Freitag, 20. Februar 2026

Sehnsüchtiges ........

 ....... warten auf den Frühling, ich glaube das tun wir wohl alle, besonders diejenigen, die noch unter dem strengen Regiment des Winters zu kämpfen haben.


Noch liegt auch der Kaiserstuhl in Wartestelleung, noch rührt sich nichts in den Reben.



Nur wenige solche Wintertage gibt es hier bei uns, das sieht dann wunderschön aus, manchmal wagen ganz mutige dann Langlauf in Reben zu machen.


Dann geht es plötzlich ganz schnell, die Kätzchen sind da.


Die Mandelbäume blühen.



Die ersten Blumen blühen.



Erste Schmetterlinge fliegen schon mal Probe und suchen sonnige Stellen.



 

Die Bienen sind auf der Suche nach Nektar.


Unser Storch ist wieder zurück, richtet sein Gefieder neu auf.


Am Wegrand blühen die Wildblumen und überall regt sich neues Leben... ach wird das wieder schön. So lange müssen wir aber noch tapfer durchhalten.


Frühlingsglaube
von Ludwig Uhland (1787 – 1862)
Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun armes Herze, sey nicht bang!
Nun muß sich Alles, Alles wenden.
Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Thal.
Nun armes Herz, vergiß der Quaal,
Nun muß sich Alles, Alles wenden.

In diesem Gedicht wird die Sehnsucht nach dem Frühling sehr schön ausgedrückt.




20 Kommentare:

  1. Es ist schwer, das Warten auf den Frühling.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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    1. Warten ist immer eine Geduldsprobe, egal auf was man wartet, beim Arzt, Straßenbahn, an der Kasse. Auf den Frühling warten lohnt sich.
      Liebe Grüße
      Edith

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  2. Deine Fotos verstärken die Sehnsucht nach dem Frühling noch ein bisschen mehr, liebe Edith. Als ich gerade das Gedicht von Ludwig Uhland las, dachte ich, dass wir in diesem Jahr vermutlich mit Fug und Recht auch Goethes Osterspaziergang werden zitieren können.
    "Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
    durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
    Im Tale grünet Hoffnungsglück;
    Der alte Winter, in seiner Schwäche,
    zog sich in rauhe Berge zurück."
    In den letzten Jahren blühten bei uns an Ostern oft schon die Pfingstrosen.
    Herzliche Grüße und komm gut ins Wochenende
    Elke

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    1. Auf eure Gegend bezogen würde der Osterspaziergang echt besser passen, bei uns blüht tatsächlich schon "Hoffnungsglück" Die Pfingstrosen haben es bis Ostern sicher auch geschafft.
      Liebe Grüße
      Edith, die dir auch ein schneefreies Wochenende wünscht.

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  3. Ein wunderschönes Gedicht und deine Fotos machen so richtig Freude auf den Frühling!
    Hab ein schönes Wochenende!
    Lieben Gruss Elke

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    1. Es gibt noch so einen markanten Satz zum Kommen des Frühlings, der lautet: Es MUß doch Frühling werden und so wird es auch in diesem Jahr wieder.
      Liebe Grüße und ein schönes schneefreies Wochenende
      Edith

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  4. Auch wenn wir den Frühling kaum erwarten können, bleibt der Winter, so lange er mag. Aber es sind ja alle Vorboten schon da.
    Liebe Grüße
    Heike

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  5. Noch haben wir Winter, der Frühling beginnt offiziell am 1.März, bis dahin kann noch viel passieren.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Edith

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  6. What a wonderfully hopeful post! I love how you capture the quiet anticipation of spring, the still vineyards, the first flowers and butterflies, and even the returning stork. The way you paired it with Ludwig Uhland’s poem makes the longing almost tangible; I could feel the slow awakening of the world alongside you. Your optimism and attention to nature’s small miracles are so uplifting.

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    1. Es freut mich, wenn dir das Frühlingsgedicht samt Fotos gefallen Ein wenig warten müssen wir schon noch.
      Liebe Grüße
      Edith

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  7. du machst uns "Geschmack" auf den Frühling..
    aber noch ist es nicht so weit
    nächste Woche soll es wärmer werden
    diese nhatten wir noch mal Schnee und Frost
    aber unsere Störche sind zurück
    sogar alle beide
    liebe Grüße
    Rosi

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    1. Ein wenig vom Frühling träumen darf man schon. Ich kann bei meinen Runden schon hier und da ein wenig Grün entdecken, da kommt Hoffnung auf.
      Lieber Gruß
      Edith

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  8. Fange ich mit dem Gedicht an: Ach wie hoffnungsreich! Ich weiß nicht mehr, was Frühling ist, der große Unbekannte. Doch wenn ich diese Verse lese, dann spüre ich wie ein Gänseblümchen eine so zarte und gleichzeitig überschwängliche Ahnung von Freude.
    Ich kann gar nicht glauben, was bei euch "da oben" schon alles fliegt und blüht! Hier ruht alles noch unter einer dicken schneeweißen Decke, wohl verwahrt, und ich hoffe, dass darunter neue Hoffnung und neues Glück ruht. .
    Liebe Grüße!

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  9. Langsam Dori, die Fotos sind nicht aktuell, ich beschreibe nur wovon man schon träumen und wie schnell dann der Frühling sich ausbreiten kann wenn es soweit ist. Die Schmetterlinge fliegen hier auch noch nicht.
    Liebe Grüße
    Edith

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    1. Ah okay, das wäre ja wirklich ein bisserl arg schnell gegangen mit den Frühlingswundern. Du bist trotzdem eine Blume!

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  10. ja Edith, das ist genau das, wonach wir und nach diesen so lang empfundenen Winter wohl alle sehnen.
    Er wird kommen, der Frühling . Ganz bestimmt, wie alle Jahre wieder.

    ein schönes WE
    wünscht gabi

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    1. Bei uns gab es so gut wie keinen Schnee. Ich freue mich immer, wenn ich wieder eine neu Blume entdecke, so z.B. in Nachbarsgarten den Schneeglanz.
      Liebe Grüße Edith

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  11. Das ist wohl in jedem Jahr das Gleiche, liebe Edith. Die Sehnsucht wird von Tag zu Tag größer. Ein kleiner Hoffnungsschimmer - wir hatten heute 10 Grad und der Schnee ist weg.
    Liebe Grüße
    Jutta

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  12. Das Gleiche schon, aber immer anders.Bei uns war es auch „ warm“ 11 Grad. Dir einen schönen Sonntag
    liebe Grüße
    Edith

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