Sonntag, 22. Januar 2017

Immer noch eisig

Bei uns liegen zwar keine hohen Schneemassen, aber es ist immer noch sehr eisig.

Ganz so weiß sieht unser Garten nicht mehr aus, dort, wo die Sonne nicht so richtig rankommt, liegt immer noch ein wenig Schnee.
Am Wochenanfang hatten wir einen eisigen Nordostwind, man konnte es draussen fast nicht aushalten. Die Temperaturen lagen so bei 10° - 12° für den Kaiserstuhl schon sehr ungewöhnlich.
Für die Winzer endlich das ideale Eisweinlese - Wetter, einige Genossnschaften gingen bei diesen Temperaturen in die Reben, eine Leistung.

Nachbars Wetterhahn wußte bei dem Eiswind garnicht, wie und wohin er sich drehen sollte, der sehnt sich sicher auch nach dem Frühling.

Noch tut sich nichts an unseren Haselbäumen, da werden wohl noch einige Wochen ins Land gehen müssen, bis sie blühen.

So hat der Frost die Natur im Griff, hier eine Feigenknospe, der macht es nicht viel aus, denn unter dem Eis ist sie gut geschützt. Wenn dann das Frühjahr kommt, spriest sie gleich weiter.



Trotzdem, ich freue mich schon wahnsinnig, wieder solche Begegnungen zu haben, ihr auch?









Sonntag, 15. Januar 2017

Er kam wieder ...

.... der Schnee, im letzten Post schrieb ich so großspurig" Er ist fast weg", nun ist er wieder da und es sieht fantastisch aus.


Als wir heute am Morgen aus dem Fenster sahen, war unser Garten ganz weiß. Das obige Foto ist nicht aus unserem Garten, das entstand bei einem Spaziergang. Die Sonne schien so fein nach dem Mittagessen, deshalb entschlossen wir uns, gleich eine Runde zu drehen.

Obwohl man schon erahnen konnte, es wird wieder anfangen mit dem Schnee, und so kam es auch:


Ein Schneeschauer kam ganz rasch angeflogen, es schneite ein paar Minuten ziemlich heftig, um dann nach einer Weile wieder ganz aufzuhören.

Ein schönes Muster gab es auf einer Hofeinfahrt.

 Der vorwitzige Jasmin bekam eine Schneemütze verpasst.

Unser "Schmetterlingsüberwinterungshäuschen" ebenfalls.

Im Nachbarsgarten schaute diese Christrose keck unter den Tannenzweigen hervor.

Bis man so einen Hinweis auf nette Art und Weise zur Schau stellen kann, da gehts noch eine Weile, im Moment gibt es im Garten nichts zu tun, ausser, man sticht Feldsalat. Eine gute Woche allen Lesern.




Montag, 9. Januar 2017

Er ist fast weg ....

..... der Schnee, er hat uns aber einen kleinen Eindruck von Winter hinterlassen.
Bei einem Spaziergang rund um unseren "Krebsbach", sah ich einen  kleinen Vogel mit einem sehr langen Schnabel, er stocherte damit am sumpfigen Uferrand herum. Da er aber genau im Schatten stand, konnte ich kein Foto machen. Als er aber nach oben kletterte ins Licht, gelang mir dieses mickrige Foto:

Nach Recherche im Forum für Naturfragen, bestätigte man mir, es ist eine Zwergschnepfe/Lymnocryptes minimus. Die hätte ich nie bei uns vermutet und daher habe ich mich doch sehr darüber gefreut, auch wenn das Foto nicht so toll ist.
Nun hat sich doch noch ein Vogelexperte zu Wort gemeldet und meinte, meine Zwergschnepfe ist keine Schnepfe, sondern eine Bekassine/Gallinago gallinago. Ich glaube ihm und freue mich auch über eine Bekassine.

Man könnte sagen, "Beifang" sei dieses Foto, es entstand beim Fotografieren der Bekassine. Eins kann man auch sehen, wir hatten Sonnenschein.

Solchen Resten begegnet man jetzt nur noch, sieht doch schon mächtig nach Frühling aus.

Hier hat ein Weingut seinen Trester entsorgt, er dient gleich wieder als Dünger für die neue Ernte.


Im Garten zeigt sich Buntes, oben eine Rosmarinblüte und unten eine Rosenranke. Trotzdem, es ist immer noch frostig am Morgen. Meine Vogelzählung war in diesem Jahr sehr, sehr schwach,  zehn Spatzen, zwei Kohlmeisen und vier Elstern in meinem Garten. In anderen Jahren gab es einige Arten mehr, ich hoffe, dass sich die Popolationen wieder erholen im kommenden Frühjahr.






Donnerstag, 5. Januar 2017

Bei uns muss man ....

...... sehr schnell sein wenn man ein Schneefoto machen möchte. Es hatte satt geschneit, aber nur ein paar Minuten, dennoch, der Garten war überzogen mit einer kleinen Schneedecke, hier ein paar Fotos:

Unberührt die Treppe in den Garten, ich habe die ersten Tapsen gelegt.

Ein wenig verrupft die letzte Rose, sie hat sich unter dem Schnee gebeugt.

Von meinem Futterangebot macht kein Vogel Gebrauch, leider. Der Nabu hat hier im Süden folgendess festgestellt: Das Frühjahr war nass und kalt, die Vögel haben ihre Brut nicht durchbringen können. Amseln z.B. habe ich schon seit zwei Jahren fast keine mehr gesehen, was sich breitmacht, sind die Elstern, ich unterstelle ihnen, dass auch sie nicht so ganz unschuldig am Vogelsterben sind. Ich hoffe, dass ein paar Vögel gut den Winter überstehen und auch wieder Gäste in meinem Garten werden.

Regelmässig kontrolliere ich meine Wespenspinnenkokons, das gab es schon mal, der Kokon wurde von hungrigen Vögeln aufgerissen und verspeist.


Unser Wildbienenhotel steht fest verankert im Boden, kein Wind kann es umstossen und die kleinen Wildbienen haben ein sicheres Quartier. Sogar ein kleiner Eiszapfen hängt am Dach.

Unser Currykraut im Schnee, schon ein wenig ungewöhnlich für die wärmeliebende Pflanze, den Duft hat sie abgestellt.

                                                                                 Auch Ihringen sieht toll aus wenn es sein Winterkleid zeigen kann, das passiert aber nicht oft, dieses Foto ist 7 Jahre alt, bisher gab es nicht mehr solche Schneefälle, auch der heutige Schnee taut bereits wieder.


Bis man wieder solche Fotos machen kann, gehts noch ne Weile.

Solche bunten Bilder schicke ich gerne in die Welt, ich hoffe diese Biene hat für den nötigen Nachwuchs gesorgt, damit ich wieder Fotos machen kann.

Wanzen überwintern ja unter Laub im Garten , deshalb liegen in meinem Garten unter den Büschen ganze Berge von Laub.

Rar gemacht haben sich die Schmetterlinge, ich beobachte es schon seit zwei Jahren. Neulich stand ein Bericht in unserer Zeitung von einem Käferexperten der das Sterben der Käfer und Schmetterlinge untersuchte, mit verheerendem Ergebnis. Der Raubbau in unserer Natur, das übermässige Ausbringen von Dünger und Spritzmittel haben das Sterben der Insekten und Schmetterlinge eingeleitet. Noch ist ein Aufhalten möglich, wenn bewußte Auflärung betrieben wird und die Einsicht wächst, da hoffen wir doch mal, dass die Menschen sich belehren lassen, besonders die Leute, die mit Spritzen und Düngen zu tun haben.
Ich möchte wieder viele bunte Fotos machen können.










Sonntag, 1. Januar 2017

Der Sprung ist ....

..... gelungen, 2017 ist da, alle Uhren sind neu eingestellt, alle Handys auf den neuesten Stand, es kann beginnen. Was es uns wohl bringen wird?? Euch allen noch ein gutes neues Jahr. Uns hat es heute auf alle Fälle einen schönen sonnigen 1. Januar gebracht, aber erst ab 10.00 h vorher gab es einen schönen Raureif.
Ich bin schnell durch den Garten gelaufen, um Blumenfotos zu machen:

Die sehen dann so aus, Efeu im Eispanzer.

 Eisige Herbstastern.


Erkennt man ihn, den Kokon der Wespenspinne? Er ist eingebunden von überzuckerten Spinnenfäden.


Buntes gab es zu meiner Überraschung auch, der Winterjasminzeigt die ersten Blüten.

Die Weinbergschnecke hält noch tiefen Winterschlaf hinter verschlossener Tür.


Dieser Rose scheint der bisherige Frost noch nicht allzuviel auszumachen, sie zeigt sich in einer überraschenden frischen Farbe, duften tut sie allerdings nicht mehr.

In der Zeitung las ich vorhin, dass das Insekt des Jahres die Gottesanbeterin ist, da habe ich schnell in meinem Archiv danach gesucht:

Sie ist ganz überrascht, dass sie es wirklich sein soll, Insekt des Jahres 2017. Bei uns gibt es sie sogar in unserem Garten:

Hier macht sie gerade Pause an einer warmen Wand, das Foto ist im Herbst aufgenommen worden.

Nicht nur im grünen Kleid trifft man sie hier, nein, auch mal so, im gelblichen Look, aber immer relativ schwierig zu entdecken. Sie sitzt lauernd im hohen Gras, oder anderwertigen Stängeln und lauert auf Beute.

Ihren Nachwuchs legt sie in solch einem Kokon ab, bis zu 80 Eier haben darin Platz. Er fühlt sich an wie so Fugenmasse beim Fenstereinsetzen am Bau.


In der Nahaufnahme kann man sehr gut die Kauwerkzeuge sehen, irgendwo habe ich auch noch ein Foto von den mächtigen Fangarmen, die gezähnt sind und aus der keine Beute entwischen kann. Wenn ich es wiederfinde, wird es nachgeliefert.

Tja, da habe ich es schon gefunden, das ist doch ein beeindruckendes Teil, das muss man einfach gesehen haben.










Dienstag, 27. Dezember 2016

Und?? Was habt ihr so gemacht ......

..... an Weihnachten???? Wir waren jeden Tag in der Natur, das Wetter war entsprechend, dass man raus konnte.
Hier ein paar Fotos, was sich gerade so anbot:


Obwohl diese Fotos so finster aussehen, war es durchaus nicht so trübe. Es gab auch Sonnenschein:

Immer wieder kam die Sonne raus und liess einige Ortschaften hell aufleuchten, es sah sehr schön aus.

Auch solch einen blauen Himmel konnten wir sehen, hier haben wir mal ein anderes Kaiserstuhldorf besucht, es ist Bahlingen. Mit dem Zug sind wir dorthin gefahren, auch das ist ein Erlebnis, man tuckelt gemütlich mit der S-Bahn durch die kleinen Kaiserstuhldörfer, jedes hat seinen eigenen Reiz.

Durch diese Hohlgasse sind wir in Bahlingen gewandert, solche Wände werden immer weniger, im Zuge von Flurbereinigungen werden sie plattgemacht, um große Flächen zu bekommen.

Wenig blüht um diese Jahreszeit, aber das Wenige fällt sofort ins Auge, hier die Gefleckte Taubnessel.

Andere Gebilde gibt es an den Lösswänden zu bewundern, Regenwurmkot, fast wie eine Skulptur anmutend.


Wenn es wenig Farbiges gibt, dann fallen die Flechten auch auf, dies ist die Gelbe Becherflechte, am Maschendraht fand ich sie besonders nett.

Trotzdem, auf dieses Bunte freuen wir uns doch alle, oder?? Es wird kommen.