Mittwoch, 24. Juni 2026

Jutta hat mich ......

.... inspiriert, sie hatte von einer Begegnung mit einer Gichtwespe gesprochen, ich war ganzerstaunt und glaubte, so eine noch nie gesehen zu haben. Die Recherche ergab, ich habe eine im Archiv:



Das ist sie, die Gichtwespe/Gasteruption spc.man trifft sie in Wärmegebieten, also hier am Kaiserstuhl, selten soll sie sein. Da sich das Klima ja gerade dabei ist sich zu wandeln, konnte Jutta sie in Berlin auch schon sichten. Es ist schon eine aussergewöhnliche Wespe und ebenfalls wie die hübsche Goldwespe, eine Schmarotzerin. Auch sie legt blitzschnell ihre Eier in fremde Nester, besonders gern in Maskenbienen Nester.

 

Auffallend ist auch diese Wespe, es ist die Isodontia maxicana, ihr Name sagt es gleich, woher sie eingewandert ist. Man nennt sie Stahlblaue Grillenjägerin, sehr verwirrend, denn sie frisst keine Grillen. Ich hoffe, sie lässt sich auch hier wieder sehen.


Weil aller guten Dinge drei sind, kommt die dritte Schmarotzerin dazu, die Blutbiene oder Buckelbiene/Sphecodes albilabis. Wie die anderen auch baut sie kein Nest, sondern legt ihre Eiern in fremde Nester.

Und??? Was treibt ihr so bei der Hitze?? Während ich hier schreibe stimmt sich mein Mann schon mal auf Fussball ein, er hört National-Hymnen, gerade die Sowjetische.



Dienstag, 23. Juni 2026

Weil sie gestern so gut.....

 ..... ankam die Goldwespe, stelle ich ganz einfach noch ein paar Fotos aus meinem Archiv ein, nur so zum Angucken, ganz ohne große Worte, nur zum Geniessen.






 

Und wenn man genau schaut, stellt man fest, sie sehen alle ein wenig anders aus, auch hier gibt es verschiedene Arten.

Heute wieder erdrückend heiß, obwohl es immer so nach Regen aussieht, vielleicht gibts doch noch ein paar Tropfen.


Montag, 22. Juni 2026

Gespickelt......

 .....  habe ich danach, was ich am 22.Juni 2016, vor zehn Jahren also, hier im Blog vorgestellt habe. Es war nicht so heiß wie heute, heute hier im Moment 38°, es war damals angenehmer. Der Natternkopf blühte damals wie heute, ich konnte eine besondere Biene fotografieren:

 


 


 Sie, die Natternkopf-Mauerbiene/Osmina adunca,  sie ruhte sich auf dem Dach unseres Bienenhauses aus, oder sie genoss einfach nur die Morgensonne.

 

Ebenfalls am Bienenhaus, machte sich eine Goldwespe/Cgrysura austriaca, zu schaffen. Es sind ja Schmarotzer- Bienen, sie legen ihre Eier in fremde Bienennester, hier war sie wohl auf der Suche nach einer brauchbaren Stelle.



 

Weitere Goldwespen, die gleiche Art, sonnten sich noch ein wenig auf dem warmen Bienhaus Dach, ich war beizeiten im Garten, da war es noch ein wenig frisch. Ich habe festgestellt,  bislang habe ich noch keine Goldwespe in diesem Jahr gesehen .Ich wünsche euch einen kühlen Kopf.



 

 

Freitag, 19. Juni 2026

Ich mach Blau....

 ..... hier im Blog, wieso?? Ich zeige blaue Blumen, heute morgen schnell in unserem Garten geknipst.



So sah der Himmel aus, links ein Hauch von Wolke, die aber bedeutungslos blieb schließlich hatte sie sich aufgelöst.


Die Kornblume aus meiner Wildblumensaat im Frühbeet.


Der Lavendel, er war ziemlich umschwärmt. Ich habe beobachtet, wenn es so extrem heiß ist (Im Moment 36 ° ) dann sind auch keine Insekten unterwegs. Unsere Eidechsen streiken auch, die doch sonst so sehr die Sonne lieben, es waren ein paar draussen, aber ich wollte ja blaue Blumenbilder machen.


Ebenfalls aus der Wildblumenmischung, ich weiß nicht wie sie heißt, sieht aber so hübsch leuchtend aus.


Dieser Schmetterling ist wetterfest, den stört kein Wetter, auch Kälte macht ihm nichts aus, er ist immer draussen.


 

Wenn man von blauen Blumen spricht, dann darf man den Borretsch nicht übergehen, er zählt ja auch zu den Insektenlieblingen.


In einem Naturgarten darf auch die Wegwarte nicht fehlen, beim "Klick" sieht man es, es ist  mächtig was los im der Blüte.


 

Im Rasen gibt es das ganze Jahr hindurch blaue Blumen, im Frühjahr Veilchen und Traubenhyazinthen und nun Braunellen. Das war eine " Blaue Morgenstunde ", in der Zwischenzeit ist das Termomether auf 37° gestiegen, hier drinnen kann man es aushalten bei kaltem Kaffee, Frühstücksrest. Ich wünsche allen ein erträgliches Wochenende.




Mittwoch, 17. Juni 2026

Prächtiges Wetter........

 .... dazu zeige ich ein paar Prachtkäfer, alle Fotos aus meinem Archiv.




 

Diesen Prachtkäfer habe ich schon öfter mal vorgestellt, heute nun nochmal, weil es ihn fast nicht mehr gibt. Es ist der Wacholder Prachtkäfer/Palmar festia. Ja, er ist sehr schön, aber ich habe ihn in schlechter Erinnerung, weil er unsern Wacholder so angebohrt hat, dass er abgestorben ist. Als das Bohrwerk vollbracht war, zog er tatsächlich einige Meter weiter und hat dem Nachbarn die ganze Hecke zerstört.



Er ist klein und darum heißt er auch Zierlicher Prachtkäfer/Anthaxia nitidula, ganz per Zufall habe ich ihn gefunden, habe nur flüchtig etwas in der Blüte krabbeln gesehen, der zweite Blick hat sich gelohnt.


 

Er gehört nicht zu den Prachtkäfern, obwohl man ihn durchaus dazu zählen könnte. Es ist das Spargelhähnchen/ Crioceris asparagi, krähen kann er nicht, aber er ist ein Schädling. Die Weibchen legen ihre Eier im Kraut des Spargels ab und die Raupen fressen am Kraut und schädigen es, weil, das Kraut wird zur Stärkung der Wurzeln als Vorratstoffe fürs nächste Jahr gebraucht.



 

Zum Schluß ein Käfer in Gold, so heißt er wirklich, Goldstaubkäfer/Hoplia argentea, ich habe ihn berührt, aber es ist kein Goldstaub haften geblieben.


Montag, 15. Juni 2026

Kratzen die.........

 ...........


 ....  Kratzbeeren/Rubus fruticsus?? Nein, sie ist sehr lecker, das wissen nicht alle. Viele glauben sogar sie sei giftig, hörte ich oft bei meinen Kinderführungen. Sie ist die kleine Schwester der Brombeere, aber sie ist etwas herber im Geschmack. Aus ihr wird hauptsächlich Likör gemacht, auch Marmelade schmeckt fein, wilder extra feiner Geschmack, nicht so süss wie gezüchtete Brombeeren.


So sieht die Blüte aus und wartet auf Bestäubung.


 

Da ist sie schon, die Bestäuberin, wenn sie tüchtig drin rumwuhlt, dann gibt es auch Früchte.

 


Es gibt viele Beeren in diesem Jahr, die Fotos stammen entlang des Bahndammes, unsere tägliche Runde, aber so am Bahndamm möchte ich sie dann doch nicht so gerne ernten. Bei uns ist der Hochsommer zurückgekommen, es soll in den kommenden Tagen wieder bis zu 33° geben.



Sonntag, 14. Juni 2026

Schnell anders

 Das Wetter kann so schnell anders werden. Schrieb ich hier am Freitag noch, es war kalt und ungemütlich, und am am gestrigen Samstag schon wieder 31°, heute auch,
so schnell kanns gehen.Da muß man schnell umschalten vom Pulli mit langen Ärmeln und heute mit T-Shirt oder Top.

 

 

Das passt ja alles prima, heute ist Deutschland dran, ihr erstes Spiel in dieser Fussball-Weltmeisterschaft 2026. Die Ihringer fiebern schon mit, der Ihringer Esel ist jedenfalls schon geschmückt. Ob sie gewinnen??? Der Gegner scheint so unbekann zu sein, da wird man unter Umständen leichtsinnig, es gab schon viele Übberrascungen bei einer WM.

 

 

Ansonsten war im Garten allerhand los, das Taubenschwänzchen konnte ich gerade noch so erwischen, ihr wißt ja, wie schwierig das einzufangen ist.


 

Zum Glück gibt es noch Kohlweißlinge, davon waren genau 4 unterwegs, sonst tummelt sich immer nur einer durch den Garten. Jetzt warten wir alle gespannt auf das Fußballspiel, schönen Abend.






Freitag, 12. Juni 2026

Man könnte meinen.......

 ......... es ist schon wieder:


 

Aber wenn ich dann diese Krabbler sehe, sie wollen noch groß werden, dann wirds doch noch Sommer.



Es sind die Larven der Reiswanze/Nezara viridula,und man trifft sie immer in Haufen an. Hier sitzen sie auf Feldklee/Trifolium campestre leider sieht man nur die braunen Fruchtstände.


 

Meine Hortensie sagt mir es auch, schau mich an ich blühe doch, es wird Sommer, auch wen es im Moment sehr kalt ist, die Sonne kommt wieder.



Bis sie wieder da ist, unsere warme Sonne, schicke ich euch diese leuchtende Blüte, es ist das Orangrote Habichtskraut/Hieracium aurantiacum, als kleiner Sonnenersatz. Ein schönes Wochenende wünsche ich euch allen.


Donnerstag, 11. Juni 2026

Auf dem Weg zu .....

 ........ unseren ehemaligen Kirschen, wir wollten doch mal nachschauen, ob sie Kirschen auch schon reif sind. Denn überall an den Strassenrändern, bevorzugt am Radweg, werden sie angeboten.


Wie immer, der Weg entlang des Bandamms, Distel-Pusteblumen.


Die Kroatzbeeren werden ganz langsam reif.


Eine Schwebfliege nimmt auch noch ein paar Schleckerchen mit, bevor sie sich zur Ruhe begibt.


Da waren wir nun, wir waren angenehm überrascht, sie waren schon reif.


Zuerst eine Kostprobe, ja sie sind sind zuckersüss, dann wurde natürlich tüchtig genascht, ich bin so voll, ich lasse das Abendbrot ausfallen.


Sie hängen wieder so voll, die werden sicher nicht alle geerntet werden. Wir haben ja die Obstanlage verkauft, es war uns zuviel. Es ging in die Verwandtschaft und der neue Besitzer hat uns erlaubt, jederzeit zu ernten, was wir brauchen.


So werden z. Zt. die Kirschen reichlich angeboten, das muß man dafür zahlen, 500 g Schale 3.oo Euro, das ist sehr günstig, hier an diesem Stand, ein paar Meter weiter werden sie für 4.50 Euro angeboten, welch ein Unterschied.


 

Da die Kirsche eine weiche Frucht ist, muss sie schnell verkauft werden, lange lagern geht nicht. Kommt z. B. ein starker Regen, dann platzen sie auf und faulen schnell dann muss man sie zum Brennen verwerten. Die Früchte mag ich sie lieber, da ich aber auch gerne Schwarzwälder - Kirsch esse, braucht man die Kirsche in flüssiger Form.

Dienstag, 9. Juni 2026

Endlich .......

 ..... kam ein anderer Schmetterling in den Garten, als immer wieder nur der Kohlweisling.

 




Ein Kleiner Fuchs/Aglais urticae, da bin ich aber gleich los gespurtet, bevor er wieder weiterzog. Er setzte sich auf die Katzenminze und blieb dort auch eine ganze Weile sitzen, so konnte ich diese Fotos machen, ich freute mich sehr, das er sich unseren Garten ausgesucht hatte.




Auf dem Heimweg von der Bücherei, fand ich an einem Gartenzaun mindestens 20 dieser winzigen Steinchen mit lustigen Gesichtern bemalt, die Steinchen waren nur ca. 2,5 - 3 mm groß, eine nette Idee.Wahrscheinlich gehen die meisten Menschen daran vorbei, weil sie nicht gleich ins Auge fallen. Was gabe es noch heute??

 

 

Meine rosa Rose ist zur Höchstform aufgelaufen, morgen werde ich sie abschneiden, sie hat noch einige Knospen. Ihringen ist wieder im " Normalzustand ", was heißt das? Die Weintage sind rum, dann ist nämlich die Hauptstrasse eine einzige Hüttenstadt, aus der es herrlich duftet, weil leckere rustikale Speisen angeboten werden z.B. Die Landjugend bietet Schwenkbraten in Weckle an, der Turnverein Schupfnudeln mit Speck, nichts für mich, esse kein Schwein. Landfrauen reichen Riesenschnitzel mit Kartoffelsalat, der Männergesangverein Rindersuppe mit reichlich Inhalt, sprich Fleich und feinste Nudeln. Ausserdem hat sich das Rote Kreuz auf leckerste Torten eingestellt und als Mittagtisch, "Herdäpfelsalat " mit Rindswürstchen oder Schnitzel, ihr seht, aus Schwimmröllchen, werden schnell Rollen, die dann wieder abgearbeitet werden müssen. Der Wein kommt auch nicht zu kurz, die einzelnen kleinen Weingüter haben dann ihren großen Auftritt. Beim Weinanbau läuft es auch nicht gerade rosig, viele Nebenerwerbs- Winzer geben auf, der Aufwand zu groß, die Einnahmen eher mäßig.




Montag, 8. Juni 2026

Verflogen.....

 ...... hatte sich wieder einmal ein Schmetterling in unseren Wintergarten, nämlich ein C-Falter/Polygonia c-album.



Ich habe schnell meine Kamera geholt und hatte Glück, er blieb so lange sitzen bis ich wieder da war. Ich war ihm behilflich, dass er wieder ins Freie kam. 

Ebenfalls verflogen hatte sich diese Knotenwespe/Cercerisn rybyensis, der ich auch behilflich war, die Tür in den Garten zu finden.


 

Es passiert nämlich oft, die Tiere finden den Weg durch die offene Tür in den Wintergarten, aber nicht wieder heraus. Dann fliegen sie immer hin und her, bis zur Erschöpfung und fallen dann tot runter, das möchte ich vermeiden, leider sehe ich das auch nicht immer.

 



 
 
Dieses Grauleibige Flechtenbärchen/Eilema lurideola, ist auch im Wintergarten gelandet.  Ich wollte gerade meine"  Fangutensilien " holen, da fand sie alleine den Weg zur Tür. Meine   "Fangutensilien " sind, ein altes Weinglas und eine Postkarte, dann gehe ich so vor: Stülpe den Tieren das Glas über, meistens sitzen sie am Fenster, dann schiebe ich sehr vorsichtig die Postharte vor die Glasöffnung. Ist das gelungen, schnell zur Tür und die Postkarte weggnommen und schon fliegen sie in die Freiheit  zurück.