Freitag, 6. April 2018

Jetzt aber ........

....... blüht er, der Magnolienbaum, im letzten Fotobericht war er noch in der Knospe und ich stellte ihn als blühenden Baum vor, Elke ist es sofort aufgefallen, nun aber das Foto:


Sieht doch herrlich aus, nur leider hält die Pracht nicht allzulange, wenn die Sonne scheint ist es schnell aus mit der Pracht.

Die gefleckte Taubnessel ist ein willkommenes Futterangebot für Bienen und Hummeln., sie blüht bei uns reichlich im Garten.



Ich bezeichne diese zarten Blümchen immer als "Ritzenblüher" ich denke das passt gut.

Nun zeigen sie sich auch, meine kleinen Wildtulpen, einmal gesteckt kommen sie immer wieder.

In diesem Jahr habe ich doch wieder mit Samen angefangen, meine Tochter hat mir zum Geburtstag einige seltene Sorten geschenkt, da konnte ich nicht widerstehen, soweit sind sie nun, ich werde sie am Wochenende umtopfen und vereinzeln, damit es kräftige Pflanzen werden. Insofern war es mit dem etwas längeren Wintertoben nicht so arg schlimm, wären sie schon größer, hätte ich Probleme auf der Fensterbank. Insgesamt habe ich 10 Töpfchen mit unterschiedlichen Pflänzchengröße und Art. Auf alle Fälle rechne ich mit einer guten Ernte, wie immer.
Ein schönes Wochenende für alle Leser, bei uns sollen es 25° werden.






Dienstag, 3. April 2018

Osterspaziergang am 2. Ostertag

Gleich nach dem Mittagsschläfchen machten wir uns auf, um durch den Merdinger Wald zu wandern, Bärlauch suchen und was sonst noch so an Überraschungen in einem Wald zu erwarten sind.

Im Schwarzwald, hier der Belchen, noch Schnee und in der Ebene blüht es schon schön.

 Der Huflattich/Tussilago farfara blüht jetzt leuchtend im Wald und zieht die Wildbienen an.


Am Wegesrand versteckt im Gras, ein Zweiblättriger Blaustern/Scilla bifolia.

Tiefer im Wald gab es sehr viel Gefleckte Aaronstäbe/Arum masculatum, in ein paar Wochen muß ich dort wieder nachschauen, dann wird er hoffentlich seine Blüte zeigen, im Herbst dann die roten giftigen Beeren.


Die kleine Schafherde, die immer dort ihr Revier hat in Waldnähe, hatte Junge bekommen, sie waren alle braun.

Der Herr der Herde kam nah zu uns als wollte er fragen:" Na? Wie findet ihr sie?" Natürlich super süss, Herr Schafbock.
Aber als wir fast am Ende unserer Tour ankamen und den Wald verliessen, stießen wir auf eine große Schafherde:


Das war ein Gemeckere und ein Geblöcke, die kleinen Schafe riefen nach der Mutter und die Mamas nach ihren Kindern.


Die Kleinen waren sehr übermütig, sie sprangen aus dem Stand ca. 50 cm hoch und drehten sich dabei noch in der Luft, es war ein lustiges Bild, leider konnte ich keins machen, weil sie so unruhig waren. Für uns eine nette Begegnung die man nicht alle Tage hat.



Montag, 2. April 2018

Ostermontagsgruß vom Kaiserstuhl

Gerade bin ich von  "Nachbarns" zurück, bei ihnen blüht nämlich dies hier:


Ja, er hats geschafft, der Magnolienbaum, nun steht er wieder in voller Blüte und ich wollte ihn einfach zeigen, weil doch in einigen Regionen Deutschlands Schnee liegt, erfreut euch an ihm.


Auch die Küchenschellen blühen, die habe ich gestern entdeckt.

Euch allen noch einen schönen Ostermontag mit diesem Ei in Querformat, das ist ein Kindergartenwerk.



Sonntag, 1. April 2018

Was soll ich sagen ....

..... es blüht weiterhin bei uns, das Wetter spinnt z.Zt. im Osten Schnee bei uns Spaziergangwetter.
Das haben wir gestern gemacht und ich habe bunte Bilder mitgebracht, ich war selber überrascht.

Wir sind zum Limberg bei Sasbach am Kaiserstuhl, es ist ein Naturschutzgebiet. Das Wetter war in Ordnung, Sonne Wolken wechselten sich ab. Man muss ein ganzes Stück den Berg hinauf, dann hat man einen wunderbaren Blick aufs Elsass.

 

Die Schlüsselblumen/Primula veris blühten verstreut im ganzen Gelände. Sie lieben kalkhaltigen Boden und Halbschatten.

Auch die Buschwindröschen/Anemone nemorosa haben ihre Blüten geöffnet. Ich bin immer auf der Suche nach möglichst vielen Blütenblättern an einer Blüte, sechs bis sieben sind normal, aber ich habe eine Blüte mit 9 Blütenblättern gefunden.

Es macht Spass danach Ausschau zu halten, ihr dürft gerne nachzählen, es stimmt.


Veilchen bedeckten ebenfalls den Waldboden in hellerem Blau, in dunklem Blau und sogar in Weiß.




                                                Ein wunderschönes Einzelexemplar.



Zuerst dachte ich, dort stehen Vergissmeinnicht, aber bei genauerem Hinsehen sah ichs dann, es war das Dunkle Lungenkraut/Pulmonaria obscura.


Da der Limberg auch Vulkangelände ist, findet man immer wieder wunderschöne Vulkansteine. Vukanologen kommen gerne hier her, um nach seltenen Steinen zu suchen.


Hier in diesem Naturschutzgelände findet man sehr oft diese wunderschönen Helleborus foetidus L. Deutscher Name klingt weniger schmeichelhaft: Stinkende Nieswurz.
 Aber der absolute  Höhepunkt war die Begegnung mit dem Zitronenfalter:

Es gab gleich mehrere, aber die waren nicht so sitzfest wie dieser hier, er saugte voller Hingabe an einer Immergrünblüte.



 Als wir dann wieder nach Ihringen fuhren begrüßten uns diese blühenden Mandelbäume.
                                                    Euch noch schöne Ostern.










Freitag, 30. März 2018

Bunter Karfreitag .....

..... wo gibt es denn das??? Bei uns am Kaiserstuhl da ist es teilweise schon so weit. Ich nehme euch mit, mit mir einen kleinen Gang durch meinen Garten zu machen, ich bin gerade wieder herein gekommen und habe dies mit gebracht:

Zunächst einmal ein Blick ganz tief nach unten, in unserem Rasen sieht es so aus, die Veilchen bestimmen das Bild, duften tun sie allerdings nicht. Unser Rasen ist immer mit Wildkräutern durchwachsen, da kommt dann demnächst wieder der Gundermann, Klee, Braunelle usw. ein Futterangebot für die Wildbienen.

Unsere Osterglocken haben sich wieder voll aufgerichtet, sie waren vom nochmals zurückkehrendem Frost leicht gebeugt, nun stehen sie wieder.

Bunte Büschel stehen verteilt in unserem Garten, nun kann ich wieder kleine Sträusschen machen.

Diese beiden blühen nun schon eine ganze Weile und verströmen ihren Duft.


Unter unseren Jostas sieht es auch bunt aus, ich kann mich nicht mehr daran erinnern diese Kombination dort hingepflanzt zu haben.

Mit einer zarten rosa Farbe belebt die Pfirsichblüte den Garten, es sind ein paar mehr Blüten dran, aus denen hoffentlich auch Früchte werden.

Unsere Ziebertle bietet sich nun auch wieder den Bienen an, sie nutzen es auch.

Die Fosythien, bei uns stehen 4 Büsche im Garten, strahlen um die Wette und beleben das Gesamtbild unseres Gartens, nicht nur wir erfreuen uns daran, auch die Nachbarn geniessen den Anblick , wir haben im Moment Forsythien im Angebot, bald blüht der Kirschbaum in Nachbars Garten, es folgen vom andern Nachbarn die Magnolie und so gehts fort. So ist immer etwas Blühendes zu sehen und alle haben was davon.
Gerade hat mich mein GG darauf aufmerksam gemacht, die Blindschleichen sonnen sich bereits im Garten, da bin ich natürlich schnell raus und habe dieses Foto gemacht.


                                           Allen Lesern ein schönes buntes Osterfest.












Montag, 26. März 2018

Eidechsenbesuch

So einen Tag den muß man nutzen, kein Wind und Sonne pur. Wir machten uns auf den Weg die Eidechsen zu besuchen, sie leben am wärmsten Ort in Ihringen, er soll sogar von ganz Deutschland der wärmste Ort sein, es ist der " Winklerberg". Dort findet man sie in Massen, ob es in diesem Jahr immer noch so ist?? Wir waren gespannt, es waren gestern gefühlte 20° dort an der Winklerbergwand. 

Als hätte sie schon auf uns gewartet, sie schaute aus ihrer Wohnhöhle, die sie sich wohl mit einer Weinbergsschnecke geteilt hatte, neugierig raus. Wir sind alte Bekannte, könnte man meinen.


Die Neugeborenen sind da scheuer, die kennen mich noch nicht, sie sind schreckhaft und rennen in einem Tempo die Wände hoch, da gelingen nicht immer alle Fotos. Spass beiseite, die Neugeborenen sind tatsächlich scheuer und schreckhafter, wenn ein Schatten auf sie fällt, suchen sie gleich irgendeine Höhle auf.


 Obwohl wir nicht zu warm angezogen waren, kamen wir doch ins Schwitzen, wir wählten den steilen Aufstieg, ich hatte lange überlegt ob ich es mir zutrauen will, mit meiner neuen Herzklappe, aber Training muss sein. So kraxelte ich sehr langsam den steilen Weg hoch. Oben auf den Vulkanfelsen hatten die Opuntien den Winter gut überstanden, wie man sehen kann. Sie tragen sogar im Sommer/Herbst Früchte, die sehr aromatisch sind, wenn man sie vorher von den Stacheln befreit hat.

Nun findet man sie sie wieder an den Böschungen, die Traubenhyazinthen/Muscari botryoides.
Früher standen zwischen den Reben, ganze blaue Flächen, durch die Bearbeitung mit den Maschinen, werden ihre Zwiebeln mit zerstückelt und sie können sich nur noch an den Böschungen, oder dort wo man nicht mit den Maschinen hin kann, blühen, schade.

Ein Tagpfauenauge umgaukelte uns ständig, ihm gefiel dieser warme Tag auch sehr.

Zurück in unserem Garten machte ich eine kleine Runde und fand diese Hyazinthe, ich brauchte nur dem Duft nachgehen. Links neben der Hyazinthe kann man noch eine Anemone erkennen, sie wird wohl erst in den nächsten Tagen blühen.

Meine Blaukissen in voller Blüte, direkt in der Mitte des Fotos, ein Wollschweber/Bombylius Major.
Er kann in der Luft stehen und macht dabei ziemlich viel Krach.

Auch diese Glöckchen blühen immer mehr auf.

Soweit sind meine Akeleien, es dauert noch ein Weilchen, dann verleihen sie dem Garten ein buntes Bild.

Ganz überrascht war ich über die erste Pfirsichblüte in unserem Garten, wir haben einen Baum der extrem früh blüht, wenn es so weiter geht, dann haben die Bienen bald einen reichgedeckten Tisch.
Die erste Hummel war heute auf der Suche nach einer Behausung, es wird, es wird......