.... inspiriert, sie hatte von einer Begegnung mit einer Gichtwespe gesprochen, ich war ganzerstaunt und glaubte, so eine noch nie gesehen zu haben. Die Recherche ergab, ich habe eine im Archiv:
Das ist sie, die Gichtwespe/Gasteruption spc.man trifft sie in Wärmegebieten, also hier am Kaiserstuhl, selten soll sie sein. Da sich das Klima ja gerade dabei ist sich zu wandeln, konnte Jutta sie in Berlin auch schon sichten. Es ist schon eine aussergewöhnliche Wespe und ebenfalls wie die hübsche Goldwespe, eine Schmarotzerin. Auch sie legt blitzschnell ihre Eier in fremde Nester, besonders gern in Maskenbienen Nester.
Auffallend ist auch diese Wespe, es ist die Isodontia maxicana, ihr Name sagt es gleich, woher sie eingewandert ist. Man nennt sie Stahlblaue Grillenjägerin, sehr verwirrend, denn sie frisst keine Grillen. Ich hoffe, sie lässt sich auch hier wieder sehen.
Weil aller guten Dinge drei sind, kommt die dritte Schmarotzerin dazu, die Blutbiene oder Buckelbiene/Sphecodes albilabis. Wie die anderen auch baut sie kein Nest, sondern legt ihre Eiern in fremde Nester.
Und??? Was treibt ihr so bei der Hitze?? Während ich hier schreibe stimmt sich mein Mann schon mal auf Fussball ein, er hört National-Hymnen, gerade die Sowjetische.



Ich bin wieder am Staunen. Das Insektenleben ist so vielfältig und interessant. Danke Edith, dass du uns immer wieder so gut und anschaulich informierst.
AntwortenLöschenLiebe Grüße von Heidi
Ich selber bin begeistert, wenn ich unterwegs bin, es gibt immer weniger, dann schaue ich immer intensiv auf Pflanzen am Weg, meistens mitverfolgt.
AntwortenLöschenLieber Gruß
Edith
Guten Abend liebe Edith,
AntwortenLöschenso spontan würde ich sagen, dass ich alle drei Arten noch nie gesehen habe.
Ich versuche mich abzukühlen, mittags kurz abkühlen im See, dann geht es nachmittags wieder.
Hab einen schönen Wochenteilerabend und liebe Grüessli
Edith
Hallo Edith,
Löschenim Wasser kann man die hübschen Krabbler natürlich nicht sehen, aber sich im See abkühlen ist ja im Moment wichtiger.
Liebe Grüße
Edith
Das finde ich ja toll und danke, liebe Edith. Ich konnte die Gichtwespe nicht fotografieren. Dafür ging alles viel zu schnell.
AntwortenLöschenDeine beiden anderen Kandidaten sind aber auch sehr interessant.
Ansonsten mache ich eigentlich nicht viel. Heute Vormittag war ich schnell einkaufen und seitdem bin ich zu Haus.
Die 30 Grad haben wir heute erreicht. Mal sehen wie es morgen weitergeht.
Liebe Grüße - Jutta
Liebe Jutta,
Löschenich habe mich auch gefreut, doch eine Gichtwespe im Archiv zuhaben. Viel Elan habe ich auch nicht, ich finde das reicht wenn man nur das Nötigste macht.
Liebe Grüße
Edith
Liebe Edith,
AntwortenLöschenwir werden bei dir noch zu Wespenexpert*innen, wenn das so weitergeht. Von einer Gichtwespe hatte ich noch nie etwas gehört. Aber sie heißt auch Schmalbauchwespe, und als solche habe ich wohl sogar selbst schon einmal vorgestellt. Ich wüsste ja gern, warum sie "Gichtwespe" heißt. Ob das an den Verdickungen an den Hinterbeinen liegt?
Liebe Grüße – Elke
Liebe Elke,
AntwortenLöschendas war es nun mal für den Moment, ich muss erst wieder im Archiv stöbern. Deine Vermutung den Namen entsprechend, ist richtig, es liegt an den Hinterschenkeln. Da Gicht Knoten hinterlässt, die verdickten Hinterschenkel sollen darauf hin deuten.
Lieber Gruß
Edith