Dienstag, 27. Oktober 2020

Kurz bevor sie.......

..... untergeht, verzaubert die Sonne gerade im Herbst die Landschaft, ich bin immer ganz begeistert und renne schnell mit der Kamera raus. Die heutige Ausbeute möchte ich euch nicht vorenthalten:

 



Diese Fotos entstanden alle rum ums Haus, sieht das nicht bezaubernd aus?






Ich war kurz in Breisach beim Obi und auf der Rückfahrt diese Eindrücke, dafür lohnt es sich doch vom Rad zu steigen und Fotos zu machen.
 

Sonntag, 25. Oktober 2020

Wart ihr schon....

 .... mal "Waldbaden" ? Spazieren gehen durch den Wald, sich im Wald aufhalten heißt ja nun in Neudeutsch "Waldbaden", das haben wir gestern gemacht. Die Sonne schien so wunderbar und wir entschlosen uns, einen Naturlehrpfad im Rheinwald bei Wyhl zu besuchen. Ich nehme euch mit, ohne viel Worte geniesst die Farben.




Dass es in den Tagen davor viel geregnet hat, sieht man, es gab einige Pfützen darin sich der Herbstwald gespiegelt hatte.


Wo gehts weiter? Geradeaus, links, rechts?


Ich habe da oben etwas flattern gehört, seh aber nichts.


Nicht nur oben gab es etwas zum Entdecken, auch unten sonnten sich immer noch Libellen, hier eine Heidelibelle, Weibchen.



Was sass denn da auf dem Boden? Erkennt ihr es auch?, Schaut genau, es ist ein Taubenschwänzchen.



Nicht weit davon entfernt auf steinigem Boden, das Heidelibellen-Männchen.



So geht es, nicht allzulange entfernt werden so langsam alle jetzt noch so leuchtenden Blätter so aussehen, sie vergehen, selbst dann sehen sie noch immer interessant aus.


Freitag, 23. Oktober 2020

Traurig ......


 .... schaute auch heute diese Strohpuppe, es hatte nämlich heute fast den ganzen Tag gefieselt, Regen ist immer noch willkommen. Den ganzen Sommer hatte diese Strohpuppe daran erinnert, wir müssen was für die Bienen tun, aber bitte im Einklang mit den Winzern und Bauern. Sie fühlten sich nämlich durch diese Aktion an den Pranger gestellt und wehrten sich dagegen. Man unterstellte ihnen, sie spritzen zuviel, was sie als Pauschalurteil ablehnten. Man einigte sich, wie nun genau, weiß ich nicht. Aber ich kenne einige Bauern und Winzer die sich Gedanken über Nachhaltigkeit machen, nur wenn sie dabei "draufzahlen" dann ist es für sie unintressant, darum Leute kauft aus der Regio, auch wenns ein wenig mehr kostet.



Das wir immer noch den Goldenen Oktober haben, soll dieser "Goldbaum" ausdrücken, ist der nicht herrlich?

 


Bald gibt es wieder die schönen roten " Weihnachtshimmel" von denen die Erwachsenen uns immer weismachen wollte, die Engel backen Weihnachtsgebäck, bis zu einem bestimmten Alter haben wir es auch geglaubt.

Allen Lesern ein schönes Wochenende, wird die Uhr jetzt umgestellt? Oder erst nächstes Wochenende? Bleibt  gesund.




Donnerstag, 22. Oktober 2020

Heute lass ich Farben .......

.... sprechen, viel Worte wären fehl am Platz. Gestern machten wir uns auf den Weg ins Liliental, das ist ein Naturschutzgebiet, ich berichtete öfter schon davon, besonders im Frühjahr wenn die Orchideen blühen. Jetzt im Herbst sieht es dort fantastisch aus das wollten wir geniessen.


Gleich neben dem Parkplatz sonnte er sich, schaute skeptisch.


"Hey, haste was mitgebracht? Wenn nicht, dann geh mir aus der Sonne."


"Echt, mich störst du auch." Diese Ziegen sind Bestandteil des Lilienhofes und sollen auch nicht gefüttert werden, sie finden genug Nahrung, sie sehen gut genährt aus.


Wie versprochen, es gibt keine langen Kommentare, braucht es auch nicht, einfach geniessen.

 


Mein Mitwanderer, immer eine Nasenlänge voraus.






Hier sucht noch jemand ein Winterquartier, ein Mistkäfer. Wir haben ihm beim Überqueren des Weges geholfen.


Zwischendurch ein Blick zum Himmel.




Die Freiburger Uni, Abteilung Forst, hat sich etwas einfallen lassen, um auf etwas humorvolle Art und Weise die Bedeutung einiger Bäume ins richtige Licht zu rücken, hier geht es um die Elsbeere, eine längst vergessene Wildfrucht.


Mittwoch, 21. Oktober 2020

Kurz entschlossen.....

.... habe ich mich gestern, um noch eine Runde mit dem Rad zu drehen. Die Sonne schien so einladend das musste ich nutzen. Wie immer, ich wußte noch nicht genau wohin, entschloss mich kurzfristig in den Nachbarort Eichstetten zu radeln.



Einen Dorfbach gibt es dort mit diesen hübsch hergerichteten Häusern.



Hier bin ich schon wieder in einem anderen Kaiserstuhldorf, in Bötzingen. Dort gab es eine Mühle, Reste davon gibt es noch zu sehen. Jede Kaiserstuhlgemeinde versucht etwas Dorftypisches für die Werbung ihres Ortes zu nutzen, die Bötzinger haben einen "Brunnenweg", 5 km lang und dies ist ein Teil davon.


Die Mühlenbesitzer waren wohlhabende Leute, das eigene Wohnhaus ist immer noch ein stattlicher Bau, dieses kleine Häuschen steht am Eingangsbereich eines großen Parkes, den man leider nicht betreten darf, er gehörte zum Wohnhaus des Mühlenbesitzers.


Efeu überzogene alte Mauern säumen den Park, davor diese stattliche Königskerze, weit über 2m hoch.


Zu diesen weißen Beeren sagten wir als Kinder immer "Knallerbsen", wenn man sie geschickt auf die Erde warf, knallten sie laut, oder man zerdrückte sie, dann bekam man klebrige Finger, denn eine schaumartige Masse trat aus.


Auffällig war, die Marienkäfer flogen reichlich durch die Luft und immer wieder prallten sie gegen mich, trafen Helm, Brille und Jacke, sassen in an Mauern und Ähnlichem, dort sammeln sie sich zur gemeinsamen Schlafgesellschaften unter abgestorbener Rinde, oder anderen Möglichkeiten, oft auch an Rebhütten.


Zum Schluss noch ein Wolkenbild.


Sonntag, 18. Oktober 2020

Oktoberwolken....

..... übern Kaiserstuhl sind einfach schön. Die Sonne kam am Mittag raus da sind wir ganz schnell im Kaiserstuhl gewandert. Wir haben Wege gefunden, die wir noch nie gelaufen sind, ja, das gibt es auch. Es war fantastisch einfach wunderbar, abwechslungsreich und sehr viel wilde Natur, das gefällt uns.


Etwas verwaschen sehen sie aus, die Wolken hoch droben, ein leichter Wind bringt solche Formen zustande.


Der Himmel wird wieder klar und die erste kleine Wolke zeigt sich.


Wird größer und bauschiger und huscht über die Landschaft.


Diese Reben haben ausgedient, das Feld wird abgebaut, es war für die Reben die letzte Ernte.


Alles wird sauber abgebaut und gebündelt, damit es im neuen Gelände keine Probleme gibt, wenn überhaupt neu angelegt wird. Wir haben festgestellt, viele Rebgrundstücke werden nicht wieder neu angelegt, mit der Zeit verwildern sie und werden so zu Krankheitsüberträgern, weil sie nicht mehr gepflegt werden.


Hier ein besonders dunkles rotes Blatt, auch da gibt es Farbunterschiede.


An den Rebböschungen standen viele Berberitzen/Berberis vulgaris mit reichlich Beeren dran. Sie sind der Inbegriff des Sauren.


Bombige Hagebutten standen aufrecht am Wegesrand, ob man aus diesen auch Mus machen kann?


Diese wunderbaren  gelben Blätter gehören zu einem Walnussbaum, im Sonnenschein besonders hübsch.


Ein Blick hinüber ins Nachbardorf, Achkarren dahinter schwach zu erkennen, die Vogesen.


Leicht zerzaust sehen sie aus und plötzlich wieder sehr geordnet, interessant zu beobachten.

Einfach die Kamera aufhalten und abdrücken wenns Wetter stimmt gibt es tolle Fotos. Es war wieder einmal eine schöner sonniger Spaziergang, den hatten wir schon länger nicht mehr gemacht.



Machts euch gemütlich, die Abende werden merklich länger da sind Kerzen willkommen.