Sonntag, 19. März 2017

Das hätte ich nicht ......

..... erwartet, ich machte eine Runde um Ihringen. Das Wetter erlaubte es, es war wohl etwas stürmisch aber nicht kalt.
Dann sah ich sie, die ersten Küchenschellen an einer warmen Böschung:

Nicht nur die zwei, nein ganze Gruppen zeigten sich:

Ich war ganz happy, im letzten Jahr ging ich mehrmals vergeblich auf die Suche, und heute so ohne Suchabsichetn fand ich sie.

Ein lautes Summen machte mich auf diese Hummel aufmerksam, sie war auf der Suche nach einem Nistplatz. Tatsächlich schlüpfte sie in ein Mauseloch, aus dem sie lange nicht mehr heraus kam. Ob ihr das Loch zugesagt hat? Vielleicht.


Der Frühling treibt den Saft in die Reben, das sieht dann so aus wie oben. Man spricht dann davon: "Die Räbe hän Rotznase" und so sieht es ja auch aus.


Unter den Reben ein Blütenflor von der Roten Taubnessel/Lamium purpureum, sieht hübsch aus, aber es riecht sehr streng.

 An den Böschungen immer wieder die Veilchen, einzeln oder ganze Teppiche.

In friedlicher Nachbarschaft stehen Rote Taubnessel, Feldsalat und Schaumkraut, sieht doch interessant aus.

In einer Löwenzahnblüte labte sich eine Wildbiene ganz hingebungsvoll.

Beim Abstieg, die vielen Treppen runter, fand ich diesen Bienenfressereingang, direkt an der Lösswand. Charkteristisch daran ist, der Eingang ist hufeisenförmig mit einem Huppel in der Mitte,
hier kann man es genau sehen.  Die Brutröhre selbst geht 1,5 m in den Löss hinein, unglaublich, wie fleißig die Vögel an dieser Röhre arbeiten. Die Vögel selber sind noch nicht hier, sie warten noch im warmen Afrika bis es auch hier bei uns angenehme Temperaturen hat, dann kommen sie, ich freue mich schon darauf.




Kommentare:

  1. Ich mag rotznasige Reben. :-)
    Viele Grüße!

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  2. Was da alles schon blüht - wunderschön!
    Liebe Grüße
    Marie

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  3. Überraschungen im Frühling sind doch was wunderschönes nicht?
    Ich freu mich jedenfalls mit dir...:)
    Danke für dein Teil geben!
    Sei lieb gegrüßt
    von Monika*

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  4. Moin Edith,
    ich bin begeistert, hier sind es recht seltene Fundstücke.
    Durch die intensive Landwirtschaft haben Wildkräuter kaum eine Chance, an den Feldrändern (wenn die nicht mit genutzt werden) gibt es mit Glück Gräser, Löwenzahn, Gänseblümchen und Wegerich. Aber - ich wollte ein bisschen genauer schauen und dann mich berichtigen ;).
    LG Kelly

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  5. Hallo Naturwanderin, bei dem Spaziergang hätte ich Dir gerne Gesellschaftr geleistet. Ich staune, wie weit die Natur bei Euch schon ist. Meine Kuhschellen schauen gerade mal 1 - 2 cm aus dem Boden. Und die Veilchen sind so schön. Danke für die schönen Fotos. Eine gute Woche wünscht Edith von Staudenflüstern

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