Sonntag, 9. Oktober 2016

Teil zwei Ecomusee

Wie versprochen Teil zwei, es soll einen kleinen Überblick über das Dorf geben, denn das Museum ist als Dorf aufgebaut worden.


Wenn man durch den Rundbogen tritt, dann kommt man in den Hof der völlig in sich geschlossen ist, man wirkelt sozusagen unbeobachtet von den anderen Dorfbewohnern. Das waren sicher etwas besser gestellte Bauern die sich sowas leisten konnten.


Alles wirkt noch so lebensnah, das Fahrrad mal eben schnell angelehnt, um gleich wieder weiter zu fahren.
Die Pferde mümmelten vor sich hin, sie waren noch im " Dienst" sie zogen Besucher durchs Gelände, hier hatten sie gerade Pause.

Interesssant die Baumaterialien, Lehm zwischen den Balken. Kleine Kugeln aus Lehm, vermengt mit Stroh, waren hier die Grundlage.

Auch so gestaltete man die Aussenwände, sogenannte " Rheinkiesel", oder auch auf elsässisch "Wackes" genannt wurden verwendet.

In den glattgestrichenen Wänden entdeckte ich Mitbewohner, Lehmwespen nutzten den Lehm, um dort ihrerseits Wohnlöcher zu bohren, zweifach genutzt, sehr praktisch.


Auf fasst jeden Dach gab es ein Storchennest, das Elsass ist Storchenland.


Man könnte vermuten dass die Häuser noch bewohnt sind, es gibt Gärten mit Obst und Gemüse. So eine schöne Vogelscheuche sieht man nicht jeden Tag.

Auch für üppigen Blumenschmuck zeichnen sich die Elsässer aus.

Dann trafen wir auch noch den "Ihringer Esel", da musste unbedingt ein Foto her. Er lies sich von mir gerne streicheln, auch ein leises Kompliment nahm er ohne Regung an, er genoss es einfach.
Wir hatten einen schönen Tag dort im Museum verbracht und gehen gerne wieder mal dort hin.










Kommentare:

  1. Man fühlt sich in frühere Zeiten zurückversetzt. Es ist schön, dass man da mal eintauchen kann. Tolle Häuser, schöne Fotos und mein Highlight ist das Storchennest. Davon gab es auch viele dort, wo ich aufgewachsen bin.
    Eine gute neue Woche und liebe Grüße von Edith

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  2. Toll, der Innenhof oben kam mir so bekannt vor, erinnert mich an Colmar.
    Das Elsass ist wunderschön und du zeigst herrliche Bilder von einem Museeum. Es sieht alles sehr beschaulich aus, das mag ich.
    Liebe Grüssle in den Abend, Klärchen

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