Freitag, 20. Oktober 2017

Wir müssen uns .....

..... daran gewöhnen, der Goldene Oktober scheint vorbei zu sein, er war ja in den letzten Tagen traumhaft schön.
Da bin ich nochmals flott durch den Garten marschiert, ich habe eine neue Kamera kaufen müssen, die letzte Kamera hatte dunkle Flecken auf der Linse gehabt, die ich nicht wegbekommen habe. Immer wenn ich Himmelsbilder gemacht habe , war es störend, diese Fotos nun mit der Neuen.


Morgenrot heute als Auftakt, aber die Sonne kam nicht, der Himmel blaugrau.



Gestern entstanden diese Blätterbilder, da kann man nochmals schön den blauen Himmel sehen. Ich habe noch einige Aufräumarbeiten im Garten gemacht, und noch den Rasen gemäht, ob es wohl das letzte Mal sein wird?


 Die letzten Farbtupfer?

Hallimasch, sie zeigen an, dass im Boden wohl noch eine alte Baumwurzel steckt.

Der Buchsbaumzünsler hat sicherlich ganze Arbeit geleistet, allerdings nicht in meinem Garten, ich habe alle Buchs rausgeworfen.

Man muss schon genau schauen, dann entdeckt man sie, die Mosaikjungpfer, sie schwirrte noch schnell durch unseren Garten, ihre Tage sind auch gezählt.

So verabschiedet sich in Ihringen die Sonne. Ich wünsche euch allen eine schönes Wochenende, bei uns ist am Sonntag Bürgermeisterwahl, drei Kandidaten und eine Kandidatin stehen zur Wahl, um 18.30 h am Sonntag wissen wir mehr.








Mittwoch, 18. Oktober 2017

Zwei Apfeltage.....

..... konnte ich dann doch noch machen, das Wetter war super. Es sah ja im zeitigen Frühjahr so aus, als seien alle Äpfel im Mai erfroren. Als ich dann doch noch einmal nachgeschaut hatte, etwas weiter ins Apfelfeld gegangen bin, siehe da, es gab Spätblüher und die ernteten wir in dieser Woche.
Seit Jahren ist der von mir eingeführte "Apfeltag" für die Erstklässler der Hit. Wenn der Buchstabe A dran ist, gibt es den Apfeltag.

Mit einem "Kärrele" ziehen wir von der Schule los, darauf ist peinlichst genau darauf zu achten, dass jedes Kind ein Stückchen  weit ziehen darf. Dann kommt die Einführung zum Apfel, wieviele Kerne wohl im Apfel sind, wieviele Stübchen es gibt, dann wird das Apfellied gesungen:" In einem kleinen Apfel da sieht es.....", wenn wir das alles hinter uns gebracht haben, wird gepflückt.


Man musste schon suchen um die Äpfel zu finden so üppig hingen sie nicht am Baum.

Dann wurde noch debattiert, ob man wohl den Apfel mit einem Wurmloch dazu tun könnte, ob etwas Faules auch akzeptiert wird, nachdem auch diese Fragen beantwortet waren, hatten wir bald das mitgebrachte Kärrele voll:





Dann ging es wieder Richtung Schule und dort in die Küche:



Zusammen mit den Mamas wurden die Äpfel verarbeitet in: Apfelpfannekuchen, Apfelmus, Apfelkuchen und Apfelsaft mit sehr guten Ergebnissen. Allen hat es geschmeckt und andere Mitschüler wurden vom Duft, der aus der Küche kam, angelockt. Weil wir eine Menge gebacken hatten, bekamen auch sie eine Kostprobe.






Dienstag, 17. Oktober 2017

Vogel des Jahres ......

..... ist der Star, das habt ihr sicher alle schon gehört und gelesen. Heute in der Früh sass einer auf dem Nachbarhaus und genoss die Sonne, da musste ich schnell einen Versuch starten, um ein Foto zu machen, hier das Resultat:


Ich habe ja nur eine Digi und dafür sind die Fotos ganz ordentlich geworden, eine gewisse Morgenstimmung ist klar zu erkennen.
Man sollte meinen, dass der Star ein Massenvogel ist, wenn man ihn sozusagen hier im Weingelände in Scharen kreisen sieht, aber dem ist nicht so, wie ich aus der Presse vernommen habe. Er ist tatsächlich schon bedroht, besonders im Norden, die Kühe grasen auch dort nicht mehr alle auf der Wiese und somit hat sich die Bodenstruktur der Wiesen verändert, es gibt nicht mehr soviele Würmer und andere Leckerbissen für Stare, der Nachwuchs geht zurück. Ich finde, die Stare sind ein munteres Völkchen, sie treten fast immer in Massen auf und veranstalten mächtige Konzerte, das liebe ich so an ihnen. Klar, in Massen in einen Weinberg einzufallen ist nicht schön für den Winzer, dagegen werden ja Vogelkanonen aufgestellt die einen fürchterlichen Krach veranstalten. Aber die Stare haben sich auch daran gewohnt, sie fliegen kurz auf und lassen sich gleich wieder fallen, so sind sie nun mal.

Montag, 16. Oktober 2017

Buntes Wochenende

Wir hatten ein fantastisches Wochenende, jeden Tag  25°-27°  und es soll auch noch so ein paar Tage bleiben.


Am Freitag war ein kleines Filmteam hier in Ihringen, sie hatten einen  Auftrag vom örtlichen Schwarzwaldverein, einem Wanderverein, einen kleinen Vidioclip über das Wandern am Kaiserstuhl zu erstellen. So ein Wetterchen, mit einem Weitblick bis zum Schwarzwald gab es. Es waren richtige Profis, sie benutzten eine Drohne, auf dem unteren Foto beim Anklicken zu erkennen. Sie filmten uns, eine kleine schnell zusammengesuchte Gruppe, beim Wandern, beim Essen und Rumpalavern übers Wetter, die Landschaft und die wunderbaren Herbstfarben.


Am Samstag machten wir eine Radtour und mußten tüchtig schwitzen. Zwei gegensätzliche Fotos, oben blühende Landschaft, unten abgeerntetes Maisfeld und über allem blauer Himmel.

Bunte Blumenwiesen gab es auch noch zu bestaunen.



Typische Herbstfarben, manchmal überwog das Rot und manchmal das Gelb.

Unzählige Marienkäfer flogen durch die Luft, setzten sich überall ab, bedeckten die T-Shirts und die blanke Haut. Sie sammeln sich, geniessen nochmal die Wärme, um sich als Gruppe einen warmen Überwinterungsplatz im abgestorbenen Laub zu suchen. Dort fallen sie in eine "Winterstarre" und überleben so den Winter. An warmen, sehr warmen Wintertagen kann man sie sogar manchmal entdecken, da glauben sie wohl, der Winter sei rum.

Am Sonntag war bei uns in Ihringen Erntedankfest, mit Umzug aller möglichen Vereine und Musikgruppen. Das Winzerhandwerk und andere örtliche Tätigkeiten wurden dargestellt, bei prächtigem Sonnenschein war das Dorf voller Besucher. Denn die Geschäfte hatten auch geöffnet. Weil der Ihringer Erntealtar einen guten Ruf wegen seiner besonders liebevollen Beschmückung hat, kommen sogar von weit her Besuchergruppen mit dem Bus zu uns. Ihr seht, es war ein bewegendes Wochenende. Heute hatte ich nochmal Apfeltag mit einer ersten Schulklasse, am Mittwoch nochmals,
Danach soll das Wetter wieder ein wenig anders werden, warten wirs mal ab.






Dienstag, 10. Oktober 2017

Besuch im Ruhrpott

Ein paar Tage waren wir in Bochum, Anlass in erster Linie ein Verwandtenbesuch. Bochum ist ja eine Bergbaustadt gewesen, es gibt dort auch ein Bergbaumuseum, davon etwas später.



Bilder von der Zugfahrt, man kann überall den Herbst erkennen, manchmal ein wenig feucht und verschwommen aber überall bunt.

Dieser Reiter stand in Köln und macht, trotz Regen, eine gute Figur. Wir waren ja froh, dass die Strecke ins Ruhrgebiet befahrbar war, denn weiter nach Norden lag noch alles im Argen, die Züge endeten für manche Reisende an Orten, die nicht ihr Ziel waren, die mussten nun schauen wie sie ihr Ziel erreichen konnten.

Wenn man in Bochum ist, dann muss man unbedingt ins Bergbaumuseum gehen, das machetn wir auch. Ein hoher Förderturm zeigte schon von Weitem wo das Museum war. Man konnte ein Stückweit hinauffahren und den Rest, wenn man wollte, raufsteigen, das war für mich zu anstrengend.
Auch von hier hatte man einen schönen Blick auf Bochum:

Am Horizont sah man noch die Halden und daneben eine Fabrik von der ich nicht weiß, was die dort machen, ob dort die Kohle verarbeitet wird, um Strom daraus zu machen??

Viel Grün konnte man ebenfalls entdecken, das ist auch sehr nötig für die Stadt gewesen die überwiegend vom Kohleabbau gelebt hat. Heute ist Bochum eine nette Stadt geworden, mit einer ansprechenden Fussgängerzone und dem " Bermuda Dreieck". Es ist eine Meile an der dicht an dicht Kneipen, Currybratwurstbuden, Restaurants aus aller Herren Länder anzutreffen sind, wir hatten es vietnamesisch genossen, lecker.


Natürlich besichtigten wir das Bergbaumuseum, mit einem Fahrstuhl ging es ab in die Unterwelt. Raffiniert gemacht, ein Rattern und Schütteln simulierte einen rasenden Abgang nach unten mit Zwischenstop, dann erschien ein Kumpel an der Seite und sprach uns Mut zu, bereitete uns darauf vor, dass es gleich schön warm wird, ca. 40°. Tatsächlich, als wir nach einigen Metern ausstiegen, kam uns eine heiße Welle entgegen, die sich aber bald verflüchtigte.

Miteinander reden konnte man mittels diesem Telefon auch schon damals, alles Originale, das war sicher oftmals notwendig.

Zum Ziehen der Loren mit den geschlagenen Kohlen, holte man Pferde in den Berg runter, die hatten alle Namen, dies hieß Tobias. Man verband ihnen die Augen, sie haben nie wieder das Tageslicht gesehen. Es waren kleine Rassen, denn die Schächte waren niedrig, uns erzählten zwei Bergleute, sie waren gerade dabei, die Beleuchtung und andere Dinge zu begutachten, dass es ein paar 100 Pferde im Untergrund gab.

Bei Unglücken kam diese Rettungsrakete in Aktion. Man bohrte, falls möglich, ein Loch so groß, dass die Rettungsrakete gerade durchpasste, unten übernahmen dann die Kumpels das Anschnallen des zu Rettenden, die Erstversorgung mit Notverbänden usw. dann ging es ab nach oben. Um es kurz zu machen, es war ein mühsames Arbeiten ums Überleben und die Kumpels hatten sicher alle ihre Krankheitsprobleme wie Staublunge, Augenbeschwerden, Rücken und andere Beschwerden. Es war eine gute Darstellung der damaligen Zeit und 2000 wurde die Zeche geschlossen:

Diese Lore ist der Beweis dafür und steht als Denkmal unter Tage. Nach drei Tagen ging es wieder Richtung Heimat, ebenfalls mit Regen von Bochum an.
Aber als wir immer näher Richtung Baden kamen, begrüßte und die Sonne, sie kämpfte zwar noch, ging aber als Siegerin hervor:















Donnerstag, 5. Oktober 2017

Sonnenhungrig ....

..... sind nicht nur wir Menschen, nein auch die Insekten suchen sie noch, die Sonne so lange sie zu haben ist:

Gestern beim Wirkeln im Garten begegneten wir uns, die Gottesanbeterin war wohl auf der Suche nach einem geeigneten Platz für die Eiablage. Man beachte den stramm gefüllten Bauch der Gottesanbeterin, alles voller Eier, bis zu 100 passen in einen Kokon.

Den fand ich nach langer Suche am anderen Morgen an einer Mauer, ob er von der Gezeigten stammt, kann ich nicht sagen, es gibt mindestens zwei Gottesanbeterinnen in unserem Garten.

Ebenfalls nach Sonne lechzend, eine Blaugrüne Mosaikjungfer/Aeshna cyanea, gut getarnt in der Melisse.

Max mag es auch gerne sonnig, die besten Plätze sucht er sich aus und verpennt den ganzen Tag, bis ihn der Hunger plagt.
Ich mach ein paar Tage Pause, wir verbringen das Wochenende im Ruhrpott, mal sehen, was ich dort so vor die Linse bekomme.

Mit diesem Sonnenuntergang verabschiede ich mich , aufgenommen gestern Abend, Tschüss.







Dienstag, 3. Oktober 2017

Vereinigungstag

Was habt ihr so an diesem Tag gemacht??  Bei uns war es recht schön, obwohl es zunächst nicht so aussah. Bei einem Blick aus unserem Dachfenster machte das Wetter einen unguten Eindruck:

Dieser Blick in Richtung Schwarzwald lies auf Regen schliessen.

Auch Richtung Kirchturm nicht viel anders, da machte ich mir schon Pläne für den Tagesablauf. Aber es kam gaaanz anders:

Die dunklen Wolken verschwanden und die Sonne kam raus und verzauberte gleich alles. ( Bild anklicken )



Wir machten eine Kaiserstuhltour und diese Fotos sind dabei endstanden.

An den Böschungen blühten vereinzelnt noch verschiedene Wildblumen, hier die Karthäuser-Nelke.


 Dieser Salomonssiegel/Polygonatum odoratum trägt seine Beeren, da sie den Heidelbeeren gleichen ist es sehr wichtig darauf hinzuweisen, dass die Beeren giftig sind, besonders den Kindern muss man es einschärfen.


Der Tag verabschiedete sich so, blauer Himmel mit schneeweissen Wolken, ein schöner Tag.

Ganz zum Schluss unserer Tour, lief mir noch diese schöne Spinne über den Weg, ich bin noch am Recherchieren nach ihrem Namen, so eine habe ich noch nie gesehen.