderbar, abwechslungsreich und sehr viel wilde Natur, das gefällt uns.


Etwas verwaschen sehen sie aus, die Wolken hoch droben, ein leichter Wind bringt solche Formen zustande.


Der Himmel wird wieder klar und die erste kleine Wolke zeigt sich.


Wird größer und bauschiger und huscht über die Landschaft.


Diese Reben haben ausgedient, das Feld wird abgebaut, es war für die Reben die letzte Ernte.


Alles wird sauber abgebaut und gebündelt, damit es im neuen Gelände keine Probleme gibt, wenn überhaupt neu angelegt wird. Wir haben festgestellt, viele Rebgrundstücke werden nicht wieder neu angelegt, mit der Zeit verwildern sie und werden so zu Krankheitsüberträgern, weil sie nicht mehr gepflegt werden.


Hier ein besonders dunkles rotes Blatt, auch da gibt es Farbunterschiede.


An den Rebböschungen standen viele Berberitzen/Berberis vulgaris mit reichlich Beeren dran. Sie sind der Inbegriff des Sauren.


Bombige Hagebutten standen aufrecht am Wegesrand, ob man aus diesen auch Mus machen kann?


Diese wunderbaren  gelben Blätter gehören zu einem Walnussbaum, im Sonnenschein besonders hübsch.


Ein Blick hinüber ins Nachbardorf, Achkarren dahinter schwach zu erkennen, die Vogesen.


Leicht zerzaust sehen sie aus und plötzlich wieder sehr geordnet, interessant zu beobachten.

Einfach die Kamera aufhalten und abdrücken wenns Wetter stimmt gibt es tolle Fotos. Es war wieder einmal eine schöner sonniger Spaziergang, den hatten wir schon länger nicht mehr gemacht.



Machts euch gemütlich, die Abende werden merklich länger da sind Kerzen willkommen.


Freitag, 16. Oktober 2020

Die süssen Tage ......

 ..... sind rum, meint naschen in den Weinbergen ist nicht immer vom Erfolg gekrönt, die Reben sind abgeerntet, da gibt es nicht mehr viel zu holen.


In den letzten Tagen gab es immer wieder diese Wolkenformationen, da traute man sich nicht so weit weg.


Hin und wieder fand ich im Gelände noch vereinzelte Trauben, entweder vergessen oder noch nicht süss genug, mir haben sie geschmeckt.


Diese Wespe war auch noch eifrig dabei die letzten süssen Trauben für sich in Anspruch zu nehmen. Sie bevorzugte die "Trockenbeerauslese", die sind mir zu schrumpelig.


Bürstendick liegen die Äpfel teilweise unter den Bäumen, die Winzer kommen fast nicht dazu sie aufzulesen. Ein Elderado für Vögel und Insekten. Als Radfahrer muss man schnell daran vorbei radeln, denn wenn sie anfangen zu gären wird man von Geruch ganz schön benebelt, ebenso von den ausgepressten Trauben die auch in der Landschaft rumliegen und als Dünger unter die Obstanlagen verteilt werden.



Unglaublich diese kräftig gefärbten Weinblätter, so schön sind sie nur im Herbst.


Ausser Trauben findet man an der wärmsten Stelle am Kaiserstuhl noch diese Früchte, es sind die Früchte der Opuntje, man kann sie essen, aber Vorsicht ist geboten wegen der Häärchen, den Insekten machen die nichts aus.


Dort wo der Efeu blüht trifft man auch die Efeu-Seidenbiene, eine pelzige Biene.


Kurz bevor die Rosenblüte eine Hagebutte wird, sieht sie so aus, auch ganz interessant fand ich. In der Mitte kann man schon die Hagebutte erahnen.


Mittwoch, 14. Oktober 2020

Überwiegend bunt........



.... soll mein Beitrag werden. Als ich diesen schönen roten Apfel sah, dachte ich, ein richtiger Weihnachtsapfel.


Bedrohliche Wolken zeigen sich z.Zt. schnell wechselnd am Himmel, da kam aber nichts von oben runter.


Eine meiner letzen Rosen, leider duften sie nicht macht nichts, sie sieht edel aus.


Diese kleinen Astern blühen nochmal, ich hatte mir die Mühe gemacht alle verblühten Blüten abzuschneiden, die Mühe hat sich gelohnt, das Beet sieht wieder hübsch bunt aus. Heute hatte ich jede Menge Zwiebeln gepflanzt, Tulpen, Krokusse, Anemonen und sonstige Knollen die ich nicht kenne, war so ein Angebotspaket, ich lass mich überraschen.


Essigbäume sind im Moment sehr schön bunt, und fallen gleich ins Fotoauge, gesehen auf der gestrigen kleinen Radtour.

 


Unsere Eidechsen geniessen noch jeden Sonnenstrahl, da gehts manchmal "drunter und drüber".


 

Es geht nicht mehr allzulange, dann gehts wieder los, Linzertorten backen. Wir sind schon tüchtig dabei, Nüsse zu knacken, wenn es so ungemütlich zwischendurch ist, dann ist man auch motiviert dazu, ich jedenfalls.

Montag, 12. Oktober 2020

Schnell, bevor der .....

.... Regen kommt, sind wir am Sonntag ins Liliental gefahren. Wir dachten, da wird nicht viel los sein, dachten wir, aber es war nicht so. Es kamen uns schon einige Autos entgegen, wir wunderten uns  und staunten als wir das Gelände befuhren. Viele, viele gutgelaunte  Familien und Singles waren auf den Beinen. Einen Parkplatz gab es zwar noch, wurde aber auch da immer enger. Der Spielplatz  reichlich belebt, die Kinder tobten sich so richtig aus. Das Ausflugslokal ebenfalls belegt, den Corona-Abständen entsprechend. Wir gingen den üblichen Wanderweg, allerdings mit einer Abkürzung, denn es zeigten sich ganz weit dahinten dunkle Wolken an. Ich will aber die schönen Seiten des Marsches zeigen.

 

Die ersten "Goldenen Bäume " zeigten sich, wir erwarten doch hoffentlich auch in diesem Jahr einen Goldenen Oktober.


Leichtes Rot wird angedeutet.


Gelb rot und grün im Angebot.


Zwischendurch gibt es immer wieder Streuobstbäume, sie werden leider nicht verwertet. Das wäre so eine Schulaktion "Saft von der Streuwiese", wer solls aber machen? Ich bin nicht mehr aktiv an der Schule.


Leider war die Sonne sehr sparsam, sie verzog sich hinter den Wolken, sonst würde das Laub leuchten.



Blühendes gab es auch noch hier und dort, die obige Pflanze ist mir fremd, aber die untere ist ein Geisblatt im Verfall.

Als wir dann wieder im Haus waren, kam nochmal die Sonne raus, da habe ich noch diese Fotos gemacht, hier der Blick aus dem PC-Zimmer, der Baum rechts im Bild hat auch schon das meiste Laub verloren


Hier der Blick von unserem Garten auf Nachbars großen Walnussbaum, die Sonne hat ihn vergoldet.


Diese Tannen stehen in einem anderen Nachbarsgarten auch sie im Abendsonnenschein. Es waren nur sehr kurze Momente indem es diese interessanten Farbspiele gab, da kam ich gerade richtig. Heute wechselten sich Regenschauer und Sonne schnell ab, ich war noch nicht draussen, eine kleine Runde werde ich aber doch starten, jetzt gleich.



Donnerstag, 8. Oktober 2020

Umwegeeinkauf.....

.... den mache ich oft, wenns Wetter schön ist fahre ich nicht direkt zum Edeka, das sind nur ca. 750 m, nein, ich mache einen Umweg mit dem Rad. Fahre den Radfahrweg ins nächste Dorf, vorbei bei den Galoways:


Ich liebe diese Strecke, sie geht ein wenig durch ein Wäldchen, dann folgen Felder mit Mais, Sojabohnen und Getreide.

Manche Bauern haben auch nur Wildsamen gesät, da findet man dann alles mögliche an Wildblumen, Sonnenblumen, Hirse, Borretsch, Ringelblumen, Wilde Möhre usw, Mischungen eben, nun allerdings waren die meisten schon verblüht, bis auf die Ringelblumen. Doch da entdeckte ich  tief unten am Boden versteckt, dieses Ackergauchheil/Anagallis arvensis im schönstem Blütenkleid. Das hatte ich schon sehr lange nicht mehr gefunden und habe mich richtig gefreut.


Die Felder werden jetzt so langsam alle abgeerntet.


Hier wurde gerade geerntet, die Mährescher kann man nicht sehen, sie waren so weit weg, ja, es waren gleich zwei fleißig.


An einem Feldrain standen ganz viele Schwarze Königskerzen/Verbascum nigra, ich hoffe stark, ich liege damit richtig.


Auf dem Radfahrweg entlang eines Waldes fielen mir die vielen Eicheln auf, die auf der Erde lagen. Ich glaube, es gibt wohl viele in diesem Jahr, fällt euch das auch auf? So ein Umwegseinkauf ist doch mal ganz interessant, man kauft nachher viel weniger, so empfand ich es.


Dienstag, 6. Oktober 2020

Sturmtour

 Heute hatten wir starke Sturmböen, dennoch habe ich es gewagt mit Rad eine Tour zu machen, es sah so fotogen aus. Das habe ich eingefangen:


Unter den vielen Walnussbäumen lagen die Nüsse wie gesät, aber man darf nicht sammeln bevor der Besitzer geerntet hat. Zum Teil waren sie verfahren, darüber freuen sich die Vögel, Futter im Überangebot.


Je greller die Sonne desto schwärzer der Schwarzwald beim Blick unter der Brücke gut zu erkennen.



Sonne und Wolken abwechselnd .



Bäume mit und ohne Laub und überall der Mais, er muss noch abgeerntet werden.


Geradezu friedlich wirken die Pferde auf den Koppeln, endlich können sie wieder raus und grasen. Die Hitze macht auch den Tieren zu schaffen. Ich habe eine neue Wegstrecke entdeckt, entlang des Radweges gibt es eine Pferdepension an der anderen, das gefällt mir. Als ich gestern die Strecke abfuhr und ich einen Blick zurück auf den Kaiserstuhl warf, erschrak ich, eine Regenwolke bahnte sich an. Ich trat in die Pedalen, denn weit und breit gab es nirgendwo Schutz, da fiel mir der "Netto" das muss ich schaffen. Mit knapper Not hat es geklappt, da bin ich dann schnell rein und habe den kräftigen Regenguss abgewartet. Ich war nicht auf Regen eingestellt. Bei uns in Ihringen hatte es überhaupt nicht geregnet, da schien die Sonne, so wechselhaft kann der Herbst sein.


Dafür aber recht bunt, wie diese Blätter am Birnenbaum.