Sonntag, 3. Juli 2022

An einem Morgen.......

 ..... nachdem es in der Nacht geregnet hatte, bin ich zeitig durch den Garten gegangen. Alles war so frisch, manches triefte noch vom Regen, ein erquicklicher Morgen.


Mein Rundgang beginnt meistens bei den Zuchinis, denn da ist immer etwas im Inneren zu sehen, Bienen tummeln sich gerade drin herum. Das ist gut so, dann gibt es Früchte, wir haben schon etliche geerntet und konnten auch verschenken.


Die Sonnenblume lässt ihre Blüte senken damit sie schneller trocken wird und auch dort die Bienen zum Morgenimbiss kommen.


Den Hortensien gefällt es wenn es regnet, sie haben es gerne feucht und keine dauernde pralle Sonne. In diesem Jahr scheint es ein gutes Hortensienjahr zu sein, sie stehen üppig da.


Meine noch zur Zeit einzig blühende Rose tropft auch, aber es hat ihr gut getan. Wie siehts bei euch aus mit der Rosenblüte? Bei uns mickern sie so herum.



Den Tomaten und der ersten Paprika hat es sehr gefallen, reichlich Regen, sie machten gewaltige Sprünge in die Höhe, wenn jetzt die Sonne wieder reichlich scheint, dann kann man die ersten Tomaten vielleicht schon ernten.


Meine erste Dahlie möchte ich euch auch noch zeigen, sie hat den Winter im Schuppen gut überlebt, bald gibt es dann herrliche Sträuße.



Heute sind wir schon beizeiten mit dem Rad gefahren, das Wetter sollte wieder die 30° Grenze überspringen, dann ist man morgens immer richtig. Wir radelten durch den Wald und da entdeckte ich die Nesselblättrige Glockenblume/Campanula trachelium, wenn man die Blätter anschaut, die erklären alles Weitere. Sie kann von 30 cm bis 1m groß werden, in Laubwäldern und Gebüschen trifft man sie an, verbreitet in ganz Europa

 

Nur am Morgen wird die Wegwarte gerne angeflogen und da gab es dann im eigenen Garten noch dieses Foto von einer Hosenbiene. Die Wegwarte schließt ihre Blüten gegen Mittag, dann gleicht sie Gestrüpp und man ist dann immer total begeistert wie sie am nächsten Morgen wieder da steht.


Donnerstag, 30. Juni 2022

Ausprobiert.........

 ...haben wir gestern das 9.00 € Ticket, wir fuhren zum Titisee. Das war sehr praktisch, denn der Zug fuhr von Breisach durch, wir stiegen in Titisee aus, normalerweise muß man in Freiburg immer umsteigen.


Dies war der Zug der uns von Ihringen zum Titisee brachte, der Titisee liegt ca.50 km von Ihringen entfernt.



Ein paar Blicke aus dem Zug auf die Landschaft, es sah alles so grün aus, die kräftigen Regenschauer in den letzten Tagen haben das bewirkt.


Dies ist eine historische Strasse, denn 1770 soll Marie Antoinette, Tochter von Maria Theresia diese Strasse benutzt haben, um von Wien nach Paris zu fahren. Der Zweck war die Vermählung mit Ludwig dem XVI. Sie ist sicher nicht so bequem daher gekommen und sicherlich lange unterwegs gewesen. Glücklich endete ihr Leben auch nicht, sie wurde geköpft, grausiges Schicksal.



Wir fuhren bequemer und waren nach ca. 1 Stunde am Titisee, so lag er vor uns.




Titisee ist bekannt für Rummel und für seine Souvenier Läden, speziell Kuckucksuhren und so sind sie dicht an dicht gedrängelt an der Uferpromenade, Ein Stimmengewirr umschwärmte uns, es waren alle Sprachen vertreten, sogar manchmal auch Deutsch.


Mir stand der Sinn nach der typischen "Schwarzwaldtorte" es war ein üppiges Stück wie man unschwer erkennen kann, hat super geschmeckt. 


Dazu dann immer noch der schöne Blick auf den See.


Um den Titisee aus der Luft zu geniessen, auch das kann man machen, man lässt sich in die Lüfte schwingen, ob das in die Landschaft passt, sei dahin gestellt, Hauptsache das Geschäft rollt.




Nachdem wir uns gestärkt hatten, den Rummel ein wenig beobachtet hatten, fuhren wir gerne wieder zurück. Die herrlichen Blicke die sich uns boten, haben wir genossen. Es waren ein paar schöne Stunden am See, Urlaub machen möchte ich dort allerdings nicht.


Dienstag, 28. Juni 2022

Interessantes gelesen

 Gestern hatte ich nach langer Zeit mal wieder im Naturzentrum Dienst gemacht, da kommen natürlich nicht immer laufend Gäste und man hat  Zeit, sein Wissen aufzustocken, bzw. neuere Erkenntnisse zu lesen. So fand ich einen sehr spannenden Artikel über den Klimawandel, den man schon deutlich sehen kann. Durch die langsame Erwärmung des Klimas, wir haben ja auch damit zu kämpfen in der letzetn Zeit, gibt es Verlierer und Gewinner. Zum Beispiel hat sich die Populationen der Blauflügeligen Ödlandschrecke/Oedipoda caerulescens und natürlich auch die Rotflügelige Schrecke, immer weiter in den Norden ausgebreitet. War sie hier zunächst bei uns als Exotin zu bewundern, gibt es sie nun auch noch in anderen Regionen.


 

Leider kann ich nur dieses Foto zeigen, denn die blauen Flügel sieht man nur im Flug, so schnell war ich nie.



Von der Roten konnte ich einmal ein Foto ergattern, bei einer Führung konnten wir eine Schrecke fangen, vorsichtig die Flügel ausbreiten, das können nur Biologen so gut, danach durften wir alle ein Foto machen.

Verlierer beim Klimawechsel, las ich weiter, ist die Alpine Gebirgsschrecke/ Miramella alpina:

 

Bei einer Wanderung im Schwarzwald 2010 fand ich diese zwei, danach gab es sicher Nachwuchs, nun soll es vorbei sein, sehr schade. Dafür rücken immer mehr unbekannte Insekten ins Land, ich denke da an Tigermücke, immer mehr Zecken, beide Vertreter unangenehm und gefährlich, wir  sind Zeckenland.


Sonntag, 26. Juni 2022

Im Frühtau zu .....

.... Berge wir fahrn falera....das haben wir gestern schnell am Morgen gemacht, es war so herrlich ruhig und sehr angenehm zum Fahren. Entlang des Krebsbaches Richtung Achkarrener Baggersee. Unterwegs gab es schon erntereife Weizenfelder:



Ich meine, die Halme sind nicht so hoch wie in anderen Jahren.


Ruhig lag er da, der Baggersee, eine Anglerfamilie hatte am kleinerem See gezeltet und waren gerade dabei, ihr Frühstück zuzubereiten.



Mittags ist es dann nicht mehr so ruhig, viele Angler kommen dann und Badegäste, denn im größerem See darf man ins Wasser.


Unter Bäumen und Sträuchern entdeckten wir ein altes Ruderboot, nicht mehr fahrfähig aber ein gutes Anschauungsobjekt was die Bauwiese anbelangt, das war interessant nicht nur für meinen Mann.


Dieser Schmetterling, das Waldbrettspiel Parage aegeria, nutzte das Boot, um sich zu sonnen.




Wieder im Garten angekommen, machte ich noch einen Streifzug durch den Garten. Der dominierende Sommerflieder zieht viele Schmetterlinge an, die sich nicht unbedingt fotografieren lassen wollen. Dennoch, einen Distelfalter/Vanessa cardui habe ich dann gerade noch so erwischt. Auch der Kleine Fuchs/Aglais urticae wollte nicht seine Flügel öffnen, na gut dann eben nicht.


Natürlich tummeln sich auch Bienen und Hummeln in dem reichlichen Angebot herum. Ich hatte mal kurz gezählt und 5 Distelfalter, einen Fuchs, zwei Kohlweißlinge und etliche Bienen/Hummeln gezählt.



Auf der Wilden Möhre sass ein Schwefelkäfer/Cteniopus flavus und suchte eifrig nach, ja wonach eigentlich?? Nach Blütenpollen , er hält sich gerne in Doldenblüten auf  und seine Larven entwickeln sich an Pflanzenwurzeln.


Freitag, 24. Juni 2022

Daheim

Mir geht es wie Jutta aus Berlin, heute bleib ich im Revier, aber da ist allerhand los. Die Bilder sind beim Morgenrundgang entstanden.




Der erste Blick auf die Wegwarte, da herrscht schon reges Treiben, überwiegend Bienen.


Ganz versteckt unter der Wegwarte zeigt sich weißer Phlox, an den hatte ich nicht mehr gedacht. Ich liebe Phloxgeruch, es ist immer für mich eine wunderbare Kindheitserinnerung an Sommertage im Norden.


Zuchiniblüte und Frucht, ich habe schon einige Zuchinis geerntet.


Diese Kiwis vom Nachbarn hängen auf unserer Seite, dann gehören sie uns, so hat der Nachbar es geregelt, aber bis sie essreif sind, das dauert noch.


Auf meinen Wilden Möhren schlafen etliche Bienenkäfer ziemlich lange, würde ich sagen, immerhin die Sonne schien schon und andere Insekten frühstückten schon, auch wir waren schon fertig damit. Ich habe ihn ganz sanft berührt, da erhob er den Kopf aus der Schlafhaltung und krabbelte ganz langsam unter die Blüte.


Disteln, so allein betrachtet, sehen hübsch aus, sie hat einen festen Platz in unserem Garten, schon allein der Bienen und Wildbienen wegen. Zum Schluß gibt es noch etwas in Gold, den Goldlaufkäfer/Carabus auratus. Bisher auch erst einmal gefunden bei einem Spaziergang durch die Reben, da überquerte er den Weg und ich war schnell zur Stelle.



Donnerstag, 23. Juni 2022

Die Hitze macht.......

.......  mich schlapp da bleibt man lieber drinnen, doch ich habe mich dann doch noch kurz aufgerafft und bin in den Kräutergarten geradelt. Dort wollte ich nach der " Wildbiene des Jahres" suchen, es ist die Rainfarn-Maskenbiene und sie sollte man dort antreffen. Der war es wohl auch zu heiß, ich habe sie, trotz intensiver Suche, nicht gefunden. Wurde aber bei einem neugierigem Blick in einen Naturgarten mit Malvenblüten überrascht.



 

Majestätisch reckten sie sich in den Himmel und bei dem tollen Himmel wirkten sie besonders hübsch. Es war ein wunderschöner Naturgarten und deren Besitzer kenne ich auch, wäre dort noch gerne länger geblieben aber es war mir zu heiß.  


 

Der hob gerade ab, ich habe einfach abgedrückt und so entstand dieses Foto, ich gab ihm den Titel: "Bienenkäfer im Abflug". So gab es dann doch noch diese Tagesfotos, der Rainfarn-Maskenbiene bleibe ich auf der Spur, sie hat tatsächlich eine Maske auf, ganz in weiß.



Mittwoch, 22. Juni 2022

Querbeet

Heute gehts bei mir gemischt zu. Gestern als, ich dachte es hat sich ein wenig abgekühlt, bin ich noch mit dem Rad los. Es war mir dann aber doch noch zu heiß so kehrte ich wieder um. Folgendes habe ich  beobachten können:



Ein Landwirt war dabei das Heu in Ballen zu pressen, drei Störch verfolgten das Geschehen, ob es da Leckerbissen gab? Mäuse oder sogar Frösche? Denn in unmittelbarer  Nähe floß der  Krebsbach, ich sagte floß, weil er total ausgetrocknet ist.


Der Radweg führ entlang der Bahnschienen und auch in diesem Jahr blühen dort wieder die Königskerzen.

Winzige kleine Blütenkäfer wuhlten in den gelben Blüten des Habichtskrauts.


Inzwischen war ich dann wieder in unserem Garten angekommen, hier steht ein Wegwartenstrauch, um diese Uhrzeit, ca.17.30 h, sah er so vertrocknet aus.




Heute,nach dem sanften Regen in der Nacht, steht er erfrischend da, aber so ist es jeden Tag. So gegen Mittag rollt er seine wunderschönen Blüten ein, um am anderen Tag ganz neu da zu stehen, als Leckerbissen für Insekten. Auch den Spatzen gefällt dieser Strauch ich meinte beobachten zu können, dass sie die zusammngerollten Blüten , das muss ich genauer beobachten.


Tieftauchen ist angesagt wenn man an alles rankomemn will.

Ebenfalls taufrisch z.Zt. meine einzige blühende Rose.


In der Wilden Möhre ist der Bienenkäfer immer noch im Schlafmodus, ebenfalls  nass vom nächtlichem Regen.


Der Sommerflieder blüht  schon, da bin ich sehr gespannt, welcher Schmetterling das Angebot annimmt.


Die ersten Sonnenblumen stehen vereinzelnt in den Äckern und warten auf Kundschaft.