Freitag, 26. Mai 2017

Besuch im ......

..... französischem Jura stand bei uns auf dem Tagesplan. Liebe Bekannte aus Ihringen, es sind Schweizer, sind wieder in die Schweiz gezogen. Die Frau reagiert auf Elekrtrosmog übersensibel, sie wird richtig krank, bekommt Herzrasen und andere unangenehme Symtome. Nun haben sie auf über 800 m ein fast W-lan freies Gelände gefunden, um dort zu wohnen. Es ist ein Bauernhaus mit verschiedenen Tieren. Zusammen mit Freunden sind wir gestern gestartet, ca. 2 Stunden Fahrt durch eine bezaubernde Landschaft, man kommt nicht so oft in diese Gegend, wir haben diese Fahrt richtig genossen, zumal auch das Wetter optimal war.



Der Jura ist nicht so dicht besiedelt da ist es gut, wenn man ein Navi hat. Am Telefon machte uns unser Gastgeber Mut:" Nicht verzweifeln wenn nur Wiesen kommen, immer weiter immer weiter, es ist richtig." Ehrlich gesagt, uns kamen Zweifel, als das große Navi nicht mehr so genaue Angaben zeigen konnte, nahm unser Freund sein Smartphon zur Hilfe, das lieferte genaue Strassenführungen. Naja, von Strassen kann man nicht sprechen, es sind nicht durchgehend glatt geteerte Feldwege, mit vielen Schlaglöchern. Immer wieder passierten wir sogenannte "Viehsperren" das sind halbseitig gesperrte Wege, ein Auto passt durch, die eineWeghälfte ist mit dicken Eisenrollen und mit größeren Spalten versehen, damit die Kühe nicht ohne weiteres ihre Weideplätze verlassen, sondern in einem gewissen Revier frei rumlaufen dürfen. Über diese Rollen fährt man mit dem Auto oder man geht darüber.

Dann erreichten wir unser Ziel und sahen als erstes diese Drei. Es waren Lamas die uns ganz neugierige Blicke zuwarfen.

 Putzig sahen sie aus, vor ein paar Tagen sind sie nämlich geschoren worden.


Man hat ihnen die wertvolle Wolle abgenommen, nur auf dem Kopf lies man ihnen einen kleinen Buschel stehen, es sah voll lustig aus.


Bei ihm sah man keine Augen, jedenfalls ich sah keine, Hauptsache er sah etwas.

Ein Pferd graste auf der weiten Wiese, er wieherte uns kurz zu und frass dann ruhig weiter.

Als es Melkzeit war, standen plötzlich alle Kühe am Zaun und warteten auf das Pozedere, vorher haben wir sie nicht gesehen. Aber der Bauer war nicht nicht da, so warteten sie geduldig auf ihn.



Dieser Goldfasan beobachtete die ganze Geschichte und wenn ihm etwas nicht so gefiel, z.B. ich zu nah am Zaun, dann machte er einen furchtbaren Spektakel, er nahm es mit der Aufsicht für seine Damen sehr ernst, auch zwei Lachtauben gehörten dazu. Sie können richtig lachen, so hatte ich es noch nie gehört.

Einen Hofhund gab es auch, er war sehr friedlich, wir waren in den Stall eingtreten, wir wollten die vielen Kuhglocken fotografieren:

Diese hingen hoch oben unter dem Dach, ob es für jede Kuh eine gab, konnte ich nciht ausmachen.




Nach dem Mittagessen gingen wir den Wanderweg zum Flüsschen "Doubs" runter, er ist sehr romantisch. Vor Jahren hatten wir schon einmal eine Wanderung entlang des Flusses gemacht, gestern nun eine erneute Begegnung mit ihm. Der Weg hinunter dauert so ca. 40 Minuten und geht immer bergab, das geht ganz schön in die Waden und Oberschenkel. Zum Glück brauchten wir nicht hochlaufen, wir fuhren mit dem Auto wieder hoch.


Natürlich gab es rechts und links des Weges viel zum Schauen, aber wenn man mit mehreren geht, kann man nicht immer an sich denken. An dieser Ährigen Teufelskralle/Phyteuma spicatum konnte ich nicht vorbei gehen, hier in meinem unmittelbarem Revier gibt es sie nicht so oft, bis garnicht.
Nach dem Kaffetrinken machten wir uns wieder auf den Weg, es war ein wunderschöner Tag, Wetter, Essen, Landschaft und die Begegnung mit unseren Freunden haben dazu beigetragen, das machen wir  wieder einmal.












Kommentare:

  1. Wie schön, wenn man Freunde hat, die dort wohnen, wo andere Menschen Urlaub machen. Der Kopf der geschorenen Lamas erinnerte mich an den Vogel Strauss. Und die Landschaft vermittelt den Eindruck einer 'heilen Welt'.
    Liebe Grüße
    Edith

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  2. Liebe Edith,
    deine Freunde wohnen im Paradies. Die Tiere - alle wunderschön. Man muss das mögen - so weit ab von jeder "Zivilisation".
    Einen guten Start ins Wochenende wünscht dir
    Irmi

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  3. Für den Urlaub wunderschön aber für den Alltag wäre es mir zu einsam.
    Liebe Grüße!

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  4. hm - ich könnte und möchte auch...
    Sofort kommen mir Gedanken, warum mache ich es nicht?
    Vielleicht hatte ich vor 30 Jahren keine Zeit, keine Freiheit, zu viele Verpflichtungen für diese Ideen.
    Jetzt im Alter wäre es ein Risiko...
    Träumen darf ich ;).
    ♥ ♡ ♥ ♡ ♥ ♡ ♥
    LG Kelly

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