Freitag, 17. Februar 2017

Manchmal kann man es nicht glauben

Vor ein paar Tagen erzählte ich davon, dass die Holzbiene demnächst unseren Winterjasmin annagen kommen wird, was soll ich sagen, einen Tag später war sie da.

                                                                 
                                                                          Anflug.

                                                                             Suche.


                                                                            Anbeissen.

                                                                             Abflug.

Dazu muss man wissen, die Holzbienen beissen den hinteren Teil der Blüte an, weil sie keinen Saugrüssel besitzen, saugen ihn leer und machen den Abflug zur nächsten Blüte mit einem tiefen, lauten Summton. An obigem Foto kann man gut den Blütenkelch sehen, den sie anbeissen.
Es war ein sonniger Tag, unser Max genoss die Sonne in vollen Zügen, während wir uns im Garten zu schaffen machten.


                  Das es so ist, kann man deutlich spüren, sein Gesichtsausdruck sagt alles.


Sieht fast so aus als seien es Beeren, ist aber nicht so, das ist blühendes Moos, ich finde es immer so interessant. Dies wächst auf unserer Trockenmauer, da ich im Garten immer mit der Kamera unterwegs bin, auch beim "Schaffen", ist schnell ein Foto gemacht.
Heute regnet es, der Regen tut natürlich gut, obwohl es mit der Sonne, gestern 17° in Ihringen, recht angenehm war, euch ein schönes Wochenende.



Kommentare:

  1. Jetzt habe ich viel gelernt. Von den Holzbienen hatte ich bislang noch nichts gehört. Schade, wenn die Blüten dann so verkümmern.
    Der Katze sieht man an, dass sie die Sonnenstrahlen genießt.
    Einen guten Start ins Wochenende wünscht Dir
    Irmi

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  2. Das ist ja ein Ding! Vielleicht sollte ich mir auch noch einen Winterjasmin zulegen. Im Sommer saust auch bei uns immer eine Holzbiene herum, aber ich konnte sie noch nie fotografieren. Erwischt habe ich sie mal in Weilbach an den Blüten der Platterbse, und in Andalusien konnte ich sie auch entdecken.
    Liebe Grüße
    Elke

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  3. @ Elke, mit einem Winterjasmin allein ist es nicht getan, zum Überwintern und zur Brut, braucht die Holzbiene Totholz. Vor etlichen Jahren haben wir unseren Walnusbaum gefällt, wir haben ihn einfach im Garten liegengelassen, in einer Ecke, wo er nicht stört.
    Lieber Gruß
    von Edith

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  4. Hallo liebe Edith, wieder etwas gelernt - wie immer interessant und lehrreich deine Posts. Eine herrlicher Gesichtsausdruck vom Kater - Deiner bzw. Eurer?
    Sei ganz lieb gedrückt - wir warten auf Frühling um uns herum sind die brutalen Baumfäller unterwegs - es ist alles so trostlos....die Rheinaue bei Merkenich - dort leben seltene Vogelarten wird ab morgen abgeholzt wegen der neuen Rheinbrücke und hier direkt an der Straße eine rotblühende Kastanie - so wunderschön .....die arme Natur und die armen Vögel, die sich jetzt schon um die Nistplätze kümmern. Wuff und LG Aiko und sein Frauchen.

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  5. Ich finde diesen Bericht toll. Schade, dass wir keinen Winterjasmin mehr im Garten haben. Er musste aus Platzgründen weichen. Holzbienen mögen auch andere Pflanzen und die gibt es bei uns im Garten.
    Ich freue mich über Holzbienen und gelegentlich leben sie im Holz unseres Schuppens, was meinem Mann nicht so gut gefällt.
    Liebe Grüße von Ingrid

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  6. Hallo liebe Edith,

    erst einmal ganz lieben Dank für deinen Besuch auf meinem Blog. Ich hatte ein wenig viel um die Ohren, daher schaffte ich es nicht, früher bei dir mal vorbei zu schauen.

    Du fragtest mich, ob ich die Elke schon an der Nidda getroffen hätte. Nein, hatte ich bisher noch nicht. Sie ist eigentlich an anderen Stellen der Nidda unterwegs, als ich es bin.
    Aber vielleicht schaffen wir beide es mal, uns wirklich irgendwo in diesen Gefilden hier zu treffen.

    Das Storchenpaar, Fritz und Frieda, fliegt schon seit etlichen Jahren nicht mehr gen Süden. Zuerst blieb sie hier und im Folgejahr auch der Herr Gemahl.
    Der Wiesenbesitzer legt ihnen im Winter, wenn alles hart gefroren ist, Futter aus und die beiden nehmen es auch an.
    Kälte machte den Vögeln ja nichts aus, Minustemperaturen überstehen sie locker.

    Unser Storchenpaar hier im Ort, was letzten Montag aus dem Winterquartier zurückkam, überwinterte bei uns von 2014 auf 2015. In diesem Winter machten das in unserer Region etliche Storchenpaare.

    So, jetzt aber zu deinen Holzbienen. Im Winter habe ich sie bei uns noch nicht entdeckt, allerdings sind sie im Sommer sehr häufig bei uns zu Gast.
    Tolle Fotos hast du von ihnen mitgebracht. :-)

    Richtig so, Katerchen genießt die Sonnenstrahlen, der Gesichtsausdruck zeigt deutlich, wie sehr ihm die Wärme gefällt. :-)

    Liebe Grüße und ich wünsche dir eine schöne neue Woche
    Christa

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  7. 17 ° und Holzbienen...das kann man aktuell nur in südlicheren Gefilden erleben. Bis hierhin ins Fließtal hat sich aktuell weder die Sonne noch eine Holzbiene verirrt, und selbst im Hochsommer habe ich hier noch keine schwirren sehen. Wie schön, dass ich wenigstens virtuell daran teilhaben kann.
    LG Sisah

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  8. Wow..., 17 Grad und Holzbienen, wie toll... Danke für deinen Besuch. Und ich komme jetzt öfter. Obwohl alles im Garten, was es braucht, haben mich Holzbienen noch nie besucht, aber viele andere Wildbienen 💛. Grüße aus (m)einem wilden Garten. Es schneit gerade... Ghislana

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