Freitag, 15. Dezember 2017

Fast eine Woche .....

.... nichts geschrieben, es gab auch nichts Aussergewöhnliches zu berichten. Ich habe gebacken Zucherbrötle, für alle in Hochdeutsch: Weihnachtsplätzchen.
Das Wetter war durchwachsen, Regen Sonne und auch ein paar Schneeflocken, aber im Moment strahlende Sonne, glaubt ihr nicht? Na dann schaut mal hier:

Die Wolken stören nicht, sie beleben das Foto, vom Schnee haben wir bislang wenig abbekommen.
Ich wünsche allen Lesern einen schönen 3.Advent, ich helfe an diesem Sonntag auf dem Weihnachtsmarkt in Emmendingen Waffeln zu backen und zu verkaufen.



Sonntag, 10. Dezember 2017

So beim Stöbern .....

..... entdeckt habe ich einige Fotos von einem Elsassbesuch im Sommer. Da es so richtig fies draussen war, war es drinnen besonders angenehm.
Bei unserem Besuch im Ecco-Musee fielen mir besonders die Bilder von  "Hansi", einem Maler aus dem Elsass auf. Er verstand es in besonderer Weise seinen Unmut über die Deutschen auszudrücken.
Am 23.02.1873 wurde er in Colmar, unter dem Namen Jean-Jacques Waltz, geboren, seit 1871 war das Elsass von Deutschland besetzt, nachdem Deutschland den Krieg gewonnen hatte.

Sein Vater war sehr geschichtsinteressiert, das färbte sich auf den Kleinen ab, schon mit 10 Jahren entdeckte er besondere Begabung in der Malerei und war in der Lage, auf Grund seines kritischen Geistes, seine Ablehnung gegen die Besatzer auszudrücken. Er war gezwungen die "Reichsschule" zu besuchen, in der man versuchte, den Schülern " kaiserlich-deutsche Disziplin" bezubringen.

Besonders in dieser Veröffentlichung, gelang es ihm, die Deutschen aufs Korn zu nehmen. Er besuchte die Kunstakademie in Lyon, wurde zunächst Technischer Zeichner in der Textilindustrie, aber seine Leidenschaft galt der Darstellung seines geliebten Elsass.



Er gewährt einen Einblick in jene Zeit, da ging man geordnet in die Kirche, sein Gesangbuch unterm Arm und ohne Krach zu machen.


In die Schule ebenfalls pünktlich und auf dem schnellsten Wege, man beachte die schöne Tracht die für Jungen und Mädchen üblich waren, mir gefallen schon allein deswegen seine Bilder.


Und am Nachmittag da spielte man draussen, die älteren Kinder haben auf die jüngeren Kinder aufgepasst, sogar die Gänse waren mit einbezogen, Idylle pur.


Bis dann 1941 die Idylle zerstört wurde und auch im Elsass wieder die Frage der Identität auftrat: Wo gehören wir hin? Es gab ja ein ständiges Hin und Her einmal Frankreich, einmal Deutschland und die Elsässer wurden in Deutsche Uniformen gesteckt, ohne wenn und aber. Es hat lange gedauert bis zwischen den Völkern das Misstrauen verschwunden ist. Heute gibt es einen regen Grenzverkehr, einfach übern Rhein bei Breisach und schon ist man drüben. Ich fahre manchmal einfach mit Rad übern Rhein in die kleinen Dörfer, man glaubt sich oft in Zeit "Hansis" versetzt, ich finde es toll.,









Freitag, 8. Dezember 2017

Einen Gruß zum ...

..... zweiten Advent, Kinder wie die Zeit vergeht. Habt ihr schon Zuckerbrötle gebacken?? Ich habe bislang vier Linzertorten, ich muss mich korigieren, in diesem Jahr waren es bislang nur zwei.

Fünf Früchtebrote habe ich auch schon geschafft:

So sehen sie aus und sind sehr lecker und bald weg.




Mit den Zuckerbrötle gehts in der kommenden Woche los, wenn ich zu früh damit anfange, ist an Weihnachten ein großer Schwund zu verzeichnen.

Die Tiere machen sich schon auf den Weg nach Bethlehem, das Foto stammt von einem Schattenspiel aus dem Kindergarten, eine kleine Maus wollte unbedingt mitgehen, das hat dem Kamel garnicht gefallen, eine reizende Geschichte war es damals.

Allen Lesern einen schönen zweiten Advent.









Montag, 4. Dezember 2017

Auch bei uns ......

..... ist der Schnee angekommen. Am Samstag hatte ich noch eine kleine Tour gewagt, die Sonne schien zwar, aber es war sehr windig und sehr kalt. Da gab es sogar noch ein paar Sonnenbilder:

Ihringen im Sonnenschein, ein friedliches Bild.

Der Himmel so wunderbar blau, die Zieräpfel sind eine interessante Kulisse. Wenn alles im Griff des Frostes und Schnee ist, dann dienen die Äpfelchen den Vögel als wichtige Nahrung.

Hier hatte jemand fleissig für den Winter gesorgt, der kann sich zufrieden zurücklehnen.


Heute nun so, es hatte gestern am Abend schon angefangen mit schneien, alles sah verzaubert aus.


Exoten sehen apart aus mit Schnee überzogen.

Der Rosmarin blüht einfach weiter, wir können ihn ja den ganzen Winter draussen lassen, so kalt, dass er erfrieren muss, wird es bei uns nicht. Nur einmal, da hats ihn kurz erwischt, dann haben wir das Erfrorene abgeschnitten und er hat wieder neu ausgeschlagen.




Sonntag, 3. Dezember 2017

1.Advent und Sonnenschein






Die erste Kerze darf nun offiziell brennen, in den Geschäften brennen sie schon sehr lange, so kurz nach den Herbstferien.
Bei uns scheint heute die Sonne, man hätte lieber, dass Schnee vom Himmel fiele, denn, in Ihringen ist Weihnachtsmarkt.

Es hatte aber tatsächlich schon so ausgesehen, vor ein paar Tagen, aber der Tag ist noch nicht am Ende.


Schneelandschaften kann man auch bauen, das habe ich einmal mit einer Kindergartengruppe gemacht. Eine Landschaft zum Aufessen, das war der Renner. Dabei hatte man natürlich nicht gerade mit Zuckerguss und Deko geknausert, wie man sich vorstellen kann, je mehr die Finger abbekamen, desto leckerer war die ganze Angelegenheit. So sind sie nun mal die Kinder. Aber mit dem Aufräumen hat es auch geklappt.




Donnerstag, 30. November 2017

Übrig .....

..... so nannte ich das erste Foto für diesen Post, ich war mir garnicht so sicher, ob es überhaupt einer werden wird.

Zu der letzten Samenkapsel passt ja der Titel "Übrig" aber dann, ich schmökerte in alten Fotos vom Dezember letzten Jahres und habe einfach ein paar rausgesucht.

Der Vogel sucht wahrscheinlich nach übrigen Futter, so wie der guckt.

Der denkt sich:" Wo sind denn die Übrigen??" Gerade waren sie noch alle hier."

" Ach, übrigens, die Dezembersonne die tut gut."

"Das wollte ich nur noch sagen, auf dem Eis laufe ich übrigens nicht, damit du es nur weißt, mein lieber Mann."

Es läuft sich gut auf dem übrigen Eis.

Übrig geblieben ist diese Blüte, nachdem der erste Nachtfrost sich über den Garten gelegt hatte.

Vom Samen der Herbstanemone ist auch nur noch dieser Samenbeutel übriggeblieben.



Ebenso diese blauen, übrigebliebenen Wolkenfetzen, sie zeigten im letzten Dezember einen schönen Tag an. Heute war es übrigens grau und ungemütlich, da war es drinnen richtig gemütlich und so entstand dieser Post, ich hoffe er hat ein wenig gefallen, bei dem wüsten Wetter.





Sonntag, 26. November 2017

Heute unterwegs im .....

..... Kaiserstuhl, überraschend hellte sich der Himmel auf und da hielt uns dann auch nichts mehr auf, wir gingen raus.
Schöne Farben habe ich mitgebracht, tolle Wolken, ach schaut mal selber:

Diese Weide ist immer etwas zum Fotografieren, egal zu welcher Jahreszeit.

Die Wolken wechselten sich ab und tauchten die Landschaft und die Bäume in ein besonderes Licht ein.

Ausserdem geschah der Wechsel so flott, dass man die Farben garnicht so schnell einfangen konnte, was jetzt noch so strahlend aussah, war im nächsten Moment schon dunkel.

Dieser Blick geht weit hinaus über die Reben bis in den Schwarzwald und da glänzten die Berge gerade im Sonnenlicht.

Ein kurzer Schwenk und eine andere Welt tut sich da auf.

So ganz nebenbei möchte ich den Wandel bei den Rebpfählen zeigen, hier ein knorriger Pfahl aus Akazienholz, urig belassen, unbearbeitet, so waren sie früher alle.

Auch in geschwungener Form zu sehen.

Manche mögen lieber gerade Formen und bearbeiten die Pfähle, damit es gut aussieht.


Heute verwendet man fast nur noch Metallpfähle, sie faulen unten im Boden nicht ab. Da sie verzinkt sind, haben sie eine sehr lange Lebensdauer.


Mit diesen beiden Fotos beende ich meine heutige "Wolkentour", das obere Foto zeigt das Staatliche Versuchsweingut "Blankenhornsberg". Es war eine schöne Tour und die Sonne scheint immer noch, um 16.19 h.