Sonntag, 13. Mai 2018

Brauchen wir an Muttertag .....

...... solchen Himmel??

Ich würde meinen: NEIN. Aber, ich kann feststellen, auch so ein Wetter hat seine guten Seiten, weil....
Am Freitag hatte ich meine selbstgezogenen Tomatenpflanzen ganz mutig in den Garten gepflanzt. Das Wetter war prima, ja sehr sogar 30° so dass ich im Anschluss danach tüchtig giessen mußte.

22 Tomatenpflänzchen wurden ins Freie gesetzt, sehr zur Verwunderung meiner Nachbarn, denn meine Pflänzchen waren, gemessen an den gekauften Tomatenpflanzen, recht klein. Aber wie schon so oft, sie wachsen schnell und tragen immer sehr viele Früchte, auch darüber wundern sich dann die Nachbarn, weil ich kein Dach über sie breite und trotzdem gesunde Tomaten habe.
Von Samstag auf Sonntag in der Nacht hörte ich es grummeln und poltern, es regnete, toll dachte ich. Aber dann wurde es ziemlich heftig und hörte sich sogar nach Hagel an, ich schaute besorgt zum Fenster in den Garten, es waren nur sehr große Regentropfen, es regnete dann eine ganze Weile. Bei meinem morgendlichen Rundgang heute in der Früh, stand alles bestens da, der Regen hat gut getan und somit kann ich sagen, auch so ein Wetter hat seine " guten Seiten".

Wie so oft, ja täglich, mache ich meine Runde durch den Garten und immer finde ich Motive.


 Eine Kette aus "Jungfer im Grünen" findet man nicht jeden Tag.

Als Einzelblüte finde ich die Blume sehr interessant, ich habe auch weiße Blüten.


Dies ist eine alte Heilpflanze, die Echte Nelkenwurz/Geum urbanum. Sie enthält in ihrem Wurzelstock schwach giftiges ätherisches Öl, Eugenol und Gerbstoffe. Dennoch wurde der Wurzelstock als Gewürznelkenersatz verwendet und auch damit gegurgelt.
Ich hatte sie vor Jahren sehr oft in meinem Garten, ich mußte sie eindämmen. Ihr Fruchtstand ist kugelförmig und wenn der reif ist, lässt er sich vom Wind tragen, jedes Samenkörnchen hat einen Widerhaken der bohrt sich in die Erde und schon entsteht eine neue Pflanze, die kann zur Plage werden.

Auch gelb und kann auch zur Plage werden, der Hahnenfuss, ich gebe ihm in verschiedenen Ecken die Chance zum Blühen, er sieht schön aus und wird auch gerne von Insekten angeflogen. Seine Ausläufer muss man vollständig beseitigen, sonst ist er schnell überall da, wo er unerwünscht ist.

So ganz nebenbei fand ich diesen sonderbaren Käfer, ich kam ins Grübeln, ist das ein Trauerosenkäfer??? Irgendwie war die Zeichnung so komisch. Da erinnerte ich mich an eine Begegnung der ganz besonderen Art aus dem vergangenem Jahr.

Ein Pinselkäfer hatte sich wohl in der Familie geirrt, sollte das ein Nachkomme sein? Eine Mischung aus Pinsel und Trauerrosenkäfer??? Sozusagen ein "Trauerpinsel??

So sieht der Pinselkäfer/Trichius fasciatus aus.......

...... und so ein Trauerrosenkäfer/Oxythyrea funesta,  man könnte es doch tatsächlich so sehen wie ich vermutet habe. Aber bei weiteren Recherchen kam heraus, es gibt Trauerrosenkäfer die nicht soviele weiße Flecken haben und ich dachte schon, ich hätte ein biologisches Wundertier in meinem Garten.
Allen Lesern noch einen schönen Muttertag, in anderen Regionen scheint die Sonne habe ich erfahren.

Ach ja, dies gab es heute zum Mittag, alles taufrisch geerntet und gleich verwertet und alles vom Kaiserstuhl:
Spargelsalat mit frischen Erdbeeren dazu "Kratzete" und frischen Salat, nun dürft ihr raten, was "Kratzete" ist, die Antwort im nächsten Post.









1 Kommentar:

  1. Liebe Edith,

    also mit Braunfäule habe ich bei meinen Tomaten so gut wie nie zu kämpfen und ich habe auch kein Dach darüber. Im vergangenen Jahr hatten wir dann aber im Juni oder Juli ein Hagelunwetter, was für uns wirklich außergewöhnlich ist. Das hat natürlich doch einigen Schaden angerichtet.
    Deine Käfer sind ja toll. Die habe ich hier noch nicht zu Gesicht bekommen. Dafür konnte ich heute die ersten Libellenfotos machen.

    Liebe Grüße
    Jutta

    AntwortenLöschen