Montag, 29. Juni 2020

Frühstückstreff Wilde Möhre

Was so morgens auf der Wilden Möhre los ist, ist schon erstaunlich.

Diese Langbauch-Schwebfliege/Spaerophoria scripta hatte ich neulich erst vorgestellt, aber auch sie, eine Liebhaberin der Wilden Möhre.

Dann, ich habe mich so gefreut, saß der Pinselkäfer/Trichius fasciatus einfach so da und frass. Ich hatte ihn im letzten Jahr hier bei mir nicht gesehen, ob er Abschied nehmen wollte?


Diese Biene kann ich leider nicht benennen, aber sie hat die Beine schon voller Pollen und immer noch nicht genug.


Hupps, nochmal ER aber man kann ihn gut zweimal sehen, so oft sieht man ihn dann doch nicht.

Zwei Schmalböcke auf der Suche nach den besten Fressstellen.

Natürlich ist er immer mit von der Partie, der Bienenkäfer, ich habe immer noch 8 Exemplare im Garten.


Naja, das ist nun keine Wilde Möhre mehr, aber diese Krabbenspinne/Misumena vatia beobachtete von der Nachtkerze aus das Treiben in der Hoffnung, auch bei ihr landet eine Beute.

Zum Abschluß meiner Gartenrunde fand ich am Terrassentisch dieses Tier. Zuerst dachte ich, och nur ne Ameise, aber dann schaute ich genauer hin und sah, es ist eine Ameisnspringspinne/Murmarachne formicaria, jedenfalls halte ich sie dafür.

Freitag, 26. Juni 2020

Gartenspezialisten

Beginnen möchte ich mit einem Foto speziell für Elke (Mainzauber), sie berichtete nämlich, ihr Lavendel würde so langsam in die Pötte kommen, hier mein Exemplar mindestens 1 m hoch. Wie es da brummt und summt kann man sich denken.


Wer vermutet schon, dass aus diesem verwelktem Gestrüpp am anderen Morgen eine blühende Schönheit werden kann? Wohl kaum jemand, aber der Beweis folgt sogleich.

Meine Wegwarte präsentiert sich jeden Tag  so wunderbar, ganz am Anfang, als ich dieses Spielchen noch nicht kannte, war ich so enttäuscht dass sie so schnell verwelkt.

So blau war sie am heutigen Morgen, ich finde sie besonders hübsch.


Das es auch am Kaisertuhl Burgen gab, erstaunt sicherlich manche Leser, aber es war so. Dies ist die Burg Sponek deren dürftge Ruinen noch zu sehen, aber nicht immer zu besichtigen sind, weil noch bewohnt. Eine Schulkollegin von meinem Mann wohnte dort und er berichtete, sie ist öfter mal zu spät in die Schule gekommen weil es noch keinen geregelten Fahrbetrieb gab. Die Burkruine von Burkheim habe ich schon öfter vorgestellt, weil es dort jedes Jahr die Künstlertage gibt, dort bin ich schon mal öfter.


Auf dem Weg zur Sponek fand ich am Wegesrand diese Nesselblättrige Glockenblume/Campanula trachelium, an den Blättern kann man sie erkennen.


Wieder in unserem Garten, ein Gang zur Palmlilie, so majestätisch steht sie da, leider nie sehr lange, ihre hübschen Blüten sind schnell verblüht.


Noch eine Rarität kann ich in diesem Jahr aus unserem Gaten zeigen, wir haben eine Artischocke geschenkt bekommen, ich hatte sie im Frühjahr gepflanzt und nun schaut sie so aus. Sie entwickelt sich sehr gut ich bin sehr gespannt auf die weitere Entwicklung, sie soll angeblich 2 m hoch werden, da warten wirs mal ab. Gerade kam ein wunderbarer Regenguss runter, da sollte es doch klappen.


Mit diesem Foto zum Schluss wünsche ich allen Lesern ein schönes Wochenende. Wegwarte mit Langbauch-Schwebfliege/Spaerophoria scripta.








Dienstag, 23. Juni 2020

Querdurch......

..... Garten Wald und Landschaft so soll mein heutiger Blog heißen.

Fangen wir mal im Garten an, da wäre früh am Morgen der traditionelle Morgenspaziergang, den ich regelmäßig durchführe. Davon ein paar Fotos. Noch ganz verschlafen ein Marienkäfer, der lief mir nicht weg, der hielt still.

Nicht weit davon sass er, der Asiate der war allerdings schon ein wenig munterer.

Er ist auch immer dabei, ich habe einen Tick, ich zähle meine Bienenfreunde es sind 5 Exemplare die sich in meinem Garten wohlfühlen, wie bekomme ich die in das neue Revier??


 Beim Rundgang durch den Wald entdeckte ich diesen Hornissenschwärmer/Sesia apiformis. Zuerst dachte ich, es ist eine Hornisse und erst am PC sah ich, es ist ein Hornissenschwärmer, gehört in die Familie der Glasflügler/Sasiidae, sie lieben die Sonne und sind tags fliegende Schmetterlinge.



Ebenfalls die Sonne liebend, eine Zebraspringspinne/Salticus scenicus, ihr Name verrät ihre Lebensart, Beute anspringend, sie baut kein Netz.


Das Getreide ist fast reif und hier und da sieht man auch noch Kornblumen im Feld.

Ebenfalls Mohn, der aber oft nicht mehr so schön leuchtend aussieht.


Wenn dann noch die Schmetterlinge gaukeln, ist der Sommertag perfekt.


Sonntag, 21. Juni 2020

Nicht alltäglich.......

finde ich, ist es, wenn man einem seltenen Schmetterling begegnet, das war gestern der Fall. Wir machten einen schönen Spaziergang entlang der Möhlin, als wir einen Damm betraten, da sass er:


Mit aufgeklappten Flügeln habe ich ihn noch nie vor die Linse bekommen, den Kurzscghwänzigen Bläuling/Everes argiades.



So hatte ich ihn schon einmal einfangen können, nun also mit aufgeklappten Flügeln.

Anschließend machte ich noch eine kleine Radtour und kam wieder an dem liebevoll gestalteten Naturgarten vorbei, wo es summte und brummte.

 Hummel an Blauem Natterkopf, er war reichlich vertreten.



Diese Schwebfliege habe ich schon länger nicht mehr gesehen, es ist die Scaeva pyrastri.

Ich werde öfter gefragt, was ich denn mache wenn ich keinen Garten mehr habe. Er ist ja nicht aus der Welt, es sind Verwandte die unser Haus gekauft haben, somit ist ein Streifzug sicher öfter mal möglich. Ausserdem sind wir umgeben von wunderbarer Natur, die Gartenarbeit hat mir zusehends Mühe gemacht, nun habe ich dafür mehr Zeit in die Natur zu gehen, die manchmal knapp war, ich werde meine Entdeckungen hier zeigen. Allen Lesern einen schönen Sonntag mit viel Sonne.

Freitag, 19. Juni 2020

Wenigstens zum ......

..... Wochenende will ich noch kurz etwas schreiben, die ganze Woche war irgendwie ausgefüllt, wir sind dabei unseren Umzug zu organisieren, das braucht Zeit und immer ist man nicht motiviert.
Gestern war ich mal wieder am Jüdischen Friedhof, dort gibt es schöne Böschungen die voll in der Sonne liegen und, eigentlich immer was los ist.

Zunächst ein Blick auf den Schwarzwald der wirklich toll aussah unten, scheint es, kuschelt sich Ihringen am Fuß des Schwarzwaldes, aber bis zum Schwarzwald sind es noch einige Kilometer.


Ich brauchte auch nicht lange suchen, da kam er, der Allerwelts-Schmetterling, der Hauchel-Bläuling, zuerst auf Hornklee/Lotus corniculatus, dann wechselter er auf Jakobskreuzkraut/Senecio jacobea.


 Bunte Kronwicke gab es auch reichlich, aber wo waren die Widderchen??

An den Böschungen blühte es üppig und man hörte auch viel Summen und Brummen. Der Majoran duftet für manche Menschen zunächst nach Pfefferminze, erst nach einer Weile nimmt die Nase den leichten Unterschied war, den Majoran.

Der Mohn hat nun auch fast seine ganze Schönheit eingebüsst, langsam wird er braun und unansehnlich.


Der kleine Marienkäfer in der noch nicht aufgeblühten Wilden Möhre, fühlt sich offensichtlich gut gebettet, denn es ging langsam auf den Abend zu.

Zurückgekehrt in meinen Garten drehte ich noch eine Runde, am Wolligen Salbei waren die Wollbienen noch rege zu Gange.
 

Sie schwirrten ebenfalls schnell von Blüte zu Blüte, die Grilljägerin, ich habe einige Exemplare.


Fast unscheinbar an der Hauswand, erblickte ich dann noch dieses verlassene Wanzengelege, immer wieder kleine Kunstwerke über die ich staune.





Ja und er scheint Dauergast in unserem Garten zu sein, der Ameisensackkäfer, weil ich ihn öfter antreffe, habe ich gestern einmal gezählt, fünf sassen auf der Hängeweide, dort gefällt es ihnen wohl, oder hatten sie sich auch schon auf die Nacht eingestellt?


Meine erste Palmlilie blüht schon, leider nie so lange, denn ihre Schönheit ist von kurzer Dauer, sieht aber beeindruckend aus.





Montag, 15. Juni 2020

Ein Wort zum Probelauf

Vielen Dank für eure Anmerkungen zum neuen Blogmuster, wie gesagt, ich wollte es nur mal probieren. Es sieht genauso aus wie immer, nur ist die Handhabung für mich komplizierter und darum bleib ich bei meinem jahrelangem Blog, fertig.
Damit auch dieser Post ein wenig Farbe bekommt, kommen jetzt noch Fotos:

Hier gleich eine aktuell fliegende Biene, die Hottentota/Wollbiene, sie umschwirrt den Wolligen Salbei, hier macht sie gerade Pause auf einem Stein, vom Salbei schabt sie das Wollige ab und polstert damit ihr Nest aus.


Nun wird es wertvoll, ein Goldstaubkäfer/Hoplia argentea, einmal habe ich den bislang gefunden, wahrscheinlich müßte ich danach suchen, wie beim Goldschürfen auch.


Zum Schluß wirds häuslich,die Hausmutter/Noctua pronuba soll ins rechte Licht gerückt werden, sie tat mir sogar den Gefallen und spreizte kurz die Flügel so sieht sie viel schöner aus, zusammengeklappt sieht man nur braun mit Punkten.









Probe

Ab Ende Juni soll der Blog anders aufgeteilt werden, ich versuchs mal es gefällt mir nicht so super.
Ok, sicher muß man sich an alles gewöhnen und Gewohntes muß man lassen.
Aha, mit einem Foto hat es auch geklappt, ein Asiatischer Marienkäfer, in diesem Jahr habe ich
noch keinen gesehen.


Warum nicht meinen zweiten Freund den Pinselkäfer zeigen, auch ihn in diesem Jahr noch nicht
gefunden. Nun noch ein letztes Foto und dann will ich mal schauen, wie das alles aussieht:

Von meiner Seite aus hat es geklappt.


Sonntag, 14. Juni 2020

Unwetter

Das gestrige Unwetter ist ziemlich glimpflich abgelaufen, unsere Gargae stand allerdings unter Wasser, es ist aber alles wieder trocken.
Vorher bin ich noch durch unseren Garten gegangen, wollte nach der Wilden Möhre Blüte in der Blüte schauen.

Das gab es zu sehen, ist sie nicht schön? Manchmal gibt es sie auch in schwarz, ich bin immer sehr neugierig und schaue mir immer alle Wilden Möhren genau an. Manche haben keine Blüte, oder sie kommt noch.


Die Möhre wird auch gerne von allen möglichen Insekten besucht, hier lauert eine Krabbenspinne, die Beute wuselt anhnungslos in der Möhre herum, wie lange noch?


Ebenfalls im Blattgewuhle der Wilden Möhre war diese Kohlwanze/Eurydema oleracea anzutreffen. Meine Radikal-Kur vom letzten Jahr zeigt ihre Wirkung, ich hatte ganz brutal alle Larven der Reiswanze vernichtet, ohne Chemie, es gibt kaum welche. Sie hatten mir im letzten Jahr, mangels Regen, die Tomaten angesaugt und somit waren meine Tomaten trocken und teilweise geschmacklos, das geht natürlich nicht.

Er drängelt sich immer auf, also wird ein Foto gemacht. Ich habe einmal gezählt auf 5 Exemplare bin ich in meinem Garten gekommen.
Als ich in den Kräutergarten der Gemeinde gegangen bin, ein Spielplatz umgibt ihn, war da allerhand los, endlich durften die Kinder wieder raus, die Mamas und Papas waren auch mit dabei es war richtig schön. Kaum war ich im Garten, da kamen auch schon die ersten Neugierigen:"Was machst du da??" Schon ging es los mit Fragen zu allen möglichen Pflanzen und Tieren, als ich dann noch meinen Freund, ihr kennt ihn, den Bienenkäfer zeigen konnte, waren alle entzückt.
Da an dem Spielplatz mehrere Gärten anzutreffen sind, schaue ich auch da gerne übern Zaun. Da fand ich dieses interessante Hühnerhaus:

Das ist doch wohl urig, es gehört Leuten, die wie ich, einen Naturgarten betreiben. Sie haben den Weinbetrieb dem Sohn übergeben, voll ökologisch. Der Vater sitzt im Stuttgarter Landtag für die Grünen und hat zusammen mit seiner Frau das Weingut aufgebaut, nun darf der Sohn es weiterführen, die Eltern stehen natürlich immer noch zur Verfügung. Ich schaue dort gerne übern Zaun, man lernt immer dazu und zu einem kleine Plausch mit Erfahrungsaustausch reicht es immer, so läuft Landleben.